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Aus der Realität gegriffen

06.08.2014 16:10

Aus der Realität gegriffen

Es gibt Momente, in denen man aus der Realität entschwinden möchte, um in eine andere Welt einzutauchen. Dieses Wunschdenken ist in der Werbebranche keine Seltenheit, denn zwangsläufig sind Dinge aus den verschiedensten Gründen nicht zu realisieren. Doch manchmal ist Visualisierung nötig, um sich Objekte in konkreten Umgebungen vorstellen zu können.

Dafür ist die erweiterte Wirklichkeit zuständig, besser bekannt als „Augmented Reality“ (AR). Es geht dabei um die Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Dreidimensionale Informationen werden in Echtzeit per Smartdevice (Smartphone oder Tablet) oder Computer in die reale Umgebung eingebunden. Die tatsächliche Umwelt des Betrachters wird mit zusätzlichen Daten, Hinweisen, Erklärungen, Bildern oder graphischen Darstellungen angereichert.

Welche Vorteile hat die Technologie? Sowohl für den Konsumenten als auch für Handel und Industrie sind einige zu nennen. Denn der Konsument kann live mit topaktuellen und individuell relevanten Produktinformationen versorgt werden, die bei der Kaufentscheidung unterstützend wirken. Dem Verkäufer ist es hingegen möglich, seine Inhalte deutlich einfacher steuern und personalisieren zu lassen. Darüber hinaus lassen sich Zeit und Kosten sparen, da der Content schnell und günstig erstellt wird.

Begeisternde Technik

Grundsätzlich wird Augmented Reality nahezu überall und über alle Medien hinweg genutzt. Die Möglichkeiten lassen sich in vier verschiedene Einsatzkategorien einteilen: Stationär-, Industrial-, Web- und Mobile Anwendungen. Schauen wir uns den Bereich Mobile Augmented Reality einmal genauer an. Hier gibt es zwei Ansätze: ortsabhängige und ortsunabhängige AR. Erstgenannte Systeme basieren auf Location Based Services und nutzen die Geo-Daten des Smartdevices, während bei den letztgenannten reale Gegenstände durch Bilderkennung mit digitalem Content angereichert werden.

Wie funktioniert Augmented Reality nun eigentlich? Es basiert auf den folgenden vier Komponenten: Sensorinput, Software, Positionserkennung und Darstellungshardware. Wer die Realität erweitern möchte, muss sie erst einmal mit geeigneten Sensoren digital erfassen. Dazu wird eine Kamera benötigt, die auch eine Webcam oder eine in ein Smartdevice integrierte sein kann. Die anschließende Verarbeitung und virtuelle Erweiterung des Sensorinputs erfolgt über eine Software, die beispielsweise als standardisierte Browser, z.b. „junaio“, zur Verfügung stehen. Damit AR tatsächlich funktioniert, ist das sogenannte Tracking entscheidend. Dieses gibt die genaue Position und Orientierung des zu erweiternden Objektes sowie den Standort des Anwenders an. Nun werden dem Benutzer die Realität (in unserem Fall-Bild ein Hof mit zwei stehenden Personen) und die dazugehörige virtuelle Erweiterung (in unserem Fall-Bild das rote Auto) angezeigt, entweder durch einen Bildschirm (Fernseher) oder bei Smartdevices über das integrierte Display. Damit das Ganze möglichst gut dargestellt wird, durchläuft das AR-System drei Schritte: Bildaufnahme- und verarbeitung, Lageerkennung sowie Rendering.

Zuerst werden die Kamerabilder vom System eingelesen, von störenden Einflüssen befreit und für die Weiterverarbeitung aufbereitet. Danach wird die Relation zwischen Kamera und erkannter Fläche berechnet, die anschließend die Basis für die lagegerechte Darstellung der AR-Elemente bildet. Die virtuellen Szenenelemente werden anschließend in das Kamerabild gerendert und die erweiterte Wirklichkeit für den Anwender sichtbar. Der in diesem Absatz beschriebene Vorgang wiederholt sich ca. mal pro Sekunde, um die perspektivisch korrekte Darstellung der Informationen zu gewährleisten.

Probieren geht über Studieren

Augmented Reality ist an sich nichts Neues mehr. Doch das mobile Internet mit Hilfe der Smartdevices bildet die perfekte Basis für immer bessere und effektivere AR-Anwendungen. Jeder Dritte geht per Smartphone oder Tablet online und möchte zunehmend besseren Services erleben. Für Unternehmen und User gilt daher gleichermaßen: durch AR erweitern sich die Kommunikationsmöglichkeiten noch schneller als je zuvor. Probieren Sie es aus!

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