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Revision von 130 Antrieben in 14 Tagen

16.02.2018 15:22

Revision von 130 Antrieben in 14 Tagen

In nur 14 Tagen hat die Blumenbecker Industrie-Service GmbH bei der Brökelmann + Co - Oelmühle GmbH + Co rund 130 Antriebe gewartet und überholt, davon der Großteil in explosionsgefährdeten Bereichen.

Industrieservice überholt Antriebe

Als eine der letzten inhabergeführten Ölmühlen Deutschlands verarbeitet Brökelmann in Hamm rund 500.000 Tonnen Ölsaaten pro Jahr zu hochwertigen Speiseölen, Futtermitteln, Schrot und Fettsäuren, die unter anderem unter dem Markennamen BRÖLIO vermarktet werden. Alle 18 Monate legt Brökelmann die Anlagen größtenteils still, um Revisionsarbeiten an den Antrieben durchzuführen.

In der Extraktionshalle wird das Öl mithilfe von Hexan aus den zerkleinerten Saaten gewonnen. Hexan ist ein hochexplosives Gas, deshalb dürfen hier nur explosionsgeschützte Motoren und Pumpen arbeiten. Das hat auch Auswirkungen auf die Wartung. Denn dafür und für die anschließende Abnahme braucht man speziell ausgebildetes Personal. Blumenbecker verfügt über die notwendige Erfahrung und die im Explosionsschutz sachkundigen Personen (Befähigte Person, BetrSichV, TRBS 1203).  

Für die Revision wurde der Extraktionsbereich stillgelegt. Das Zeitfenster war mit 14 Tagen, davon lediglich sieben für den explosionsgefährdeten Bereich, knapp bemessen. Schließlich mussten die Antriebe nicht nur gewartet, sondern auch neu eingemessen und mit einer Prüfbescheinigung versehen werden. Vor Ort kamen zudem weitere Arbeiten dazu. Um schnell reagieren zu können, stellte der Industrie-Service bei Brökelmann deshalb einen Baustellencontainer auf, in dem die Montageleitung immer vor Ort war.

Insgesamt wurden etwa 130 Antriebe (Motoren, Getriebe, Pumpen und Lüfter) gewartet, davon knapp 90 Prozent in explosionsgefährdeten Bereichen. Alle wurden in die Werkstatt des Industrie-Service nach Beckum transportiert, wo sie überholt und instandgesetzt wurden. Nach der Prüfung und Abnahme erfolgten der Rücktransport nach Hamm, die Montage und die Ausrichtung der Maschinen.

Bereits zwei Tage vor der geplanten Fertigstellung waren die Revisionsarbeiten so weit abgeschlossen, dass lediglich nur noch einige Mitarbeiter zur Inbetriebnahmeunterstützung vor Ort waren.

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