Royale Inbetriebnahme


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14.07.2017 09:14

Royale Inbetriebnahme

"Die Queen trifft man nicht jeden Tag". Stimmt wohl... – aber manchmal eben doch! 👑

Royale Inbetriebnahme

 

Wenn eine neue Linie in Produktion geht, ist das immer etwas Besonderes – zumindest für die direkt Beteiligten. Noch ein bisschen eindrucksvoller (und das vermutlich auch für nicht direkt Beteiligte) ist das Ganze, wenn es die Queen höchstpersönlich ist, die per Knopfdruck die Anlage startet.

So geschehen in Blackford, nördlich von Glasgow und Edinburgh, beim britischen Wasserproduzenten Highland Spring. Das schottische Unternehmen füllt am Standort Blackford stilles und kohlensäurehaltiges Wasser ab – und davon beachtliche Mengen. Weil man bei Highland Spring davon ausgeht, dass der Wasserkonsum in Großbritannien in Zukunft noch weiter steigen wird, investiert das Unternehmen aktuell £30 Mio., um die Produktionsmenge in den kommenden Monaten zu verdoppeln.

Und mit einem Teil dieser Summe wurde die neue Krones Linie für stilles Wasser umgesetzt, die vergangene Woche in Betrieb genommen wurde. Wobei an Installation und Inbetriebnahme neben der Queen doch noch ein paar andere Menschen beteiligt waren.

Zum Beispiel Anton Mills und sein Vater Colin. Die beiden sind Techniker im Außendienst bei Krones UK und haben gemeinsam mit anderen Kollegen (unter anderem) den neuen ErgoBloc L bei Highland Spring installiert. Daran, dass Anton vor etwa fünf Jahren bei Krones angefangen hat, ist Colin nicht ganz unschuldig. „Der Job meines Vaters hat sich früher schon immer interessant angehört – letztlich war das wohl der Hauptgrund, warum ich dann auch selbst bei Krones arbeiten wollte.“

Mit einer beeindruckenden Leistung von über 20 Flaschen in der Sekunde ist die neue Linie aus technologischer Sicht sowieso schon ein Highlight. Dass Anton diesen Einsatz wohl nie vergessen wird, liegt aber doch eher an der royalen Eröffnung. „Die Queen trifft man ja nicht jeden Tag“, sagt er – und hat damit zweifellos recht. „Zu sehen, wie die Queen die Anlage mit genau dem Knopf und Touchscreen startet, die meine Kollegen und ich in den Monaten davor genutzt haben – das war schon etwas Besonderes!“

Übrigens: Wenn Anton erzählt, dass er die Queen getroffen hat, dann meint er das tatsächlich wortwörtlich. Stellvertretend für das Krones Team wurde er der Queen vorgestellt und hatte die Gelegenheit mit ihr zu sprechen ­– wie auch in einem Video auf YouTube zu sehen ist.

Die Messlatte für kommende Einsätze liegt jetzt wahrscheinlich sowohl bei Anton als auch bei Colin etwas höher. Aber auch wenn die nächste Anlage wohl kaum von der Queen gestartet wird, ist sich Anton doch sicher, dass es auch in Zukunft spannend bleibt: „In unserem Beruf ist jeder Tag anders und jeder Job auf seine Art interessant und herausfordernd.“

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