Schaltschrankverdrahtung: Weniger Kühlleistung = weniger CO²-Ausstoß

24.10.2014 10:01

Schaltschrankverdrahtung: Weniger Kühlleistung = weniger CO²-Ausstoß

Das neue LSC AirSTREAM Schaltschrank-Verdrahtungssystem des Automatisierungsspeziallisten LÜTZE, Weinstadt bietet eine aktiv beeinflussbare und damit gezielte Strömungsführung der Kühlluft im Schaltschrank.

Es ist eigentlich paradox: Bauteile und Leistungselektronik im Schaltschrank werden immer kleiner und effizienter, ihre Wärmeverlustleistungen verringern sich jedoch kaum. Zudem werden immer mehr Bauteile auf engerem Raum verbaut: die Wärmeentwicklung im Schaltschrank nimmt also stetig zu. Damit scheint der Einbau von leistungsfähigen externen Kühlgeräten quasi zwangläufig. Was man auf der einen Seite an Energiekosten einspart, verliert man auf der anderen Seite wieder. Also eine „Milchmädchenrechnung“? LÜTZE zeigt nun mit seinem LSC-AirSTREAM Schaltschrank-Verdrahtungssystem, dass es auch anders geht, nämlich mit den Methoden der passiven Schaltschrankkühlung. Diese Methoden hat LÜTZE mit dem LSC AirSTREAM Schaltschrankkonzept idealtypisch verwirklicht. Bei spezifischen Industrie-Anwendungen ist der Einsatz des LÜTZE LSC-AirSTREAM Verdrahtungssystems sogar ohne externes Kühlgerät möglich. 

Insgesamt Patente und diverse Forschungsergebnisse aus der „Innovationsallianz Green Carbody Technologies“ sind in das hochmoderne Klimatisierungskonzept eingeflossen. Das Besondere: Der Kühlluftstrom im Schaltschrank kann aktiv beeinflusst werden. Anders als beim konventionellen Schaltschrankaufbau verzichtet LÜTZE beim LSC AirSTREAM – Schaltschrank-Verdrahtungssystem auf eine geschlossene Montageplatte mit ihren strömungstechnisch sehr ungünstigen Kabelkanälen.

Die Luft stömt nahezu ungehindert: Mehr Energieeffizienz im Schaltschrank

Durch die Trennung in eine Geräteaufbau- und eine Verdrahtungsebene wird der Raum hinter dem AirSTREAM Verdrahtungsrahmen zur Kaltluftführung genutzt. Die verlustwärmeabführende Luft kann auf der Vorderseite ungehindert, die elektrischen Bauteile umströmend, nach oben steigen. Es entsteht dadurch eine permanente Luftzirkulation im Raum. Wärmenester, sogenannte Hotspots, hinter und vor den Bauteilen, können nun durch den zusätzlichen Einbau strömungsfühender Bauteile, sogenannten AirBLADES, aufgelöst werden.

Weniger Kühlleistung wird nötig und die Ressourcen werden geschont!

Mit LSC AirSTREAM kann der Betreiber durch die effektive Nutzung erforderlicher Kaltluftströme zur Verlustwärmeabfuhr auf deutlich geringer dimensionierte Kühlsysteme (Wärmeübertrager, Kompressionskühlgeräte) zurückgreifen. Neben einer Minimierung des Energieeinsatzes zur Kühlung von Schaltschränken durch die optimale Integration von LÜTZE AirSTREAM und Klimagerät sowie durch die Vermeidung von Wärmenester durch intelligente Luftführung entsteht ein wesentlicher Beitrag zur Senkung des COAusstoßes und zu mehr Betriebs- und Anlagensicherheit. Neben der Energiereduzierung ergibt sich damit auch eine deutliche Lebensdauererhöhung der im Schaltschrank eingesetzten elektronischen Komponenten und Geräte. 

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