Schul-Jobmesse mal anders

22.05.2018 11:36

Schul-Jobmesse mal anders

Schul-Jobmessen sind langweilig und steif?­čś┤ Nicht an der Kurt-Tucholsky-Schule in Flensburg!ÔŁî Wie man eine Jobmesse mit Hilfe von Geocaching­čöŹ aufpeppen kann und was Krones damit zu tun hat, erfahrt ihr auf unserem Azubi-Blog­čĹç

Schul-Jobmesse mal anders

Der ├╝bliche Ablauf eines Messetages an Schulen ist uns allen bekannt: Gelangweilte Sch├╝ler schleppen sich von Stand zu Stand und h├Âren sich trockene Vortr├Ąge in stickigen Hallen an.

Dem setzte die Kurt-Tucholsky-Schule aus Flensburg zu unserer Freude ein Ende! Sie kombinierte informative Berufsvorstellungen mit dem spielerischen Prinzip des Geocachings. Hierbei handelt es sich um eine digitale Schnitzeljagd, bei welcher man mithilfe von Koordinaten an sein Ziel gelangt.

Wir selbst haben den Stand der Krones AG auf der Messe konzipiert und betreut ÔÇô und auch f├╝r uns war diese innovative Art von Messe Neuland. Somit war bei der Gestaltung unseres Standes Kreativit├Ąt gefragt und nach einigen Stunden des Brainstormings und des Ideenverwerfens war unser Konzept ausgearbeitet: Eine attraktive Vorstellung unseres Betriebes und unserer Ausbildungsberufe sowie ein Werkzeug-Zuordnungsspiel.

Als es dann endlich soweit war und der Morgen des 19. April 2018 anbrach, fuhren wir gut vorbereitet und voller Erwartungen zur Geocaching-Messe. Ort des Geschehens war das gesamte Schulgel├Ąnde. Jeder teilnehmende Betrieb bekam zum Anfang des Tages die Koordinaten des eigenen Standes zugewiesen und wurde anschlie├čend bei bestem Wetter von einem Sch├╝ler oder einer Sch├╝lerin dort hin gef├╝hrt. Es dauerte nicht lange bis unser Stand aufgebaut war und die ersten Sch├╝lergruppen eintrafen. Die Gruppen bestanden jeweils aus f├╝nf bis zehn Sch├╝ler/innen des neunten Jahrgangs. Nach einer kurzen Vorstellung unserer Ausbildungsberufe und unseres Betriebes gaben wir den Sch├╝lern die Aufgabe, Werkzeugbezeichnungen den richtigen Werkzeugen zuzuordnen. Das Material f├╝r diese Aufgabe bestand zum einen aus den Bezeichnungen selbst und zum anderen aus Bildern der Werkzeuge. Auf den R├╝ckseiten der Zettel mit den Bezeichnungen war jeweils ein Bestandteil der Koordinaten gedruckt. Erst durch die korrekte Zuordnung der Bezeichnungen zu den Werkzeugen ergaben sich die Koordinaten des n├Ąchsten Standes. Wie wir zu unserer Zufriedenheit feststellen konnten, gab es nur selten Schwierigkeiten beim L├Âsen der Aufgabe. Und wenn es welche gab oder Fehler auftraten, haben wir mit Denkanst├Â├čen Anregungen gegeben, mit denen die Sch├╝ler doch noch richtig zuordnen konnten. Abschlie├čend sind wir nat├╝rlich auf die Fragen der Sch├╝ler eingegangen.

Gegen zw├Âlf Uhr, nachdem alle Gruppen jeden Stand besucht hatten, kamen die Betriebe, die verantwortlichen Lehrkr├Ąfte und eine Vertreterin des Instituts f├╝r Talententwicklung Nord GmbH zu einer Abschluss- und Feedbackrunde im p├Ądagogischen Zentrum der Schule zusammen. Diese fiel sehr positiv aus. Insbesondere war den Betrieben die Lebhaftigkeit der Sch├╝ler aufgefallen, welche einstimmig dem spielerischen Geocaching an der frischen Luft zugeschrieben wurde.