Erfolgreich durch smarte #Digitalisierung - Handlungsempfehlungen für Entscheider

23.11.2017 10:07

Erfolgreich durch smarte #Digitalisierung - Handlungsempfehlungen für Entscheider

Die Digitale Transformation stellt das Management in Fertigungsunternehmen vor bedeutende Gestaltungsaufgaben. Komplexe Zukunftsfragen verlangen vom Entscheider ein neues Denken. Wann ist der beste Zeitpunkt, die ersten Weichenstellungen abzuleiten?

Mit der Digitalisierung bewegen sich die physische und die virtuelle Welt zunehmend aufeinander zu. Produkte erhalten eine eigene Intelligenz und werden sich über das (Industrial) Internet-of-things (IoT/IIoT) miteinander vernetzen.

Vom Produktentstehungsprozess über den Betrieb des Produkts bis zum Recycling lassen sich in Zukunft Informationen über ein Produkt sammeln. Auf Basis dieser Informationen können Unternehmen optimierte Entscheidungen treffen. Smart Data versetzt sie in die Lage, flexibel und schnell auf Situationen zu reagieren.
 

Das eigene Geschäftsmodell hinterfragen
 

Für die Geschäftsprozesse bedeutet das eine Revolution. Im Grunde muss sich aktuell jede Unternehmensleitung fragen, wie sie das bestehende Geschäftsmodell digital weiterentwickelt – oder ob es nicht sogar betriebswirtschaftlich sinnvoller ist, von vornherein an ganz neuen Konzepten zu arbeiten.

Stand heute fehlt allerdings oft die Basis für die Realisierung von Industrie-4.0-Szenarien: die durchgehende Digitalisierung im Produktentstehungsprozess – auch digitale Kontinuität genannt. Bevor sich die Industrie in dynamischen, agilen Wertschöpfungsnetzwerken organisiert, braucht es noch einige Anstrengungen.

Für das eigene Unternehmen muss das Management entscheiden, wann es die ersten Schritte geht und wo die Maßnahmen ansetzen. Allerdings bestehen weiterhin Unwägbarkeiten, wie fehlende Branchen-Standards oder IIoT- Sicherheitsfragen. Und es mangelt an der Gesamtübersicht, denn die allerwenigsten haben bereits eine operationalisierbare Digitalisierungs-Strategie.
 

Unser Rat: Jetzt starten!


Aus unserer Sicht, klärt sich das „wann“ und das „wo“, wenn man den Digitalen Zwilling als Kern von Industrie 4.0 für Fertigungsunternehmen versteht. Um die Vision des Digitalen Zwillings zu erreichen, muss die Digitalisierungsstrategie beim Produktentstehungsprozess zur Chefsache werden.

Der richtige Zeitpunkt zum Handeln ist jetzt und die richtigen Ansatzpunkte sind das virtuelle Produkt und ein integrierter digitaler Prozess.

Der Digitale Zwilling erfordert beharrliches Engagement auf verschiedenen Achsen. Die Organisation muss sich entwickeln, Prozesse ausarbeiten und die notwendigen Technologien implementieren. Dieser Aufbau wird Zeit brauchen.

Auf dem Weg dorthin muss digitale Kontinuität – also die Einführung eines digitalen, vernetzten und durchgängigen Product Lifecycle Management (PLM), dessen IT-Architektur auf digitalen Plattformen wie 3DEXPERIENCE von Dassault Systemès und auf Anwendungen der Business Suite SAP S/4HANA basiert, ganz am Anfang stehen.

 

Wie hoch ist die Rendite der Individualisierung?
 

Ich will hier nur ein Thema anführen, das zeigt, worin für den Unternehmer die Herausforderung einer PLM-Implementierung liegt. Das Stichwort lautet „individuell versus standard“. Bei der Implementierung von PLM-Software werden häufig Zusatzfeatures programmiert, weil bestehende Prozesse eins-zu-eins abgebildet werden.

Der Wunsch zur Individualisierung war schon immer ein Kostentreiber für PLM-Projekte. Die Komplexität einer Produktion, die auf IIoT und Smart Manufacturing setzt, macht Sonderwege aber immer schwieriger. Ohne ein hohes Maß an Standardisierung werden die Lösungen nicht mehr beherrschbar und zu teuer in der Wartung.

Meiner Auffassung nach geht es heute darum, genau zu analysieren, wo der individuell gestaltete Prozess tatsächlich einen erheblichen betriebswirtschaftlichen Zusatznutzen bringt – und ansonsten mit Standards und vorkonfigurierten Lösungen zu arbeiten. Dahin wird der Trend gehen. Das Management muss diese unternehmerische Entscheidung treffen und dann das Leadership dafür übernehmen, alle weiteren Prozesse an Standards anzupassen. 

 

Erfolg braucht Vorbereitung
 

CENIT unterstützt Entscheider dabei, diese und alle weiteren grundlegenden Fragestellungen vor dem eigentlichen Projektstart der PLM-Implementierung zu klären. Wir empfehlen eine strukturierte, dokumentierte Ausarbeitung, die auf dem Projektziel aufbaut. In unserer Beratungspraxis haben wir dazu fünf Schritte identifiziert:

 

>> Lesen Sie den gesamten Artikel in unserem CENIT Newsroom! 

 

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