Stauff Schellen erfüllen die Anforderungen der Russischen Eisenbahnen

30.10.2013 15:57

Stauff Schellen erfüllen die Anforderungen der Russischen Eisenbahnen

Die Unternehmen der Stauff Gruppe beliefern seit mittlerweile nahezu 35 Jahren die Bahnindustrie. Seinen Anfang hatte dies bereits in den 1970er Jahren mit der Lieferung von Befestigungskomponenten und -systemen durch Stauff UK an die Metropolitan Cammell Carriage and Wagon Company (MCCW), einen ehemals im englischen Birmingham ansässigen Hersteller von Eisenbahnwaggons. Die Schellen wurden in den Londoner U-Bahn-Zügen der Jubilee Line eingesetzt, die offiziell am 30. April 1979 eröffnet wurde und am 1. Mai 1979 ihren regulären Fahrgastbetrieb aufnahm. Im Februar 2013 wurden Stauff Schellenkörper aus SAV0, einem thermoplastischen Elastomer, das V0-klassifizierte Brandschutzeigenschaften gemäß der von Underwriters Laboratories ausgegebenen Vorschrift UL 94 zur Brennbarkeit von Kunststoffen aufweist, im zuständigen russischen Prüfzentrum für Schienenfahrzeuge erfolgreich getestet.

Die Unternehmen der Stauff Gruppe beliefern seit mittlerweile nahezu Jahren die Bahnindustrie. Seinen Anfang hatte dies bereits in den er Jahren mit der Lieferung von Befestigungskomponenten und -systemen durch Stauff UK an die Metropolitan Cammell Carriage and Wagon Company (MCCW), einen ehemals im englischen Birmingham ansässigen Hersteller von Eisenbahnwaggons. Die Schellen wurden in den Londoner U-Bahn-Zügen der Jubilee Line eingesetzt, die offiziell am . April eröffnet wurde und am 1. Mai ihren regulären Fahrgastbetrieb aufnahm.

Im Laufe der Zeit war Stauff dank seiner Kompetenz in der Entwicklung und Verarbeitung von Sonderwerkstoffen stets auf der Höhe der steigenden Sicherheitsansprüche der weltweiten Schienenverkehrsindustrie. Die unterschiedlichen Werkstoffe der Schellenkörper erfüllen heute die hohen Anforderungen aller gängigen internationalen Normen und Vorschriften für Brandschutz und Sicherheit. Sämtliche  erhältlichen Schellenkörper-Werkstoffe können im Spritzgussverfahren in beliebiger Ausprägung verarbeitet werden, so dass neben Standard-Ausführungen (beispielsweise nach DIN auch Sonderschellen zur Befestigung von Rohren, Schläuchen, Kabeln und anderen Bauteilen entsprechend den Anforderungen der Kunden problemlos realisiert werden können.

Im Februar wurden Stauff Schellenkörper aus SAV0, einem thermoplastischen Elastomer, das Vklassifizierte Brandschutzeigenschaften gemäß der von Underwriters Laboratories ausgegebenen Vorschrift UL zur Brennbarkeit von Kunststoffen aufweist, im zuständigen russischen Prüfzentrum für Schienenfahrzeuge erfolgreich getestet.

Die Prüfverfahren umfassten unter anderem die Inspektion der Klemm- und Haltekräfte von SAVSchellenkörpern der Standard-Baureihe gemäß DIN – nach ordnungsgemäßer Montage mit Befestigungsmaterial wie Anschweißplatten, Sechskantschrauben und Deckplatten – unter der Einwirkung mechanischer und klimatischer Faktoren. Hierbei handelte es sich insbesondere um Vibrationen, denen die Prüflinge bei regulären und extremen Umgebungstemperaturen bis minus Grad Celsius ausgesetzt wurden. Alle Prüfungen wurden nach den staatlichen russischen GOST-Normen und durchgeführt.

Im Ergebnis konnte bei der Inspektion keine Verschiebung oder andere Lageveränderung der Rohrleitungen gegenüber ihren Ausgangspositionen festgestellt werden. Zudem behielten die Schellenkörper ihre volle Elastizität, wodurch sie bei Industrieanwendungen in hohem Maße zur effizienten Geräusch- und Schwingungsdämpfung beitragen.

Aufgrund dieser Prüfergebnisse erhielt Stauff die abschließende technische Zulassung zur Lieferung von SAVSchellenkörpern und Montagematerial für das Projekt Desiro RUS, einen mehrgliedrigen, elektrisch betriebenen Personenzug, der von der Siemens AG für die Russischen Eisenbahnen (RŽD) entwickelt und von diesen „Lastochka“ (Russisch für „kleine Schwalbe“) getauft wurde.

Nachdem das Siemens-Werk in Krefeld seit April zunächst den Erstauftrag der Russischen Eisenbahnen über dieser Züge abgewickelt hatte, nahm Mitte ein von der russischen Sinara-Gruppe und der deutschen Siemens AG gegründetes Joint Venture namens Ural Locomotives im Fertigungswerk in Jekaterinburg am Ural die Produktion einer zweiten Serie von „Lastochka"-Zügen auf.

Während die erste Serie für die uneingeschränkte Betriebsfähigkeit bei Umgebungstemperaturen bis minus Grad im westlichen bzw. europäischen Teil der Russischen Föderation ausgelegt werden musste, lagen die Anforderungen an die in Jekaterinburg gefertigten Züge noch höher: Alle Bauteile müssen bei Extremtemperaturen bis minus Grad Celsius beständig sein und dabei ihre ursprünglichen Leistungseigenschaften beibehalten.

Gemäß den geschlossenen Verträgen sollen 6 Züge der im Werk am Ural produzierten neuen Lastochka-Serie bis an RŽD ausgeliefert werden; weitere Züge sollen bis folgen. Insgesamt ist nach den Verträgen die Lieferung von bis zu 1. weiteren Waggons im Zeitraum von bis vorgesehen.

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