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Taktik im Kontinuierlichen Verbesserungsprozess

18.02.2016 18:20

Taktik im Kontinuierlichen Verbesserungsprozess

Den Anstoß zu diesem Beitrag hat ein Vortrag von Mike Rother gegeben. Dort vergleicht er die Vorgehensweise der Verbesserungs- und Coaching-Kata mit der Auftragstaktik, die seit dem 19. Jahrhundert im militärischen Umfeld als Führungsmethode eingesetzt wird. Die Gemeinsamkeit zwischen dem betrieblichen und militärischen Anwendungsfall ist die Vorgabe von Zielen, während die Umsetzung den Verantwortlichen vor Ort überlassen bleibt.

Den Anstoß zu diesem Beitrag hat ein Vortrag von Mike Rother gegeben. Dort vergleicht er die Vorgehensweise der Verbesserungs- und Coaching-Kata mit der Auftragstaktik, die seit dem . Jahrhundert im militärischen Umfeld als Führungsmethode eingesetzt wird.

Gemeinsamkeiten

Die Gemeinsamkeit zwischen dem betrieblichen und militärischen Anwendungsfall ist die Vorgabe von Zielen, während die Umsetzung den Verantwortlichen vor Ort überlassen bleibt. Weitere Gemeinsamkeiten sind herausfordernde Ziele in komplexen, dynamischen Systemen. Im Fall der Katas besteht zur Zielerreichung damit ein systematischer Prozess aus Entdeckung und Anpassung. Rother verweist in seinem Vortrag auch darauf, dass es sich damit um keine Problemlösungsmethode handelt, sondern um einen Prozess zur Entwicklung von Fähigkeiten – also eine Meta-Fähigkeit.

Die Ausbildung in diesem Prozess fokussiert sich dabei darauf, die Beteiligten zu befähigen, den Weg der Umsetzung der Zielvorgaben selbst zu finden. Dazu gehört im Bezug zu Genchi Genbutsu (geh hin und sieh) am Gemba (Ort des Geschehens), dass die (TopFührungskräfte ihre Aufgabe nicht darin sehen, dass sie schlaue Anmerkungen bzgl. erkennbaren oder unsichtbaren Problemen machen, sondern mittels der Fragen der Coaching-Kata die Weiterentwicklung anzustoßen bzw. in Bewegung zu halten.

Jede Strategie reicht bis zur ersten Feindberührung. Danach kommt nur noch ein System von Aushülfen. – Helmuth Graf von Moltke

Unterschiede

Einen Unterschied nehme ich wahr bei der Führungsebene, bis zu der (nach unten) die Methode eingesetzt wird. Dem Wikipedia-Artikel lässt sich entnehmen, dass die Grenzen im militärischen Umfeld (aber auch in der  „gewöhnlichen“ betrieblichen Hierarchie) in meinen Augen deutlich oberhalb der Ebene liegt, die im Toyota Production System (TPS) zum Einsatz kommt.

Da durch die Digitalisierung die Komplexität der System weiter zunehmen wird, kommt in der Zukunft der taktischen Befähigung der Mitarbeiter ebenfalls eine steigende Bedeutung zu, um die Komplexität zu bewältigen.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf meinem Blog (Firmen-Website).

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