ValueShelter für Rechenzentren mit speziellem Klimamodul

06.05.2015 11:47

ValueShelter für Rechenzentren mit speziellem Klimamodul

Kompakt, einbruchssicher, feuerfest und optimal klimatisiert – der ValueShelter schützt Server mit sensiblen Daten. Besonders gut klappt die energieoptimierte Kühlung der Hardware in einem kalten und feuchten Felsenkeller.

Wenn von Rechenzentren die Rede ist, denkt man an ausgedehnte Räume, in denen große graue Kästen in langen Reihen Daten verarbeiten und so das Rückgrat unserer digitalen Gesellschaft bilden. Dabei verringerte sich die tatsächlich genutzte Fläche der Räume in den vergangenen Jahren: Die Hardware wird immer kompakter und die Server werden virtuell. Übrig bleiben große Räume mit viel Platz, in denen immense Luftmengen umgewälzt und klimatisiert werden – unnötiger Energieverbrauch.

„Genau dieser Umstand war für uns der Anlass, über eine Alternative zu herkömmlichen Rechenzentren in großen Räumen nachzudenken“, erklärt Erwin Gasser, CEO beim Schweizer Unternehmen Ergatec. Das Ergebnis der Überlegungen ist der ValueShelter, ein zwei Meter breiter und zwei Meter hoher Container, der problemlos Platz für ein normiertes Zoll-Rack bietet, in das aktive IT-Komponenten eingeschoben werden können.

Datenbox im Keller

Neben dem Schutz vor Diebstahl, Feuer, Vandalismus, Sabotage und anderen bedrohlichen Umwelteinflüssen war die optimale Klimatisierung eine der wesentlichen Herausforderungen bei der Entwicklung des kompakten Schutzraums. „Gerade bei Komponenten der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) ist es besonders wichtig, dass wir einen geschlossenen Kreislauf haben, in den von außen keine Luft mit korrosiven Partikeln eindringen kann“, so Gasser. Deshalb entwickelte er gemeinsam mit seinem Sohn Michael ein Klimamodul mit zwei getrennten Luftkreisläufen.

Ideale Bedingungen für den Einsatz im ValueShelter fanden sich bei einem Großkunden in Bern. Dieser wählte als Aufstellort für den sicheren Server gemeinsam mit Ergatec einen Jahre alten Felsenkeller im Berner Stadtgebiet aus, in dem eine durchschnittliche Temperatur von zehn Grad Celsius und eine relative Luftfeuchtigkeit von rund Prozent herrschen. Direkt in solch eine Umgebung würde wohl niemand seinen Arbeitsrechner stellen. Das spezielle Klimamodul des ValueShelters macht sich die feuchtkalte Umgebung jedoch für die Energiegewinnung zunutze, indem es die innere Energie der feuchten Luft in Kühlleistung umsetzt. (...) mehr zum Thema unter dem Link "weitere Informationen"

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