Vorteile des induktiven Randschichthärtens gegenüber anderen Härteverfahren

27.04.2015 09:05

Vorteile des induktiven Randschichthärtens gegenüber anderen Härteverfahren

Das induktive Randschichthärten ist ein elektrothermisches Verfahren, das in der Industrie bei verschiedenen Werkstücken, wie Zahnrädern und Wellen, eingesetzt wird. Beim induktiven Randschichthärten wird, wie der Name es schon andeutet, nicht das gesamte Werkstück gehärtet, sondern nur der Randbereich bzw. die Oberfläche. Während also z.B. die Oberfläche der Zähne bei Zahnrädern eine große Härte aufweist, besitzt der Kern des Werkstücks weiterhin eine gewisse Elastizität, um stoßartige Belastungen, wie sie z.B. bei Getriebekomponenten vorkommen können, besser abzufedern.

Induktives Randschichthärten in der Praxis

Der Härtevorgang beim induktiven Randschichthärten ist viel kürzer, als man es vom Einsatzhärten her kennt. Abhängig vom geforderten Härteprofil liegt die Erwärmungsdauer zwischen 0,2 und wenigen Sekunden – genug Zeit, um das Werkstück auf über °C zu erwärmen. Direkt im Anschluss an den Erwärmungsprozess erfolgt die Abschreckung, die letztendlich die eigentliche Härtung herbeiführt. Die schnelle Erwärmung und die ebenso rasche Abkühlung ermöglichen das induktive Randschichthärten, da die erzeugte Wärme gar nicht erst in den Kern des Werkstücks vordringen kann. Natürlich ist theoretisch auch ein „Durchhärten“ des Werkstücks mit Hilfe der induktiven Erwärmung möglich, wenn man die Erwärmungszeiten entsprechend anpasst.

Präzise Steuerung notwendig

Das induktive Randschichthärten ist ein Prozess, der ein präzises Steuern der eingebrachten Energieleistung und Frequenz, sowie des Induktors erfordert. Alle drei Komponenten müssen exakt auf das Werkstück und das gewünschte Härteprofil abgestimmt sein, um eine gleichmäßige, konturtreue Härtung zu ermöglichen. Diese Präzision wird in der EMAG Gruppe vom Unternehmen eldec aus Dornstetten geliefert. Die MIND-Härtemaschinen von eldec erfüllen sämtliche Anforderungen für das präzise Härten von Werkstücken unterschiedlichster Bauart: Zahn- oder Schneckenräder, Futterteile oder Wellenteile – mit der MIND-Baureihe lässt sich nahezu jedes Vorhaben umsetzen. Der modulare Aufbau der Maschinen bietet dabei höchste Flexibilität bei Ausstattung und Anwendungsspektrum. Die Kombination mehrerer Maschinen ist dabei genauso möglich wie der Einsatz mehrerer  Generatoren für unterschiedliche Härteverfahren auf einer Anlage.

Die Induktionshärtemaschinen der MIND-Serie – induktives Randschichthärten im industriellen Maßstab für ein breites Anwendungsspektrum.  

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