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Website-Re-Design - was für ein Blödsinn

08.09.2019 13:51

Website-Re-Design - was für ein Blödsinn

Ausschliesslich schöne B2B Websites gewinnen möglicherweise einen Preis – aber keine Kunden. Damit aus einer Website eine Leadmaschine wird, braucht es Analysen, kontinuierliche Content Anpassung und schlaue Fragen.

Schönheit ist vergänglich

Eine Website soll heute weit mehr erreichen, als eine Informationsquelle über und ein schön gestaltetes Aushängeschild für ein Unternehmen zu sein. Doch was ist schön? Im Webdesign gibt es alle zwei Jahre eine neue Definition dafür. Was wir hier schon alles erlebt haben: Statische Seiten, Karusselle, Fade-in und Fade-Out. Ich kann mir gut vorstellen was in CEO´s vorgeht, wenn der Marketing Leiter wieder einmal ein Budget für einen Website Relaunch beantragt. Wozu investieren wir so viel Geld in die x-te Neuauflage unserer Web-Präsenz? Vor allem im Geschäftskundenbereich rauft man sich die Haare.

Arme Kunden

Was mir bei vielen B2B Websites auffällt ist, dass sie nicht aus der Kundenperspektive erstellt wurden. Wenn auf der Startseite zuerst das Unternehmen vorgestellt wird anstelle von Problemlösungen ist das nicht relevant. Oder wenn Produkte mit ihrer internen Produktbezeichnung in der Navigation zu finden sind anstelle von den allgemein gültigen Bezeichnungen, wird der Kunde auf Ihre Produkte nicht aufmerksam. Mein absoluter Favorit: Wenn der Kunde sich selbst einteilen soll (z.B. Selbständige, Kleinunternehmen, mittleres Unternehmen, grosses Unternehmen) dann verliere ich den Glauben an den logischen Menschenverstand.

Um meinen Unmut verständlich zu machen müssen Sie wissen, dass ich viele Jahre als strategische Einkäuferin gearbeitet habe. Und je nach Produkt war es ein Ding der Unmöglichkeit online die benötigten Informationen für eine fundierte Entscheidung zu finden. Möglicherweise ist das auch die Erklärung, weshalb ich mich besser als so manche Marketing Agentur in die Kunden hinein versetzen kann.

Fakten, Fakten, Fakten

Das heisst: Der erste Schritt bevor überhaupt an einen Relaunch der Website gedacht werden kann, ist die Überprüfung der Struktur. Und dies kann und darf nicht nach persönlichem Ermessen gemacht werden. Nein, dafür gibt es Webanalysen. Und gerade B2B Firmen können sich glücklich schätzen: Neue Technologien ermöglichen sogar, dass die Besucher nur noch halb anonym sind, denn der Firmenname lässt sich ebenfalls identifizieren. Anhand von A/B Testings im alten Design werden Sie bereits eine Vielzahl von Erkenntnissen gewinnen. Erst wenn Ihre Fokuskunden eine ideale Customer Journey erleben – dann kommt der zweite Schritt. In Anlehnung an Helmut Markworts Zitat:

"Fakten, Fakten, Fakten und immer an den Kunden denken." Jenny Strittmatter, Inhaberin B2B Digitalisierung

 

Content aufbereiten

Damit Sie aus der Journey und den Firmennamen die Buyer Persona genauer identifizieren können, muss der Content entsprechend aufbereitet werden. Im B2B entscheidet nämlich nicht eine Person sondern ein komplettes Buying Center. Das bedeutet, dass Sie auf Ihrer Produkte-, Lösungen und Branchenseite sowohl allgemein verständliche Informationen aber auch technische Details verfügbar haben müssen. Um Ihre Kompetenz zu unterstreichen dürfen Sie sich aber nicht nur auf Ihr Produkt beziehen – es gilt das Pain-Promise-Proof Prinzip. Den Kundenpain ausformulieren – eine einzigartige Lösung des Problems aufzuzeigen und dies anhand von Referenzen oder Use Cases beweisen. Dies ist mit Sicherheit der schwierigste Teil – aber darin habe ich genügend Übung und unterstütze Sie gerne. Kontaktieren Sie B2B Digitalisierung.