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Werbung kann man verdienen

13.02.2014 11:27

Werbung kann man verdienen

Content – ein Wort, das Marketing-Gemüter nicht ausschließlich zum Strahlen bringt. Denn an dieses Wort ist auch eine gewisse Verantwortung geknüpft, will man sein Unternehmen erfolgreich durch den Marketing-Dschungel durchschlängeln. Nicht immer ist es einfach, überhaupt genügend Content zu erstellen. Wenn er dann auch noch aktivierend und involvierend sein soll, bereitet das vielen größere Probleme. Diese lassen sich meist durch mangelndes Know-How oder fehlendes Budget erklären.

Doch gehen wir zuerst noch einen Schritt zurück. Was ist Content Marketing überhaupt? Es geht schlichtweg darum, Inhalte, seien das Texte, Bilder, Videos etc. so zu platzieren, dass unternehmensspezifische Marketingziele erreicht werden können.

Diese gibt es im B2B Content Marketing genügend. Das Markenbewusstsein zu stärken, Kunden zu akquirieren, Dialog zu generieren oder schlichtweg etwas zu verkaufen sind Dinge, die dabei entscheidend sind.

Kundennutzen vermitteln

Wichtig ist auch, zu entscheiden, welche klar definierten Zielgruppen man mit dem Content Marketing ansprechen möchte. Denn die beste Webseite oder die aufwendigsten Videos nutzen wenig, wenn sie nicht angeschaut werden. Die Inhalte sollten informieren, beraten oder unterhalten, wobei letzteres im B2B-Umfeld wohl eher nicht angebracht ist. Es geht einerseits um Kundengewinnung, vor allem aber auch um die Bindung derselben. Folgende Frage darf dabei immer gestellt werden: Welchen Mehrwert und Nutzen kann man den Kunden vermitteln?

Content Marketing sollte aber nicht nur dem Kunden nutzen, sondern auch Vorteile für das eigene Unternehmen haben. Durch die verbreiteten Inhalte können Kompetenz und Erfahrung in den Vordergrund gestellt oder deutlich gemacht werden, dass der günstigste Preis nicht immer auch die günstigste Wahl sein muss. Kunden, die dem Unternehmen schon länger das Vertrauen schenken, können außerdem auf dem Laufenden gehalten werden.

Geschätzte Aufmerksamkeit

Wo kommt nun der Content zumeist her? Laut einer aktuellen Studie von Unisphere Research und Skyword produzieren Prozent der Befragten ihre Inhalte inhouse, also im eigenen Unternehmen. Nur Prozent holen sich diese von externen Dienstleistern.

Die Top der Content Marketing Trends waren außerdem Fachartikel Prozent), Videos Prozent) und Blogs Prozent). Die Plattformen, auf denen Content veröffentlicht wird, haben sich mit dem Einzug des Web 2.0 und den sozialen Netzwerken stark vermehrt. Diese erleichtern es, auf sich aufmerksam zu machen, doch „dabei sein ist alles“ reicht nicht aus. Die Informationen müssen interessant und relevant sein, um aus dem Angebotsüberfluss herauszustechen.

Aufrichtigkeit und Transparenz sind Dinge, die von Kunden geschätzt werden. Wer auf die typische Marketingsprache verzichtet, wirkt glaubwürdig und authentisch. Wichtig ist, das richtige Maß an Informationen zu streuen und Langeweile zu vermeiden. Texte, die prägnant und auf den Punkt sind sowie eine Prise Humor mitbringen, steigern die Aufmerksamkeit. Letztlich überzeugt also der, bei dem Inhalt, Tonalität und Kanal stimmen.

Inhalte interessant kommunizieren

Blogs sind so ein Kanal und wohl eine der ursprünglichsten Formen des Content Marketing im Web. Corporate Blogging beispielsweise soll dazu dienen, Besucher für eine Website zu gewinnen und sie zu binden. Blogs können aber auch als Spielfeld genutzt werden, um kreative Formate auszuprobieren. Als praktisches Werkzeug, um regelmäßig interessante Inhalte zu kommunizieren, die sich an anderer Stelle nicht veröffentlichen lassen, eignen sich Blogs sehr gut. Ein Vorteil, den Blogs zweifelsohne haben, ist, dass sie von Suchmaschinen geliebt werden. Vor einigen Jahren reichten „SEO-Texte“ noch vollkommen aus, damit eine Website bei den Suchmaschinen rankte, heute sind aber vor allem hochwertige Formate wie redaktionell geführte Blogs, eBooks oder auch digitale Kundenmagazine gefragt.

Werbung geschickt einsetzen

Eine wichtige Unterscheidung, die in Bezug auf Content Marketing gemacht werden muss, ist jene zwischen paid, owned, earned und shared media. Während paid media ganz einfach die bezahlte Werbung in Form von Anzeigen oder Sponsoring ist und owned die Medienpräsenzen sind, die dem Unternehmen selbst gehören, wird es bei earned media interessant. Denn diese Art der Werbung resultiert aus den beiden vorher genannten. Alle Empfehlungs- und Verbreitungsleistungen der Nutzer über die Marke, also Word-of-Mouth, Posts, Likes oder einfach Viralität, kann man als earned media bezeichnen. Zwar kosten diese „Werbeanzeigen“ kein Geld, aber Zeit und Ressourcen der Mitarbeiter, die den „Buzz“ analysieren und die Nutzer engagieren, müssen dennoch aufgebracht werden. Die Weiterempfehlungen kann man in der Regel also nicht kaufen, vielmehr verlangt die earned media Geschick, Einsatz und Glück. Wer aber owned und paid media optimal umsetzt, kann sich in der Regel über ein gutes earned media Ergebnis freuen.

Blogs sind grundsätzlich owned media, doch lassen sie sich ebenso der earned media zuordnen. Denn wer owned und paid media sorgfältig umsetzt, kann sich der Weiterempfehlungen sicher sein. Ob das via Social Media, Webseiten oder Blogs passiert, ist letztlich nicht so entscheidend – anders als der Fakt, dass man überhaupt im Gespräch ist. Wer vertrauenswürdige Inhalte über eine Marke spielen kann, hat sich den „Buzz“ verdient und bringt Marketing Gemüter zum Strahlen.

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