Das wesentliche beim Video-Marketing

20.10.2014 13:16

Das wesentliche beim Video-Marketing

Der Film gibt den Ton an. Video-Marketing ist ein mächtiges Marketing-Instrument. Als Inhalt im Internet ist Video die schärfste Klinge und die will richtig geführt werden, um entsprechende Resultate zu erzielen.

In ihrem Artikel „Video-Marketing: 8 Dinge, die du bei deiner nächsten Kampagne beachten solltest“ ( beleuchtet t3n-Autorin Melanie Petersen die wichtigsten Punkte, die beim Video-Marketing auf jeden Fall berücksichtigt werden sollten.

Warum Video?

Direkt zum Beginn betont die Autorin: Video ist mächtig, macht aber nicht immer Sinn. Rentiert es sich für den Betrachter, das Video anzusehen? Texte können schneller erfasst werden, geraten aber auch schneller in Vergessenheit. Video benötigt länger für die Informationsvermittlung, die Message bleibt aber auch wesentlich länger im Kopf. Sobald es um die Vermittlung eines hochwertigen, informativen Inhalts zu Produkten oder Lösungen geht, und das ist häufig der Fall im Bereich B-to-B, ist der Einsatz von Video sinnvoll.

Aufwand und Stil

Natürlich spielt die Qualität des Videos eine entscheidende Rolle. Zwar kann eine gut eingesetzte Kameraführung im Stile des „found-footage“ (=gefundenes Filmmaterial, Protagonist führt die Kamera) den Betrachter emotional sehr stark in das Geschehen hinein ziehen und binden, doch gerade bei Produkt-, Image- und Unternehmensfilmen kann dies schnell missverstanden und als „billig“ interpretiert werden. „Auch wenn krisselige Katzenvideos“ Anderes suggerieren, rät Petersen dazu, bereits in die Produktion der Videos entsprechenden Aufwand an Technik und Finanzen zu investieren. Klare Bilder, die auch im Vollbild auf großformatigen Bildschirmen eine gute Qualität ergeben, sind von Nöten und werden erwartet.

Der Inhalt ist ausschlaggebend

Video-Marketing umfasst mehr als schöne Bilder und sanfte Kamerafahrten. Wie im herkömmlichen Marketing auch müssen Sachverhalte erklärt, Argumente verkauft und Lösungen präsentiert werden, ein – nennen wir es Spannungsbogen – muss erzeugt und zu Gunsten des Verkäufers genutzt werden.

Für den maximalen Erfolg bietet es sich an, die Videos einem möglichst breiten Publikum – also auf möglichst vielen Plattformen – zugänglich zu machen. Als mögliche Plattformen werden hier YouTube, Facebook, Vimeo, MyVideo, Clipfish und DailyMotion genannt.Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Clipfish nicht länger den Upload von Videos ermöglicht, anstelle dessen dürfen allerdings noch Businessworld und Kewego in die Liste aufgenommen werden.

Wichtig ist hierbei, dass für Titel, Description und sonstige Texte die Begrifflichkeiten und Ausdrücke der Zielgruppe verwendet werden. Die am meisten verwendeten und am besten passenden Termini können über diverse Tools ermittelt werden.

Ursprünglich entwickelt, um Gehörlose zu erreichen, bietet YouTube das sogenannte Transkript: „eine Verschriftlichung des im Videos Gesagten“. So können auch Gehörlose den Inhalt des Videos erfassen. Doch ein entscheidender, für Video-Marketing wesentlich relevanterer Aspekt ist die Tatsache, dass Suchmaschinen das Transkript ebenfalls auslesen können. Es ermöglicht dem Marketing somit, einen beachtlichen Ranking-Vorteil gegenüber Konkurrenzvideos zu erreichen.

Jedem Film sein Cover

Noch bevor das Video gestartet wurde, entscheidet der erste Eindruck des Vorschaubilds über Erfolg oder Misserfolg des Videos. Petersen betont die Wichtigkeit des passenden Thumbnails, das auf keinen Fall ein zufällig ausgewähltes Standbild aus dem Video sein sollte. Häufig zeigen die automatisch generierten Thumbnails Situationen, in denen alle Beteiligen besonders unvorteilhafte Gesichtszüge präsentieren. Thumbnails sollten daher extra gestaltet werden, um dem potenziellen Betrachter das Video schmackhaft zu machen. Besonders in sozialen Netzwerken, nachdem das Video geteilt wurde, ist das Vorschaubild maßgeblich dafür verantwortlich, ob das Video angesehen oder ignoriert wird.

Fazit für Marketing und Kommunikation

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass im Video Marketing Conversion Rates (Video betrachtet/auf Website gewechselt) von über % erreichbar erreichbar sind. Ob Produktpräsentation, Betriebsanleitungen in Form von Video-Tutorials oder die Darstellung einer Komplettlösung: das Besondere an dieser erreichten Aufmerksamkeit ist, dass sie beim Video-Marketing als wesentlich intensiveres Erlebnis stattfindet und nicht nur – wie herkömmliche Medien – ein Sinnesorgan der Zielgruppe reizt. Es entsteht eine emotionale Ansprache, die – und das ist das Ziel – eine eindeutige Spur vom Video zum Unternehmen hinterlässt.

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