Für die Zukunft gerüstet

22.08.2018 10:41

Für die Zukunft gerüstet

In Rumänien ist es selbstverständlich, Bier aus PET-Behältern zu trinken. Seit etwa zwei Jahren zeigt sich ein Trend hin zu kleineren Behältern. Deshalb hat die Romaqua Gruppe Borsec jetzt aufgerüstet. Ihr wollt mehr über die neue Anlage wissen?

Für die Zukunft gerüstet

Wir haben etwas wieder gefunden. Und haben uns so darüber gefreut, dass wir es hier mit unseren Lesern teilen wollen: Den wieder entdeckten Artikel über Romaqua, der im magazin 3/18 erschienen ist. Allerdings haben wir hier leider nur Platz für eine Zusammenfassung des Artikels, in ganzer Länge können Sie ihn im magazin nachlesen.

In Rumänien ist es selbstverständlich, Bier aus PET-Behältern zu trinken. Das gilt vor allem für größere Flaschenvolumina. Doch seit etwa zwei Jahren zeigt sich bei den Verbrauchern ein Trend hin zu kleineren Behältern. Deshalb hat die Romaqua Gruppe Borsec jetzt eine zweite Krones PET-Abfüllanlage in Betrieb genommen, um künftig 2,5- und 0,5-Liter-Flaschen getrennt abfüllen zu können.

Romaqua hat in Rumänien zwei starke Geschäftsfelder: Zum einen ist es mit rund 30 Prozent Marktanteil der größte Mineralwasser-Produzent, zum anderen der bedeutendste private und insgesamt viertgrößte Bierhersteller.

Greenfield-Brauerei

Seine Braustätte mit einem Ausstoß von einer Million Hektolitern errichtete Romaqua im Jahr 2008 in der Stadt Sebes auf der grünen Wiese – mit Krones als Generalunternehmer. Nur neun Monate dauerte es vom Baubeginn bis zur Inbetriebnahme. Zu jener Zeit war die Brauerei eine der modernsten der Welt, ausgestattet mit neuester Technologie. Neben dem Sechs-Geräte-Sudhaus von Steinecker installierte Krones auch eine PET-Linie für 18.000 Flaschen pro Stunde sowie 20.000er-Dosenanlage. Im Sinne seines Total Quality Management und aus Respekt vor seinen Kunden entschied sich Romaqua dazu, als erster Betrieb in Rumänien die Dosen mit einem Hygieneverschluss aus vorgeschnittenen Folien zu bedecken. Diese Aufgabe übernimmt eine Etikettiermaschine Taxomatic. Erst drei Jahre später kam eine Glaslinie dazu, die mit 30.000 Flaschen pro Stunde noch heute die leistungsfähigste Abfüllanlage der ganzen Gruppe ist. Ende 2017 nahm Romaqua nun seine vierte Krones Linie in Betrieb: wiederum für PET-Behälter und mit einer Leistung von 12.000 Flaschen pro Stunde.

Das Unternehmen reagierte mit dieser Investition auf die wachsende Nachfrage nach kleineren PET-Behältern. Denn 2017 verzeichnete die Brauerei erstmals mehr Füllungen in 0,5-Liter-Flaschen als in ihre bisher beliebten 2,5-Liter-Pendants. Dank der neuen Linie hat die Brauerei jetzt die Möglichkeit, seine PET-Behälter in den Größen 1,0, 2,0 und 2,5 Liter auf der einen, die 0,5-Liter-PET-Flaschen auf der anderen Linie abzufüllen.

Die Bierkultur ist in Rumänien nicht sonderlich ausgeprägt. Bier wird hauptsächlich zuhause getrunken. Dieser Heimkonsum war wohl auch ein Grund dafür, dass großformatige PET-Behälter einen regelrechten Boom erlebten. „Bei den Konsumenten in Rumänien findet jetzt jedoch ein Generationswechsel statt“, meint Ioan Păun, Generaldirektor der Sebes Division. „Das verfügbare Einkommen steigt, die Verbraucher fragen weniger nach Menge, sondern eher nach höherer Qualität.“

Qualitätsbetont: kalt filtriert

„Bier in PET-Behälter, das muss billige Massenware sein“, könnte man meinen – aber weit gefehlt. Denn bei Romaqua steht Qualität an oberster Stelle. Alle drei Biermarken werden nicht kurzzeiterhitzt, mit Kieselgur filtriert oder mit PVPP stabilisiert, sondern sind unpasteurisiert und kalt filtriert. Von Anfang an investierte die Brauerei dafür in eine Kombination aus Membranfiltration und Zentrifuge im Keller sowie in eine Einrichtung zur Mikrofiltration vor dem Füllen. „Es ist das klarste Bier am rumänischen Markt“, sagt Brauereidirektor Ovidiu Petrenciu voller Stolz.

Auch beim Abfüllen der PET-Behälter achtet die Brauerei penibel auf Qualität. Zum einen wird das kalt gelagerte Bier auch kalt abgefüllt, und zwar bei etwa acht Grad Celsius. Zum anderen verhindern ein Barrieresystem des PET-Materials sowie eine zusätzliche Hülse über dem Schraubverschluss, dass einerseits Kohlensäure verloren geht und andererseits Sauerstoff ins Produkt eindringt. Resultat ist eine längere Frische und eine Haltbarkeit von fünf Monaten.

Lange und gute Zusammenarbeit

Mit der Installation der neuen Linie hat die Romaqua Gruppe vorerst genügend Abfüllkapazitäten aufgebaut, „jetzt ist eine höhere Flexibilität, vor allem im Kaltbereich der Braustätte, gefragt“, meint Ioan Păun. Die Tatsache, dass fast alle Anlagen und Maschinen bei der Romaqua Gruppe das Krones Logo tragen, ermögliche es seiner Meinung nach, „ganz einfach Ersatzteile zwischen den Anlagen und sogar Betriebsstätten auszutauschen“. Selbst Maschinenbediener können bei Bedarf in anderen Werken eingesetzt werden, da sie mit der Krones Technik vertraut sind. „Wir pflegen eine lange, gute Zusammenarbeit mit Krones”, betont der Generaldirektor der Sebes Division.

Erst vor zehn Jahren wurde die Entscheidung gefällt, das Getränkeportfolio auf Bier auszuweiten. Und das hat sich für Romaqua ausgezahlt. Der Marktanteil am rumänischen Biermarkt steigerte sich von 3,6 Prozent im Gründungsjahr der Brauerei auf aktuell zehn Prozent – auch und in erster Linie dank des Angebots von Bier in PET-Behältern.

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