BARTEC INSIGHT - November 2014, Überblick



Beschreibung

In dieser Ausgabe von BARTEC INSIGHT dreht sich alles um das Zukunftsthema „mobile Lösungen“. Unter dem Motto „BARTEC goes mobile“ zeigen wir Euch einige Pionierprojekte, die im Ex-Bereich schon bald gängige Praxis sein werden.


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BARTEC

INSIGHT

Nr. 2 / 2014

SICHER,
ROBUST,
VIELSEITIG.

BARTEC GOES MOBILE:

NACHGEFRAGT
Mobil, aber
richtig!

INTERNATIONAL
HD-Fernwartung
per Smartphone

SPOT AN!
Office to go
im Ex-Bereich

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BARTEC

SCHÜTZT.

Hightech-Lösungen aus dem Hause BARTEC sind
rund um den Globus im Einsatz. Als Weltmarktführer
im Explosionsschutz investiert BARTEC kontinuierlich
in neue Technologien und neue Märkte.

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Div 2 zertifizierte Industrie-Tablet-PC

Agile X.

Als Bonbon – und das ausnahmsweise mit
Knalleffekt – stellen wir Ihnen zum Schluss
einige ausgewählte Kuriositäten aus der
Film- und App-Welt vor.

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen

Daniela Deubel
Director Global Corporate Communications

daniela.deubel@bartec.de

in dieser Ausgabe von BARTEC INSIGHT
dreht sich alles um das Zukunftsthema
„mobile Lösungen“. Unter dem Motto
„BARTEC goes mobile“ zeigen wir Ihnen
einige Pionierprojekte, die im Ex-Bereich
schon bald gängige Praxis sein werden.

Welche grundsätzlichen Chancen mit dem
Einsatz ex-geschützter Mobilgeräte ver-
knüpft sind, erfahren Sie gleich zu Beginn
in unserem Experten-Gespräch. Darüber
hinaus berichten wir über zwei Premie-
ren: das weltweit erste ex-geschützte
High-End-Android-Smartphone Impact X
und der flachste, ATEX Zone 2/UL Class 1

Liebe Leserin,
lieber Leser,

EDITORIAL

INHALT

03

12

04

06

14

08

10

16

18

EDITORIAL

INTERNATIONAL

Der Weg zum ersten
ex-geschützten High-End-
Android-Smartphone

NACHGEFRAGT

Expertengespräch mit David
Krebs und Nader Halmuschi

INTELLIGENT

Mobiles Arbeiten im Ex-Bereich

INSIDE

Doug Korslund:
Der weltoffene Entdecker

AUS DER PRAXIS

Strategische Instandhaltung
mit mobilen Computern
der MC 92N0

ex

-Reihe

SPOT AN!

Office to go: ex-geschützter
Tablet-PC Agile X

ENGAGIERT

Nachwuchsförderung bei
BARTEC

DIE LETZTE SEITE

Movie meets Mobile

SEITE 14

„NUR AUSSERGEWÖHNLICHE
ERLEBNISSE BLEIBEN DEM KUNDEN
IN ERINNERUNG.“

Interview mit Doug Korslund, CEO
und President von BARTEC ORB

Cover Illustration:

Alexandra Struve,

Design und ich/Foto Editorial:

BAR

TEC/iStock/bauwerks.com

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   03   | EDITORIAL ∙ INHALT

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Nach dem Erfolg mobiler Lösungen im privaten Umfeld dringen Tablet-PCs und
Smartphones nun auch in industrielle Bereiche wie die Prozessindustrie vor.
BARTEC INSIGHT im Gespräch mit dem Marktanalysten David Krebs von VDC
Research und Nader Halmuschi, Leiter Automatisierungstechnik bei BARTEC.

Interview: Hans-Peter Bayerl /// Fotos: Dominik Gigler

MOBIL,

ABER RICHTIG!

David Krebs von VDC Research (rechts) und Nader Halmuschi, Leiter Automatisierungstechnik bei BARTEC.

Herr Krebs, vielen Dank, dass Sie sich aus
Boston zugeschaltet haben. Sie sind als
Marktanalyst tätig, auf welches Gebiet

konzentrieren Sie sich im Speziellen?

Ich beschäftige mich in erster Linie mit

mobilen Lösungen für Unternehmen und

Behörden. Von besonderem Interesse ist

dabei, wie diese eingesetzt werden, um
mobile Arbeiter besser in den Informa-

tionsfluss einzubinden und die Produktivi-
tät ihrer Tätigkeiten zu erhöhen.

allem robuste Handhelds, Smartphones

und Tablet-PCs, die eine Fülle von Anwen-

dungen vereinen. Die Motivation, in solche

Lösungen zu investieren, leitet sich von

dem Wunsch nach mehr Produktivität und

Umsatz ab. Darüber hinaus geht es um den
Echtzeitzugriff auf unternehmensrelevante
Informationen, einen besseren technischen

Service und auch neue Wege der Zusam-
menarbeit.

Wie schnell wächst der Markt für mobile

Lösungen und was sind die wesentlichen

Treiber?
Wir beobachten bereits in vielen Bereichen

zweistellige Wachstumsraten. Das ist nicht

weiter verwunderlich, denn es gibt weltweit

rund eine Milliarde mobiler Arbeiter. Die

von Privatleuten geschätzte Mobiltechno-

logie erreicht jetzt zeitverzögert die indust-
rielle Arbeitswelt. Auch hier sehen wir nun
multifunktionale, leistungsfähige und vor

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   04   | NACHGEFRAGT

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IECEx für Zone 1 und 2 sowie CSA Class

1 Div 1 zertifizierte Smartphone Impact X

und den ATEX Zone 2/UL Class 1 Div 2
zertifizierten Tablet-PC Agile X. Während

das handliche und einfach zu bedienende

Impact X seine Stärken insbesondere in den
Bereichen Arbeitssicherheit und Videokol-

laboration ausspielen kann, ermöglicht das
ebenfalls leichte Agile X als mobiles Büro
eine völlig neue Bewegungsfreiheit im Feld.

Im Sinne eines möglichst breiten Einsatz-

spektrums unterstützen beide Geräte eine

Vielzahl an Kommunikationsstandards von
WLAN bis LTE. Kommunikationsinfra-

struktur wie beispielsweise ex-geschützte

WLAN-Antennen ergänzt das Portfolio, so

dass BARTEC in der Lage ist, komplette
Systemlösungen zu bieten.

Herr Krebs, in welchen Branchen sehen

Sie den größten Bedarf?
Grundsätzlich sprechen diese Lösungen
alle Branchen an, in denen explosionsge-
fährdete Bereiche vorhanden sind. Neben
der Öl- und Gasindustrie sind das vor allem
die Pharmazie und Chemie, aber auch die

Automotive- und Lebensmittelbranche.

Welche Einsatzszenarien werden in na-

her Zukunft selbstverständlich sein, Herr

Halmuschi?

Typische Einsatzfälle für das Smartphone

Impact X stellen die einhändige, sichere

Aufzeichnung von HD-Videos auf einer

Ölbohrplattform dar oder die Übertragung
eines aktuellen Wartungsszenarios mithilfe
einer passenden Helmkamera. Mit einem
optionalen Unterarmholster hat der Mit-
arbeiter sogar beide Hände frei und kann
trotzdem jederzeit kritische Situationen
melden. Zu den typischen Nutzern unseres
ex-geschützten Tablet-PCs Agile X zähle
ich Techniker und Ingenieure, die über das

HD-Display auf komplexe Informationen

wie technische Zeichnungen, Tabellen und

andere Office-Dokumente zugreifen. In
anderen Szenarien ist der Einsatz beider
Gerätetypen sinnvoll.

Herr Krebs, worauf achten die Anwender

am meisten?

Nicht zuletzt die globalen Kunden blicken

kritisch auf die bisherigen Produkte, die
künftige Roadmap und vorhandene Sup-
portstrukturen. Sie suchen kein einzelnes

Produkt, sondern eine maßgeschneiderte
Lösung, die alle Unternehmensstandards

erfüllt und eine gute Balance aus Konsis-

tenz und technischer Innovation erlaubt.
Etablierte Anbieter wie BARTEC können

sicherlich mit einem Vertrauensbonus

rechnen.

Wie fällt Ihre Prognose aus, Herr Halmu-

schi?

Überaus positiv! Viele unserer Kunden

können es kaum erwarten, die Produkti-

vität und Sicherheit mithilfe von mobilen

Lösungen zu verbessern. Dabei scheinen
uns die aktuellen Marktprognosen eher

konservativ zu sein. Allein die Öl- und
Gasindustrie der USA beschäftigt rund
400.000 Menschen, die von unseren neuen

Lösungen profitieren können – nicht nur
im Feld, sondern auch für Office-Aufgaben.
Zusätzlichen Rückenwind bekommen wir

durch den laufenden Ausbau der Daten-
netze und letztendlich von den Anwendern
selbst, die ihre Arbeit mit privat vertrau-

ten Technologien konstruktiv bereichern
möchten.

///

Was sind Ihre Erkenntnisse bezüglich ex-

plosionsgeschützter mobiler Lösungen?

Die Anwender in diesem Marktsegment

besitzen ein hohes Interesse an Prozessver-
besserungen, aber auch an erhöhter Leis-
tung und Arbeitssicherheit. Der Trend geht

vom spezifischen Datenerfassungs- und
Kommunikationsgerät zur multifunktio-

nellen Lösung.

In Bad Mergentheim begrüße ich unseren
Gastgeber, Herrn Halmuschi: Wie schät-

zen Sie die Nachfrage nach ex-geschützten
mobilen Lösungen ein?

Mithilfe detaillierter Marktanalysen und
Kundenbefragungen haben wir vier große
Bedarfsfelder identifiziert: Neben den bei-

den großen Bereichen Produktivität und

Integration geht es vielen unserer Kunden

darum, Fehler und Ausfallzeiten zu redu-
zieren. Dazu kommen Compliance-Anfor-
derungen, die sich durch digitalisierte und
automatisierte Prozesse erfüllen lassen. Im

Vergleich zu den bisher im Ex-Bereich übli-

chen Handscannern sind multifunktionelle
Smartphones und Tablet-PCs wesentlich
flexibler einsetzbar.

Herr Krebs: Welche Chancen und Heraus-

forderungen kommen auf führende Anbie-
ter wie BARTEC zu?

Die Kunden fangen gerade erst an, mobile

Aufgaben zu automatisieren, vorwiegend

in der technischen Wartung, aber auch im
Bereich der videogestützten Kollaboration.
BARTEC ist einer der wenigen Anbieter,
die das Potential dieses Zukunftsmarktes

erkannt haben und die zugleich das nötige

Maß an Erfahrung, Know-how sowie Ver-

marktungs- und Service-Kapazitäten mit-
bringen. Herausforderungen könnten in
der künftigen Differenzierung liegen. Ei-
nen allgemeinen Erfolgsfaktor stellt der für
die Datenübertragung notwendige Infra-
strukturausbau dar, insbesondere in Ver-
bindung mit abgelegenen Einsatzorten.

Herr Halmuschi: Wie stellt sich BARTEC

diesbezüglich auf?

Im Rahmen unserer Strategie „BARTEC

goes mobile“ nutzen wir unsere internatio-
nal führende Stellung in der Ex-Branche, um

unseren Kunden zwei neue mobile Lösun-

gen näherzubringen: das nach ATEX und

Für die Videokonferenz mit David Krebs nutzt Nader

Halmuschi den ex-geschützten Tablet-PC Agile X mit

passender Docking-Station.

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   05   | NACHGEFRAGT

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MOBILE FREIHEIT

Sicher und flexibel kommunizieren, visualisieren und erfassen: Mobile
Endgeräte optimieren Prozesse, erlauben neue Formen der Zusammenarbeit
und bringen das Büro in explosionsgefährdete Bereiche.

S

ie sind leicht, handlich und unglaub-
lich praktisch. Wer privat ein Smart-
phone oder Tablet nutzt, möchte es

nicht mehr missen. Doch wie sieht es in der

Arbeitswelt aus? Auch hier sind die kleinen

mobilen Helfer immer häufiger anzutreffen.

Viele Mitarbeiter warten förmlich dar-

auf, die vertrauten Technologien endlich
auch beruflich einzusetzen. Der Ex-Bereich
bildet hier keine Ausnahme. Doch nicht
nur die hohe Nutzer-Akzeptanz macht es
den Unternehmen leicht, in ex-zertifizier-

te Smartphones, Tablet-PCs und mobile
Computer zu investieren.
Denn letztendlich gehen die neuen mobilen
Lösungen mit einem großen Plus an Effi-
zienz, Produktivität und Sicherheit einher,

wie folgende Beispiele zeigen:

1. Smartphone:
Fernwartung mit Helmkamera

Mitarbeiter einer Bohrinsel können tech-
nische Probleme äußerst effektiv und
kosteneffizient lösen, indem sie mittels
ex-geschütztem Smartphone und Helm-
kamera eine Videokonferenz zu einem
Experten aufbauen. Die Helmkamera ist
per WLAN mit dem Gerät gekoppelt und
liefert dem Techniker auf dem Festland auf-
schlussreiche Videostreams in HD-Quali-
tät. Mit diesem Vier-Augen-Prinzip lassen
sich kritische Problemstellungen deutlich
schneller als bisher lösen, da die mobile
Technik kosten- und zeitaufwendige Hub-
schrauberflüge ersetzt und entsprechende
Produktionsausfälle vermieden werden.
Die einhändige Bedienbarkeit des Smart-
phones sorgt für die nötige Arbeitssicher-
heit und die Halterung am Unterarm für
noch mehr Bewegungsfreiheit.

HD-Videoübertragung einer
Problemstellung von der Bohrinsel

Experte auf dem Festland

Illustration:

Alexandra Struve,

Design und ich

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   06   | INTELLIGENT

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3. Mobiler Computer:

Papierlose Prozesse

Ohne die elektronische Datenerfassung
durch mobile Computer würden bei der

Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe

meterhohe Papierstapel an schriftlicher
Dokumentation anfallen. Im Hinblick auf

eine lückenlose Rückverfolgbarkeit erfas-
sen die multifunktionalen Funkterminals
durch das Scannen von Barcodes oder das

Lesen von RFID-Tags jeden einzelnen
Herstellungsschritt und jede Entnahme

oder Verwendung von Roh- und Hilfs-
stoffen. Darüber hinaus leiten die ergono-
misch gestalteten Geräte auch manuelle

Tätigkeiten an – Schritt für Schritt. Durch

das Vier-Augen-Prinzip von Mensch und

Maschine sind Verwechslungen praktisch

ausgeschlossen. So verbessert sich nicht
nur die pharmazeutische Sicherheit, son-
dern auch die Transparenz der Material-
flüsse und die Effizienz im Lager.

2. Tablet-PC:

Büro zum Mitnehmen

Prozessverantwortliche in der chemischen
Produktion müssen laufend eine Vielzahl
von Details klären. Ein Großteil ihrer Ar-

beitszeit verbringen sie mit dem Ausfüllen

von Formularen. Ein Tablet-PC führt hier

zu einer enormen Zeitersparnis. Denn der

Mitarbeiter muss fortan nicht mehr zwi-

schen Anlage und Büro hin und her pen-
deln. Dank direkter WLAN-Anbindung zur

Unternehmens-IT hat er sein Büro immer

dabei, um die jeweiligen Aufträge an Ort

und Stelle einzusehen oder um komplexe

Zeichnungen und Pläne auf dem HD-Dis-

play übersichtlich zu visualisieren. Auch

E-Mails, Tabellen und weitere Office-Do-

kumente sind jederzeit verfügbar. Zurück
im Büro setzt der Nutzer sein Gerät in die

Docking-Station ein und arbeitet bequem
mit Maus und Tastatur weiter.

Schnelle und lückenlose Dokumentation
bei der Entnahme von Roh- und Hilfsstoffen

Visualisierung, Datenerfassung
und verlängertes Büro

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   07   | INTELLIGENT

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enn Alfred Knoll, technischer

Mitarbeiter bei einem bedeu-
tenden Aromaten-Hersteller

seinen Rundgang beginnt, weiß er genau,

was zu tun ist. Sein mobiler Computer lis-

tet ihm sofort nach der Anmeldung alle In-

standhaltungstouren seiner Schicht über-
sichtlich auf.

Gut geführt ist halb geprüft

Ob es sich um die richtige Station seiner

Tour handelt, erfährt Alfred Knoll nach der

Erfassung des jeweiligen, an der Anlage an-

gebrachten Barcodes. Sofort erscheinen auf
dem gut lesbaren Display des einhändig
bedienbaren Funkterminals sämtliche zu
prüfenden Komponenten und Parameter

wie zum Beispiel Ein- und Ausgangsdruck.
Um Bedienfehler zu vermeiden, springt

die auf dem mobilen Computer instal-
lierte Software stets an die entsprechende
Stelle der Fragenliste. Die Fragen selbst
sind soweit möglich geschlossen gestellt,
die Antwort erfolgt per Auswahlliste – mit
der häufigsten an erster Position. Das spart

Zeit und gestattet eine schnelle Beurteilung.
Aus der Gesamtheit der Antworten erken-

nen geschulte Mitarbeiter sofort, ob akuter

Handlungsbedarf besteht und beispielswei-

se ein Vorgesetzter oder die Werksleitung
zu informieren ist.

Moderne Mobiltechnologie

Dass der mobile Computer nicht nur gut
in der Hand liegt, sondern darüber hinaus

auch besonders robust und schnell ist, liegt
daran, dass der Techniker mit der jüngsten
Generation an BARTECs ex-geschützten
mobilen Computern arbeitet. Die Gerä-

te vom Typ MC 92N0

ex

wurden in enger

Zusammenarbeit mit Motorola für den
weltweiten Einsatz in explosionsgefähr-

deten Bereichen entwickelt. In Kombina-

tion mit einer passenden Planungs- und

Verwaltungssoftware lässt sich damit eine

strategische Instandhaltung umsetzen, um

ungeplante Ausfälle zu reduzieren und die

Verfügbarkeit zu erhöhen. Die Entschei-

dung für die neueste Gerätereihe des Bad

Mergentheimer Ex-Schutzexperten beruht

nicht zuletzt auf der Qualität des Touch-

screens. Schon auf leichten Druck reagiert
das kontrastreiche Panel schnell und prä-
zise. Ein weiteres Entscheidungskriterium
bildet die hohe Robustheit. Selbst einen

Fall aus 1,20 Meter überstehen die Geräte
unbeschadet.

Fixer Datentransfer

Die MC 92N0

ex

gehören zu den weltweit

schnellsten mobilen Computern im Ex-Be-

reich. Das gilt sowohl für das Einschalten
als auch für die Datensynchronisation. We-
nige Sekunden je Vorgang führen über den
ganzen Tag zu einer deutlichen Zeiterspar-
nis. Da die Geräte zudem die aktuellen

WLAN-Standards (IEEE 802.11a/b/g/n)

erfüllen, lassen sich noch während des

Rundgangs alle erfassten Daten im Hand-
umdrehen drahtlos übermitteln, die sich

im Anschluss grafisch auswerten oder in

Anwendungen wie Excel exportieren und
weiterverarbeiten lassen. Einen interessan-

ten Zusatznutzen bieten die mobilen Com-
puter von BARTEC mit der integrierten

Voice/Audio-Funktion. Per Voice over IP

können Techniker und Prozessverantwort-
liche so in Kontakt treten und von jedem
Ort aus miteinander sprechen.

Nachhaltige Effekte

Mithilfe ihrer mobilen Computer führen

Alfred Knoll und seine Kollegen regel-

mäßig Instandhaltungsgänge in ihrem
Chemieunternehmen durch. Seit sie unter
anderem die Temperatursensoren in den

Anlagen überprüfen, sind die Kennzahlen

für Prozesssicherheit und Produktqualität
deutlich gestiegen. „Mit strategischer In-
standhaltung lassen sich nicht nur Ausfälle
reduzieren, sondern auch Prozesse verbes-
sern und Kosten senken“, weiß Benedikt

Eckert, Produktmanager Mobile Compu-
ting bei BARTEC. „In Kombination mit

der richtigen Software können die An-

wender beispielsweise den Verbrauch von

Hilfsstoffen, Verschleißteilen und Betriebs-

mitteln bewerten und so die Lagerhaltung
optimieren oder die Qualität gleichartiger

Teile verschiedener Hersteller über größere

Zeiträume beurteilen.“

Eine lohnende Investition

Bezüglich eines raschen Return on Invest-

ment muss sich der Aromaten-Hersteller
bei seiner strategischen Instandhaltungslö-
sung ebenfalls keine Sorgen machen. „Für
den Payback reicht in der Regel schon ein

einziger verhinderter Stillstand“, erklärt

Benedikt Eckert. „Spätestens jedoch nach

sechs bis neun Monaten hat sich das Ge-
samtpaket aus Software und Hardware
amortisiert.“

///

ALLES IM BLICK

Als ständige Begleiter auf strategischen Rundgängen vermeiden mobile
Computer ungeplante Anlagenstillstände bei einem Aromaten-Hersteller.

W

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   08   | AUS DER PRAXIS

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Fotos:

BAR

TEC

Die MC 92N0

ex

-Reihe

von BARTEC

Die mobilen Computer der Reihe
BARTEC MC 92N0

ex

sind prädestiniert

für die strategische Instandhaltung im
Ex-Bereich. Ihre robuste Bauweise trotzt
selbst extremen Umgebungsbedingungen
und -temperaturen von – 20 bis + 40 °C.
Verschiedene Tastaturvarianten für
unterschiedlichste Applikationsbereiche
und das kontrastreiche VGA-Farbdisplay
mit Touchscreen-Technologie erlauben
eine problemlose und schnelle Daten-
erfassung. Je nach Bedarf sind die
mobilen Computer mit verschiedenen
Barcode-Scan-Engines oder RFID-Rea-
dern erhältlich. Im Sinne einer hohen
Arbeitssicherheit ist das schlanke Gerät
einhändig bedienbar. Der leistungs-
fähige, im Ex-Bereich austauschbare
Lithium-Ionen-Akku reicht spielend für
eine komplette Arbeitsschicht.

„Mit strategischer

Instandhaltung

lassen sich nicht nur

Ausfälle reduzieren,

sondern auch Pro-

zesse verbessern

und Kosten senken“

Benedikt Eckert, Produktmanager Mobile Computing bei BARTEC

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   09   | AUS DER PRAXIS

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Fotos:

BAR

TEC

Die mobile Datenerfassung erfolgt beim Agile X

über den integrierten Barcode-Scanner. Weitere Senso-

ren wie beispielsweise RFID-Reader lassen sich nahtlos

über eine rückwärtige Schnittstelle hinzufügen.

SPOT AN!

BARTEC goes mobile:

Innovative Lösungen für

das Plus an Produktivität und

Sicherheit.

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   10   | PRODUKT

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OFFICE TO GO

Der flachste, nach ATEX für Zone 2 zertifizierte
Industrie-Tablet-PC hat einen Namen: Agile X.

Agile X online entdecken.

www.bartec-mobile.com

F

AGILE X

ür mobile Arbeiter in rauen Um-

gebungen wird es immer wichtiger,
direkt im Feld auf firmeninterne

Daten und Systeme zuzugreifen. Mit dem

ATEX Zone 2 und UL Class 1 Div 2 zerti-

fizierten Tablet-PC Agile X bringen Tech-
niker und Ingenieure ihr Büro sicher und
zuverlässig in den Ex-Bereich.

Immer verfügbar

Den Informationsaustausch in Echtzeit

stellt das Agile X standardmäßig über

Wireless LAN, optional auch per LTE, sicher.

Für die mobile Datenerfassung stehen dem
Nutzer ergänzend zum bereits integrierten
Barcode-Scanner weitere optionale Senso-

ren zur Auswahl. Über eine Schnittstelle auf
der Gehäuserückseite lässt sich so beispiels-

weise auch ein RFID-Reader hinzufügen.

Hart im Nehmen

Das Agile X ist äußerst robust. Neben Stö-
ßen und Vibrationen hält es sogar einem

Sturz auf den Betonboden stand – und das
aus über einem Meter Höhe! Auch extre-
me Temperaturen können der schnellen
und energieeffizienten Hardware nichts
anhaben. Ihre Zuverlässigkeit ist von

–20 °C bis +50 °C getestet. Darüber hinaus

ist das Gerät staub- und wasserdicht ge-
mäß IP65-Zertifizierung.

Alles im Blick, alles im Griff

Seinen Qualitäten als mobiles Büro wird
das Agile X auch mit dem großen, hochauf-
lösenden 10,1-Zoll-LED-Display gerecht,
das unter allen Tageslichtbedingungen
optimale Sicht bietet. Dank Multi-Touch
kann der Anwender bequem zwischen

Fenstern wechseln, Screenshots aufneh-

men, Objekte drehen oder in die Darstel-
lung hineinzoomen.

Sicher und komfortabel

Softwareseitig beeindruckt der ex-ge-
schützte Tablet-PC von BARTEC mit dem

Betriebssystem Windows Embedded 8.1
Industry Pro, das zusätzliche Sicherheits-

funktionen bereithält. Hierzu zählt neben

einer Gerätesperre die eingebettete Akti-

vierung, mit der sich ein Produktschlüssel

auch für mehrere Geräte nutzen lässt. Den
komfortablen und nahtlosen Übergang
zwischen Büro und Außeneinsatz realisiert
das Agile X in Verbindung mit der optio-
nalen Docking-Station.

///

Agile X –

die Highlights

· Zertifiziert nach ATEX Zone 2 und UL

Class 1 Div 2

· 10,1" Multitouch-Display in HD-

Auflösung

· Leichte, schlanke Bauform für

einfaches Handling

· Enterprise-ready: Windows Embedded

8.1 Industry Pro

· Hocheffiziente CPU: 1.8 GHz Intel

BayTrail-M Quad-Core

· Speicher: 8 GB RAM, 128 GB SSD
· Optionaler 8-Stunden-Akku

(hot-swap-fähig)

· Wireless LAN und Bluetooth 4.0,

optional: LTE-Module

· Integrierter 1D/2D Scanner (optional)
· Rückseitiger Erweiterungs-Port für

kundenspezifische Reader und Sensoren

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   11   | PRODUKT

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Fotos:

BAR

TEC

/iStock,

Illustration:

Bernd Schifferdecker

Das erste ex-geschützte High-End-
Android-Smartphone der Welt kommt
aus Norwegen und entstand in enger
Zusammenarbeit zwischen BARTEC
PIXAVI und Shell.

BARTEC PIXAVI online entdecken.

www.bartec-pixavi.com

SICHER UND
VIELSEITIG

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   12   | INTERNATIONAL

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enn es auf der Ölbohrplatt-

form klemmt, wird es teuer:

Technische Experten werden

per Hubschrauber eingeflogen – sofern
die Wetterbedingungen dies überhaupt
zulassen. Die Flugkosten sind meist fünf-
stellig, Produktionsausfälle gehen schnell
in die Millionen.

Innovative Lösung gesucht

Um solche Kosten nachhaltig zu reduzie-

ren, suchte Shell nach einer innovativen,

ex-geschützten Lösung für das Videocon-

ferencing und weitere mobile Anwendun-
gen. Gemeinsam mit BARTEC PIXAVI
startete der Global Player ein Forschungs-
und Entwicklungsprojekt. Das Ergebnis:

ein zeitgemäßes, robustes und wasserdich-

tes sowie leicht und sicher zu bedienendes
Smartphone, das neben den erforderlichen
Spezifikationen des Explosionsschutzes

auch sämtliche Konzernstandards für mo-
bile Lösungen erfüllt. „Die Zertifizierung
für Ex-Zone 1 stellte für Shell die wich-

tigste Anforderung dar“, berichtet Chris-
tian Rokseth, CEO von BARTEC PIXAVI.

„Daraus resultierten sehr hohe Ansprüche

an das Design, die wir mit dem Impact X
erfolgreich umgesetzt haben.“

Robust, wasserdicht, viele Apps

Mit dem Impact X ist es der norwegi-

schen BARTEC-Tochter gelungen, die

Lücke zwischen Consumer- und Industrie-

Geräten überzeugend zu schließen. Zu
den Produkthighlights des dank Alumi-
niumgehäuse leichten High-End-Smart-
phones zählt neben der Zertifizierung
nach ATEX und IECEx (Zone 1 und 2)
das durch 2 mm Gorilla Glass geschützte

Touch-Display. Selbst bei starkem Regen

und direkter Sonneneinstrahlung lässt es

sich – auch mit Handschuhen – zuverlässig
bedienen. Hardwareseitig glänzt das Im-
pact X außerdem mit drei High-End-Ka-
meras, einem schnellen Prozessor und der
doppelten Akkukapazität eines typischen
Consumer-Geräts. Erfolgversprechend ist
auch die große Auswahl an Software und

Diensten, darunter Mobilitäts-, Inspek-
tions- und Wartungs-Apps, ERP-Lösun-

gen, Sicherheitssysteme und Kommuni-

kationstools. Als komplett schlüsselfertige

Lösung umfasst der Lieferumfang auch

eine cloudfähige Management-Software
sowie die von BARTEC PIXAVI entwickel-

te App „SIPIDO“. Mit ihr lassen sich per
Live-Videokonferenz und Video-Streams
in HD-Qualität viele Probleme jetzt auch

aus der Ferne lösen.

Auspacken & loslegen

Das mit einer Hand sicher bedienbare Im-
pact X ist direkt nach dem Auspacken be-
triebsbereit – ganz so, wie es private An-

wender von ihren Consumer-Geräten

kennen. Doch was sagt eigentlich Koope-
rationspartner Shell zum Ergebnis der ge-
meinsamen Entwicklungsarbeit? „Wir sehen
dieses Gerät als potentiellen Wegbereiter
für viele intelligente Innovationen im Be-
reich der mobilen Lösungen für das Indus-
trieumfeld“, erklärt Derek Robertson, Tele-
com Service Manager bei Shell EP Europe,
pragmatisch, aber zufrieden. „Das Impact X
ist ein vielseitiges und leistungsstarkes

Werkzeug, das die Nutzer dabei unterstützt,

ihre Arbeit effizient zu erledigen.“

///

W

3 FRAGEN AN

Christian Rokseth

1. Auf der Fachmesse ONS 2014 an Ih-
rem Firmensitz Stavanger präsentierten
Sie das Impact X erstmals der Öffent-
lichkeit. Wie waren die Reaktionen?
Unsere Lösung stieß bei den Besuchern
auf sehr großes Interesse, nicht zuletzt
aufgrund der Referenz von Shell. Viele
Kunden und Partner kamen, um die
Premiere mitzuerleben, und auch die
App-Entwickler waren sehr interessiert.

2. Wofür steht der Name Impact X?
Der Name steht einerseits für die Ro-
bustheit des Geräts, die wir unter an-
derem durch diverse Schlagprüfungen
erfolgreich getestet haben. Andererseits
symbolisiert er auch den „Impact“ im
Markt. Schließlich lassen sich mit maß-
geschneiderten Apps und einem ex-ge-
schützten Smartphone als Plattform jetzt
verschiedenste Geräte in einem einzigen
vereinen – und das ohne nennenswer-
ten Schulungsaufwand, da die meisten
Menschen bereits privat Smartphones
nutzen.

3. Worüber freuen Sie sich besonders?
Dass es uns als relativ kleinem Team ge-
lungen ist, ein Smartphone von Grund
auf neu zu entwickeln. Natürlich freuen
wir uns auch über die Zertifizierungen,
dank derer wir eine in der Branche ein-
zigartige Lösung anbieten können. Last
but not least sind wir stolz darauf, dass
unsere Video-Kollaborationslösung jetzt
bei gleicher Qualität auch als App erhält-
lich ist.

Impact X –

die Highlights

· Zertifiziert nach ATEX & IECEx Zone 1 +

2 und CSA Class 1 Div 1

· Doppelte Akku-Kapazität im Vergleich

zu den meisten Consumer-Smartphones

· Robust und wasserdicht (2 mm Gorilla

Glass)

· Remote-Management durch die Cloud
· Erweiterter Temperaturbereich
· HD-Video mit 1.080 Pixeln, Fotos mit
8 Megapixeln
· Videoconferencing (2-Wege Video &

Audio)

· Sichere Einhand-Bedienung über

Funktionstasten und das

handschuhtaugliche Touch-Display
· Unterarmhalterung (optional)
· Datenfunk über WLAN (802.11 abgn)
· Android-Betriebssystem (Jelly Bean)

CEO, BARTEC PIXAVI

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   13   | INTERNATIONAL

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DER WELTOFFENE

ENTDECKER

Ein Geschäft ist wie ein Essen im Restaurant, sagt Doug Korslund,
CEO und President von BARTEC ORB: „Ein normales Dinner reißt
niemanden vom Hocker. Was dem Kunden aber in Erinnerung bleibt,
sind außergewöhnliche Erlebnisse.“

Interview: Hans-Peter Bayerl /// Fotos: bauwerks.com

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   14   | INSIDE

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D

STECKBRIEF

Doug Korslund

Aufgabe: CEO und President von BARTEC ORB

Ausbildung: u. a. Studium der Elektrotechnik

Geburtsort: Fort Dodge, Iowa/USA

Bei BARTEC seit: April 2014

Erfolgsgeheimnis: Sensibilität im Umgang mit

Menschen und deren Kultur

Hobbys: Reisen, Kochen, Skifahren

Tipps für Chicago-Besucher: urige Blues-Bars

und die kleinen, aber feinen „Neighborhood

Restaurants“

oug Korslund weiß, wovon er
spricht, wenn er in gastronomi-
schen Bildern redet. Gemein-

sam mit seinem Bruder und einem Freund
hatte der Ingenieur in den späten 1980ern
ein französisches Restaurant im Großraum
Chicago eröffnet, dem späteren Sitz von

BARTEC ORB. „Meine Eltern waren von

dieser Idee nicht gerade begeistert“, verrät
der Unternehmer, „denn zu diesem Zeit-
punkt hatte ich bereits drei Universitätsab-
schlüsse in der Tasche.“ Die
Sorge war unbegründet, denn

vier Jahre später endet der
Ausflug in die Haute Cuisine

und der passionierte Globe-
trotter mit norwegisch-deut-

schen Wurzeln kehrt mit viel
Geschäftserfahrung im Ge-
päck in die Ingenieurwelt zu-

rück. Wie das kam? Bei einem
abendlichen Drink mit einem
Stammgast, der zufällig Ge-

schäftsführer eines bekannten

Herstellers von Analysenge-
räten war, erzählt Korslund, dass es nun
wieder Zeit für einen Tapetenwechsel sei.

„Dank meines technischen Backgrounds

wurde ich vom Fleck weg angeheuert und

gelangte so in die Ölbranche“, erzählt

Korslund.
Kurze Zeit nach seinem Neuanfang kün-

digte sein Arbeitgeber einen Standort-

wechsel nach Texas an. Produktionsleiter
Korslund erkennt sofort seine Chance: „Da

die meisten Mitarbeiter wie ich die Stadt
Chicago nicht verlassen wollten, kaufte ich
die Produktionsanlagen und fertigte fortan
als exklusiver Zulieferer unter dem Namen
ORB Enterprises.“ Nach einigen Weiter-
entwicklungen fällt der mittlerweile ver-
heiratete und zweifache Familienvater 2001
eine mutige Entscheidung. Da sein einziger

Auftraggeber das in die Produktentwick-

lung eingebrachte geistige Eigentum nicht
erwerben möchte, gründet Korslund ORB

Instruments und begibt sich auf Akquise.

„Als unbekannter Neueinsteiger in einem

gesetzten Markt mit großen Playern Fuß
zu fassen, war vermutlich die größte He-
rausforderung meines Berufslebens.“ Der
leichte Nachdruck in Korslunds ruhiger
Stimme lässt die Mühen der zähen An-
fangsphase erahnen. „Ich kann mich noch

sehr genau an die erste Be-
stellung erinnern.“

Ausgehend von jenem RVP-
Analyzer entwickelt Korslund,

dessen größte Leidenschaft
es ist, neue Geräte wie bei-
spielsweise die innovativen
Oil-in-Water- oder Salt-in-
Crude-Systeme zu entwerfen,
sein Unternehmen zu einem
der international führenden

Hersteller von Prozessanaly-

sentechnik.

Und gemeinsam mit der in

Reinbek/Hamburg ansässigen Schwester-
firma BARTEC BENKE strebt er jetzt die
Poleposition an. „BARTEC ist der perfekte
Partner, um unser dynamisches Wachstum

sicher fortzusetzen und unsere Kunden
künftig mit einem größeren Portfolio und
einem attraktiven One-Stop-Shop-Erleb-

nis zu begeistern.“ Was ihm an dem Deal
außerdem gefällt? Dass sein Firmenna-
me fortbesteht. Denn in Anlehnung an
das englische Wort „Orb“ symbolisiert er

Korslunds ursprüngliche Vision von ei-

nem transparenten, globalen und in jeder

Beziehung runden Business. Oder einfach

ausgedrückt: eine Welt, in der es für eine

Unternehmernatur wie Korslund noch viel

zu entdecken gibt.

///

„BARTEC IST

DER PERFEKTE

PARTNER, UM

UNSER DYNAMI-

SCHES WACHS-

TUM SICHER

FORTZUSETZEN.“

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   15   | INSIDE

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Kinderspielstadt 2014

Zwei Wochen im Jahr leben und arbeiten 400

Bad Mergentheimer Grundschüler wie die Großen.

inder brauchen zwei Dinge“, sag-
te einst der berühmte deutsche
Dichter Johann Wolfgang von

Goethe, „Wurzeln und Flügel“. Die beiden
BARTEC-Auszubildenden Sandra und Jen-
ny nehmen sich diese Anregung gerne zu
Herzen, wenn sie die jungen Teilnehmer
der „Kinderspielstadt Bad Mergentheim“
beim Ausprobieren und Entdecken der Er-
wachsenenwelt begleiten.

Zwei Wochen
wie die Großen leben

Die jedes Jahr während der Sommerferi-
en stattfindende Aktion bietet rund 400
Grundschülern die Möglichkeit, 50 ver-
schiedene Berufe auszuprobieren und
sich selbst als Teil einer verantwortlichen

K

Fotos:

BAR

TEC

und funktionierenden Gemeinschaft zu
erfahren. Zwei Wochen lang arbeiten und
leben die 7- bis 13-Jährigen in ihrer eige-
nen Stadt auf dem Schulgelände in der Au,
wo sie sich unter anderem in der eigenen
Bäckerei, der Bank, als Polizisten und beim
Stadttheater, Radio oder Fernsehen betäti-
gen. Wie die Großen treffen sie gemeinsam
Entscheidungen und geben einen Teil ihrer
Kinderwährung „Kiesel“ als Steuer ab.

In diesem Jahr durften die jungen Bürge-
rinnen und Bürger der Kinderspielstadt
sogar hinters Steuer. Obgleich die Fort-
bewegung nur mittels Fahrrad und Kett-
car erfolgte, hatten Jenny und Sandra alle
Hände voll zu tun, um die Jugendlichen
auf ihre Führerscheinprüfung vorzube-

Von Anfang an dabei: Im Rahmen
seiner gesellschaftlichen Verpflichtung
fördert BARTEC auch den Nachwuchs.
Wie vielseitig die Vorbereitung auf das
spätere Arbeitsleben ausfällt, zeigen
drei ausgewählte Projekte.

reiten. „Vor allem die Jungs missachteten
schon gerne mal die Verkehrsregeln“, er-
innert sich Sandra. „Es war aber ein tolles
Miteinander, und manche Kinder waren
so begeistert von der Fahrschule, dass sie
noch am Vortag ihre Bewerbung als Helfer
bei mir abgaben.“ Auch von der Polizei der
Kinderspielstadt kam Unterstützung. Sie
kontrollierte unter anderem das Tragen der
Helme, die Führerscheine und das richtige
Verhalten am Zebrastreifen. „Ich finde es
großartig mitzuerleben, wie die Kinder an
ihren Aufgaben wachsen“, freut sich Jenny.
„Die Kinder sind jedes Jahr mit Feuereifer
dabei.“

Sogar ihre eigene Vertretung wählen die
Bewohner der Kinderspielstadt selbst. Die
diesjährigen Bürgermeister Vincent und
Salina verdanken ihre neue Aufgabe nicht
zuletzt einem mehrheitstauglichen Pro-
gramm – mit einer Wasserschlacht ganz
oben auf der Liste. Aber auch eine Moden-
schau und ein Fußballspiel sollten in der
Kinderspielstadt stattfinden.

BEGLEITEN UND
BEGEISTERN

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   16   | ENGAGIERT

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Auslandspraktikum

Finanziell unterstützt durch BARTEC, orientiert sich

Leonie Burkert für ihr späteres Berufsleben.

F

L

Girls’ Day

Der Zukunftstag für Mädchen weckt das In

teresse

an technischen Berufen mit geringem Frauenante

il.

Mehr Mädchen
in technischen Berufen

Zu einer Region, in der sich eine Kinder-
bürgermeisterin für Fußball starkmacht,
passt auch das wachsende Interesse von
Mädchen an technischen Berufen. Mit
einem jährlich veranstalteten Girls’ Day
möchte BARTEC gezielt für Berufe begeis-
tern, die mit weniger als 40 Prozent Frau-
enanteil aktuell noch eine Männerdomäne
darstellen. In diesem Jahr verschafften
sich sechs Schülerinnen im Alter von zehn
bis vierzehn Jahren einen Einblick in die
verschiedenen Abteilungen des BARTEC-
Hauptsitzes. In der Lehrwerkstatt lernten
die wissbegierigen Mädchen erst die ver-
schiedenen Maschinen kennen, ehe sie
selbst ihren Namen in Messingschilder
fräsen durften. Eingangs unterstützt durch
den Ausbildungsleiter für Industriemecha-
nik Wilhelm Ruck, arbeiteten die Schüle-
rinnen schließlich eigenständig an der
Werkbank. „Am besten hat mir gefallen,
mit der Rundzange die verschiedenen Fi-
guren aus einem Draht zu formen“, findet

Maike vom Deutsch-Orden-Gymnasium
in Bad Mergentheim.

Weit weg –
und doch ganz nah

Im Sinne einer konsequenten Nachwuchs-
förderung unterstützt BARTEC auch den
regionalen Förderkreis der Wirtschaftsju-
nioren. Besonders gelohnt hat sich dieses
Engagement kürzlich für die Abiturientin
und Gewinnerin des Förderpreises 2014:
Leonie Burkert bekam von BARTEC ein
Auslandspraktikum in der Hauptstadt Ka-
taloniens finanziert. Wenige Monate nach
ihrer Rückkehr schwärmt Leonie noch im-
mer von ihrer Zeit in der lebendigen und
farbenfrohen Metropole. „Für mich ist
Barcelona eine der schönsten Städte Eu-
ropas“, resümiert die Preisträgerin, die das
Auslandspraktikum vor allem als Chance
zur beruflichen Orientierung nutzte. Von
der kleinen, aber zentral gelegenen Woh-
nung, die sich die Praktikantin zeitweise
mit einer jungen Argentinierin teilte, pen-
delte Leonie jeden Morgen mit der Met-

ro nach Cornella, dem Sitz der örtlichen
BARTEC-Niederlassung. Hier übertrug
sie unter anderem Daten aus dem SAP- in
das CRM-System, aktualisierte Preislisten
und pflegte E-Mail-Kontakte. Darüber
hinaus lernte die künftige Studentin viele
betriebliche Abläufe kennen. Quasi neben-
bei brachten sich Leonie und ihre Kollegen
gegenseitig die jeweilige Fremdsprache bei.

Dass sich Leonie auch in der Fremde schnell
zu Hause fühlte, schreibt sie der großen Of-
fenheit zu, mit der ihr das BARTEC-Team
begegnete. „In den Mittagspausen unter-
hielten wir uns angeregt über Politik, Fa-
milie und kulturelle Unterschiede, alle wa-
ren sehr freundlich, humorvoll und enorm
hilfsbereit“, erinnert sich die glückliche Aus-
landspraktikantin. „Ich fühlte mich sofort
gut aufgehoben und kannte schon nach
wenigen Tagen die schönsten Plätze der
Stadt.“

///

BARTEC INSIGHT 2.2014  |   17   | ENGAGIERT

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Zum Staunen

In kaum einem Streifen wurde aufwen-
diger gesprengt als in dem 2001 erschie-
nen Kriegsepos „Pearl Harbor“ mit Josh
Hartnett und Ben Affleck. Jedes der sechs
zum Filmende bombardierten Schiffe maß
zwischen 120 und 180 Meter. Die weite-
ren Zutaten für den rekordverdächtigen
Showdown: ein Monat Vorbereitung, zwölf
Kamerateams, 600 Meter Zündschnur, 700
Stangen Dynamit und 15.000 Liter Benzin.
Ganz gewollt verrauchten so insgesamt

5,5 Mio. US-Dollar.

Zum Ärgern

Eine deutlich weniger überzeugende Film-
explosion zeigt die acht Jahre später ver-
öffentlichte Comicverfilmung „X-Men

Origins: Wolverine“: Obgleich sich nur
wenige Meter entfernt ein Hubschrauber
in einen beeindruckenden Feuerball ver-
wandelt, regt sich in der Wolfsmähne von
Hauptfigur Logan (Hugh Jackman) kaum
ein Härchen.

Zum Schaudern

Mit der Mutter aller Explosionen endet
Stanley Kubricks „Dr. Strangelove or:
How I Learned to Stop Worrying and Love
the Bomb“  (1964). Im Finale der bizarren
Kultsatire über den Kalten Krieg stürzt
B-52-Pilot Major Kong (Slim Pickens) auf
einer Atombombe reitend der Erde entge-
gen – den Cowboyhut in der Hand und ein
lautes „Yeehaaa!!!“ auf den Lippen.

Foto:

iStock

Zurücklehnen und entspannen – bis es kracht: Im

Kino sind Explosionen häufig das Salz in der Suppe.

Doch der gewünschte Effekt hat seinen Preis und

gelingt bei Weitem nicht immer. Vielleicht klappt’s

ja mit dem Smartphone besser?

MOVIE MEETS

MOBILE:

EXPLOSIONEN AUS FILM

UND HANDY

Zum Selbermachen

Gratis und ohne Risiko für
Leib und Leben lassen sich
filmreife Explosionen auch

auf dem iPhone genießen. Wer aus Jux
und Tollerei einmal das eigene Auto pulve-
risieren oder mit einer Rakete beschie-
ßen möchte, kann das gefahrlos mit der
iPhone-App „Action Movie FX“ erledigen.
Die einfach zu erstellenden Videobeweise
lassen sich anschließend mit – hoffentlich
explosionsresistenten – Freunden teilen.

///

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