LEUCO Line Highlights 2015, Überblick



Beschreibung

Die Highlights von LEUCO zusammengefasst

In diesem Prospekt finden Sie die Highlights des Jahres . Gemäß des Mottos "Gute Ideen brauchen gute Lösungen!" werden hier zu folgenden Bereichen die Neuheiten und Innovationen der Ledermann GmbH & CO. KG vorgestellt.

Inhaltsverzeichnis

 


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www.leuco.com

H i g H l i g H t s   2 0 1 5

lEUCOline

Highlights 2015

2 Stationärbearbeitung

Die 5. Achse ideal nützen!

schruppen, schlichten, Nesten & Co.

6 bearbeitung von „non Wood“

Vollkern- und Aluminium-Verbundmaterial

sägen, Fräsen & Bohren

8 LeiSe Sägen mit „LeuCo nn-SyStem“

Anwender berichten über ihre Erfahrungen

Formatieren und Plattenaufteilen

12 durChLaufbearbeitung

High-End Kanten mit Nullfugenoptik

Fügen mit wechselbaren schneiden

14 WirtSChaftLiChkeit mit Werkzeugen

Jedes grad Achswinkel zählt!

Wirtschaftlich mit 70° Werkzeugen

16 maSSivhoLzbearbeitung

Neue, hochpräzise Messerkopfspannung

Hobeln mit beschichteten Messern

18 ServiCeS

lEUCO logistikkonzept für schärfservice

Werkzeuge leasen – so funktioniert‘s!

20 tooLmanagement

studie: „industrie 4.0“ für Werkzeuge

toolmanagement-Konzept mit Chip

22 neu: LeuCo onLine-kataLog

Werkzeuge einfach finden auf

www.leuco.com!

iNHAltsVERZEiCHNis

Gute

Ideen

brauchen

Gute

LösunGen

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LEUCOline

seite 2

Highlights 2015

Gute Ideen brauchen gute Lösungen.

Messerscharf und IM

dauereInsatz

Die Firma Ruhsi im badischen Rheinbischofs-
heim/Deutschland stellt Tischplatten in
sämtlichen Größen, Formen, Belags- und
Kantenvariationen  her.  Das  schafft  Vielfalt.
So sind ca. eine Million Tischplattenvarianten

im  System  definiert,  die  theoretisch  täglich
abgerufen werden könnten. Eine sehr flexible
und wirtschaftlich starke Fertigung ist für das
Gelingen einer solchen Organisation unab-
dingbar. Ruhsi setzt dabei auf die Leistungs-
fähigkeit der diamantbestückten LEUCO p-
System Fräser mit 70° Achswinkel sowohl in
der Durchlauf- als auch in der Stationärbear-
beitung.
So wurde 2010 der erste LEUCO p-System
Fräser an einer CNC-Oberfräse zum Forma-
tieren von Tischplatten eingesetzt, darunter
auch furnierte Platten. Insbesondere bei Ei-
chefurnier gab es früher immer wieder Aus-
risse an den Kanten. Mit dem p-System wur-
den diese Ausrisse auch in der
Querbearbeitung auf Null zurückgefahren.
Wirtschaftlich ist das Werkzeug an dieser
Stelle ein Gewinn: Es gibt deutlich weniger
Ausschuss und weniger Nacharbeiten, die
den  Durchfluss  der  Werkstücke  hemmen
würden.
Im Jahr 2011 investierte Ruhsi in eine neue
Durchlaufanlage und stattete diese von vorn-
herein mit leistungsfähigen LEUCO p-System
Werkzeugen zum Finish-Fräsen der Kanten
aus. Sie fügen den letzten Millimeter, bevor
die Kante angeleimt wird. Mit dem Fügefrä-
ser erzeugt Ruhsi eine messerscharfe Kante

cnc-bearbeItunG MIt 5-achsen

lEUCO lösungen

und schafft damit die Voraussetzung für eine
Leimfuge mit hoher Qualität.
An der jüngsten Investition, einem BAZ mit
einer 5-Achs-Spindel und zwei verschie-
denen  Verleimteilen,  werden  zwei  unter-
schiedliche p-System Fräser eingesetzt. Der
erste Fräser sorgt für eine herausragende
Kante beim Formatieren des Werkstücks.
Der zweite LEUCO p-System-Fräser verfügt
nicht nur über die bekannten, von LEUCO pa-
tentierten 70° Achswinkel, sondern hat zu-
dem noch die Form eines Kegelstumpfes. Er

ˮ

erweItern

sIe Ihre eIn-

satzMöGLIch-

keIten

Höchstleistung braucht auch starke

Partner. Der technische leiter, Michael

Neuburger, optimiert ständig die

Fertigung im Unternehmen und geht dabei

auch neue Wege.

Unermüdlich im

Einsatz: Der lEUCO

p-system-Fräser in

Kegelstumpfform

bei der Rushi

gmbH

Auch moderne 5-Achs-Bearbeitungszentren können an ihre grenzen kom-
men.  Werden  z.  B.  sehr  flache  Fasen  an  große  Platten  gearbeitet,  dann
heißt es aufpassen. Es besteht die Gefahr, dass der 5-Achs-Kopf im maxi-
mal ausgeschwenkten Zustand mit der störkontur des Bauteils kollidiert.

LeucO LösunG –

der keGeLstuMpfförMIGe LeucO p-systeM fräser

I

Kurz, damit die Haube geschlossen werden kann

I

Leicht und stabil zugleich, damit das Werkzeuggewicht der 5-Achs-
Maschine eingehalten werden kann, aber auch die Schnittqualität stimmt

I

Komplizierte elliptische Fräsbahnen herzustellen, ebenso wie einfache Abplattungen.

I

Exzellente Schnittqualität, damit kaum nachgeschliffen werden muss.

I

Das Ziel der Fertigbearbeitung des Werkstücks auf einer Maschine muss
gewährleistet werden, es darf nicht nachgearbeitet werden müssen

Als „Basis“ kam deshalb nur ein lEUCO p-system Werkzeug mit 70° Achswinkel in Frage.
Dieses Prinzip wurde auf eine kegelförmige grundform übertragen.

LeucO p-systeM werkzeuGe MIt vIeLseItIGen taLenten

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LEUCOline

Highlights 2015

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Weitergedacht!

Ergänzend zu den Nutfräsern mit Durchmes-
ser 100,4 mm gibt es für die CNC eine völlig
neue und ziemlich clevere Lösung zum Frä-
sen der Lamello Clamex P Verbinder.

Der HW-bestückte Schaftfräser eignet sich
insbesondere für weiter innen in der Plat-
tenoberseite liegende Fräsungen.

simpel und

intelligent zugleich:

Der neue schaftfräser zum Einfräsen von

Lamello Clamex P Profilnuten von LEUCO.

Ausrissfrei trotz Werkzeugaustritt über der Furnierkante und glatte Oberflächen führen zur
Komplettbearbeitung auf der CNC

Mehr über das p-system

bei Ruhsi auf dem lEUCO

Youtube-Kanal

LEUCO nützt 5-Achs-Effekt für clevere Lösung

„LaMeLLO cLaMex p“ verbInder fräsen

fräst  die  Schrägprofile  in  nur  zwei  Arbeits-
gängen ohne eine Frässpur zu hinterlassen.
Das flachste Profil hat 12° und kann beliebig
abgestuft werden. Der Fräser ist weltweit
einmalig und ideal ausgelegt für die inzwi-
schen weit verbreitete 5-Achs-Technik. Mit
dem kompakten Werkzeug können ver-
gleichsweise breite Flächen bearbeitet wer-
den, es ist verhältnismäßig leicht, flexibel zu
programmieren und perfekt auf die kleinen
Absaughauben abgestimmt. Der weltweit
einmalige Fräser wurde gemeinsam von Ruh-
si, dem Maschinenhersteller und den Spezia-
listen der LEUCO Forschung & Entwicklung
entwickelt. Mit dem Fräser kann Ruhsi im Ge-
genlauf über das Werkstück ohne Ausrisse
hinausfahren, auch bei furnierten Kanten.

fIrMenprOfIL ruhsI:

1949 gegründet
produziert inzwischen fast 100.000
Tischplatten pro Jahr mit rund 50 Mit-
arbeitern auf 7.500 m² mit einem inno-
vativen, hoch automatisierten Maschi-
nenpark mit modernsten Steuerungen.

Ruhsi ist so in der Lage, Tischplatten mit
Schrägprofilen  fertig  an  der  CNC-Maschine
zu bearbeiten. Warum sich das Werkzeug für
Ruhsi obendrein lohnt – erst nach neun Mo-
naten Dauereinsatz muss das Werkzeug ge-
schärft werden.
Damit hat Ruhsi sein Ziel erreicht – eine
Komplettbearbeitung, bei der möglichst

auf 5-achs-cnc MIt eIneM schaftfräser!

ˮ

nutzen

sIe das

pOtentIaL!

viele schritte an einer station fertig ge-
stellt werden. Eben flexibel und wirtschaft-
lich.

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LEUCOline

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Highlights 2015

Gute Ideen brauchen gute Lösungen.

Der neue Ausspitzfräser:
Egal welches Material, ob furniert,
beschichtet
oder Kunstharz belegt...

...gestochen scharfe 90°
Ecken ohne Handarbeit

Smarte Alternative von LEUCO: Extralange
spannzangenaufnahmen (bis zu A=225 mm),
und tRiBOs Verlängerungen

DP Reliefbilderfräser
90°, für die Verwendung
mit Pic2Plate von
LettnerWorx. Bei
diesem Verfahren
werden mit einem
computergestützten
Verfahren
Bildinformationen mittels
graustufenfräsungen
auf Holzwerkstoffe
übertragen.

Profilnuten, Konturfräsungen,
Abzeilen bei 3D-Anwendungen,
Handläufe im treppenbau,
Wellenprofile an Möbelteilen
oder in Wandpaneelen
sind nur einige Beispiele
für die vielseitigen
Anwendungsbereiche der
Radius bzw. Kugelfräser von
lEUCO.

werkzeuGe für dIe cnc MIt 5-achsen

lEUCO lösungen

spannend!

Oft erfordern Zerspanungsaufgaben an
schwer zugänglichen Werkstückbereichen
lange bzw. extralange Werkzeuge. Um einer
drohenden Bruchgefahr entgegenzuwirken
werden diese Werkzeuge dann als Sonder-
fertigung  aus  Schwermetall  oder  aus  Voll-
hartmetall gefertigt, was sich in entspre-
chenden Lieferzeiten und höheren Kosten
niederschlägt.
LEUCO bietet hier eine ganze Palette an
smarten  Alternativen  an:  Extralange  Spann-
zangenaufnahmen (bis zu A=225 mm), Lan-
ge Warmschrumpffutter (A=160 mm), Warm-
schrumpfverlängerungen (A=bis 250 mm)
oder  auch  TRIBOS  Verlängerungen  (A=160
mm) ermöglichen den Einsatz von Standard-
VHW  oder  DP-Werkzeugen  für  das  sichere
Fräsen von Formteilen mit tiefen Kavitäten
und 5-Achs-Anwendungen.

Die Anwendungsbereiche für Ra-
dius- bzw. Kugelfräser sind vielsei-
tig.  Profilnuten,  Konturfräsungen,
Abzeilen bei 3D-Anwendungen,
Handläufe im Treppenbau, Wel-
lenprofile  an  Möbelteilen  oder  in
Wandpaneelen sind nur einige
Beispiele hierfür.
Je nach zu bearbeitendem Materi-
al und zu fertigender Losgröße
kommen Werkzeuge mit unter-
schiedlichen Schneidstoffen zum Einsatz.

Ein umfangreiches Standard-Lieferprogramm
an 2- bzw. 3-schneidigen VHW Schaftfräsern
(R=1,5 bis 10 mm) deckt einen Großteil des
Bedarfes  der  CNC-Verwender  ab.  Der  WPL
Radiusfräser (R=32,5) überzeugt bei Anwen-
dungen z. B. im Formenbau bzw. beim For-
men und Konturfräsen von Massivholz und
Holzwerkstoffen mit seinem hohen Abtrags-
volumen und dem einfachen Wechseln der
Messer.
Längste Standwege auch in abrasiven Werk-
stoffen erreichen die diamantbestückten Ku-
gelkopffräser (ab Lager lieferbar mit R=10, 15
oder 20 mm).

Ecken ausspitzen, Kanten fasen, Folding-
schnitte in Holzwerkstoffen oder Aluminium-
Verbundplatten,  Ziernuten  fräsen  oder  gar
trendige Bildgravuren in Reliefbildertechnik.
LEUCO hat die Lösung und natürlich das pas-
sende Werkzeug für den jeweiligen Anwen-
dungsfall.

eIne runde sache!

scharfkantIG und spItz!

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LEUCOline

Highlights 2015

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Weitergedacht!

schruppen, schLIchten, nesten und füGen auf der cnc

lEUCO lösungen

schruppen und schLIchten vOM GrOben zuM feInen!

nestInG

füGen MIt p-systeM

fräsern MIt kLeIneM

durchMesser

Schruppfräsen mit Diamant-
schaftfräsern? Wieso das denn?
Diese Frage stellten uns Kun-
den auf der LIGNA 2013. Der
Rohstoff  Wolfram,  der  Stoff,
aus  dem  auch  Vollhartmetall-
fräser gemacht werden, hat
sich  in  den  letzten  Jahren  ex-
trem verteuert und somit sind
die  Preise  für  VHW  Schrupp-
und Schlichtfräser entspre-
chend stark gestiegen. Da lohnt

sich ein Standwegs- und somit Kostenver-
gleich mit DP-bestückten Werkzeugen.
In den letzten beiden Jahren sind Bearbeiter
von  Massivholz,  Multiplex,  Kompaktplatten,
Schichtverbundwerkstoffen  aber  auch  von
beschichteten  Holzwerkstoffen  zum  Vorfor-
matieren in Schruppqualität auf DP-Werk-
zeuge umgestiegen.
Auf der LIGNA 2015 geht es einen Schritt
weiter: Der LEUCO DP Schrupp-Schlichtfrä-
ser erweitert hier nun das Programm. Hoch-
leistungszerspanung mit ausrissfreien Ober-

Die Nachfrage unserer Kunden nach LEUCO
p-System Schaftfräsern mit noch kleineren
Schneiddurchmessern und dem patentierten
70° Achswinkel kann nun erfüllt werden.
Die neuen p-System Trenn- und Füge-Schaft-
fräser sind ab der LIGNA in den Durchmes-
sern Ø12, Ø14 und Ø16 mm in unterschied-
lichen Schneidlängen ab
Lager erhältlich. Sonderlän-
gen sind natürlich auch reali-
sierbar.

Der leistungsstarke Feine: DP-schlicht-
Schaftfräser Ø16 x 32 mm, Z=4+4.

Mit den neuen, kleinen

Abmessungen sind auch

kleinere innenradien

in Massivhölzern und

Holzwerkstoffen mit

schwierig zu bearbeitenden

Beschichtungen in der

bewährten p-system Qualität

möglich.

sie haben höchste Anforderungen an eine
makellose Schnittfläche in beschichteten
Holzwerkstoffen? Auch hier gibt es Neues:
der Hochleistungs-Formatfräser Z=4+4,
DP-bestückt. stabil wie sein schrupp-Bruder,
jedoch noch feiner beim Resultat.

Das neue hoch stabile diamantbestückte
Nesting-Fräser Programm von LEUCO spricht
die steigende Zahl der Betriebe an, die das
Nesting-Verfahren einsetzen. Nesting ist ide-
al für die Herstellung von Einzelteilen und
kleineren Losgrößen auf CNC-Stationärma-
schinen. Die hohe Stabilität und Wuchtgüte
geben den neuen Fräsern eine sehr hohe
Laufruhe. Die Vorteile für den Anwender sind
sehr lange Standzeiten, beste Schnittgüte
und geringe Lärmemission.
Mit der Integration des LEUCO „CM“-Span-
leit-Konzeptes erfüllen die neuen Fräser ein
ganz entscheidendes Kriterium: Die Späne
werden Richtung Absaugung geleitet, kön-
nen optimal abgesaugt werden, Doppelzer-
spanung vermieden und Hitzeentwicklung
reduziert werden. Das Werkzeug verschleißt
messbar weniger. Die Fräsqualität an Kanten
und Mittellage wird deutlich besser.
Insbesondere zum Nesten kleiner bzw. sch-
maler Werkstücke, die auf der CNC beim Be-
arbeiten  zum  Verschieben  neigen,  eignen
sich die Fräser mit negativer Spirale. Der
Schnittdruck wirkt gegen die Plattenobersei-
te und drückt das Werkstück hin zu den Sau-
gern.

und Unterkanten dank hochsteifen
Grundkörper, wechselseitigen Achswinkeln,
vier Schneiden und einer sehr guten Schnitt-
fläche  sind  die  markanten  Merkmale  dieser
Neuentwicklung.

Überzeugend durch leistung: der neue
Schrupp-/Schlicht-Schaftfräser Z=4+4.

Verfügbar  ist  das  neue  DP-Hochleistungs-
Programm in den Durchmessern 12 und 16
mit Schneidbreiten von 22 und 28 mm. Der
spezielle Grundkörper der Schaftfräser mit
12 mm Durchmesser macht diese Abmes-
sung extrem stabil. Eine weitere Optimierung
erbrachte die spezielle Anordnung der
Schneiden und das eigens entwickelte Span-
raum-Design.

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a

B

LEUCOline

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Highlights 2015

Gute Ideen brauchen gute Lösungen.

vOLLkernpLattenbearbeItunG kOMpLett!

Lange Standwege und glatte Schnitte bei abrasiven Materialien

patentIerter „abscheIder“ und „facepLate“-versIOn

lEUCO lösung zur Bearbeitung von „Non Wood“ Materialien

Vollkernplatten  für  Innen-  und  Außenbe-
reiche erfreuen sich wachsender Beliebtheit.
Das Aufteilen und Zuschneiden dieser langle-
bigen und wertbeständigen harten Platten-
materialien erledigen speziell hierfür ausge-
legte LEUCO HW- bzw. DP-bestückten
Kreissägeblätter schon lange souverän.
Die neuen super leisen „LEUCO nn-System
DP  Flex  Sägeblätter“  sind  dank  ihrer  spezi-
ellen Spanräume und Schneidengeometrie
auch für diese Materialien absolut ideal.
Höchste Schnittqualität und Standzeiten
sind,  neben  der  extremen  Geräuschreduzie-
rung, die großen Vorteile dieser LEUCO Spe-
zialiät. Das Produktprogramm umfasst hier-
bei die gängigsten Abmessungen für

Das „Aerotech-System“ ist bei
LEUCO seit über zwei Jahren
im Spannmittel-Programm. An
Bearbeitungszentren erfüllt es

zwei Funktionen. Ae-
rotech ist ein innova-
tives, hochgenaues

Spannmittel und eine

Absaugturbine zu-

gleich.

Somit ist das Aerotech-

System eine hervorra-

gende Lösung, zum staub-

freien Nuten und Fräsen und

überzeugt  mit  vielen  Vorteilen

für das Werkzeug, die Produktion,

Energieeffizienz und die Gesundheit!

Das bereits schon umfangreiche Programm an

geradschneidigen DP-bestückten Vollkernplatten-

schaftfräsern mit verschieden Durchmessern, schneidbreiten

und schneidenzahlen wird nun noch um einen weiteren Z=3

Hochleistungsfräser mit Durchmesser 12 mm ergänzt.

Ob Acrylharzplatten, Kompakt-

schichtstoff oder Epoxydharz

– die speziell hierfür ausgelegten

lEUCO HW- bzw. DP-bestückten

Kreissägeblätter und VHW „Hl“

Hochleistungsbohrer bearbeiten die

harten Plattenmarterialien souverän.

links: Ein Tonnenprofil an die
Kante gefällig? Der neue DP-
Profilfräser versieht Platten bis
14 mm mit einem Radius R=16.
Wenn es schnell gehen muss:
Auch diese Werkzeuge sind ab
lager lEUCO Horb verfügbar!

rechts: Ein weiterer Programm-
zugang: Zum zügigen
Vorformatieren von Werk-
stücken in schruppqualität: der
neue DP-schruppfräser

horizontale und vertikal Plattensägen, Tisch-
kreissägen  und  auch  CNC  Sägenaggregate.
Ausrissfreie Bohrungen auf der Eintritts- und
der Austrittseite lassen sich mit den be-
währten  LEUCO  VHW  „HL“  Hochleistungs-
bohrern problemlos herstellen, und das bei
extrem langer Standzeit.

insbesondere beim Nesting von MDF und spanplatte können kleine Reststücke
entstehen, in die turbine gelangen und diese Verstopfen bzw. zu einer Unwucht
führen. Die patentierte „HOMAg Abscheider“-Aerotech-Version (Abb. A) sorgt dafür,
dass sich keine Reststücke in der turbine festsetzen. gleichzeitig reduziert der
Abscheider die geräuschkulisse des Aerotech. Während die Version „Abscheider“
sich auch hervorragend für Bearbeitungen auf Maschinen mit Konsolentischen eignet,
spielt die Aerotech-„FacePlate“-Version (Abb. B) ihre stärken speziell bei reinen
Nesting-Anwendungen aus.

das LeucO aerOtech-prOGraMM wIrd erweItert!

aerOtech

erweIterunG

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LEUCOline

Highlights 2015

seite 7

Weitergedacht!

aLuMInIuM verbundMaterIaL

Sägen, Fräsen und Bohren mit LEUCO Werkzeugen

Die Verwendungsmöglichkeiten von Alumini-
um-Verbundplatten  sind  vielfältig:  Fassaden
für moderne Architektur, Indoor- und Out-
door-Schilder, Ladenfronten, Messebau, La-
denbau, Möbeldesign, Displays, u. v. m. – be-
kannte Markennamen sind Alucobond,
Dibond, Reynobond, Hylite etc. Werden bei
der  Werkzeugauswahl  die  spezifischen
Grundlagen berücksichtigt, dann gestaltet
sich die Bearbeitung der Platten aus zwei
Aluminium-Deckblechen und einem Kunst-
stoff- oder mineralischen Kern problemlos.

sägen/Zuschnitt

Aluminium-Verbundplatten  können  auf  hori-
zontalen und vertikalen Plattensägen sowie
Tischkreissägen getrennt werden.
In der Regel kommen hartmetall (HW)-be-
stückte Kreissägeblätter zum Einsatz mit der
Zahngeometrie Trapezzahn/Flachzahn für
gratfreie Kanten. Bei hohem Schnittaufkom-
men oder auch speziell bei der Bearbeitung
von Platten der Brandschutzklasse A1 ist die
Verwendung  von  diamant(DP)-bestückten
Kreissägeblättern wirtschaftlich.
Bestens  für  Zuschnitte  in  Aluminium-Ver-
bundmaterial eignet sich das neue, äußerst
geräuscharme DP-bestückte „LEUCO nn-Sys-
tem  DP  Flex“  Sägeblatt.  Trotz  einer  Schnitt-
breite von nur 2,5 mm eignet es sich für den
Dauereinsatz im Einzelplattenzuschnitt.

Das neue innovative diamantbestückte
„LEUCO nn-System DP Flex“ Sägeblatt
mit nur 2,5 mm schnittbreite steht für
gute schnittqualität, lange standwege
und ist im Einsatz sehr geräuscharm.

Aluminium-Verbundmaterial ist vielseitig
einsetzbar sowohl im Außenbereich z. B.
für Fassaden als auch im innenausbau.

Eine weitere Alternative sind die patentierten
LEUCO  Voll-Hartmetall-Hochleistungsbohrer
(HL  VHW)  mit  besonders  geringem  Schnitt-
druck. Sie empfehlen sich bestens, wenn es
neben langer Standzeit insbesondere auch
auf die Qualität der Bohreraustrittsseite an-
kommt.

Mit den diamantbestückten 135° bzw.

90° V-Nut-Fräsern nutet man Platten mit

mineralischem, feuerhemmendem Kern oder

Kunststoffkern auf dem BAZ.

Kommt es dem Anwender
auch auf eine gute Qualität auf
der Bohreraustrittsseite an,
ist der lEUCO Vollhartmetall-
Hochleistungsbohrer mit seinem
geringen schnittdruck eine gute
Wahl.

Fräsen von V-Nuten

Die LEUCO V-Nut-Profilmesserköpfe mit elo-
xiertem  Aluminium-Grundkörper  sind  flug-
kreiskonstante Werkzeuge. Sie garantieren
ein einfaches Handling durch schnellen Mes-
serwechsel. Sie werden auf vertikalen Plat-
tenaufteilsägen eingesetzt.
Auf CNC Maschinen bieten die DP-Schaft-
werkzeuge dank ihrer speziellen Schneiden-
geometrie hervorragende Schnittflächen bei
sehr hohen Standwegen, insbesondere auch
in den abrasiven Plattenmaterialien mit mine-
ralischem Kern.

Bohren

Beim Bohren von Aluminium-Verbundmaterial
mit  Kunststoffkern  sind  Spiralbohrer  aus
Schnellarbeitsstahl (HS) mit einem spitzen Win-
kel von 100° – 140° geeignet. Weit längere
Standzeiten bei bester Bohrqualität in allen
Plattenarten (A1, B1, B2) bieten HW-bestückte
Bohrer, z. B. der LEUCO-Mosquito-Serie.

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lEUCO lösung zur Bearbeitung von „Non Wood“ Materialien

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patent

Der deutsche Schreiner 05/2015, S. 59, 17.04.2015, 09:32, ROEM

M A I   2 0 1 5   /

D D S

Selbst bei geneigtem Sägeblatt reißt nichts aus

Mit dem NoNoise-Sägeblatt schneidet Nico Albrecht Muster zu

unterseite. Multiplexplatten gehen durch wie But-
ter, auch Mineralwerkstoffe und Alucobond-Plat-
ten lassen sich damit hervorragend schneiden. Au-
ßerdem freuen sich die Kollegen, dass sie nicht
mehr für jeden Schnitt den Gehörschutz aufsetzen
müssen. Mit dem Sägeblatt ist die Maschine im
Leerlauf nämlich fast gar nicht zu hören. Und auch
unter Last ist es immer noch sehr leise und vor al-
lem nicht schrill.

Aber wie wirtschaftlich ist das NoNoise-Säge-

blatt? Diese Frage müssen sich interessierte Schrei-
ner auch stellen. Die Anschaffungskosten betragen
in etwa das Fünffache gegenüber einem guten, hart-
metallbestückten Sägeblatt. Den deutlich längeren
Standweg der DP-bestückten Sägeblätter kann man
mit dem rund 15- bis 20-fachen ansetzen, bevor es
nachgeschärft werden muss. Hinzu kommt, dass
die  Sägeschnitte besonders präzise sind und keiner
Nacharbeit mehr
bedürfen. Schon
von daher rechnet
sich  das Blatt, sagt
Christoph Metzger.
Ihre NoNoise-Säge-
blätter wollen seine
Mitarbeiter jeden-

Anwender: Werk33 GmbH & Co. KG
71665 Vaihingen Enzweihingen
www.werk33.com
Sägeblatt: Leuco Ledermann GmbH & Co. KG
72160 Horb, Tel.: (07451) 93-0, Fax: -270
www.leuco.com, Ligna: Halle 26, Stand B30

K O N T A K T

59

LEUCOline

seite 8

Highlights 2015

Gute Ideen brauchen gute Lösungen.

steckbrIef – nn-systeM dp fLex sägebLatt

Die neuen „LEUCO
nn-System DP Flex“
Sägeblätter haben alle

extrem kleine Spanräume! Und sind deshalb
extrem leise im Leerlauf und im Einsatz! Bei
etwa 70 dB(A) im Leerlauf ist das Tragen von
Gehörschutz quasi nicht mehr nötig.

Sie überraschen die
Branche durch ihre

Einsetzbarkeit in sehr vielen Materialien

und begeistern dabei die
Anwender durch ihre

super Schnittqualität dank ihrer besonderen
Hohlrücken-Zahnform (HR); Ausnahme:
Ritzkreissägeblätter: Zahnform WS.

Dabei sind sie erstaunlich
dünn! Die

Schnittbreite beträgt nur 2,5 mm.

Die Blätter erzeugen
fühlbar

weniger Schnittdruck und benötigen zum
Einsatz deshalb auch weniger Leistung.

Messbar

länger sind die Standwege dank Diamant-
Bestückung.

Anwender profitieren von
„LEUCO nn-System DP
FLEX“ auf

vielen Maschinentypen wie Tisch- und
Kappsägen, vertikalen Plattenaufteilsägen,
CNC und Durchlaufanlagen.

neu: nn-systeM dp fLex

Die „Kein-Lärm-Sägeblätter“

das nO-nOIse-prOgraMM und seIne abMessungen

Anwendungen

riante für die CNC mit 180 mm Durchmesser
an. Passend zu den Hauptsägeblättern gibt
es für beidseitig ausrissfreie Schnitte auch
noch die diamantbestückten Ritzkreissäge-
blätter mit 120 und 125 mm Durchmesser
und konischen Wechselzähnen. Die ebenfalls
kleinen Spanräume sorgen für einen gerin-
gen  Geräuschpegel.  Die  Diamax-Zähne  ha-
ben eine Nachschärfzone von 7/10 mm und
lassen sich zweimal nachschärfen. Das Nach-
schärfen kann zurzeit allerdings kein Schärf-
dienst vornehmen. LEUCO macht das selbst,
um die Zahngeometrie für saubere Schnitte
einzuhalten.
Wolfgang Rüter

Selbst bei geneigtem Sägeblatt reißt nichts aus

Die NoNoise-Sägeblätter DP Flex von LEUCO
haben eine Schnittbreite von nur 2,5 mm und
sind mit 260, 303 und 350 mm Durchmesser
für Format- und Tischkreissägen sowie für
vertikale Plattenaufteilsägen und demnächst
auch für Kappsägen in Durchlaufmaschinen-
einsetzbar. Sie benötigen allerdings einen ei-
genen zwischen 2,0 und 2,4 mm breiten
Spaltkeil. LEUCO kündigt außerdem eine Va-

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LEUCOline

Highlights 2015

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Weitergedacht!

es Ist zwar nIcht verGOLdet, ...

Die „NoNoise“-Sägeblätter im Einsatz bei Werk33

Anwenderbericht

im Werk33 haben jeweils zwei schreiner ge-
meinsam eines und hüten es wie ihren Augap-
fel: das NoNoise-sägeblatt. Damit erzielen sie
auf Anhieb in jedem nur erdenklichen Werk-
stoff hervorragende Schnitte. Auf den Gehör-
schutz können sie außerdem verzichten.
Den Impuls gaben die Mitarbeiter nach dem Be-
such der Messe Holz-Handwerk 2014 in Nürn-
berg. Der rund 25 km nordwestlich von Stuttgart
gelegene Schreinereibetrieb, Werk33 in Enzwei-
hingen, der sich einen Namen im hochwertigen
Messe-, Möbel- und Innenausbau gemacht hat
und auch als Partnerwerkstätte fungiert, arbeitet
seit Mitte 2014 mit den nn-System-DP-Flex-Sä-
geblättern von LEUCO. Die beiden Firmenchefs,
Stephan Leverberg und Rainer Faass, die 2007
den Betrieb gegründet haben, schicken ihre Mit-
arbeiter gerne auf Messen. Inzwischen beschäf-
tigt die Schreinerei schon 70 Mitarbeiter. Zur
Belegschaft gehören allein 17 Schreinermeister
und Holztechniker. Sie sollen sich auf Messen
informieren und umschauen. So konnten sie vor
einem Jahr nach dem Besuch der Holz-Hand-
werk Stephan Leverberg überzeugen, das da-
mals neue No-Noise-Sägeblatt von LEUCO anzu-
schaffen.

geht durch wie Butter

Produktionsleiter Christoph Metzger kaufte
gleich drei Stück und vertraute jeweils zwei Mit-
arbeitern eines an. Sie sind begeistert von der
damit erzielten Schnittgüte. Mit den bisherigen
Sägeblättern kamen sie da lange nicht heran.
Auf Anhieb erhalten sie jetzt saubere Gehrungs-
schnitte, ohne Ausrisse auf der Plattenuntersei-
te.  Multiplexplatten  gehen  durch  wie  Butter,
auch Mineralwerkstoffe und Alucobond-Platten.
Außerdem freuen sich die Kollegen, dass sie
nicht mehr für jeden Schnitt den Gehörschutz
aufsetzen müssen. Mit dem Sägeblatt ist die Ma-
schine im Leerlauf nämlich fast gar nicht zu hö-
ren. Und auch unter Last ist es immer noch sehr
leise und vor allem nicht schrill.

Aber wie wirtschaftlich ist dieses Sägeblatt?

Die  Anschaffungskosten  betragen  in  etwa  das
Fünffache  gegenüber  einem  guten,  hartmetall-
bestückten Sägeblatt. Den deutlich längeren
Standweg der DP-bestückten Sägeblätter kann
man mit dem rund 15- bis 20-fachen ansetzen,
bevor es nachgeschärft werden muss. Hinzu
kommt, dass die Sägeschnitte besonders präzise
sind und keiner Nacharbeit mehr bedürfen.

Mit dem NoNoise-sägeblatt

schneidet Nico Albrecht Muster zu

innige Beziehung: Nico Albrecht und sein No-Noise sägeblatt

Das NoNoise-sägeblatt (jeweils links) lässt
keine Melaminbeschichtung abplatzen, ...

... und an den Austritts- und
Unterkanten kein längs- oder Querholz ...

... ausfransen; rechts die schnittergebnisse
mit den alten, herkömmlichen sägeblättern

Schon von daher rechnet sich das Blatt, sagt
Christoph Metzger. Ihre NoNoise-Sägeblätter
wollen seine Mitarbeiter jedenfalls nicht mehr
hergeben. Aufgrund dieser Erfahrungen denken
Stephan Leverberg und Rainer Faass bereits dar-
über nach, weitere Sägeblätter dieser neuen Ge-
neration anzuschaffen. Wenn die Mitarbeiter ein
Werkzeug wie ihren eigenen Augapfel hüten,
dann muss es schon ganz besonders sein. Das
NoNoise-Sägeblatt ist zwar nicht vergoldet, aber
es hat außergewöhnliche Eigenschaften.

Das geheimnis des Hohlrückens

»Das Design gewährleistet«, sagt Markus Erken-
brecher, Produktmanager Sägen bei LEUCO,
»eine exzellente Schnittqualität bei nahezu allen
Holzwerkstoffplatten,  selbst  mit  Hochglanzbe-
schichtung, sowie bei Massivholz.« Die hierbei
zum Einsatz kommenden Diamantzähne nennt
LEUCO  »Diamax«.  Sie  haben  eine  Hohlrücken-
geometrie. Diese sei letztendlich ausschlagge-
bend für die ausgezeichnete Schnittqualität. Au-
ßerdem verringert der Hohlrückenzahn den
Schnittdruck spürbar und ermöglicht zugleich
ein nahezu rückschlagfreies Arbeiten.

Der gehörschutz erübrigt sich

Mit den sehr kleinen Spanräumen entstehen
im Leerlauf kaum wahrnehmbare Geräusche
mit einem Lärmpegel von etwa 70 dB(A), das
sind 6 dB(A) weniger als bei dem bisher lei-
sesten LEUCO-Sägeblatt »G5« und 13 dB(A)
weniger als bei einem normalen Plattensäge-
blatt. Im Lastbetrieb entsteht kein schriller
Lärm, sondern weniger belastende Frequenz-
schwingungen. Dadurch sei das Tragen eines
Gehörschutzes praktisch nicht mehr notwen-
dig, erklärt Markus Erkenbrecher.

Textauszug, Beitrag im Original erschienen im
Fachmagazin dds, Ausgabe Mai 2015

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LEUCOline

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Highlights 2015

Gute Ideen brauchen gute Lösungen.

das fazIt: dIe LeIstunGsfähIG-

keIt der neuen säGebLätter

Ist unverändert Gut, dabeI

sInd sIe deutLIch LeIser.

Im ersten Semester an der Fachschule Holztech-
nik Melle (FHM) sind wir 24 Studierende. Wir
haben alle eine Ausbildung im Bereich der Holz-
technik und verfügen zum Teil über langjährige
Berufserfahrung.  Erfreulicherweise  treffen  wir
an der FHM auf eine gute Mischung aus Theorie
und Praxis.
So beschäftigten wir uns Wochen mit dem The-
ma „Lärm am Arbeitsplatz“. In den Medien wird
das  Thema  immer  wieder  aufgegriffen,  wir  ha-
ben dazu auch bei unserem Messebesuch auf
der „Holz–Handwerk in Nürnberg 2014“ einiges
gehört. Wir informierten uns bei den Werkzeug-
herstellern. Auch in der Fachliteratur finden sich
Kapitel über „Schalldruckpegel“, Grenzwerte von
85 dB(A) und Theorien, dass nicht die Halbie-
rung der Messwerte eine Halbierung des Lärms
bedeuten, sondern eine Lärmreduzierung von 6
dB(A) eine gefühlte Halbierung des Lärms dar-
stellt. Aus diesem Grund wurde uns von LEUCO
ein neu entwickeltes diamantbestücktes Platten-
aufteil-Kreissägeblatt vorgestellt. Dieses Säge-
blatt sollte aufgrund kleinerer Spanräume leiser
sein als alle bisherigen DP-Sägeblätter für Plat-
tenaufteilsägen.
Grund genug, an der Stelle einen Punkt an die
Theorie zu machen und mit dem LEUCO Säge-
blatt in die Projektphase überzugehen. Auf Initia-
tive des OStR Roland Cramer investierte die FHM
in ein Schallpegelmessgerät. Ausgestattet mit
dem nagelneuen Equipment ging es in unsere
Lehrwerkstatt und dem Lärm auf die Spur.

Nach 50 Messungen sensibilisiert

Die FHM verfügt über eine „Holzma HPP380“.
Zwei diamantbestückte Sägeblätter von LEUCO
standen zum Lärmvergleich bereit: Das neue so-
genannte „No-Noise-System“ Sägeblatt mit klei-
nen Spanräumen, die angeblich eine Reduzie-
rung  des  Lärms  um  6  dB  bringen,  und  das
diamantbestückte Vorgängermodell von LEUCO
mit größeren Spanräumen. Ob die kleineren
Spanräume wohl schneller verstopfen und dann
die Schnittqualität schlechter wird? Mit einer

deM LärM auf der spur

FHM nutzt innovative Schneidtechnik von LEUCO

studenten testen Plattenaufteil-sägeblatt „lEUCO nn-system DP Panel“

beidseitig Melaminharz beschichte-
ten 19er Spanplatte, einer rohen
19er MDF-Platte und einer 19mm
Rauvisio Crystal Platte wurden die
Versuche gefahren. Im Rahmen ei-
ner Technikerarbeit mit der Firma
REHAU hatten wir diese 19mm
Rauvisio crystal Platten für Testrei-
hen bei der Bearbeitung mit Statio-
när- und Durchlauftechnik im Hau-
se. Wir haben die Gelegenheit
genutzt, um gleich einmal Erfah-
rungen mit diesem neuen Material
und der neuen Werkzeug-
technik zu bekommen. Diese Plat-
ten  haben  einen  Holzwerkstoffträ-
ger der beidseitig mit 2,5mm Kunst-
stoff

beschichtet

ist.

Die

Ansichtsfläche  ist  dabei  ein  2mm
transparentes Acrylat (PMMA), was
die gewünschte „Glasoptik“ ergibt,
aber noch mit Holzbearbeitungs-
werkzeugen zu bearbeiten ist. Auf-
grund seiner Härte und Sprödigkeit
ist diese Deckschicht jedoch nicht
ganz einfach zu bearbeiten.

Wir machten die Lärmpegelmessungen in einem
Abstand von rund 1 Meter zur Maschine und be-
gutachteten die Schnittqualitäten. Nach rund 50
Messungen waren wir genau sensibilisiert: Wie
„hören“ sich 73 dB(A) im Leerlauf an, wie hören
sich 78 dB(A) an, wie nervig können 96,5 dB(A)
im Schnitt sein, wie angenehm dagegen 89,2
dB(A) usw.
Aus den Messungen bildeten wir einen Durch-
schnittswert pro Material und Pakethöhe. Das
Blatt mit den kleineren Spanräumen war stets
leiser.  Die  Differenz  zum  Vorgängerblatt
schwankte zwischen 3 und 6 dB(A), je nach Ma-
terial und Stapelhö-
he.
Die Schnittqua-
lität des NoNoi-

se Sägeblattes war bei unseren Versuchen eher
besser als die des konventionellen Referenz-Sä-
geblattes. Aussagen bezüglich der Standwege
dieser Sägeblätter stehen noch aus.
Die Nutzung der neuen Schneidtechnologie hat
unter uns angehenden Technikern zu Erstaunen
und Aha-Erlebnissen geführt. Das Fazit der Grup-
pe lautet: Die Leistungsfähigkeit der neuen Säge-
blätter ist unverändert gut, aber sie sind deutlich
leiser.

stimmen aus dem Projekt:

„Angesichts der Tatsache, dass die Lärmschwer-

hörigkeit an der Spitze der Berufs-

krankheiten in der Holztechnik

liegt, stellt die Halbierung des
Lärmpegels durch innovative
Schneidtechnik einen Meilen-

stein in der Geschichte des

Lärmschutzes dar. Die physischen

Folgen für die Mitarbeiter wie z. B. Lei-

stungsminderung durch einen hohen

Lärmpegel und Senkung der Unfallgefahr sind
nicht zu unter unterschätzen.“
„Es ist schon faszinierend, wenn das Geräusch
der gerade neu installierten Absauganlage den
Lärmpegel des Sägeblattes im Leerlauf über-
tönt.“

Dem lärm auf der spur! Der lärmpegel wurde mit einem
Abstand von ca. 1 Meter zur „lärmquelle“ gemessen
und entspricht damit den Bedingungen, denen der
Maschinenbediener an der Plattenaufteilsäge ausgesetzt ist.

Michael Walkenhorst, svenja lülf und Mark Peukert (v.li. n.
re., studenten der Fs Melle) verglichen die lärmpegel beim
Zuschnitt von unterschiedlichen Materialien, stapelhöhen
und schnittgeschwindigkeiten mit dem herkömmlichen DP
bestückten Plattenaufteilsägeblatt von lEUCO und dem
neuen, leisen DP bestückten sägeblatt „nn-system DP Panel“

Nach mehr als 50 schnitten fasste man die Ergebnisse zusammen.

nO nOIse

LeucO dIa „referenz“

Leerlaufgeräusch

Rehau Crystal (2mm PMMA)

MDF roh doppelt

MDF roh

Spanplatte besch. doppelt

Spanplatte beschichtet

73

79

93,8

98,1

87,2

92,1

87,6

95,7

88,3

96

85,7

91,3

lautstärkemessung in dB

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LEUCOline

Highlights 2015

seite 11

Weitergedacht!

Rund 2.600 Küchen produziert nobilia in zwei
Werken im ostwestfälischen Verl – jeden Tag.
Qualität steht an erster Stelle, und das gilt nicht
nur für die individuellen Fronten sondern zieht
sich durch den gesamten Fertigungsprozess.
Die Korpusproduktion nimmt hier eine zentrale
Stelle ein, schließlich geht es um die wirtschaft-
liche und schnelle Fertigung von Standardmö-
beln. „Erst zerspanen, dann fügen“, lautet hier
das Erfolgsrezept von Mario Röttgers. Er leitet
die Abteilung Teilefertigung bei nobilia.

Konkret werden die 16-mm und 19-mm starken
vorbeschichteten Spanplatten auf der Platten-
aufteilsäge mit einer Rohmaßzugabe von 4 bis
5 mm bearbeitet. 3 mm nimmt dann der Zer-
spaner ab (Doppelzerspanerverfahren mit LEU-
CO PowerTec III-Zerspanern), den letzten Milli-
meter erledigt der Fügefräser (LEUCO p-System
Fräser). Eine 1,2 mm dicke PP-Kante (Polypro-

„Weniger Lärm in der Zerspanung“ lautet die
Devise des bewährten Zerspaners „LEUCO Po-
werTec III topline“ in der neuen „LowNoise“-
Ausführung“. Der PowerTec-Zerspaner kommt
in  Doppelendprofilern  mit  hohen  Vorschüben
zum Einsatz. Empfohlen wird dieser Zerspaner,
wenn perfekte Zerspanqualität und lange
Standwege gefragt sind, u. a. auch bei harten
und empfindlichen Hochglanz-Materialien. Der
Zerspaner kann ab 8 mm Werkstückdicke ein-
gesetzt werden. Der LEUCO PowerTec III top-
line Zerspaner zählt seit langem zu den gefrag-
testen Zerspanern am Markt.
Mit dem neuen „LowNoise“-Design des Power-
Tec-Werkzeugkörpers bleibt die Leistungsfä-
higkeit in vollem Umfang, aber Luftverwir-
belungen werden vermieden und die Geräu-

pylen) bildet schließlich den dekorativen und
schützenden Abschluss.

Die saubere Verarbeitung ist nicht nur ein
optisches Kriterium: Je dichter die Kante
anliegt, desto besser schützt sie das Ka-
stenmöbel auch vor eindringender Feuch-
tigkeit, bei Küchenmöbeln ein nicht zu ver-
nachlässigender Punkt!


Eine Besonderheit des diamantbestückten Zer-
spaners „LEUCO PowerTec III“ ist, dass Vorzer-
spanerschneide (Spanwinkel positiv) und Quali-
tätsschneide bzw. Finish-Schneide (Spanwinkel
negativ) auf einem Flügel sitzen. Dadurch sind
bei gleichem Durchmesser nun doppelt so viele
Schneiden auf einem Zerspaner möglich, näm-
lich  bis  zu  36  +  36.  Und  damit  Vorschubge-
schwindigkeiten von bis zu 100 m/min. Bei no-
bilia werden Standardmöbelteile mit bis zu
80  m/min  bearbeitet.  nobilia  bietet  die  Kor-

Vorzerspanerschneide und Finish-schneide
sitzen beim Zerspaner lEUCO Powertec iii auf
einem Flügel.

Saubere Kanten: Hochglanz-Schichtstoff
gefräst mit dem lEUCO „Powertec iii
topline low Noise“. sogar beim Fräsen
mit schutzfolie!

Bei der Werkzeugentwicklung zählt bei lEUCO die

Verbesserung der Arbeitsumgebungsbedingungen seit

geraumer Zeit zu den Entwicklungsgrundsätzen. Mit einem

speziellen Piktogramm auf den Zerspanern unterstreicht

lEUCO die neue Ära der Powertec iii topline lowNoise

Zerspaner, mit ihrem vorbildlichen Verhältnis von

Höchstleistung und niedrigem lärmniveau.

Das lowNoise-Design sieht man auf den
ersten Blick. Die spanräume und störkanten
sind nach Berechnungen mit einer
strömungssoftware aerodynamisch gerundet
und optimiert.

schentwicklung deutlich reduziert – bis zu 5
dB(A) im Leerlauf und bis zu 2 dB(A) im Einsatz.
Die Arbeitsbedingungen gestalten sich damit
wesentlich angenehmer. Der Zerspaner ist da-
mit einer der leisesten seiner Klasse.

pusse in 16 Farben an. Die Platten bezieht nobi-
lia von mehreren Herstellern mit unterschied-
lichen Qualitäten in schwindelerregenden
Mengen. Der PowerTec III Zerspaner liefert no-
bilia konstante Zerspan-Qualität.

LOwnOIse

ausführunG

Mehr aLs 100 Meter In jeder MInute

LEUCO PowerTec III Zerspaner ermöglicht hohe Qualität bei hohen Vorschubgeschwindigkeiten

Wirtschaftlichkeit

hOchLeIstunGs-zerspaner –

„PowerTec III topline“ künftig auf leisen Sohlen unterwegs

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LEUCOline

seite 12

Highlights 2015

Gute Ideen brauchen gute Lösungen.

Der „LEUCO SmartJointer“ mit seinen dia-
mantbestückten Schneidlingen ist für die
LEUCO-Kunden seit rund drei Jahren eine Al-
ternative zum festbestückten LEUCO-Dia-
max-Fügefräser. Die Wahl auf den SmartJoin-
ter-Fügefräser fällt immer dann, wenn seine
„smarten“ Eigenschaften, nämlich leichter,
leiser und Ressourcen schonend, im Fokus
stehen.

Der lEUCO smartJointer…

Besonders leicht ist der SmartJointer durch
seinen aus hochfestem Aluminium gefertig-
ten Grundkörper. Dynamische Prozesse wie
das Wechselfräsen verbrauchen nur einen
Bruchteil der bisherigen Energie. Darüber hi-
naus werden die Spindellager durch eine ver-
ringerte Unwucht entlastet. Zudem schwingt
dieser leichte Alu-Grundkörper weniger auf,
und verursacht im Leerlauf und Einsatz weni-
ger Lärm. Zusammen mit den optimal entwi-
ckelten geringen Schneidenüberständen
führt dies zu einem hörbar geringeren Schall-
druckpegel am Fügeaggregat der Kantenan-
leimmaschine. Der Fräser ergänzt hervorra-
gend das „LowNoise“-Fügefräser-Programm
von LEUCO.
Ressourcenschonen und den Alu-Körper so
oft wie möglich wieder verwenden – dieses
Ziel erreichen die SmartJointer-Anwender
dank  der  LEUCO-spezifischen  Schneidlinge

dIe neue GeneratIOn: schneIdLInGe seLbst wechseLn

aus SmartJointer wird SmartJointer PLUS

Fügefräser mit wechselbaren, diamantbestückten schneidlingen

mit integrierten Stahl-Spanräumen. Bekann-
termaßen sind die Schneiden, gefolgt von
den Spanräumen, die verschleißanfälligsten
Flächen eines Messerkopfes. Beim Smart-
Jointer werden im LEUCO ServiceCenter also
bei einem Schneidlingstausch gleichzeitig
die Spanräume erneuert.

…wird zum smartJointer PlUs. Die neue
generation des DP-Messerkopfes.

Bisher wurde das schärfen und tauschen
der schneidlinge mit ihren integrierten span-
räumen im serviceCenter vorgenommen.
lEUCO hat beim smartJointer PlUs den sitz
der schneidlinge konstruktiv optimiert. Dies
erlaubt es den Kunden ab sofort, selbst die
diamantbestückten schneiden mit höchster
Präzision zu wechseln.

sO Geht’s:

Neu-Werkzeug: LEUCO liefert den SmartJointer PLUS aus, die Schneiden sind im Kopf ein-
gesetzt und geschärft. Der Fräser entspricht den Anforderungen/Toleranzen eines festbe-
stückten Fügefräsers.

Der Fügefräser wird partiell stumpf: Innerhalb eines Schneidling-Satzes ist grundsätz-
lich ein Tauschen der Zahnreihen möglich. Es können Zahnreihen, welche die Deck-
schicht bearbeiteten und bereits verschlissen sind, mit Zahnreihen der Mittellage ge-
tauscht werden. Je nach Anforderung an die Fügequalität, wird mit dieser Maßnahme
der Standweg verlängert.
Das Nachschärfen der schneidlinge steht an:
Option 1:
Der Anwender kann beim SmartJointer PLUS die Schneidlinge selbständig
wechseln und stumpfe Schneidlinge zum Instandsetzen an den LEUCO Service zu sen-

den. Für den sofortigen Einsatz ohne größeren Produktionsstill-
stand steht den Kunden ein hochwertiger diamantbestückter
Messerkopf zur Verfügung. Die Präzision entspricht den Voraus-
setzungen eines Messerkopf-Systems.
Option 2: Nach Erreichen des Standzeitendes wird das Werkzeug
durch den LEUCO-Service instandgesetzt. Die Schneidlinge wer-
den im Grundkörper geschärft. Die Schnittgüte entspricht denen
der Neuwerkzeuge.

Das Plus mit dem smartJointer PlUs

Durch den selbständigen Wechsel der
Schneidlinge steht den Anwendern unmittel-
bar und jederzeit ein „neues“ bzw. „frisch ge-
schärftes“  Werkzeug  zur  Verfügung  –  und
dies mit Standwegen, die einem Diamant-
werkzeug entsprechen.
Die LEUCO SmartJointer PLUS sind ideal auf
Kantenanleimmaschinen, zum Fügen im
Wechselfräsen von melaminharz- und papier-
beschichteten, HPL- und folienbelegten und
furnierten Holzwerkstoffen
Ab sofort ab Lager erhältlich sind die LEUCO
SmartJointer PLUS für Brandt-Maschinen.
Das gesamte bisherige SmartJointer-Pro-
gramm  wird  künftig  auf  die  „PLUS“-Version
umgestellt. Sprechen Sie uns an.

schneide mit integriertem spanraum

schneidenwechsel selbstgemacht: DP-Bestückte schneidlinge, „smartJointer
Plus“ - grundkörper und ein Drehmoment-schlüssel ist alles was sie brauchen.

background image

FK31

min.

min.

min.

flex
trim

KFA

MFA

LEUCOline

Highlights 2015

seite 13

Weitergedacht!

Für die Möbelhersteller ist das Thema Nullfuge
vielfältig: Seit mehreren Jahren bieten ihnen
Maschinen- und Kantenhersteller neue Verfah-
ren, bei dem mit einer Wärmequelle wie Laser,
Plasma, Heißluft oder Infrarot die Funktions-
schicht des Kantenbandes aktiviert und sofort
an das Werkstück angeleimt wird.

Unabhängig vom Nullfugen-Verfahren, sind
für die Nullfugen-Optik ausrissfreie und
messerscharf gefügte Kanten ein Muss.

Genau diesem Anspruch werden die entspre-
chenden Werkzeuglösungen von LEUCO ge-
recht. Zusammen mit dem Möbelhersteller be-
spricht LEUCO individuell jedes noch so kleine
Detail und stimmt die Werkzeuge exakt auf die
Situation ab.

Die Basis: Analyse Material und Maschine

Welche Holzwerkstoffe kommen zum Einsatz, wie
ist das Overlay dieses Werkstoffes, wie ist die Mit-
telschicht  beschaffen,  welche  Materialstärken
werden bearbeitet? Mit welchen Kanten wird ge-
arbeitet? Wie ist die Maschine aufgebaut? Welche
und wieviele Aggregate stehen für das Fügen be-
reit? Wie hoch ist der Durchsatz? Welche Flexibili-
tät will sich der Möbelhersteller offen halten?

ganzheitliche Werkzeuglösung für „High-
End“ im Bereich Fügen im Durchlauf

LEUCO  definiert  die  Bearbeitungsreihenfolge
und Werkzeugauslegung wie Schnittbreiten,
Bestückungshöhe und Einsatzdaten exakt nach
den Material- und Maschinenanforderungen –
dabei ist die ausrissfrei, messerscharf mit
größtmöglicher Wirtschaftlichkeit gefügte Kan-
te  immer  im  Blick.  LEUCO  empfiehlt  deshalb
Fügefräser mit einem Achswinkel von 43° bzw.
70°. Die Schnittstelle zwischen Motor und
Werkzeug, wirkt sich auf die Fügequalität der
Fräser aus. LEUCO rät deshalb ausdrücklich,
ein genaues Augenmerk auf die Rundlauf-
genauigkeit der Werkzeugspannung zu legen.
Hydro- oder HSK-Werkzeugaufnahmen ge-
währleisten dabei den stabilsten Rundlauf. Ein
sauberes Arbeitsumfeld trägt insbesondere im
High-End  Bereich  mit  mikrofeinen  Oberflächen,
engen Toleranzen bei hohen Durchlaufgeschwin-
digkeiten zu besserer Qualität bei. Spanflussopti-
mierte Werkzeuge und eine optimale Absaugung
verhindern die sogenannte „Doppelzerspanung“,
die u.a. die Fügequalität negativ beeinflussen kann
und den Werkzeugen an Standwegen nimmt.

Wer die perfekte homogene Optik im High-
End-Bereich will, braucht eine hochpräzise und
vor allem ganzheitliche Werkzeuglösung auf
High-End Niveau!

„hIGh-end“ kante In der MöbeLbranche

Ganzheitliche Betrachtung führt zur hochpräzisen Werkzeuglösung

Für die Nullfugen-Optik sind ausrissfreie, messerscharf gefügte Kanten ein Muss

Individuelle Kantenausprägungen mit unter-
schiedlichen Radien und Fasen an den Werk-
stücken und die Bearbeitung im Durchlauf
schließen sich nicht aus. Im Gegenteil. Los-
größe 1 fertigen auf Durchlaufanlagen ist seit
mehreren Jahren durchaus technisch und
wirtschaftlich interessant. Ausschlagge-
bender Faktor ist, neben der Maschinen-
bzw.  Aggregate-Ausstattung,  ein  flexibles
Werkzeugkonzept. Mit den hochpräzisen dia-
mantbestückten Formfräsern von LEUCO las-
sen sich bis zu vier verschiedene Profile mit
nur einem Werkzeug realisieren.
So sind zum Beispiel die Formfräs-Werk-
zeuge „MFA“ und „KFA“ von LEUCO für Anla-
gen von IMA konzipiert. Die drei verschie-
denen  Radien  und  ein  Fase-Profil  bestimmt
jeder Kunde individuell.

Mit nur einem Werkzeugsatz bearbeitet er
dann  bis  zu  vier  unterschiedliche  Profile
bzw. Werkstücke – und das ohne Werk-

LOsGrösse 1 wIrtschaftLIch

IM durchLauf

Flexible Multiprofil-Fräser für die Kantennachbearbeitung

lEUCO lösung

zeugwechsel, und damit ohne Rüstzeit und
Maschinenstillstand. Der Rüstvorgang
beim KFA-Aggregat wird sogar innerhalb
der normalen Werkstücklücke durchge-
führt und sorgt so für hohe Produktivität.

Ebenfalls  eine  flexible  Profilauswahl  bieten
die  Kantenfräser  „flexTrim“  und  „FK31“  für
Formfräsaggregate von Homag. Das flexTrim-
Werkzeug besteht aus zwei Fräsern mit un-
terschiedlich großen Profilen, die ineinander
angeordnet sind. Einer der Fräser steht zu-
rück und kann bei Bedarf automatisch nach
vorne geschoben werden. Das automatische
Wechseln zwischen beiden Radien bzw. Fa-
sen ist innerhalb einer Werkstücklücke von
400 mm möglich. Zusätzlich zu zwei frei
wählbaren Profilen kann über den Radiusaus-
lauf eine Fase unter 15 Grad angebracht wer-
den.
Als weitere Option ermöglicht
der Kantenfräser FK31

die Bearbeitung von bis zu vier unterschied-
lichen  Profilen  ohne  Werkzeugwechsel.  Da-
bei handelt es sich um drei Einzelfräser, die
mit  unterschiedlichen  Profilen  je  nach  Kun-
denwunsch ausgeführt werden. Eine zusätz-
liche Fasebearbeitung ist über den Radiusaus-
lauf möglich. Der Profilwechsel erfolgt inner-
halb einer Werkstücklücke von 400 mm.

1 fräser –

4 prOfILe!

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LEUCOline

seite 14

Highlights 2015

Gute Ideen brauchen gute Lösungen.

„Es gibt wohl keinen zweiten Ort auf der
Welt, an dem mehr Küchenschränke pro
tag produziert werden, als in den beiden
nobilia-Werken“, ist Mario Röttgers, Abtei-
lungsleitung teilefertigung nobilia, über-
zeugt. teil des Erfolgs sind die 70° p-sys-
tem Fräser von lEUCO.
nobilia ist der größte europäische Küchenher-
steller und produzierte im Jahr 2013 allein
580.000 Einbauküchen. Das sind über 5,7
Millionen einzelne Schränke und mehr als 1,4
Millionen Arbeitsplatten. Nahezu jede dritte
in Deutschland verkaufte Küche rollt hier
vom Band. Wachstum bietet vor allem der Ex-
port, die Quote liegt bei knapp 40 %. Dabei
ändern sich die Erwartungen der Küchen-
Kunden rasant. Individualität ist gefragt. no-
bilia bedient daher ein breites Spektrum: von
modern und trendig über klassisch und zeit-
los bis zum mediterranen Landhausstil. 113
Fronten,  45  Arbeitsplattendekore,  16  Kor-
pusfarben, 14 Elektrogerätemarken und rund
2 000 Schranktypen umfasst das Portfolio.

ViElFAlt ERFORDERt FlExiBilitÄt –
sERiENFERtigUNg DAs „P-sYstEM“

Die  rein  rechnerisch  etwa  280.000  Variati-
onsmöglichkeiten lassen sich nur mit versier-
ten Fachleuten und komplexen aber dennoch
flexiblen  Produktionsprozessen  wirtschaft-
lich und qualitativ auf höchstem Niveau her-
stellen. nobilia beschäftigt über 2.500 Mitar-
beiter und die beiden Werke in Ostwestfalen
zählen zu den modernsten und leistungsfä-

higsten Produktionsstandorten für Küchen-
möbel in ganz Europa. Und während die
Fronten stark individualisiert sind – hier wird
seit gut einem Jahr auch die Laserkante an-
geboten – sind bei der stark standardisierten
Korpusfertigung „Dauerläuferqualitäten“ ge-
fragt. Es geht um die saubere Bekantung von
16-  und  19-mm  dicken  Spanplatten,  ganz
klassisch mit Melaminharz getränktem De-
korpapier. Und zwar in schwindelerregenden
Mengen. Ausbrüche an der Kante toleriert
der anspruchsvolle Kunde nicht. Die interne
Qualitätskontrolle, größtenteils automati-
siert, würde solche Fehler auch sofort erken-
nen und frühzeitig aussortieren. Ein hoher
Qualitätsanspruch, gepaart mit der wirt-
schaftlichen Fertigung – genau das ist das
Einsatzgebiet für das p-System von LEUCO.
Auf der Plattenaufteilsäge wird mit einer Roh-
maßzugabe von 4 bis 5 mm gearbeitet. 3 mm
nimmt zunächst der Zerspaner ab (Dop-
pelzerspanerverfahren mit LEUCO PowerTec-
Zerspanern), den letzten Millimeter erledigt
dann der LEUCO p-System Fügefräser. Das
„P“ steht für „Peelen“ (engl. to peel = schälen)
und bezeichnet das revolutionäre Holzbear-
beitungsverfahren, bei dem viele kleine
Werkzeugschneiden im Winkel von 70° zur
Achse stehen. „Jedes Grad Achswinkel mehr
bei einem Fügefräser rechnet sich“, lautet die
Erfahrung von LEUCO und nobilia. Die
Schneiden erzeugen auf diese Weise einen
wirklich ziehenden Schnitt im Werkstoff. Das
Material wird sauber abgeschält und die

Schneiden dabei geschont. Die Schneiden
bestehen beim p-System aus polykristal-
linem Diamant (DP). „Mit dem p-

system ha-

ben wir fast keine Kantenausbrüche im De-
kor und somit deutlich weniger Ausschuss“,

bestätigt Mario Röttgers die Wirksamkeit der
neuen Werkzeuggeneration. Die Qualität der
Mittellage ist trotz unterschiedlicher Platten-
lieferanten perfekt vorbereitet für die unmit-
telbar anschließende Bekantung. Gefräst
wird bei nobilia mit 60 bzw. 80 m/min Vor-
schub.

ERFOlg ist PlANBAR – AUCH iN DER
KÜCHENPRODUKtiON

2010 hat LEUCO das p-System erstmals der
Öffentlichkeit  vorgestellt.  Und  fast  genauso
lange laufen auch schon die ersten Fräser bei
nobilia im Serienbetrieb. Die Ostwestfalen
gehören zu den Entwicklungspartnern von
LEUCO. Mit dem p-System hat sich LEUCO
einen  Wettbewerbsvorteil  geschaffen,  seine
Fräser laufen in beiden Werken des Küchen-
herstellers auf den Korpus-Fertigungsstra-
ßen.

Wir haben die lebensdauer der Frä-

ser noch nicht erreicht“, berichtet Mario
Röttgers von seinen Erfahrungen im jahrelan-
gen Dauergebrauch. Doch den Küchenprofis
geht es gar nicht darum, die Werkzeuge bis
zum Ende auf der Maschine laufen zu lassen.
Röttgers: „Für uns ist es wichtig, die Werk

-

zeugwechsel planen und in die übrigen Pro-

bIs zu eIne MILLIOnen LaufMeter:

nObILIa setzt auf dIe 70°

LEUCO p-System Fügefräser sind die Dauerläufer in der Korpusfertigung von nobilia

Modernste Fertigungstechnik und
kompetente Mitarbeiter ermöglichen beim
größten Küchenhersteller Europas den Erfolg
(hier: Jürgen Noll am steuerungsstand der
Korpusstraße im Werk I von nobilia).

Mario Röttgers (li.), Abteilungsleiter
teilefertigung nobilia, nimmt von Michael Koch
(re.), Regionalleiter Vertrieb lEUCO, einen
frisch geschärften DP-Fräser entgegen (darum
sollten die beiden auch besser schnittfeste
Handschuhe tragen).

Wirtschaftlichkeit

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LEUCOline

Highlights 2015

seite 15

Weitergedacht!

zesse integrieren zu können.“ Früher kamen
hier bei nobilia asynchrone Werkzeuge mit
drei  Verstellwegen  zum  Einsatz.  „Damals  ha-
ben wir etwa einmal pro Woche die Werk-
zeuge verstellen müssen. Der Zeitpunkt kam
oft unvorhergesehen oder in ungeeigneten
Momenten“, erinnert sich der Abteilungsleiter
Teilefertigung. „Nach drei bis vier Wochen war
so ein Werkzeug stumpf“. Mit dem p-System
erfolgt der Wechsel alle zehn Wochen. „Dies
ist ein Erfahrungswert“, so Röttgers. „Die
Schneiden sind dann zwar noch scharf, kön-
nen jetzt aber kurz gereinigt, überarbeitet und
auf Ausbrüche kontrolliert werden.“ So sind
die Ostwestfalen vor unliebsamen Überra-
schungen gefeit. „Ein planbarer Werkzeug-
wechsel geht im Schnitt 15 Minuten schneller

als ein Nottausch und er kann im Idealfall in
die Wartungs- oder Pausenzeiten der übrigen
Maschine integriert werden.“
Und in Metern ausgedrückt: Gegenüber kon-
ventionellen Fräswerkzeugen hat sich mit
dem p-System der Standweg verzehnfacht:
Auf über 1 Mio. Laufmeter. Als vorteilhaft hat
sich hier erwiesen, die 16- und 19-mm-Span-
platten jeweils mit einem eigenen Fräswerk-
zeug zu bearbeiten. Die Maschinen- und Ag-
gregateausstattung bei nobilia lässt dies zu.
Ein weiterer Effekt der langen Laufzeiten: Die
Mitarbeiter an der Anlage wechseln immer
seltener das Werkzeug, manche nur noch
zwei-, dreimal im Jahr – dadurch geht ihnen
ein wenig die Routine verloren. Um Fehlern
vorzubeugen, hat Röttgers eine bildreiche
Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellen lassen.
Zusammen mit dem benötigten Werkzeug
liegt sie an jeder Maschine. „Das spart Zeit,
unnötige Fragen und lästiges Suchen. Im Ein-
zelfall konnten die Rüstzeiten um 90 % redu-
ziert werden“, erinnert sich Röttgers. Die Un-
terbrechung für den Werkzeugwechsel
dauert inklusive Einstellen keine 30 Minuten
mehr.
Ausschussminimierung und kürzere Rüst-
zeiten führen generell zu einer enormen Ko-
stenreduzierung. Bei Mario Röttgers in der
Korpusteilefertigung von nobilia liegen die

Einsparungen im sechsstelligen Bereich – al-
lein durch diese beiden Punkte. Das mit den
70° Achswinkel p-System Fügefräsern die
Wirtschaftlichkeit bei der Bearbeitung der
enormen Plattenmengen stimmt, ist für den
Abteilungsleiter somit völlig klar.

gut zu sehen sind die zahlreichen Dia-
schneiden mit 70° Achswinkel auf dem
p-system Werkzeug.

nobilia setzt in einer Maschine gleich zwei
p-system Fräser ein: jeweils einen für 16- und
einen für 19-mm-dicke Platten.

Wie berechnet sich die Wirtschaftlichkeit
eines Werkzeugs? Ganz einfach, die Wirt-
schaftlichkeit ist der Ertrag geteilt durch den
Aufwand, das weiß jeder Betriebswirt. Über-
tragen auf Werkzeuge sind der Ertrag die
Laufmeter bzw. die Standzeit, welche das
Werkzeug erreicht und der Aufwand der
Preis des Werkzeugs.
Damit ein Werkzeug wirtschaftlich ist, muss
es also länger laufen, als es mehr kostet.

Wie kann man die Wirtschaftlichkeit bei
den p-system Werkzeugen von lEUCO be-
rechnen?
Dazu muss man sich nur den Standweg in Ab-
hängigkeit vom Achswinkel des Werkzeugs
anschauen. Ein Werkzeug mit 55° Achswin-
kel hat demzufolge den doppelten Standweg
im  Vergleich  zu  einem  üblichen  Achswinkel
von beispielsweise 35°. Schaut man sich da-
gegen das p-System Werkzeug mit 70° Achs-

„jedes Grad achswInkeL rechnet sIch “

Wirtschaftlichkeit und Achswinkel eines Werkzeuges

winkel an, so erreicht dies schon den 8-fa-
chen Standweg am Beispiel, das die
Ingenieure aus der Forschung von LEUCO
dokumentiert haben.

Warum rechnet sich jedes grad mehr an
Achswinkel?
Der Standweg von Werkzeugen wächst mit
größerem Achswinkel deutlich an. Beim
Spanabtrag  trifft  weniger  Druck  auf  die
Schneide. Das heißt weniger Verschleiß und
deshalb ein längerer Standweg.

Wie rechnet man die schärfkosten der dia-
mantbestückten lEUCO p-system Werk-
zeuge in die Wirtschaftlichkeitsberech-
nung mit ein?
Nach dem Schärfen erreichen die Werkzeuge
auch  wieder  die  extrem  langen  Standwege,
und vergrößern den Ertrag zusätzlich.

GratIs dazu GIbt es...

Neben der Reduktion der Werkzeugkosten
und der damit verbundnen Ertragssteigerung
bekommen Sie kostenlos eine überragende
Schnittqualität, geringe Maschinenstill-
standszeiten durch weniger Werkzeugwech-
sel, ausrissfreie Hirnschnitte, neue Bearbei-
tungsmöglichkeiten auch schwieriger
Werkstoffe und vieles mehr dazu.

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LEUCOline

seite 16

Highlights 2015

Gute Ideen brauchen gute Lösungen.

drechseL-kOpIersäGe

lEUCO lösung Massivholzbearbeitung

Ab Mitte 2015 werden LEUCO Streifenhobel-
Messer optional mit der noch jungen, aber
bewährten Beschichtung „LEUCO TopCoat“
erhältlich sein. Die 3-fach höheren Stand-
wege gegenüber unbeschichteten Messern
überzeugten die Probanden. Die neue „LEU-
CO-TopCoat“-Beschichtung bewirkt eine An-
tihaft-Wirkung der Hobelmesser und verhin-
dert damit auch eine unerwünschte
Erwärmung.
Die beschichteten Messer sind auf allen gän-
gigen Hobelköpfen einsetzbar. Sie können
problemlos ohne Beschädigung der Be-

streIfenhObeL-Messer MIt „LeucO tOpcOat“

Beschichtung für 3-fache Standzeit!

lEUCO lösung Massivholzbearbeitung

schichtung nachge-
schärft werden. Nach
dem Schärfen kommen
die Messer wieder auf den
3-fachen Standweg.

Bewährte schicht

Seit rund zwei Jahren begeistert die „LEUCO
TopCoat“-Beschichtung bislang auf Minizin-
kenfräsern durch ihre 3-fache Standzeit. Ein-
gesetzt werden die beschichteten Zinkenfrä-
ser in Nadel- als auch Laubhölzern.
Durch die Beschichtung wird prinzipiell eine

Verschleißminderung der Schneide erreicht.
Die „LEUCO TopCoat“ Beschichtung wird
künftig für LEUCO ausdrücklich ein fester Be-
standteil im Angebot für die Massivholzbear-
beitungs-Werkzeuge sein.

Beim neuen Hochleistungs-Messerkopf „Ul-
traProfiler  plus“  von  LEUCO  werden  die
Schneiden manuell aber dennoch mit höchs-
ter Präzision und schnell gewechselt. Mit der
neuartigen Schneidplattenspannung positio-
nieren sich die Messer nun spielfrei und selb-
ständig. Für den Wechsel benötigt der An-
wender lediglich einen Drehmoment-
Schlüssel und rund max. 10 Sekunden Zeit.
Die Messer sitzen präzise und fest, die Si-
cherheit des Kopfes ist gewährleistet. So er-
reicht der neue UltraProfiler plus eine Schnitt-

hOchLeIstunGs-MesserkOpf „uLtra-

prOfILer pLus“

Messer wechseln: manuell, schnell und mit höchster Präzision!

lEUCO lösung Massivholzbearbeitung

geschwindigkeit bis 80 m/s. Der Messerkopf
mit seinem Alu-Grundkörper kommt zum Ein-
satz auf Doppelendprofilern und Kehlmaschi-
nen, aber auch Tischfräsen und Bearbei-
tungszentren

zum

Profilieren

von

Massivhölzern und Holzwerkstoffen.

Die neue Drechsel-Kopiersäge von LEUCO
kommt zum Einsatz auf Holzdrehbänken mit
Sägeaggregat. Bearbeitet werden Baluster in
Hart- und Weichholz. Dabei ist sie für tiefe
Profile bestens geeignet, ebenso für ausriss-
und splitterfreie Drehteile bei vibrations-

freiem Arbeiten.

Diese Drechselkopiersäge

eignet sich zum Drech-

selfräsen sowie

zum  Vierkant-

fräsen.

Die Säge ist 2teilig verschraubt, Hartmetall
bestückt und mit einer Sonder-Zahngeome-
trie. Erhältlich ist sie bei LEUCO mit einem
Durchmesser von 350 mm und Zähnezahl
90.

Messerkopfkörper und die

Wechselplatten werden von lEUCO je

nach Kundenanforderung mit Profiltiefen

bis 26 mm individuell profiliert.

IM

kataLOG

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LEUCOline

Highlights 2015

seite 17

Weitergedacht!

Das Zusammenspiel von Werkzeug und Ab-
saughaube ist für den sauberen Späneabtrans-
port  und  der  effektiven  Weiterverarbeitung
grundlegend. Für den Maschinenbediener
muss eine Haube einfach zu montieren sowie
Verschleißteile  und  Werkzeug  schnell  zu  tau-
schen und zu wechseln sein.

Modulares Baukastensystem von lEUCO

Die Schnittgeschwindigkeit an einer Fußboden-
anlage, und somit die Geschwindigkeit des
Spans,  beträgt  zwischen  60  und  100  m/Sek.
und somit ein Vielfaches der Absauggeschwin-
digkeit. Die Spanführung in der Absaughaube
ist deshalb ausschlaggebend für den Abtrans-
port der Späne. Die Grundform sorgt für eine
wirbelfreie und strömungsgünstige Luftfüh-
rung. Die Haube trägt damit wesentlich zu
einem geringen Energieverbrauch der Absaug-
anlage bei.
Unumgänglich sind Berührpunkte der Späne in
der Absaughaube. Wichtig ist, dass diese Be-
rührpunkte definiert stattfinden, das heißt, die
Späne auf einer dafür vorgesehenen Stelle auf-
prallen. Bei LEUCO werden dafür in der Haube
stabil ausgeführte Verschleißplatten ausgelegt.
Insbesondere  bei  abrasiven  Werkstoffen  wie
der Laminatfußbodenproduktion, bleibt es nicht
aus, dass diese Platten einmal verschlissen sind.
Dank der modularen Bauweise der Absaughau-
be wird in diesem Fall lediglich dieses einfache
und kostengünstige Bauteil ersetzt.

Um den Spanerfassungsgrad ideal
zu gestalten, wird die Absaughau-
be an das Maschinenbett ange-
passt. Dafür passt LEUCO lediglich
die  austauschbaren  Verschleiß-
platten über ein spezielles Verfah-
ren an das Maschinenbett an. Die
CAD-basierende Konstruktion und
Dokumentation garantiert einen
einfachen und schnellen Austausch dieser Ver-
schleißplatten.
„Besonders vorteilhaft ist dies bei den unter-
schiedlichen Einsatzwinkeln der Werkzeuge um
ein Click-/Loc-Profil zu produzieren. Ob Fügen
oder Zerspanen durch das Anpassen einzelner
Bauteile hat man schnell für jede Einsatzart das
ideale Absaugsystem“, betont Ewald Westfal.
Als Leiter Technik steuert er die Abteilungen
Forschung&Entwicklung, Anwendungstechnik
und Konstruktion bei LEUCO und führt damit
deren Spezialwissen zu eben genau solchen
kundenorientierten Lösungen wie die modulare
Haube zusammen.
Von außen nicht sichtbare Maßnahmen runden
das durchdachte System weiter ab: So gewähr-
leisten sogenannte „C-Bleche“ eine Abdichtung
in Richtung Maschine. Ein weiteres Spanleit-
blech befördert Späne, die einen zweiten Um-
lauf in der Absaughaube durchlaufen, auf eine
andere Ebene, um Doppelzerspanung zu ver-
meiden.

Besonders vorteilhaft bei diesem Baukasten-
system ist die volle Einstellbarkeit jeglicher
Elemente zueinander.

Die  Gesamthaube  und  einzelnen  Verschleiß-
bleche können in ihrer Lage positioniert und
eingestellt werden, so dass sie sich bestens auf
alle Gegebenheiten anpassen lassen.
Um den täglichen Umgang mit der Absaughau-
be zu vereinfachen, ist der Schiebdeckel über
Schnappverschlüssen versehen. Nachträgliche
Verstellungen  von  2-teiligen  Werkzeugen  auf
eine neue Nut- oder Federbreite sind somit
schnell durchgeführt. Auch ein Werkzeugwech-
sel stellt dank dem einfach ein- und auszufüh-
renden Schiebdeckel kein Problem dar.

Zusätzliche Einstellbleche am Deckel der Ab-
saughauben  schließen  die  entstandene  Öff-
nung von Maschinenbett zur Haube, speziell bei
leicht geschwenkten Einsatzpositionen. Bei al-
ler notwendiger „Abdichtung“ der Absaughau-
be in Richtung Maschinen bzw. Kette, darf die
Luftzufuhr nicht vernachlässigt werden. Denn
eine Absaugung funktioniert nur, wenn die ab-
gesaugte Luft auch vorhanden ist. Aus diesem
Grund befindet sich mittig über der Spindel eine
regelbare Luftzufuhr, die das komplette System
mit der notwendigen Luft versorgt.
Produktmanager Paul Götz blickt auf den ge-
samten Herstellprozess eines Nut- und Feder-
bzw.  Click-/Loc-Profils  und  fasst  zusammen:
„Die modular aufgebaute Absaughaube ist
durch die langjährige Forschung in ihrer
Leistungsaufnahme optimiert. Durch die zahl-
reichen Kombinationsmöglichkeiten ist das Sys-
tem an sämtlichen Prozessschritten sehr flexi-
bel einsetzbar und einfach im Handling.“

„Durch die zahlreichen
Kombinationsmöglich-
keiten ist das system
an sämtlichen
Prozessschritten sehr
flexibel einsetzbar und
einfach im Handling.“
so Ewald Westfal,
leiter technik bei
lEUCO (links) und Paul
götz, Produktmanager
Fußboden bei LEUCO
(rechts)

Ewald Westfal, leiter technik

bei LEUCO, zeigt die von außen

sichtbaren Haubendetails:

Einstellbare Bleche am

Haubendeckel zum Regeln

der luftzufuhr und Abdichten

hin zur Haube, schiebdeckel

mit schnappverschlüssen, die

verstellbaren Verschleißbleche.

Per Computer-
simulation wird
bei lEUCO die
grundform der
Haube ermittelt für
eine wirbelfreie und
strömungsgünstige
luftführung.

Prinzipskizze: Der modulare Aufbau
der Absaughabe gewährleitet bei der
Laminatfußbodenproduktion den flexiblen
Einsatz, einfachstes Handling und optimierten
Energieeinsatz.

MOduLares baukastensysteM MIt schIebdeckeL für

schneLLen werkzeuG-wechseL

LEUCO absaughauben für Fußbodenstraßen

lEUCO lösung

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LEUCOline

seite 18

Highlights 2015

Gute Ideen brauchen gute Lösungen.

Das Anfang 2013 eingeführte
LEUCO-Serviceangebot, bei

dem stumpfe Werkzeuge über den Paketdienst
mittels  einer  eigens  konzipierten  Servicebox
abgeholt werden, findet große Nachfrage.

Wie funktioniert der schärfservice per
Servicebox und Paketdienst?

Durch den LEUCO-Außendienst-Mitarbeiter
wurde der Fa. Wössner der Prozess detailliert
erklärt und eine Servicebox zur Verfügung ge-
stellt. Über eine spezielle Telefon-Hotline kann
der Produktionsleiter bequem und nach seinem
Bedarf einen Rückholauftrag seiner stumpfen

Werkzeuge über die LEUCO-Hotline starten.
Innerhalb von max. 48 Stunden wird die Servi-
cebox  über  den  Paketdienst  direkt  in  seiner
Werkstatt abgeholt und zur Instandsetzung in
das zuständige LEUCO Servicecenter geliefert.
Nach der bereits für ihn bekannten Instandset-
zung in Herstellerqualität wird die Servicebox
innerhalb von max. 9 Arbeitstagen bei Hartme-
tall-Werkzeugen wieder zurückgeliefert.

Wie sieht die Servicebox aus?

Die speziell von LEUCO konzipierten Service-
boxen  aus  Kunststoff  werden  in  zwei  unter-
schiedlichen Größen angeboten. In diesen
leichten und dennoch stabilen Serviceboxen

können bis zu 13 Sägeblätter von der Produk-
tion des Kunden bis ins LEUCO-ServiceCen-
ter  transportiert  werden.  Der  maximale
Durchmesser der Sägeblätter beläuft sich auf
450 mm.

Vorteile dieses serviceangebots

Mit diesem Servicekonzept stellt LEUCO sei-
nen Kunden ein Tool zur Verfügung, indem er
die Abholung seiner stumpfen Werkzeuge be-
quem und individuell nach seinem Bedarf, in
der gewohnten Qualität und Zuverlässigkeit
selbst steuern kann. Er gewinnt dadurch
gleichzeitig mehr Flexibilität für seine Prozesse.

Die logistik per Paketdienst ist bestens ge-
eignet für…

kleinere und mittlere Betriebe der

Holz- und Möbelbranche mit mäßigem bis ho-
hem Schärfbedarf und bei unregelmäßigen
Schärfzyklen.  Das  LEUCO  Vertriebsteam  im
Innen- und Außendienst ist Ansprechpartner
für die LEUCO Servicebox und berät gerne.

eIn abhOLfahrer?

wIr haben 7500 fahrer!

abholung von Werkzeugen über den Paketdienst direkt beim Kunden

eInen? wIr haben

7500 fahrer!

beIM servIce bIn Ich

IMMer auf den eInen

fahrer anGewIesen.

... einen sogenannten Rückholauftrag
über die lEUCO-Hotline starten.
Innerhalb von max. 48 Stunden
wird die, vom Kunden verpackte
und verplombte Servicebox über
den Paketdienst direkt beim Kunden
abgeholt und ...

Dem Kunden wird durch den lEUCO-
Außendienst-Mitarbeiter eine Servicebox zur
Verfügung gestellt. Über eine telefon-Hotline
kann er nach seinem Bedarf...

... zur instandsetzung in
das zuständige lEUCO
servicecenter geliefert.
Nach der instandsetzung
in Herstellerqualität
wird dem Kunden die
Servicebox innerhalb von
max. 9 Arbeitstagen wieder
zurückgeliefert. Mit diesem
servicekonzept steuert der
Kunde seinen Bedarf an
Nachschärfdienstleistung
selbst frei und wird durch den
definierten Prozess zuverlässig
bedient.

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LEUCOline

Highlights 2015

seite 19

Weitergedacht!

servIce Meter für Meter!

LEUCO liefert mehr als „nur“ Werkzeuge für nobilia

Mit einem hochwertigen Werkzeug allein ist
es heute nicht mehr getan. Die Hersteller wei-
ten ihr Dienstleistungsangebot aus und inte-
grieren System-Komponenten und Dienstlei-
stungen, um in der Gunst der Möbelindustrie
zu bestehen. Je nach Kundengröße und
-wunsch variiert das Gesamtpaket. Der ost-
westfälische Küchenhersteller nobilia setzt
seit rund zwölf Jahren in der Korpusfertigung
auf das Leasing- und Serviceangebot von
LEUCO aus Horb am Neckar. Zuletzt wurden
das p-System und der Zerspaner PowerTec III
auf diese Weise in die Fertigung der Korpus-
teile bei Europas größtem Küchenhersteller
integriert und dort von LEUCO betreut.

Mario Röttgers (MR): Die Leute von LEUCO
merken wir hier in der Korpusproduktion ei-
gentlich gar nicht …

Michael Koch (MK): … und dabei sind wir
zwei- bis dreimal pro Woche bei Ihnen …

Ralf Richter (RR): … und füllen die Werkzeug-
schränke wieder auf!

MR: Genau das meine ich ja: Es läuft einfach!
LEUCO lagert die Werkzeuge rechtzeitig ein –
und zwar unmittelbar dort, wo sie gebraucht
werden: In gesicherten Schränken, den soge-
nannten Konsignationslagern, direkt an den
Fertigungsstraßen in unseren beiden Werken.
Unsere Techniker entnehmen die Werkzeuge
bei Bedarf bzw. entsprechend genau festge-
legter Werkzeugwechsel- oder Wartungsinter-
valle.

MK: Anhand der konkreten Laufmeter be-
rechnen wir den Werkzeugbedarf. Bezahlt
wird die Leistung „Fräsen pro Meter“. In die-
sem Fall kümmern wir uns um die Ausstat-
tung mit p-System-Fräsern und PowerTec-III-
Zerspanern sowie Nutfräsern und Kanten-
bearbeitungswerkzeugen für die Korpusferti-
gung.

Rund 16.200 schränke produziert nobilia

täglich in Werk 1, hinzukommen rund 11.000

schränke in Werk 2. in beiden Werken kommen

das p-system und als Zerspaner der Powertec

iii Zerspaner von lEUCO zum Einsatz.

Mitten in den Produktionshallen von nobilia
stehen die Werkzeugschränke, die von lEUCO
bestückt werden (hier: Mario Röttgers,
Abteilungsleitung teilefertigung nobilia,
inspiziert den Bestand).

RR: Seit 2011 set-
zen wir die 70° LEU-
CO p-System Fräser
ein.

MR: Interne Tests
verliefen sehr erfolg-
reich. Und dann ha-
ben wir reagiert und
umgestellt – aber
gleich in großem
Maßstab. Als einer
der führenden Her-
steller brauchen wir solche innovative Produkti-
onslösungen, um im stark umkämpften Markt
der Küchenhersteller zu bestehen.

MK: Natürlich konnte die Einführung des p-
Systems nicht allein durch den schrittweisen
Austausch des Werkzeugbestandes realisiert
werden, sondern es wurden durchgängig die
gesamten Korpus-Fertigungsstraßen für die
Kombination Zerspanen PowerTec und Fügen
p-System optimiert.

RR: Beides wird eingesetzt zur sauberen Be-
kantung von 16- und 19-mm dicken Spanplat-
ten, ganz klassisch mit Melaminharz getränk-
tem Dekorpapier. Auf der Plattenaufteilsäge
wird mit einer Rohmaßzugabe von 4 bis 5 mm
gearbeitet. 3 mm nimmt zunächst der Zerspa-
ner im Doppelzerspanerverfahren ab, den
letzten Millimeter erledigt dann der Fügefrä-
ser. Der Achswinkel der p-System-Fügefräser
beträgt 70°. Die Schneiden erzeugen auf die-
se Weise einen wirklich ziehenden Schnitt im
Werkstoff. Das Material wird sauber abge-
schält und die Schneiden geschont.

MK: Die Schneiden bestehen beim p-System
aus polykristallinem Diamant (DP).

MR: Über 25.000 Schränke produzieren wir
in unseren beiden Werken Tag für Tag. Ten-
denz steigend. Neben einem starken deut-
schen Markt liegt unser Wachstum vor allem
im Export. Ausbrüche an der Kante tolerieren
unsere anspruchsvollen Kunden nicht. Mit
dem p-System haben wir fast keine Fehler an
der Kante oder im Dekor und somit deutlich
weniger Ausschuss.

RR: Zudem laufen die neuen p-System Werk-
zeuge von LEUCO deutlich länger. Wir rechnen
mit bis zu 1 Mio. Laufmeter. Natürlich reizen
wir diese nicht aus, sondern wechseln nach
festen, sehr langen Intervallen. Daher benöti-
gen wir auch weniger Werkzeugsätze: Im Ide-
alfall und vereinfacht gesagt also nur noch ei-
nen Satz auf der Maschine und einen, der erst
beim Schärfen und dann im Lager ist. Früher,
als noch wöchentlich gewechselt werden

musste, waren immer weitere Werkzeugsätze
noch irgendwo „auf der Straße“ zwischen Pro-
duktion, Schärfen und Lager unterwegs. Auch
hier bietet das p-System also Kostenvorteile.
Ohne das Leasing- und Servicepaket von
LEUCO könnte unsere Werkzeugverwaltung
die Logistik kaum erledigen. Wir müssten
sonst dafür zusätzliche Mitarbeiter einstellen,
die sich nur um den Werkzeugbedarf der Ferti-
gungsstraßen kümmern würden. Durch die
Kooperation mit LEUCO wird hingegen unsere
Personaldecke entlastet.

MK: Gleichzeitig verpflichtet sich LEUCO im
Rahmen des Vertrages den Werkzeugbe-
stand von nobilia immer aktuell zu halten.

MR: Dazu gehört, dass LEUCO uns die neuesten
Werkzeugentwicklungen anbietet. Gemeinsam
prüfen wir, wie wirtschaftlich und qualitativ
sinnvoll sie in unseren Prozessen sind.

RR: Die Werkzeuge von LEUCO müssen unse-
re High-End Ansprüche erfüllen. Ganz klar
müssen sie den extrem hohen Durchsatz-
mengen an Material gerecht werden, Qualität
erzeugen und sich reibungslos in unsere Pro-
zesse einfügen. Aufgrund dieser guten, jahre-
langen Zusammenarbeit kam es immer wie-
der zu gemeinsamen Entwicklungen und
Optimierungen von Fräswerkzeugen und Fer-
tigungsprozessen mit LEUCO.

lEUCO als Werkzeuglieferant bei nobilia

Ralf
Richter (RR);
nobilia

Michael
Koch (MK);
LEUCO

Mario
Röttgers (MR);
nobilia

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2018

2017

2016

2015

2014

R

LEUCOline

seite 20

Highlights 2015

Gute Ideen brauchen gute Lösungen.

Welche  Werkzeuge  befinden  sich  derzeit  auf
meinen Maschinen? Welche sind gerade im Ser-
vice, welche müssen voraussichtlich bald zum
Service, bei welchen sind die Schneiden abge-
nutzt? Welche sind im Lager? Wie lauten die
Einstell-Parameter? Wann habe ich das Werk-
zeug eigentlich gekauft? Wieviel habe ich dafür
bezahlt? Welche Leistung hat es gebracht? Wie
oft war es bis jetzt im Service? Lohnt es sich, wie-
der ein solches Werkzeug zu kaufen? Diese An-
forderungen stellen sich jedem Betrieb – stets
einen genauen Überblick über den Bestand ha-
ben und schnell wissen, wie es um Kosten und
Nutzen steht. Mit dem Werkzeug-Management-
system „iBlade“ können alle relevanten Daten
erfasst und verwaltet werden – und es sorgt für
den gewünschten Überblick.

Werkzeugdaten-Management „iBlade®“

Das ganze System besteht aus einem RFID-Chip
(Radio-Frequency Identification) am Werkzeug,
einem iBlade® Datenlese-Stift und der iBlade®
Software. Der Chip erlaubt das Speichern von
mehr als 30 Schärfzyklen sowie weiteren Infor-
mationen. Sein Anbringen ist in fast jedem
Werkzeug möglich. Bestands- und Neuwerk-
zeug können einfach ausgestattet werden. Der
Chip ist resistent gegen Störeinflüsse wie Magnet-
felder, Ultraschall, Temperaturen bis 150° u. a.
Der „iBlade® Reader“ Datenlese- und Schreib-
stift liest und schreibt mit einem Abstand von
max. 3 mm zum Chip jederzeit die Daten.

gesamtübersicht Werkzeugbestand

Sind alle Daten einmal im System, bedarf es gan-

transparenz und kOstenkOntrOLLe -

LEUCO bietet mit dem „iBlade“ ein umfangreiches Paket zur
Werkzeug-Organisation

iBlade – the tool intelligence

„iBlade

®

“: Daten werden mit einem Chip im

Werkzeug gespeichert, auf einfache Weise auf
einen PC übertragen und mit einer software
verarbeitet, z. B. als Protokolle, Analysen, Einsatz-
und Produktionsablaufoptimierung.

ze zwei Mausklicks im „Toolmanagement-Pro-
gramm“ um zu sehen, welche Werkzeuge sich im
Einsatz, im Service oder im Magazin befinden.
Das iBlade® ermöglicht neue Konzepte in der
Holz- und Möbelbranche, unabhängig ob Indus-
trie- oder Handwerksbetrieb und egal ob in der
Durchlauf- und Stationärbearbeitung oder beim
Sägen und Bohren. Entscheidend sind allein die
Anforderungen des Betriebes und der gewünsch-
te Transparenzgrad bei den Werkzeugen.

tOOL-cLOud

Digitaler Lebenslauf für Fräser und Co.

IndustrIe 4.0

LebenszykLus-
ManaGeMent

studie bei lEUCO – industrie 4.0

Überall wo wir hinschauen hält Informations-
technologie zunehmend Einzug ins unser Leben
und bestimmt bereits jetzt schon unseren Tages-
ablauf. Der Trend, dass alles digitalisiert wird,
was digitalisiert werden kann, ist unverkennbar.
Digitalisierung wird alle Märkte und auch unsere
Lebenswelt komplett umkrempeln. Denn was
den Megatrend Digitalisierung auszeichnet,
sind neue Geschäftsmodelle oder Denkansätze,
wenn es sein muss über Nacht. Alte Prozesse
kommen zum Einsturz – durch beispielsweise
eine neue bahnbrechende App oder Big Data.
Diese sogenannte vierte Revolution (Industrie
4.0) wird nun auch zunehmend Taktgeber in der
Holz- und Möbelindustrie und nicht nur deshalb
ein zentrales Thema auf der LIGNA 2015.
Um immer einen optimalen Einsatz der Präzisi-
onswerkzeuge sicherstellen zu können, bedarf

es nach jeder Nutzung ein genaues Fixieren der
aktuellen Betriebsparameter. Bislang werden
diese aufwendig per Hand auf einer Begleitkarte
festgehalten. Hier gibt es enormes Optimie-
rungspotential in punkto Zeit- und Kostenauf-
wand, Fehleranfälligkeit aufgrund manueller
Prozesse, Risiko von Ausschussproduktion, Ver-
lust von Werkzeugbegleitkarten, eingeschränk-
te Übersicht über den aktuellen Werkzeugbe-
stand und –zustand, um nur einige Punkte zu
nennen.

tool-Cloud-Projekt:

In einem Verbundprojekt wird aktuell die digitale
Werkzeugbegleitkarte entwickelt, um für die be-
schriebenen Schwachstellen Standardlösungen
zu schaffen.
Beteiligt sind hier neben LEUCO, Unternehmen

aus dem Maschinenbau, ein IT – und ein Stan-
dardisierungs-Unternehmen sowie die Techni-
sche Universität München.
Ziel ist es mittels eindeutiger Kennzeichnung
und  Identifikation  ein  unternehmensübergrei-
fendes Lebenszyklusmanagement für Werkzeu-
ge zu entwickeln. Die digitale Werkzeugbegleit-
karte schwebt dann quasi in einer sogenannten
„Trusted Cloud“ über der Supply Chain. Daten
können dadurch unternehmens- und stand-
ortübergreifend abgerufen und automatisiert
auf Maschinen übertragen, sowie stets aktu-
ell gehalten werden. Diese digitale schnitt-
stelle zwischen Maschine und Werkzeug füh-
ren zu einem reibungslosen „Plug & Play“,
sprich Einsetzen und nahtlosen starten des
Betriebs.

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LEUCOline

Highlights 2015

seite 21

Weitergedacht!

„LEUCO sei es besonders wichtig, gerade im
Jubiläumsjahr, dieses Technik-Symposium
auszurichten und ein Thema aufzunehmen,
das die Branche bewegt“, erläuterte der Vor-
sitzende der LEUCO-Geschäftsführung Frank
Diez bei seiner Begrüßung der mehr als 80
Fachleute der Holz- und Möbelbranche sowie
Maschinenherstellern aus Deutschland und
angrenzenden Ländern Ende Oktober 2014.
Der Moderator, Dieter Rezbach, ein ausge-
wiesener Branchenexperte, beschrieb in sei-
ner Anmoderation:
„Bei LEUCO gehört es zum Selbstverständnis
nicht nur hinzuhören, sondern zuzuhören –
die Kundenbedürfnisse zu verstehen und in
bedarfsgerechte Lösungen umzusetzen. ge

-

rade in Deutschland wäre ein enormer
Druck am Markt
und im internationa-
len Wettbewerb zu
spüren, aber den-
noch seien die Rah-
menbedingungen
mit am besten.
Als erster Referent
bestellte Prof. Rolf
Staiger von der
Hochschule Rosen-
heim das Feld für die folgenden Vorträge per-
fekt mit seinem umfassenden Gesamtüber-
blick. E

r appellierte dafür, mit den uns zur

Verfügung stehenden Ressourcen bewusst
umzugehen.
Manuel Kreutz vom Kölner Unternehmen
Smarte Energie zeigte an zahlreichen, plaka-
tiven Beispielen wie wichtig der Einsatz intel-
ligenter Technologie ist.

in der summe wer-

de durch energiebewusstes Handeln ein
nicht unwesentlicher Beitrag zur Wettbe-

we r b s f ä h i g -
keit mitgelie-
fert.
Peter Martin,
Leiter Technik
des Produktbe-
reichs  Profilie-

ren, zeigte, wie der Tauberbischhofsheimer
Maschinenhersteller Weinig schon zu Beginn
der  Prozesskette  das  Thema  Effizienz  und
Emission, anpackt. Mit cleveren Konzepten
aus Maschine und Werkzeug die Zerspa-
nung erst reduzieren, dann optimieren.
Die LEUCO-Entwicklungschefs Dr. Domi-
nique Fendeleur und Ewald Westfal betonten,
dass neben Bearbeitungsqualität und Wirt-
schaftlichkeit LEUCO bei Emissionsthemen
als internationaler Trendsetter zu sehen ist.
Bei LEUCO wurde nicht gewartet bis dieses
Thema zum Trend wurde. so stünden Werk

-

zeug-systeme wie das i-system, das p-sys-
tem, spezielle Konstruktionen für Absaug-
hauben oder jüngst die NoNoise-säge als
synonyme für dieses thema.

André  Strunk,  Ver-
triebsleiter beim Ma-
s c h i n e n h e r s te l l e r
IMA aus Lübbecke,
stellte klar, dass die
energieeffiziente Pro-
duktion und ressour-
censchonende Ma-
schinentechnik von
vornherein das Ent-
wicklungsziel bei

IMA sind. Eine Verkürzung der Rüstzeiten,
Erhöhung der taktleistungen durch opti-
malen Füllgrad der Maschinen führen zu
nachhaltigen Ergebnissen.
Die Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH
ist seit 2007 im Bereich Ressourceneffizienz
aktiv. 2009 wurde der Begriff ecoPlus einge-
führt und das Thema fest in der Gruppe ver-
ankert. Z

ur ligNA 2011 gab es dann bei den

Schopflochern  über  100  definierte  Maß-
nahmen und seither haben alle Maschinen
der HOMAg group die grüne „ecoPlus-ta-
ste“,
betonte Marketingleiter Alexander Pro-
kisch.
Last but not least konnte Sascha Schöpf von
der Walter Knoll AG den Umgang eines Pre-
mium-Möblers mit diesem Thema skizzieren.
Der  Leiter  Kundensevice/  Externe  Produkti-
on zeigte in unterhaltsamer Weise auf, w

ie

der Kreis der Nachhaltigkeit erst durch den
Kunden geschlossen wird.

Das Fazit der gäste: Emissionen werden
nicht mit einer Einmalaktion erledigt. Auch

spannende Vorträge hochkarätiger Referenten:
Rolf staiger (Hochschule Rosenheim),
Alexander Prokisch (Homag), Dieter Rezbach
(lignum Consulting), Ewald Westfal (lEUCO),
Peter Martin (Weinig), Dr. Dominique Fendeleur
(lEUCO), sascha schöpf (Walter Knoll)
zusammen mit den gastgebern Frank Diez und
Daniel schrenk. Nicht auf dem Bild: Manuel
Kreutz (smarte Energie), André
strunk (iMA).

Zwischen den Vorträgen wurde bei einer Live-
Demo deutlich, welchen Beitrag z. B. die neuen
leisen “LEUCO nn-System Sägeblätter” zu einem
angenehmen Arbeitsumfeld leisten.

„InnOvatIOn trIfft eMIssIOn“

ansätze, ausblicke und Lösungen

technik-symposium bei lEUCO

MIt cLeveren kOnzepten

aus MaschIne und

werkzeuG dIe zerspanunG

erst reduzIeren, dann

OptIMIeren. daMIt packen

wIr effIzIenz und eMIssIOnen

schOn vOn anfanG an.

Zitat Peter Martin, Weinig

gibt es keine Pauschal-lösung für alle Be-
triebe. Einig waren sich die gäste, dass das
straff  organisierte  Symposium  bei  LEUCO
innerhalb eines tages nahezu den kom-
pletten Zusammenhang über das Zusam-
menspiel der einzelnen Faktoren im Be-
reich Emissionen und über die
Komponenten und synergien darstellte.
steter tropfen bringt den Erfolg für die Un-
ternehmen, die Branche, die gesellschaft.
Das Bewusstsein für das thema ist ge-
weckt, der Blick für tragfähige, innovative
lösungen geschärft.

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10

jahre

2005-2015

LEUCOline

seite 22

Highlights 2015

Gute Ideen brauchen gute Lösungen.

Die LEUCO RUS GmbH, mit Sitz in Moskau, fei-
ert 10-jähriges Bestehen. Sie war 2005 nicht
nur die erste LEUCO-Tochtergesellschaft in die-
ser Region, sondern bot auch das erste eigene
Service-Zentrum, um den Ländern der ehema-
ligen Sowjetunion einen Schärf-Service vor Ort
zu bieten.
LEUCO war und ist es immer wichtig, in seinen
Schlüsselmärkten direkt vertreten zu sein und
die  Verantwortung  in  lokale  Management-
Teams zu legen, um die Kultur, Märkte und Kun-
denbedürfnisse genau zu verstehen.

Ungeachtet aller Krisen und Sanktionen hat
sich LEUCO RUS entsprechend den wachsen-
den Marktanforderungen permanent weiter-

Der neue lEUCO Online-Katalog mit vielen
konkreten such- und Filtermöglichkeiten!

Der neue LEUCO online-Katalog nennt sich
„Werkzeug Finder“ und macht das Suchen
und Finden von Holzbearbeitungs-Werkzeu-
gen für die gesamte Holz- und Möbel-Bran-
che ab sofort richtig einfach.
Den Anwendern stehen sechs Möglich-
keiten zur Verfügung, eine Werkzeugaus-
wahl zu treffen.

I

Material auswählen, zu dessen Bearbeitung ein
geeignetes Werkzeug gesucht wird (z. B. MDF)

I

Maschine angeben, auf die das Werkzeug ein-
gesetzt werden soll (z. B. Durchlaufanlage)

I

Merkmal eines Werkzeugs angeben,
welches das gesuchte Werkzeug besitzen
soll (z. B. Durchmesser)

I

Werkzeuge nach Werkzeugtyp bestimmen
(z. B. Bohrer)

I

LEUCO Produktname (z. B. LEUCO p-System)

I

Oder gleich direkt die LEUCO Artikel-Nummer
eingeben

Beste Grüße senden LEUCO Rus-Mitarbeiter zum 10jährigen Jubiläum an die LEUCOline!
oben links - die Kolleginnen und Kollegen aus Moskau zusammen mit dem geschäftsführer
Konstantin Kunstman (vorne Mitte), oben rechts Grüße aus St. Petersburg...

...und die Mitarbeiter aus stavropol.

entwickelt. Mit den Niederlassungen in Sankt-
Petersburg (Region Nord-West) und Stavropol
(Region Süd) unterstreicht die Gesellschaft ein-
mal mehr, dass Kundennähe gelebte Praxis ist.
Mit je einem Verkaufsbüro und einer Service-
Station ist man dort für die Kunden stets er-
reichbar.

Um die Kunden im russischen Markt bestens zu
unterstützen, baut LEUCO auf die Erfolgsfak-
toren Mensch und Technik. Für die ständige
Optimierung der Standorte ist vor allem gut
qualifiziertes  und  motiviertes  Personal  verant-
wortlich. Deshalb hat Weiterbildung oberste
Priorität, nicht zuletzt über den regen Aus-
tausch über die neuste Maschinen- und Werk-

zeugtechnik mit der LEUCO-Akademie der
Muttergesellschaft. Regelmäßig besuchen und
beraten Mitarbeiter der LEUCO Forschung und
Anwendungstechnik die Kunden zusammen
mit den LEUCO-Kollegen vor Ort.

Höchste Priorität widmet LEUCO RUS künftig
dem Ausbau der Service-Center sowie der Si-
cherstellung  der  schnellen  Verfügbarkeit  dia-
mantbestückter Präzisionswerkzeuge.
„Wir können unsere Chancen als Präzisions-
werkzeughersteller nur sichern, wenn es uns
gelingt, unsere Kunden zu unterstützen und sie
erfolgreich  zu  machen“,  sind  sich  die  Verant-
wortlichen von LEUCO RUS sicher.

10 jahre LeucO rus GMbh!

„Immer nach vorne schauen mit dem Ziel, unsere Kunden erfolg-
reich zu machen“

neu: LeucO OnLIne-kataLOG

Werkzeuge einfach finden!

Jubiläum

LeucO tOOL cOrpOratIOn

GIbt dIe eröffnunG eInes

neuen standOrts In

MIssIssauGa, OntarIO,

bekannt

LEUCO freut sich, sein Engagement für Zuver-
lässigkeit und Innovation direkt in Kanada zu
unterstreichen. Die neue Einrichtung ist in Be-
trieb und bietet den Direktvertrieb und die
Wartung von Präzisionswerkzeugen.
LEUCO‘s neuer Standort liegt strategisch gün-
stig in 6295 Shawson Drive Unit 9 in Mississau-
ga. Diese zentrale Lage ermöglicht einen ein-
fachen Zugang sowohl zu lokaler als auch
Expresslogistik. LEUCO ist seit mehr als 20 Jah-
ren mit großem Erfolg auf dem kanadischen
Markt  tätig.  Dies  ist  die  6.  Einrichtung  seiner
US-Sparte. CEO Jens Schulz erklärte: „Wir freu-
en uns sehr, die Bedürfnisse unserer Kunden
mit dieser Einrichtung
für Direktvertrieb und
Wartung besser unter-
stützen zu können.“

Am besten testen sie die einfache Handha-
bung gleich selbst unter www.leuco.com!

Sie suchen nichts Bestimmtes, sondern möch-
ten einfach nur so im LEUCO Werkzeug-Pro-
gramm stöbern? Den Blick auf das Gesamt-
Programm erhalten Sie über die Funktion „Im
Katalog blättern“.

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LEUCOline

Highlights 2015

seite 23

Weitergedacht!

ˮ

ˮ

1954 gründeten der Kaufmann Willi Leder-
mann und der Techniker Josef Störzer die Fir-
ma Ledermann und Co. Die Marke LEUCO war
geboren.

Heute,  60  Jahre  später,  ist  LEUCO  weltweit
einer der führen den Anbieter von hartmetall-
und diamantbestückten Maschinenwerkzeu-
gen  für  die  Holz-  und  Kunststoffbearbeitung.
Ideenreichtum und Technik-Know-how sind
seit der Gründung das Herz von LEUCO. Das
Werkzeugangebot umfasst Kreissägeblätter,
Zer  spaner, Bohrungs- und Schaftwerkzeuge,
Bohrer, Spannmittel und Wendeplatten.

das Ist LeucO

Innovativ, richtungsweisend und
zuverlässig – von anfang an!

Über lEUCO

Angebote wie der Schärfservice, die Anwen-
dungsberatung und Dienstleistungspakete, die
unter dem Begriff Toolmanagement ge bündelt
werden, runden das Spektrum ab. LEUCO ver-
kauft im Di

rektvertrieb. Kunden sind Säge-

werke, die Bau-, Möbel- und Platten  industrie
sowie Innenausbaubetriebe.
International arbeiten rund 1.100 Mitarbeiter
für  LEUCO.  Vertriebstochtergesellschaften
sind in Australien, Belgien, England, Japan, Ma-
laysia, Polen, Singapur, Südafrika, Thailand, Uk-
raine und Weißrussland. Vertriebs- und Produk-
tionsgesellschaften sind in China, Frankreich,
Russland, der Schweiz und USA.

„Verbessern bedeutet zu ändern – perfekt zu
sein bedeutet, ständig zu ändern.“ sagte Win-
ston Churchill

. Die Anforderungen für uns als

Präzisionswerkzeughersteller sind vielschichtig.
Betrachtet man die Produktinnovationen, die
LEUCO als Systempartner und Lieferant der
Holz- und Möbelindustrie in den Markt gebracht
hat, so erkennt man im wesentlichen vier Grund-

prinzipen, die sich in fast

allen Innovationen wie-

derfinden.

iNNOVAtiONEN...

I

zur Verbesserung in Optik, Haptik und Lebens-
dauer von Halbzeugen und Möbelteilen

Hier sei stellvertretend die Nullfugen-Technik der
Kantenbeauftragung mittels Laser, Heißluft und
ähnlicher  Verfahren  genannt.  LEUCO  als  Werk-
zeughersteller hat es – nicht zuletzt durch das
„LEUCO p-System“ - verstanden, die richtigen
Werkzeuglösungen in der Formatbearbeitung,
wie auch in der Kantennachbearbeitung für den
Markt bereit zu stellen.

I

Verbesserungen  des  Arbeitsumfeldes  in  mo-
dernen Produktionen

Es konnten sich geräuschoptimierte LEUCO-
Werkzeuge wie LowNoise-Fügesysteme und
NoNoise-Sägeblätter  und  spanflussoptimierte
Chipmeisterwerkzeuge und die Aerotech-Tech-
nologie im Markt etablieren. Zunehmend nach-
gefragt sind Leistungsaufnahmedaten der Werk-
zeuge, nicht nur wegen der Motorauslegung,
sondern auch um Ressourcen einzusparen.

I

zur Flexibilisierung in Anwendungen der Ferti-
gung

Anspruch unserer Kunden in der Möbelindustrie
ist es, möglichst flexibel einsetzbare Werkzeug-
systeme in der Produktion zu verwenden um ge-
rade in der Losgröße-1-Fertigung Maschinenstill-

Daniel schrenk ist
seit Januar 2014
geschäftsführer
Vertrieb und
Marketing der
ledermann gmbH &
Co. Kg

trends In der hOLz- und MöbeLbranche

Innovationen der Zukunft

statement

stand durch Rüstzeiten, Einstellzeiten und
Werkzeugwechsel zu minimieren. Hierfür haben
wir Werkzeugsysteme entwickelt, mit denen ver-
schiedene  Profile,  Beschichtungen,  Nutbreiten
oder Kanten ohne Wechsel bearbeitet werden
können. Diese Herausforderung wird uns auch
zukünftig beschäftigen.

Produktinnovationen zur leistungssteige-
rung in der Holz- und Möbelindustrie

In einem globalen Wettbewerbsumfeld haben
Innovationen zur Leistungssteigerung nichts an
Bedeutung verloren. Die Stellschrauben für uns
heißen hier Weiterentwicklung von Geometrien,
Schneidstoffen und Fertigungsverfahren.
Bisher handelte es sich um spannende Entwick-
lungen an handfest greifbaren Werkzeugen, Ma-
schinen  und  Materialien.  Verstärkt  zeigen  sich
nun die Potentiale und die Hebelwirkung digi-
taler Prozesse sowie intelligent vernetzter Orga-
nisationen auch in unserer Branche.
Für alle Innovationstrends gilt: Ein funktionie-
rendes Zusammenspiel zwischen Kunden, Ma-
schinen- und Werkzeugherstellern, aber auch
(Holz-)-Werkstoffherstellern,  Beschlagherstel-
lern sowie Kantenlieferanten wird noch wich-
tiger sein, um die Herausforderung „Innovati-
onen der Zukunft“ erfolgreich zu stemmen.

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LeucO OnLIne-servIce

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