Kundenzeitung LEUCOline, Highlights 2016, Überblick



Beschreibung

LEUCOline Highlights 2016

Inhalt "LEUCOline Highlights 2016"


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www.leuco.com

H I G H L I G H T S   2 0 1 6

brauchen

GUTE LÖSUNGEN

GUTE IDEEN

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14

LEUCO nn-System

Sägeblätter

Von Massivholz bis Plexiglas.
Tischlermeister Stefan Böning hat
das Sägeblatt auf Herz und Nieren
getestet.

LEUCO Schärfservice in

Herstellerqualität

LEUCO verfügt weltweit über
ein großes Netzwerk Service-
Centern nach dem neuesten
Stand der Technik. Erhalten Sie
Einblick in eine dieser Serivce-
stellen in Österreich.

LEUCO Schärfservice

Die ServiceBox heißt: Schärfservice in

Herstellerqualität zusammen mit einem

flexiblen Logistikkonzept

Gute Ideen brauchen gute Lösungen

Rubner Holzindustrie verdreifachte seinen

Standweg mit topcoat-beschichteten „HS

Solid 34“ Zinkenfräsern

Durchlaufbearbeitung

Welcher Fügefräser ist der richtige für

welchen Einsatzfall? Welchen Einfluss hat

der Achswinkel? Welchen Vorteil haben

wechselbare Schneiden?

4

19

18

8

Seite 2

INHALTSVERZEICHNIS

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CNC 5-Achs-Bearbeitung

Wie Besitzer von 5-Achs-Maschinen
mit cleveren Werkzeugen mehr
aus ihren Maschinen herausholen
können, lesen Sie auf Seite

Gute Ideen brauchen gute

Lösungen!

LEUCO unterstützt Hersteller
HocoHolz bei der Realisierung eines
völlig neuen, innovativen Fugenkon-
zeptes mit fachkundiger Beratung
und diamantbestückten Präzisions-
werkzeugen.

INHALT

16

10

Seite 3

INHALTSVERZEICHNIS

LEISE SÄGEN MIT „LEUCO nn-SYSTEM“

Die LEUCO nn-Systeme im Praxis-Test

4

Neues Sägeblatt für Magnethaftplatten

7

DURCHLAUFBEARBEITUNG

Fügefräser-Konzept für anspruchsvolle Kanten

8

Fügen mit wechselbaren Schneiden

9

CNC-BEARBEITUNG

Lösungen für die 5-Achs-Bearbeitung

10

Neue Schaftfräser

12

GUTE IDEEN BRAUCHEN GUTE LÖSUNGEN

Massivholzbearbeitung: Standweg verdreifacht

14

Werkzeuglösung für innovativen Parkettboden

16

SCHÄRFSERVICE

LEUCO Logistikkonzept für Schärfservice

18

Einblick, ServiceCenter Österreich

19

TOOLMANAGEMENT

Toolmanagement-Konzept mit Chip

20

Studie: „Industrie 4.0“ für Werkzeuge

21

ÜBER LEUCO

15 Jahre LEUCO Thailand

22

Schweighofer Preis für LEUCO p-System

22

LEUCO ONLINE

LEUCO Online-Katalog unter www.leuco.com/produkte

23

INNOVATIV | RICHTUNGSWEISEND | ZUVERLÄSSIG

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Seite 4

Eine der elementarsten Tätigkeiten, die in einer Tischlerei an-

fallen, ist der Zuschnitt. Grundlegend hat sich seit der Erfin-
dung der ersten Kreissäge in der Technologie nicht viel ver-
ändert. Ein kreisförmig rotierendes Sägeblatt trennt sämtliche
Materialien. Die Maschinentechnik jedoch hat sich seit der
ersten Kreissägemaschine rasant weiterentwickelt. So sind ne-
ben der Tischkreissäge unterschiedlichste Maschinenmodelle
erhältlich, die angepasst auf das Handling der verschiedenen
Rohmaterialien entwickelt und
gebaut werden. Sei es die Plat-
tensäge, die stehend oder lie-
gend das Aufteilen von Platten-
materialien enorm vereinfacht,
oder die Besäum- und Aufteil-
sägen, die für die Bearbeitung
von Massivholzbohlen konzipiert
sind und eingesetzt werden. Auch Handkreis- , Kapp- und Mon-
tagesägen, die nicht nur den mobilen Tischlern die Arbeit auf
der Baustelle erleichtern, sind mittlerweile in unterschied-
lichsten Ausführungen erhältlich.

Ein zweites Aggregat zum Vorritzen wird in vielen stationären

Sägen verbaut und soll Ausrisse an der Werkstückunterseite
verhindern. Oder ein auf dem Bearbeitungszentrum eingesetz-
tes Sägeblatt, welches nicht nur das Falten von Ecken ermög-
licht, sondern den Zuschnitt extrem spitzer Gehrungen erlaubt.
Beides sind Beispiele für die weiter anhaltende Entwicklung in
der Technologie des Sägens von Werkstoffen in der Tischlerei.

MATERIALEINFLUSS

Einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Technologie

des Sägens haben die Materialien, die gesägt werden müssen.

LEUCO Lösungen

SCHARF, NICHT NUR AUF HOLZ!

Das diamantbestückte NoNoise-Sägeblatt von LEUCO verspricht

bessere Schnittergebnisse, weniger Lärm und eine lange Standzeit.

Tischlermeister Stefan Böning hat das Sägeblatt auf Herz und Nieren

getestet.

So kommen in vielen Betrieben unzählige neue Werkstoffe auf
die Säge. Neben Massivholz, Plattenmaterialien aus Holz, wie
Span-, MDF-, Tischler-, Sperrholz- oder Multiplexplatten wer-
den auch holzfremde, künstlich hergestellte Materialien wie
Schichtstoffe, Vollkern- und Mineralwerkstoffplatten an der
Säge zugeschnitten.

Bedingt durch den Einsatz neuer Materialien entstanden

neue Ansprüche an die Werkzeuge. Erinnert sei hier an das

Aufkommen der Spanplatte, die
mit ihrer abstumpfenden Wir-
kung auf die damals eingesetzten
Werkzeuge den Siegeszug der
hartmetallbestücken Sägeblätter
einläuteten. So sind standardmä-
ßig in vielen Tischlereien häufig
mehrere Sägeblätter im Einsatz.

Für den Vollholzzuschnitt in Faserrichtung und ein weiteres für
Schnitte quer zur Faserrichtung, eines für den Plattenzuschnitt
und mit negativem Spanwinkel für den Zuschnitt von Kunst-
stoffen, Aluminium oder Plexiglas.

NEUES SYSTEM

LEUCO hat mit dem diamantbestückten NoNoise Säge-

blatt (nn-System) ein völlig neues System am Start. Die-
ses System macht den häufigen Wechsel der Sägeblätter
überflüssig, verringert die Geräuschentwicklung und liefert
zudem bessere Schnittergebnisse. Verschiedene Sägeblatt-
durchmesser werden angeboten. Auch für das Vorritzag-
gregat oder die CNC sind Sägeblätter erhältlich. Für viele
Materialien geeignet, hat das Sägeblatt eine extrem lange
Standzeit.

»Beeindruckt hat mich die sehr gute

Schnittqualität. Wo keine Ausrisse anfallen,

sind  auch  keine  Nacharbeiten  erforderlich.  «

STEFAN BÖNING

Von Massivholz
bis Plexiglas: Das
NoNoise-Sägeblatt
von LEUCO ist für den
Zuschnitt von vielen,
unterschiedlichen
Materialien geeignet.

SÄGEN

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Seite 5

Da das Sägeblatt mit seiner Schnittbreite von nur

2,5 mm um einiges dünner ist als üblich, darf der
Spaltkeil nur eine Materialstärke von 2,0 bis 2,4
mm aufweisen. In den meisten Fällen muss er ge-
tauscht werden. Für einige Sägen wie Altendorf,
Holz-Her, Striebig, Putsch und Martin kann er ab
Werk im Katalog geordert werden. Sollte man
seinen Sägetyp nicht im Katalog finden, bietet
LEUCO hierfür einen besonderen Service an. In
solchen Fällen wird ein Spaltkeil passend ange-
fertigt. Benötigt wird ein Umriss des vorhandenen
Spaltkeils und das Maß der Befestigungsnut. Diese
Daten übermittelt man dem Hersteller LEUCO und
erhält das Sägeblatt mit dem passenden Spaltkeil
für Ihre Säge.

WENIGER LÄRM

Auf den ersten Blick erkennt man die deutlich klei-

neren Spanzwischenräume. Auch der Hohlrücken,
der von LEUCO eingesetzten „Diamax“ Diamant-
zähne, ist zu erkennen. Er soll den Schnittdruck ver-
ringern und für eine exzellente Schnittqualität sor-
gen. Die Zähne sind mit einer Nachschärfzone von
7/10 mm ausgerüstet und bis zu zweimal einzig
vom Hersteller nachschärfbar. Beim ersten Testlauf
fällt sofort auf, dass das Sägeblatt deutlich weniger
Lärm produziert. Eine erhebliche Erleichterung für
das Gehör der häufig von Lärm belasteten Tisch-
ler. Für den Test kamen verschiedenste Werkstoffe
zum Einsatz. Neben Massivholz längs und quer zur
Faser, wurden kunststoffbeschichtete Spanplatte,
mit Grundierfolie beschichtete MDF-Platte, Sperr-
holz bzw. Multiplexplatte, furnierte Spanplatte, Alu-
minium- Lochplatte, Plexiglas und Vollkernmaterial
(Trespa) bearbeitet. Auch verschiedene Gehrungs-
schnitte wurden durchgeführt, um das Ausriss-
verhalten des Sägeblattes beurteilen zu können.
Bevor man zur Tat schreitet, sollte man sein Tisch-
lerwissen über die Auswirkung der Sägeblatthöhe
auf die Schnittqualität, bei beschichteten oder
furnierten Werkstoffen einsetzen. So kam es hier
ohne den Einsatz eines Vorritzaggregates zu sehr
akzeptablen Ergebnissen. Erstaunlich war, dass das
Kantenmaterial beim Sägeblattaustritt nahezu un-
beschädigt blieb. Auch das Vollholz wurde gesägt.
Wobei ich, um das Sägeblatt zu schonen, bei gro-
ßen Materialstärken in Faserrichtung auf das Stan-
dard- Sägeblatt zurückgreifen würde. Für sonstige
Pass- oder Winkelschnitte käme jedoch das neue
LEUCO Sägeblatt zum Einsatz. Es hinterlässt kaum

Zahnvergleich: Links das nn-System, rechts unten
das Sägeblatt für Massivholz quer zur Faser und
rechts oben das für Plattenwerkstoffe.

Zwei Schnittflächen im Vergleich. Die linke ent-
stand nach einem Sägeschnitt mit dem nn-Säge-
blatt, die rechte mit einem herkömmlichen Säge-
blatt für Massivholz quer.

Um mit dem nn-System erfolgreich arbeiten zu
können, muss der passende Spaltkeil verwendet
werden. Er sollte für diese Sägeblätter 2,0 bis 2,4
mm dick sein.

Ausrisse, Kratz- oder Brandspuren, die Nacharbei-
ten erfordern. Ein großer Vorteil, wenn zum Beispiel
nach dem Sägen Bauteile im Winkel verleimt wer-
den sollen. Oder beim Auftrennen von Leisten, die
nur geschliffen und nicht noch zusätzlich gehobelt
werden müssen. So lässt sich wertvolle Zeit, Mate-
rial und Energie einsparen. Auch die furnierte Span-
platte wurde ausrissfrei gesägt. Sehr erstaunlich
war für mich, dass das Aluminium-Lochblech ohne
Flattern und Rückschlag gesägt werden konnte.
Das Sägen von Plexiglas verlief ebenfalls problem-
los. Wer gelegentlich Vollkernmaterial zuschneidet,
kann auch dieses Sägeblatt einsetzen. Für den Dau-
ereinsatz jedoch würde ich zu einem wirtschaftli-
cheren speziellen Vollkernsägeblatt raten.

FAZIT

Mit dem nn-Sägeblatt entlastet LEUCO, die oft

von Lärm geplagten Tischler. Man bekommt ein
äußerst solide arbeitendes Sägeblatt, welches ei-
nen erstaunlich großen Materialbereich sehr sauber
sägt. Beeindruckt hat mich die sehr gute Schnitt-
qualität. Wo keine Ausrisse anfallen, sind auch kei-
ne Nacharbeiten erforderlich. Die Produktion gerät
nicht ins Stocken und es wird Zeit, Energie und Ma-
terial gespart.

Die Anschaffungskosten lassen sich kompensie-

ren durch den großen Materialbereich, der gesägt
werden kann und die erfahrungsgemäß wesentlich
längere Standzeit der diamantbestückten Sägezäh-
nen sowie die deutlich geringer anfallenden Nach-
arbeiten, beispielsweise durch Schleifen im Hirn-
holzbereich. Die beste Säge ist noch kein Garant für
sauberes Abschneiden sondern nur ein wichtiger
Baustein. Zusammen mit dem für das jeweilige Ma-
terial geeignetem Sägeblatt und dem Menschen,
der die Säge bedient, gelingt der Erfolg.

Ihr Stefan Böning

LEUCO nn-SYSTEM

Beim Sägen kunstoffbeschichteter Platten-
werkstoffe ohne Vorritzer macht das Sägeblatt
eine gute Figur.

Ohne Probleme meistert das nn-System den
Sägeschnitt durch Plexiglas. Auch hier kommt
es an der Unterseite nicht zu Ausrissen.

WERKSTOFFVIELFALT

Das Schnittbild der Lärche zeigt, wie sauber
das Sägeblatt beim Sägen längs zur Faser ar-
beitet.

Ohne Flattern oder Rückschlag lässt sich mit
dem nn-System das Aluminium Lochblech
sägen.

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Seite 6

SÄGEN

Das Design gewährleistet einen universellen Einsatz
in nahezu allen gängigen Holzwerkstoffplatten sowie
Massivhölzern und zeichnet sich durch eine exzellente
Schnittqualität aus. Die Vielzahl der empfohlenen, zu
verarbeitenden Werkstoffe macht dies deutlich.

DIE NEUEN „LEUCO NN-SYSTEM DP FLEX“ SÄGEBLÄTTER ...

...haben alle …

extrem kleine Spanräume! Und sind deshalb extrem leise im Leerlauf und im

Einsatz! Bei etwa 70 dB(A) im Leerlauf ist das Tragen von Gehörschutz quasi
nicht mehr nötig.

Sie überraschen die Branche durch ihre ...

… Einsetzbarkeit in sehr vielen Materialien.

Sie begeistern dabei die Anwender durch ihre …

… super Schnittqualität dank ihrer besonderen Hohlrücken-Zahnform (HR);

Ausnahme: Ritzkreissägeblätter: Zahnform WS.

Dabei sind sie erstaunlich dünn! Die

Schnittbreite beträgt nur 2,5 mm.

Die Blätter erzeugen fühlbar …

weniger Schnittdruck und benötigen zum Einsatz deshalb auch weniger

Leistung.

Messbar

länger sind die Standwege dank Diamant-Bestückung.

Anwender profitieren von „LEUCO nn-System DP FLEX“ auf

vielen Maschinentypen wie Tisch- und Kappsägen, vertikalen Plattenaufteil-

sägen, CNC und Durchlaufanlagen.

SCHON GEHÖRT?

Die nn-System DP FLEX Sägeblätter in aller Munde

!

!

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Seite 7

ZERSPANEN

PLATTENAUFTEILEN:

SEHR LEISE UND IN

FEINSTER SCHNITT-

QUALITÄT

Innovative „LEUCO nn-System Geo-

metrie“ und „FinishCut plus“-Quali-

tät in einem Blatt

Das neue LEUCO Plattenaufteil-Sägeblatt „Fi-

nishCut plus“ NoNoise vereint die besten Eigen-
schaften von zwei erfolgreichen LEUCO-Kreis-
sägefamilien und nennt sich „FinishCut plus
NoNoise“. So basieren zum einen die Spanräu-
me des Blattes auf der innovativen, zum Patent
angemeldeten „LEUCO nn-System“ Spanraum-
geometrie. Das neue Sägeblattprogramm ist
dadurch extrem geräuscharm mit bis zu 6 dB
(A) weniger Lärm im Leerlauf.

Aus der bisherigen FinishCut plus Familie

bringt das Sägeblatt die Zahnform „Trapez-Tra-
pez“ (TR-TR) mit. Die gesamte Schnittgeometrie
erzeugt einen messbar reduzierten Schnittdruck
und eine reduzierte Leistungsaufnahme. Das
Sägeblatt-Programm mit der Hartmetallsorte
„HL Board 03 plus“ steht für lange Standwege
in folienbelegten, kunstoffbeschichteten oder
furnierten Holzwerkstoffen. Eingesetzt wird die
FinishCut plus NoNoise für Einzelplattenschnit-
te oder Pakete bis 100 mm Schnitthöhe.

In der Summe erfüllt das neue Blatt höchs-

te Leistungsanforderungen. Ist beste Kanten-
qualität mit dem Anspruch der Fertigkante
gewünscht,  so überzeugt das neue Platten-
aufteil-Sägeblatt mit einer beeindruckenden
Schnittqualität durch exakte, maßhaltige
Schnitte ohne Ausrisse.

Das Plattenaufteil-Sägeblatt-Programm „Finish-

Cut plus TR-TR NoNoise“ umfasst diverse Abmes-
sungen mit Durchmessern von 350 – 450 mm.

Magnethaftplatten erfreuen sich derzeit im

Messe-, Laden- und Innenausbau sehr hoher
Nachfrage. Das Material wird geschätzt durch
seine sehr hohe Haftkraft in Kombination mit der
Beschreibbarkeit der Oberflächen und wegen der
vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Die hohe Haft-
kraft bewirkt eine in das Laminat eingebettete
0,2 mm dicke Eisenfolie. Genau diese Schicht
bringt eine neue Herausforderung mit sich: Mit
herkömmlichen HW-bestückten Kreissägeblät-
tern für die Holzbearbeitung lassen sich die Ma-
gnethaftplatten nur bedingt bzw. nur mit sehr
geringen Standwegen sägen.

Zum Schneiden von Magnethaftplatten entwi-

ckelte LEUCO neue Sägeblätter. Den Betrieben
steht ab sofort ein Sägeblatt für ausrissfreie Schnit-
te und gleichzeitig langen Standwegen zur Verfü-
gung. Sie sind mit einer ganz speziellen Hartme-
tallsorte bestückt und werden zum Zuschnitt des
Schichtstoffes alleine und auch zum Formatieren
des Materials inklusive Trägerplatte eingesetzt.

Nicht selten kam es beim Sägen mit herkömm-

Markantes Merkmal der  „LEUCO PowerTec III

Zerspaner“ ist die intelligente Anordnung der Vor-
zerspan- und Qualitätsschneide auf einem Flügel.
Dieses Fertigungsprinzip ermöglicht die doppelt
hohe Anzahl an Zähnen bei gleichem Werkzeug-
durchmesser gegenüber anderen Zerspanern. Ver-
stärkte DP-Schneiden vermeiden große Ausbrüche
am Umfang. Beim Nachschärfen muss deshalb
weniger abgetragen werden. Kunden berichten,
dass sich durchschnittlich die Anzahl der Instand-
setzungen erhöhte. Ein weiterer Vorteil: durch die
intelligente Schneidengeometrie und Schnittun-
terteilung bleibt die Schnittbreite des Zerspaners
über den gesamten Lebenszyklus konstant.

Empfohlen wird dieser Zerspaner, wenn perfekte

Zerspanqualität und lange Standwege gefragt sind,
u.a. auch bei harten und empfindlichen Hochglanz-
Materialien. Der Zerspaner kann ab 8 mm Material-
dicke eingesetzt werden.

Beim Einsatz auf Doppelendprofilern sind Vor-

schübe bis 120 m/min realisierbar.

Saubere Kanten: Hochglanz-Schichtstoff gefräst
mit dem LEUCO „PowerTec III topline Low Noise“!
Sogar beim Fräsen mit Schutzfolie!

Programm-Ergänzung  PowerTec III  in LowNoise-
Ausführung: Dank der neuen aerodynamisch op-
timierten „LowNoise“-Gestaltung des PowerTec
III-Werkzeugkörpers werden Luftverwirbelungen
reduziert. Für die Maschinenbediener bedeutet
dies eine hörbare Geräuschreduktion um bis zu 2
dB(A) im Einsatz gegenüber marktüblichen Zer-
spanern. Die Arbeitsbedingungen gestalten sich
damit wesentlich angenehmer.

NEU:

LOWNOISE

AUSFÜHRUNG

ZERSPANER-FAMILIE „POWERTEC III“:

Mit dem PowerTec III künftig auf leisen Sohlen unterwegs

Der Maschinenhersteller Holzma

liefert Plattenaufteilsägen mit den
„LEUCO FinishCut TR-TR NoNoise“ als
Erstbestückung aus.

SCHON

GEWUSST?

MAGNETHAFTPLATTEN SÄGEN –

Neues Sägeblatt für ausrissfreie Schnitte und lange Standwege

lich bestückten Kreissägeblättern sogar zum Fun-
kenflug. Damit dieser nicht zur Gefahrenquelle
wurde, musste bisher die Maschine von der Ab-
saugung entkoppelt werden. Beim Einsatz der
neuen LEUCO Blätter ist der Funkenflug auf ein
Minimum reduziert. Es müssen diesbezüglich kei-
ne speziellen Vorkehrungen beim Zuschnitt von
Magnethaftplatten getroffen werden.

Verfügbar sind die Kreissägeblätter mit Durch-

messer 350 mm für Formatkreissägen sowie als
Variante für den Einsatz auf horizontalen Platten-
aufteilsägen.

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Seite 8

Schneidenwechsel selbstgemacht: DP-
bestückte Schneidlinge, „SmartJointer
Plus“ - Grundkörper und ein Drehmoment-
Schlüssel ist alles, was Sie brauchen.
Vorteil: Nach dem Einsetzen
neuwertiger Schneidlinge ist
der Fügefräser durch-
messerkonstant

Für die Möbelhersteller ist das Thema Nullfuge

vielfältig: Seit mehreren Jahren bieten ihnen Ma-
schinen- und Kantenhersteller neue Verfahren, bei
dem mit einer Wärmequelle wie Laser, Plasma,
Heißluft oder Infrarot die Funktionsschicht des Kan-
tenbandes aktiviert und sofort an das Werkstück
angeleimt wird.

Unabhängig vom Nullfugen-Verfahren, sind

für die Nullfugen-Optik ausrissfreie und mes-
serscharf gefügte Kanten ein Muss.

Genau diesem Anspruch werden die entspre-

chenden Werkzeuglösungen von LEUCO gerecht.
Zusammen mit dem Möbelhersteller bespricht
LEUCO individuell jedes noch so kleine Detail und
stimmt die Werkzeuge exakt auf die Situation ab.

Die Basis: Analyse Material und Maschine
Welche Holzwerkstoffe kommen zum Einsatz,

wie ist das Overlay dieses Werkstoffes, wie ist die
Mittelschicht beschaffen, welche Materialstärken
werden bearbeitet? Mit welchen Kanten wird ge-
arbeitet? Wie ist die Maschine aufgebaut? Wel-
che und wieviele Aggregate stehen für das Fügen
bereit? Wie hoch ist der Durchsatz? Welche Flexi-
bilität will sich der Möbelhersteller offen halten?

Ganzheitliche Werkzeuglösung für „High-

End“ im Bereich Fügen im Durchlauf

LEUCO definiert die Bearbeitungsreihenfolge

und Werkzeugauslegung wie Schnittbreiten, Be-
stückungshöhe und Einsatzdaten exakt nach den
Material- und Maschinenanforderungen – dabei
ist die ausrissfrei, messerscharf mit größtmögli-
cher Wirtschaftlichkeit gefügte Kante immer im
Blick. LEUCO empfiehlt deshalb Fügefräser mit
einem Achswinkel von 43° bzw. 70°. Die Schnitt-
stelle zwischen Motor und Werkzeug, wirkt sich
auf die Fügequalität der Fräser aus.

LEUCO rät deshalb ausdrücklich, ein genau-

es Augenmerk auf die Rundlaufgenauigkeit der
Werkzeugspannung zu legen. Hydro- oder HSK-
Werkzeugaufnahmen gewährleisten dabei den
stabilsten Rundlauf. Ein sauberes Arbeitsumfeld
trägt insbesondere im High-End Bereich mit mikro-
feinen Oberflächen, engen Toleranzen bei hohen
Durchlaufgeschwindigkeiten zu besserer Qualität
bei. Spanflussoptimierte Werkzeuge und eine opti-
male Absaugung verhindern die sogenannte „Dop-
pelzerspanung“, die u.a. die Fügequalität negativ
beeinflussen kann und den Werkzeugen an Stand-
wegen nimmt.

„HIGH-END“ KANTE IN DER MÖBELBRANCHE

Ganzheitliche Betrachtung führt zur hochpräzisen Werkzeuglösung

Für die Nullfugen-Optik sind ausrissfreie, messerscharf gefügte Kanten ein Muss

DURCHLAUFBEARBEITUNG

Ressourcenschonen und den Alu-Körper so

oft wie möglich wieder verwenden – dieses
Ziel erreichen die SmartJointer-Anwender dank
der LEUCO-spezifischen Schneidlinge mit inte-
grierten Stahl-Spanräumen. Bekanntermaßen
sind die Schneiden, gefolgt von den Spanräu-
men, die verschleißanfälligsten Flächen eines
Messerkopfes. Beim SmartJointer werden im
LEUCO ServiceCenter also bei einem Schneid-
lingstausch gleichzeitig die Spanräume erneuert.

SmartJointer PLUS. Die neue Generation

des DP-Messerkopfes.

Bisher wurde das Schärfen und Tauschen der

Schneidlinge mit ihren integrierten Spanräumen
im ServiceCenter vorgenommen. LEUCO hat
beim SmartJointer PLUS den Sitz der Schneid-
linge konstruktiv optimiert. Dies erlaubt es den
Kunden ab sofort, selbst die diamantbestückten
Schneiden mit höchster Präzision zu wechseln.

Das Plus mit dem SmartJointer PLUS

Durch den selbständigen Wechsel der Schneid-

linge steht den Anwendern unmittelbar und

SCHNEIDLINGE SELBST WECHSELN

Fügefräser mit wechselbaren, diamantbestückten Schneidlingen

jederzeit ein „neues“ bzw. „frisch geschärftes“
Werkzeug zur Verfügung – und dies mit Standwe-
gen, die einem Diamantwerkzeug entsprechen.

Die LEUCO SmartJointer PLUS sind ideal auf

Kantenanleimmaschinen, zum Fügen im Wech-
selfräsen von melaminharz- und papierbeschich-
teten, HPL- und folienbelegten und furnierten
Holzwerkstoffen:

Ab sofort ab Lager erhältlich sind die LEUCO

SmartJointer PLUS für Brandt-Maschinen. Das
gesamte bisherige SmartJointer-Programm wird
künftig auf die „PLUS“-Version umgestellt. Spre-
chen Sie uns an.

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Seite 9

Alle Infos rund um den Schneidenwechsel der SmartJointer Plus Fügefräser

Neu-Werkzeug:
LEUCO liefert den SmartJointer PLUS aus, die Schneiden sind im Kopf eingesetzt und

geschärft. Der Fräser entspricht den Anforderungen/Toleranzen eines festbestückten Fü-
gefräsers.

Der Fügefräser wird partiell stumpf:
Innerhalb eines Schneidling-Satzes ist grundsätzlich ein Tauschen der Zahnreihen möglich.

Es können Zahnreihen, welche die Deckschicht bearbeiteten und bereits verschlissen sind, mit
Zahnreihen der Mittellage getauscht werden. Je nach Anforderung an die Fügequalität, wird
mit dieser Maßnahme der Standweg verlängert.

Das Nachschärfen der Schneidlinge steht an:
Option 1:
Der Anwender kann beim SmartJointer PLUS die Schneidlinge selbständig wech-

seln und stumpfe Schneidlinge zum Instandsetzen an den LEUCO Service zusenden. Für den
sofortigen Einsatz ohne größeren Produktionsstillstand steht den Kunden ein hochwertiger dia-
mantbestückter Messerkopf zur Verfügung. Die Präzision entspricht den Voraussetzungen eines
Messerkopf-Systems.

Option 2: Nach Erreichen des Standzeitendes wird das Werkzeug durch den LEUCO Service

instandgesetzt. Die Schneidlinge werden im Grundkörper geschärft. Die Schnittgüte entspricht
denen der Neuwerkzeuge.

DER RICHTIGE FÜGEFRÄSER FÜR ALLE FÄLLE

Fügefräser für jede Anforderung

Welcher Fügefräser ist für wel-

chen Einsatzzweck der wirtschaft-
lichste Fräser

DIAMAX
LowNoise

SmartJointer
LowNoise

SmartJointerPLUS
LowNoise

DIAREX
LowNoise

LEUCO
p-System

Eigenschaften

Grundkörperbeschaffenheit

Stahl

Aluminium

Aluminium

Stahl

Stahl

Achswinkel

35°

35°

35°

43°

70°

Strömungsoptimierung/

Low Noise Design

++++

++++

++++

+++

+

Nachschärfzone

1,5 mm

1,5 mm

1,5 mm

3 mm

4 mm

geeignet für Nullfugenbekantung

++

++

++

+++

++++

Laufmeterleistung

++

++

++

+++

++++

Schnittqualität Deckschicht

++

++

++

+++

++++

Schnittqualität Mittelage

++

++

++

++++

+++

Zahnzahl

2-3

2-3

2-3

3-5

2-4

Schneidenwechsel

LEUCO
ServiceCenter

beim Kunden

im Detail

Legende

+ geeignet

++ gut

+++ sehr gut

++++ maximal

FÜGEFRÄSER-PROGRAMM

SO GEHT’S:

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Seite 10

WAS DER 6. SINN FÜR DIE 5. ACHSE BRINGT

Werkzeuglösungen für die 5-Achs-Bearbeitung

SMARTE LÖSUNGEN FÜR FREIFORMEN

„Ja, mit der 5. Achse fräsen wir wilde, 3D-Freiformen“, so

die Vorfreude vieler beim Kauf der Maschine mit der 5. Ach-
se. Kaum war die Maschine in der Werkstatt, die ersten Ka-
vitäten programmiert, der bekannte Fräser aufgespannt und
es kam doch anders als geplant: Eine Kollision, ein Aufsetzen
des Aggregates, sich aufschwingende Werkzeuge und im
schlimmsten Fall gar ein Werkzeugbruch. Was war passiert?
Häufig ergeben sich bei 3D-Freiformen schwer zugängliche
Werkstückbereiche. Lange bzw. extralange Werkzeuge wä-
ren gefragt. Werkzeuge in Sonderfertigung aus Schwermetall
wären eine Lösung. Smarter und flexibler sind die extralangen
Spannzangenaufnahmen (bis zu A=225 mm), lange Warm-
schrumpffutter (A=160 mm), Warmschrumpfverlängerungen
(A=bis 250 mm) oder auch TRIBOS Verlängerungen (A=160
mm) bieten eine hohe Rundlaufgenauigkeit und ermöglichen
den Einsatz von Standard VHW oder DP-Werkzeugen für das
sichere Fräsen bis 24.000 Umdrehungen von Formteilen mit
tiefen Kavitäten.

GESTOCHEN SCHARFE 90° ECKE OHNE

HANDARBEIT

Freiformen im Stile aufwändiger dreidimensionaler Gebilde

sind nicht jederbetriebs Sache. Aber gefräste, innenliegende
90° Ecken in Plattenmaterial hätte sich schon so manche
Generation früher gewünscht. Mit einem V-Nut-Förmigen
Folding-Fase-Fräser mit Z1 und einer entsprechenden 5-Achs-
Programmierung fräst man gestochen scharfe 90° Ecken in
Taschen. Das Werkzeug eignet sich weiterhin zum Anfasen,
sowie für Ziernuten und Foldingschnitte in Massivhölzern und
Holzwerkstoffen.

OBERFLÄCHEN GESTALTEN

Konturfräsungen wie Handläufe im Treppenbau, Wellenpro-

file an Möbelteilen oder Wandpaneelen sind klassische An-
wendungen für Radius- bzw. Kugelfräser. Je nach zu bearbei-
tendem Material kommen hartmetall- oder diamantbestückte
Werkzeuge zum Einsatz.

V-Nutförmig ist der Relief-Bildfräser zur Gestaltung von Ober-

flächen ebenfalls. Gesteuert wird der diamantbestückte Fräser

Potentiale nutzen

mittels einer speziellen Software, die Bildinformationen mittels
Graustufenfräsungen auf Holzwerkstoffe überträgt. Der Effekt
kommt besonders auffällig zur Geltung, bei Plattenoberfläche
und Mittellage aus unterschiedlichen Materialien, z.B. Me-
talloberfläche in Verbindung mit einer durchgefärbten MDF-
Platte.

5-ACHS-TECHNIK CLEVER IM EINSATZ

Simpel und intelligent zugleich ist der Schaftfräser für La-

mello Clamex P Profilnuten. Der hartmetall- bzw. diamantbe-
stückte Fräser macht sich die 5-Achs-Technik zunutze und fräst
die T-Nut mit einer „Pendelbewegung“. Diese Vorgehensweise
eignet sich für Nuten in der Plattenkante, in Gehrungen und
ist ideal für weiter innen in der Plattenoberseite liegende Frä-
sungen. Ohne 5-Achs-Technik werden solche Nuten mit einem
Nutfräser mit Bohrung und einem 90° geschwenkten Aggre-
gat gefräst. Oft genug setzte dabei das Aggregat auf die Platte
auf.

Dieser Falzfräser kommt mit 5°

Neigung auf die Maschine. Umfang

als auch Falzgrund werden so mit

70° Achswinkel gefräst. Dies führt

zu höchster Qualität an Falzhöhe

und –tiefe sowie am –austritt, na-

türlich ohne Wechselfräsen.

Wirtschaftliche Komplettbearbeitung: Ausrissfrei trotz Werkzeugaustritt über der Furnierkante und glatte
Oberflächen nach dem Fräsen

CNC

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Seite 11

INFO

DER 6. SINN FÜR DIE 5. ACHSE…

… bringt den Unternehmen ganz klar wirtschaftliche Vorteile. Durch die 5.

Achse ergeben sich neue Lösungsansätze, die bisher nicht in Lehrbüchern
stehen. Die Bearbeitungsmöglichkeiten erweitern sich in Zukunft sprung-
haft. Der 6. Sinn darf als hervorragendes räumliches Vorstellungsvermö-
gen der Maschinenprogrammierer und –bediener verstanden werden,
gepaart mit Fachverstand und Experimentierfreude. Mit der Anschaffung
der 5-Achs-Maschine haben die Unternehmen von heute auf morgen neue
Perspektiven und dies im besten positiven Sinne - Prozess-Schritte in neuer
Art und Weise durchführen bis hin zur Komplettbearbeitung in einer Auf-
spannung.

 CLEVERE WERKZEUGLÖSUNGEN UND

KOMPETENTE WERKZEUGBERATUNG SIND
EIN WESENTLICHER SCHLÜSSEL, DIE PO-
TENTIALE DER 5-ACHS-MASCHINE ZU ER-
KENNEN UND AUSZUSCHÖPFEN.

„Smarte“ Zubehörteile, z.B. extralange Spann-

mittel geben den 5-Achs-Anwendern hohe

Flexibilität bei Freiformteilen.

Längste Standwege
auch in abrasiven Ma-
terialien erreichen die
diamantbestückten
Kugelkopffräser, ab
Lager verfügbar mit
den Radien 10, 15 und
20 mm.

Der V-Nutförmige Folding Fräser, im Bild zusammen
mit einem extralangen Spannmittel, fräst gestochen
scharfe 90° in die Ecken.

Die Pendelbewegung erzeugt die Profilnut für die Lamello Clamex P Verbinder.

90° FALZ FRÄSEN TROTZ 5° NEIGUNG?

Diese Lösung kommt zum Einsatz, wenn z.B. in Massivhölzern

Fälze mit hervorragender Schnittqualität auf Falz- und Umfang-
seite sowie Falzaustritt in einem Arbeitsschritt gefragt sind. Mit
dem LEUCO p-System Prismenfalzfräser erhält man bei einer
Neigung der Spindel von 5° mit der Motorseite auf den Falz
zugedreht, die Schnittqualität der 70° Achswinkel-Fräser nicht
nur in der Umfangsseite und Falzaustritt, sondern eben auch
am Falzgrund. Die diamantbestückten Fräser garantieren zu-
sammen mit dem geringen Schnittdruck überlange Standwe-
ge, beeindruckend selbst für „verwöhnte“ Dia-Anwender.

KÖNIGSDISZIPLIN KOMPLETTBEARBEITUNG

Komplettbearbeitung meint, möglichst viele Arbeitsgänge in

einer Aufspannung durchzuführen. Königsdisziplin deshalb, da
wirtschaftlich sehr viel erreicht wird, wenn ganze Arbeitsgänge
auf unterschiedlichen Maschinen oder manuelles Zutun ent-
fällt. Königsdisziplin auch, da häufig erst im engen Austausch
zwischen Anwender, Maschinen- und Werkzeughersteller ein
technisches und wirtschaftliches Optimum erreicht wird. Stell-
vertretend einer solchen Lösung sei ein Tischplattenhersteller
aus dem badischen Rheinau genannt: Fa. Ruhsi fertigt ton-
nenförmige Tischplatten in großen Mengen mit sehr flachen
Fasen an der Unterseite in Komplettbearbeitung auf dem Bear-
beitungszentrum. Der Clou innerhalb der Werkzeuglösung ist
ein kompakter kegelstumpfförmiger LEUCO p-System Fräser.
Er fräst die breiten MDF-Schrägprofile ab 12° in beliebiger
Abstufung in einem Arbeitsgang und fährt auch im Gegenlauf
ausrissfrei aus dem Werkstück, selbst bei furnierten Kanten.
Durch die Kegelstumpfform ist der Fräser relativ kurz, trotz
Schneidbreite von 70 mm und fräst deshalb immer im Bereich
der Absaughaube der Maschine, sprich, der Maschinentisch
bleibt quasi staubfrei.

5ACHS-BEARBEITUNG

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Seite 12

1 FLEXIBLER FRÄSER LÖST 5 ANWENDUNGSFÄLLE

Vollkern- und Mineralstoffplatten fügen, fasen, runden, Tonnenprofil und Tasche fräsen

Beispiel für das „5-in-
1-Konzept“ – viele
andere Kombinatio-
nen sind umsetzbar.
Sprechen Sie mit den
LEUCO-Werkzeugspe-
zialisten.

LEUCO P-SYSTEM QUALITÄT FÜR WEEKE BHX 050/055

Optimierter Schaftfräser für die Raumspar-CNC-Lösung

Uneingeschränkt sind die neuen p-System Frä-

ser für diesen Weeke-Maschinentypus mit einem
Auslieferdatum ab 01.09.2015 erhältlich. Ab
diesem Zeitpunkt verfügen die Maschinen über
eine Durchtauchtiefe von 5 mm, gegenüber
den älteren Modellen mit 2-3 mm. Auch BHX
050/055 Maschinen mit gesteuerter Gegenlage
(Servo) mit Auslieferdatum ab 01.01.2014 kön-
nen von Weeke auf die größere Durchtauchtiefe
upgedatet werden.

Beim Arbeiten  an den Weeke BHX 050/055

müssen die Eintauchschneiden neuen LEUCO p-
System Schaftfräser Typen mindestens 4,5 mm
überstehen. So können die p-System Schneiden
mit ihren 70° Achswinkeln maximale Qualität
erzielen. Zum Einsatz kommen die Fräser zum
ausrißfreien Hochleistungs-Fügen und Trennen
von astfreien Massivhölzern längs und quer zur
Faser, zum Hochleistungs-Fügen und Trennen von
melaminharz- und papierbeschichteten, HPL-, foli-
enbelegten und furnierten Holzwerkstoffen und
lackierten Oberflächen. Finishqualität erhalten
die Anwender auch bei faserhaltigen Materiali-

Beim Arbeiten  an den Weeke BHX

050/055 müssen die Eintauch-
schneiden neuen LEUCO p-System
Schaftfräser Typen mindestens 4,5
mm überstehen. So können die p-
System Schneiden mit ihren 70°
Achswinkeln maximale Qualität er-
zielen.

en wie stoffbeschichteten Platten, Linoleum mit
Jutefasern, Kork, etc.

LEUCO empfiehlt Betrieben mit Weeke BHX

050/055 Maschinen diese neuen p-System
Schaftfräser, da sie eine maximale Schnittquali-
tät und Standweg und ausrissfreie Schnitte auch
auf der Austrittseite erhalten. Der extrem hohe
Achswinkel dieses Werkzeugs erzeugt einen
höheren Anpressdruck als vergleichbare Schaft-
fräser und reduziert deutlich Schwingungen in
der stehenden Platte.

Für die Weeke BHX 050/055 ist der dia-

mantbestückte LEUCO p-System Fräser mit den
Durchmessern 20 und 25 mm und Schneidbrei-
ten von 25,1 bis 25,7 mm ab Lager verfügbar.

Neues flexibles Fräser-Konzept bei LEUCO:
Mit dem diamantbestückten Schaftfräser kön-

nen die Anwender nun Vollkern- und Mineralstoff-
platten fügen, fasen, runden und ein Tonnenprofil
fräsen. Dank der Bohrschneide kann der Fräser
zudem auch noch eintauchen und z.B. eine Ta-
sche fräsen – also „5-in-1“. Eingespannt in ein
Präzisionsspannmittel werden ausrissfreie glatte,
riefenfreie Kantenflächen erzeugt. Die Diamant-
bestückung garantiert längste Standwege in die-
sen abrasiven Materialien.

Ausschnitt, Tasche, Nut

Formatieren
Fügen

Tonnenprofil
R=10

Fasen 45°

Abrunden R=2

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ersparen

den Betrieben viele Einzelwerkzeuge und das Be-
legen von wertvollen Werkzeugwechslerplätzen
an der CNC. Perfekt also für alle, die in Kleinse-
rien einen großen Material-Mix für einen breiten
Kundenkreis verarbeiten oder die beim Kauf des
Fräsers noch gar nicht absehen können, welche
Kantenausformungen ihre Kunden in Zukunft
von ihnen erwarten. Die Rundungen, Fasen, Fü-
gehöhen etc. werden nach den Maßangaben der
Plattenverarbeiter für die Kunden individuell herge-
stellt. Wer bestellen möchte, findet dieses Werk-
zeug nicht im LEUCO-Katalog, sondern wendet
sich direkt mit den gewünschten Abmessungen an
den LEUCO-Werkzeugberater.

Gemeinsam für und mit dem Kunden die beste

und wirtschaftlichste Lösung zu finden sieht LEU-
CO als Kernaufgabe an. Deshalb bietet LEUCO
auch diamantbestückte Fräser für spezialisierte
Vollkern- und Mineralwerkstoffplattenverarbei-
ter, die klar definierte Plattenstärken, Fasen oder
Radien bearbeiten. Diese sind aus dem LEUCO-
Lagerprogramm oder Anfertigungen nach Kun-
denwunsch. Im Gegensatz zum neuen flexiblen
Multitaskingfräser, empfiehlt LEUCO diese Werk-
zeuge, wenn standardisierte Aufgaben in großen
Mengen zu fräsen sind.

Eintauchen/
Einbohren in Z

Formatieren
Fügen

Ausschnitte

ggf Fase 60°

Beispiel für das flexible Fräserkon-
zept von LEUCO: hier als „3-in-1“

TIPP

Es sollte kein anderer p-System Fräser auf

einer BHX 050/055 verwendet werden. Um-
gekehrt ist dieser neue LEUCO p-System Frä-
ser problemlos auf anderen CNC-Maschinen-
typen als Weeke BHX 050/055 einsetzbar.

CNC

background image

Seite 13

Der neue LEUCO HW bestückte Zylinderkopfbohrer „Light“

ist ein leistungsfähiger Allrounder zum ausrissfreien Bohren
von Beschlaglöchern und Randbohrungen in Massivhölzern
und Holzwerkstoffen. Dieser hartmetallbestückte Bohrer sollte
künftig in keinem Betrieb mehr fehlen, in denen die Beschlag-
löcher auf CNC-Bearbeitungszentren, Bohrautomaten oder Be-
schlagbohrmaschinen gebohrt werden.

In dem Bohrer steckt einiges intelligentes technisches

Know-how: z.B. ein sehr verschleißfestes Hartmetall für die
Vorschneider, eine spezielle Vorschneidergeometrie, große
Spanräume sowie eine kurze und effektive Zentrierspitze von
< 1mm. Der Bohrer erzielt sehr gute Standzeiten, einen her-
vorragenden Spanauswurf und arbeitet mit einem messbar
deutlich geringeren Schnittdruck. Diese Eigenschaften erlau-
ben es den Anwendern, mit dem Zylinderkopfbohrer „Light“
sehr nahe an die untere Deckschicht zu bohren. Die Zentrier-
spitze drückt nicht durch. Das Dekor wird nicht gewölbt.

Der neue LEUCO Zylinderkopfbohrer „Light“ ist mit Bohr-

durchmessern von 15 – 35 mm und  Bohrerlängen von 57,5
– 70 mm als rechte bzw. linke Ausführung ab Lager verfügbar .

DER NEUE LEUCO ZYLINDERKOPFBOHRER „LIGHT“:

Ausrissfreie Beschlagbohrungen - auch bei Randbohrungen

TIPP

Standardbeschlaglöcher können mit dem

neuen Zylinderkopfbohrer „Light“ mit höhe-
ren Geschwindigkeiten gebohrt werden. Der
geringe Schnittdruck und gute Spanauswurf
erlauben diese bessere Leistung.

Beim neuen Hochleistungs-Messerkopf „UltraProfiler plus“

von LEUCO werden die Schneiden manuell aber dennoch mit
höchster Präzision und schnell gewechselt.

Mit der neuartigen Schneidplattenspannung positionieren

sich die Messer nun spielfrei und selbständig. Für den Wechsel
benötigt der Anwender lediglich einem Drehmoment-Schlüs-
sel und maximal eine halbe Minute. Die Messer sitzen präzise
und fest, die Sicherheit des Kopfes ist gewährleistet.

So erreicht der neue UltraProfiler plus eine Schnittgeschwin-

digkeit bis 80 m/s bei einer Vorschubgeschwindigkeit bis zu
120 m/min bei 6.000 U/min. Der Messerkopf mit seinem
Alu-Grundkörper kommt zum Einsatz auf Doppelendprofilern
und Kehlmaschinen, aber auch Tischfräsen und Bearbeitungs-
zentren zum Profilieren von Massivhölzern und Holzwerkstof-
fen. Messerkopfkörper und die Wechselplatten werden von
LEUCO je nach Kundenanforderung mit Profiltiefen bis 26 mm
individuell profiliert.

HOCHLEISTUNGS-PROFIL-MESSERKOPF

„ULTRAPROFILER PLUS“:

Schneiden wechseln: manuell, schnell und mit höchster Präzision!

Massivholz bearbeiten

Der neue LEUCO Messerkopf „Ultra-
profiler plus“ erlaubt eine Schnittge-
schwindigkeit bis 80 m/s. Dank einer
neuen Spannung kann der Anwender
den Messerwechsel manuell mit höchs-
ter Präzision durchführen.

NEUE FRÄSER

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Seite 14

LEUCO Lösungen

Gesamtpaket von Werkzeughersteller überzeugt Holzverarbeiter

Die Rubner Holzindustrie legt großen Wert auf Präzi-

sion. Von der Rundholzbearbeitung, über das Hobeln
und die Keilzinkung bis hin zum fertigen Produkt setzt
man im Unternehmen auf Oertli und LEUCO-Werkzeuge.
Die Vertretung von LEUCO hat in Österreich Oertli inne.
Durch den Einsatz eines beschichteten Hochleistungs-
Schnellarbeitsstahls bei Keilzinkenfräsern erhöhte sich
der Standweg um den Faktor 3.

Die Rubner Holzindustrie in Rohrbach a. d. Lafnitz schneidet

jährlich rund 250.000 fm ein und ist auf die Produktion von
Leimbinderlamellen spezialisiert. 100 Mitarbeiter verarbeiten
hauptsächlich Fichte und Tanne zu
Schnitt- und Leimholz. Vom Letztge-
nannten sind es rund 32.000 m3/J.
Man produziert Duo- und Triobalken
sowie Leimbinderlamellen für die
Weiterverarbeitung an den anderen
Rubner-Standorten.

In der Säge-, Hobel- und Frästechnik

Von der Säge- über die Hobeltechnik
bis hin zum Zinkenfräsen kommen
LEUCO-Werkzeuge zum Einsatz. Beim
Profilzerspaner setzt man die Sägeblätter des Herstellers beim
Vor- und beim Nachschnitt ein. Die Vorschnittblätter sind dabei
hinterdreht. Der Grundkörper des Sägeblattes ist, in Bereichen
mit geringerer mechanischer Beanspruchung, dünner als in an-

deren Bereichen. Dadurch befördert der Spanräumer die Spä-
ne leichter aus der Schnittfuge. Bei der Lamellenproduktion
sorgt eine einseitige NKT-Keilzinkenfräse mit einer Wendevor-
richtung für die Längsverbindung. Die Standzeit des Werkzeu-
ges wird dabei über die Anzahl der gefrästen Tische gemes-
sen. Ein Zyklus entspricht dabei der Fräsung eines 600 mm
breiten Tisches, auf dem die Lamellen eingespannt sind. Mit
dem konventionellen Zinkenfräser erreichte man eine Stand-
zeit von rund 5000 Tischen, bevor die Qualität der Fräsung
für die Verleimung unzureichend war. Von 5000 auf 15.000
Tische Am Beginn der Zusammenarbeit kam in der ersten
Phase ein neuartiger Hochleistungs- Schnellarbeitsstahl zum

Einsatz. Dadurch stieg die Einsatzdauer
auf 10.000 Tische. Im zweiten Schritt
erhielt das Werkzeug zusätzlich eine
PVD-Beschichtung. PVD steht dabei für
physical vapor depostition beziehungs-
weise für physikalische Dampfphasen-
abscheidung. Unter Vakuum wird der
Grundkörper mit der Beschichtung
überzogen. „Da die Werkzeuge vor
der Beschichtung geschärft werden,
darf die Schicht nicht zu dick ausfallen.
Ansonsten kommt es zu einem Verrun-

den und somit einem Abstumpfen der Schneidkante“, erklärt
Roman Edelhofer, Key Account Manager bei Oertli. Mit dieser
Methode nahm der Standweg des „HS Solid 34 topcoat“ Zin-
kenfräsers um weitere 50% auf 15.000 Tische zu.

»Durch den Einsatz von „HS Solid

34“ verdoppelte sich der Stand-

weg. In Kombination mit einer

PVDBeschichtung erhöhte sich

der Standweg insgesamt um den

Faktor 3«

ROMAN EDELHOFER, KEY ACCOUNT

MANAGER OERTLI

Die Verbindungsstelle zweier Bretter muss pass-
genau ausgeführt sein, um unter anderem Pro-
dukte mit einer CE-Kennzeichnung herstellen zu
können

GUTE IDEEN BRAUCHEN GUTE LÖSUNGEN

STANDWEG VERDREIFACHT

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Seite 15

Spitzenbruch kein Thema mehr
„Neben dem geringen Standweg hatten wir früher oft mit

Spitzenbruch am Werkzeug zu kämpfen. 2013 begannen wir
Zinkenfräser von LEUCO einzusetzen. Seit dieser Zeit ist das
Problem behoben. Der gestiegene Standweg war Teil der Opti-
mierung und wird auch nach mehrmaligem Schärfen eingehal-
ten“, zeigt sich Rene Karner, technischer Leiter der Produktion,
zufrieden. „Die Zuverlässigkeit der Werkzeuge bis zum Aus-
scheiden der Fräser mangels fehlender Nachschärfzone muss
wie zu Beginn sein. Über die gesamte Lebensdauer begleiten
wir gemeinsam mit dem Kunden das Werkzeug und führen
zusammen Aufzeichnungen. Während all der Schärfvorgänge
sorgen wir für ein konstantes Profil“, erläutert Edelhofer.

Karner schätzt neben der Kaufberatung 5 auch das Service

von LEUCO. Dabei setzt der Werkzeughersteller nicht nur auf
eine Anwendungsberatung, sondern ebenso auf die Instand-
haltung während der Lebensdauer des Werkzeuges. Einmal
pro Woche kommt ein Servicemitarbeiter von Oertli in Rohr-
bach an der Lafnitz vorbei, um die Werkzeuge zum Schärfen
abzuholen. Dies erfolgt in der firmeneigenen industriellen
Großschärfstelle.

Vorgaben erreicht
Zu Beginn der Zusammenarbeit wurden die Vorgaben an

Oertli-LEUCO klar definiert. Die Erhöhung des Standweges
und die Prozesssicherheit nach dem Service waren die er-
klärten Ziele. „Prozesssicherheit bedeutet, dass der Standweg
nach dem Schärfen konstant bleibt und nicht abfällt“, so Edel-
hofer. Für den Kundenbetreuer ist es die Verantwortung des
Werkzeuglieferantens, dem Kunden ein Gesamtpaket zu lie-
fern. Neben der Werkzeuglieferung ist auch eine optimale Be-
ratung vor Ort entscheidend. Dabei konzentriert man sich auf
die richtigen Einsatzbedingungen bis hin zur Optimierung des
Umfeldes, um den Standweg zu erhöhen. Fundierte Kenntnis-
se über die eingesetzten Klebstoffe und ausreichende Maschi-
nenkenntnisse führen am Ende zu einem zufriedenstellenden
Ergebnis. Auf der Holz-Handwerk in Nürnberg informiert LEU-
CO über seine Produkte und gibt einen Ausblick auf zukünftige
Entwicklungen.

Artikel erschienen im Holzkurier Ausgabe 08/2016

Einmal pro Woche wird stumpfes Werkzeug gegen scharfes getauscht. Servicetechniker
Jürgen Grabner mit Roman Edelhofer vor dem Servicewagen (v. li.)

Die Grundkörper der Vorschnitt-Kreissägen
von LEUCO sind hinterdreht, wodurch das
Ausräumen der Späne durch den Spanräumer
erleichtert wird

Rene Karner, Technischer Leiter der
Produktion und Roman Edelhofer von Oertli-
LEUCO (v. li.) sind mit dem Fräsergebnis und
der Entwicklung des Werkzeuges zufrieden

Auch nach mehr als zweijähriger Einsatzdauer
und mehreren Schärfzyklen ist laut den Aufzeich-
nungen kein Leistungsabfall des Fräsers zu be-
merken

Anton Pausackl, Produktionsleiter der
Säge bei Rubner und Roman Edelho-
fer von Oertli-LEUCO (v. re.) mit einem
Nachschnitt-Kreissägeblatt von LEUCO

Der beschichtete HS Solid 34-Fräser ist
auf der NKT-Keilzinkenanlage im Einsatz

ZINKENFRÄSER

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Seite 16

FUGENLOS ZUFRIEDEN

Die Fugenbildung beim Parkett gehört zur Wirklichkeit. Der Parketthersteller Hoco hat nach einer

Lösung zur Vermeidung der natürlichen Folgen von sehr trockener Wohnraumluft für Parkett ge-

sucht und ist fündig geworden. Zusammen mit LEUCO als Werkzeugpartner konnte ein einzigartiges

und anspruchsvolles Profil auf den Produktionsanlagen im Durchlaufverfahren realisiert werden.

Parkettböden erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Dabei schätzen Kunden vor allem die Natürlichkeit des Holzes,
die Widerstandsfähigkeit und den positiven Einfluss auf das
Raumklima. Aufgrund seiner Beschaffenheit beeinflusst Holz
das Raumklima positiv, indem es Feuchtigkeit aufnehmen und
abgeben kann. Die Feuchtigkeitsaufnahme oder -abgabe be-
dingt ein Quellen bzw. Schwinden des Parketts, das je nach
Holzart unterschiedlich stark ausfällt. „Verstärkt hat sich das
Phänomen durch die moderne, energetisch optimierte Bau-
weise von Häusern und Wohnungen. Immer luftdichter abge-

schlossene Baukörper führen dazu, dass bei gleicher Tempera-
tur in den Winter- und Sommermonaten die Luftfeuchtigkeit
zwischen 20 % und 80 % schwankt“, so Andreas Reisinger,
Leiter Technik bei HocoHolz. Trotz guter Projektierung in
der Angebotsphase und fachgerechter Verlegung kann das
Schwinden von Parkett zu einer Fugenbildung in den Win-
termonaten führen. „Beanstandungen zu Schwundfugen, die
aufgrund niedriger Luftfeuchte entstanden sind, müssen wir
leider ablehnen, da wir keinen direkt Einfluss auf das Raumkli-
ma beim Kunden haben“, so Reisinger weiter.

DIE IDEE ZUM BESSERMACHEN

Für HocoHolz geht es aber nicht darum „Recht zu haben

und zu bekommen“. „Die Kunden haben ein Problem mit den
Schwundfugen. Wir wollten eine Lösung dafür finden, haben
gesucht und sind fündig geworden“, so der Experte. Anstelle
der üblichen Nut- und Federverbindung bei den Parkettriemen,
hat man bei Hoco etwas Neues ausgeklügelt: durch eine Abfol-
ge von aufeinander abgestimmten Winkeln beim Verbindungs-
profil entsteht auf der Seite der Nutzschicht ein Keil. Dieser legt
sich beim Verlegen über die gegenüberliegende Deckschicht.
Zieht sich das Parkett dann aufgrund sinkender Holzfeuchte
zusammen, verhindert die keilförmige Ausbildung der überein-
anderliegenden Deckschichten den Einblick in die darunterlie-
gende Fuge. Dieses System mit dem Namen „Floor4ever“ ist
zum Patent angemeldet und zählte auf der Domotex 2016 in
Hannover zu den innovativsten Neuheiten.

Das dabei neu eingesetzte, fugenlose Verbindungsprofil wird

umlaufend an den Dielen angewendet. Was an der Längskante
noch relativ einfach ist, wird bei der Querbearbeitung, gerade
mit der zum Ausreißen neigenden Eiche, aber schnell zur He-
rausforderung. Auch die Umsetzung der Winkel im Detail und
wie diese an den Längs- und Querholzverbindungen aufein-
ander abgestimmt sein müssen, damit die Produktion auf den
üblichen Doppelendprofiler-Maschinen für die Fußbodenher-
stellung erfolgen kann, erforderte so einige Tests.

DER WEG ZUR UMSETZUNG

Für die Entwicklung eines entsprechenden Werkzeuges für

das innovative Profil setzte man auf LEUCO. Die Mitarbeiter
von Hoco seien schon immer von der Anwendungsberatung
durch LEUCO begeistert gewesen, die eine eigene Abteilung
beim Werkzeughersteller bildet. „Denn es kommt nicht der
Vertriebsmitarbeiter mit dem Auftragsblock ins Haus. Bei der
Beratung aus der LEUCO-Anwendungstechnik kommt echtes
Know-how rüber“, so Reisinger. Damit eine so heikle Bear-
beitung am Ende im Praxisbetrieb auch wirklich funktioniert,
haben sich die Entwickler ein weltweit einmaliges Werkzeug
für ein ebenso einmaliges und patentiertes Produkt in enger
Zusammenarbeit mit Hoco ausgedacht. Bei der Sonderanfer-
tigung handelt es sich um ein mehrteiliges, verstellbares Satz-
werkzeug. „Die Justierbarkeit des Werkzeuges ist besonders
wichtig. Dadurch können wir eine konstante Profilgenauigkeit

Der zusammengesetzte, verstellbare Diamant-Profilfräser braucht eine hohe Laufruhe,
um gleichbleibende anspruchsvolle Qualität zu liefern. Deshalb wurde das Werkzeug auf
hochpräzisen Hydrobuchsen montiert.

Kein anderer Parketthersteller hat sich dem Ärgernis der Endkunden mit den Fugen im
Parkett durch Schwindung des Holzes so intensiv angenommen, wie Hoco. Das Ergebnis
ist einzigartig auf dem Markt, zum Patent angemeldet und vor allem gibt es keine sichtba-
ren Fugen mehr.

Bild: HocoHolz

GUTE IDEEN BRAUCHEN GUTE LÖSUNGEN

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Seite 17

und Qualität in der Produktion sicherstellen und durch die stu-
fenlose Verstellung auch für kurze Rüstzeiten sorgen“, erklärt
Ralf Kreidler, Anwendungsberater bei LEUCO. Der Werkzeug-
satz für die Querbearbeitung ist mit einem besonders hohen
Achswinkel ausgeführt. Dadurch wird die ausrissfreie Querbe-
arbeitung der Eichedeckschicht garantiert. Bei dem Werkzeug
kam es auch darauf an, ein hochpräzises Spannmittel als „Ver-
bindungsstück“ zwischen Maschine und Werkzeug“ zu realisie-
ren, um die Rundlauf- und Planlaufgenauigkeit sowie die Radi-
alsteifigkeit für die nötige hohe Laufruhe zu erreichen. Deshalb
sind die Werkzeuge auf hochpräzisen Hydrobuchsen montiert.

„Die Zusammenarbeit mit Hoco unterstreicht, wie wichtig es

ist, sich auszutauschen, Verständnis in beide Richtungen zu
entwickeln und über das gemeinsame Ziel oft und viel Know-
how auszutauschen. Dann steht am Ende eine gute Lösung.
Vorausgesetzt der Werkzeughersteller ist in der Lage, die Prä-
zision herzustellen, die von den Anwendungsberatern geplant
wurde. Und das ist LEUCO“, sagt Christian Freundorfer, Key-
Account-Manager bei LEUCO und Kundenbetreuer für Hoco.

Die Umsetzung der Winkelkombination wird im Durchlaufver-
fahren auf einem Doppelend-Profiler bei hohen Geschwindig-
keiten gefräst. Eine Herausforderung für alle Beteiligten, auch
für Andreas Reisinger, Leiter Technik HocoHolz (li.) und für
Christian Freundorfer, Key Account Manager bei LEUCO (re.).
Vor allem, wenn man bedenkt, wie fein das Profil ist und wie
sauber der Abschluss auf der Deckschicht auch im Querdurch-
lauf sein muss.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Produzent Hoco
und dem Werkzeughersteller LEUCO war der Grundstein dafür,
die Idee für das neue Profil  zielführend und nach Zeitplan um-
zusetzen. Das finden vor allem auch Andreas Reisinger, Leiter
Technik  HocoHolz (li.) und für Christian Freundorfer, Key Ac-
count Manager bei LEUCO (mi.), sowie Stephan Huber, Maschi-
nenführer Doppelendprofiler bei HocoHolz.

INFO

Die HocoHolz Hofstetter & Co. Holzin-

dustrie GmbH im niederbayrischen Eg-
genfelden setzt seit 60 Jahren Maßstäbe
als Spezialistin für Leisten und Parkett.
Produziert wird „Made in Germany“ in
handwerklicher Tradition und Qualität.

Zum Sortiment gehört 2- und 3-Schicht-Parkett sowie ein umfangreiches
Leistenprogramm (massiv, furnier- bzw. folienummantelt), passend zu den
Parkettlinien und darüber hinaus. Das Unternehmen liefert ausschließlich
an Fachhändler und professionelle Bodenleger. FSC- und PEFC- Zertifizie-
rungen unterstreichen das HocoHolz Bekenntnis zur nachhaltigen Waldbe-
wirtschaftung.

Bild: HocoHolz

FUSSBODEN

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Seite 18

LEUCO Lösungen

EIN ABHOLFAHRER?

WIR HABEN 7500 FAHRER!

Abholung von Werkzeugen über den Paketdienst direkt beim Kunden

SCHÄRFSERVICE

Das LEUCO-Serviceangebot, bei dem stumpfe

Werkzeuge über den Paketdienst mittels einer ei-
gens konzipierten Servicebox abgeholt werden,
findet große Nachfrage.

Wie funktioniert der Schärfservice per

Servicebox und Paketdienst?

Über eine spezielle Telefon-Hotline kann der

Produktionsleiter bequem und nach seinem Be-
darf einen Rückholauftrag seiner stumpfen Werk-
zeuge über die LEUCO-Hotline starten. Innerhalb
von max. 48 Stunden wird die Servicebox über
den Paketdienst direkt in seiner Werkstatt abge-
holt und zur Instandsetzung in das zuständige
LEUCO ServiceCenter geliefert. Nach der bereits
für ihn bekannten Instandsetzung in Hersteller-
qualität wird die Servicebox innerhalb von max. 9
Arbeitstagen bei Hartmetall-Werkzeugen wieder
zurückgeliefert.

Wie sieht die Servicebox aus?

Die speziell von LEUCO konzipierten Servicebo-

xen aus Kunststoff werden in zwei unterschiedli-
chen Größen angeboten. In diesen leichten und
dennoch stabilen Serviceboxen können bis zu 13
Sägeblätter von der Produktion des Kunden bis
ins LEUCO ServiceCenter transportiert werden.
Der maximale Durchmesser der Sägeblätter be-
läuft sich auf 450 mm.

Vorteile dieses Serviceangebots

Mit diesem Servicekonzept stellt LEUCO seinen

Kunden ein Tool zur Verfügung, indem er die Ab-
holung seiner stumpfen Werkzeuge bequem und
individuell nach seinem Bedarf, in der gewohnten
Qualität und Zuverlässigkeit selbst steuern kann.
Er gewinnt dadurch gleichzeitig mehr Flexibilität
für seine Prozesse.

Die Logistik per Paketdienst ist bestens geeignet

für kleinere und mittlere Betriebe der Holz- und
Möbelbranche mit mäßigem bis hohem Schärf-
bedarf und bei unregelmäßigen Schärfzyklen.

Hotline

07451 / 93-199

Abholung

innerhalb 48 h

Rücklieferung

innerhalb 7-9 Tage

LEUCO

SERVICE

DIE LEUCO ServiceBox:
So funktioniert‘s

Das LEUCO Vertriebsteam im Innen- und

Außendienst ist Ansprechpartner für die
LEUCO Servicebox und berät Sie gerne:

Kontakt:
servicebox@leuco.com
Telefon

0 74 51 / 93 199

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Seite 19

LEUCO Lösungen

SCHÄRFSERVICE IN HERSTELLERQUALITÄT

Im ServcieCenter im niederösterreichischen Weigelsdorf werden Hartmetallsägeblätter, Diamant-

werkzeuge, Schaftwerkzeuge sowie Bohrungswerkzeuge, darunter fallen unter anderem Zinken-

fräser, geschärft und instand gesetzt.

SCHÄRFSERVICE IN HERSTELLER-QUALITÄT

Reinigen, Vermessen  und Schärfen durchläuft ein Werk-

zeug, das in der Schärfstelle von Oertli in Weigelsdorf, angelie-
fert wird. Bevor es in die jeweilige Abteilung kommt, wird es in
einer Waschanlage gereinigt.

ZAHNBRUST UND -RÜCKEN

Die Hartmetallblätter werden mit einer Kombinationsschleif-

maschine bearbeitet. Diese kann Zahnbrust und -rücken in ei-
nem Einspannvorgang schleifen. Durch das einmalige Einspan-
nen wird die Toleranz zwischen zwei Einspannvorgängen auf
0 reduziert. Geschliffen wird bei allen Maschinen mit einem
speziellen Schleiföl, das anschließend gereinigt und wiederver-
wendet wird.

PUNKTFÖRMIGES ERODIEREN

Die Schneide von Diamantwerkzeugen schärft man mittels

Funkenerosion. Bei der Annäherung des Elektrodenwerkzeu-
ges an das Werkzeug schlägt ein Funke über, der punktför-
mig Material an der Schneide abträgt. Dadurch entsteht eine
scharfe Schneidkante. Vor der Bearbeitung reinigt ein Mitar-
beiter das Werkzeug mittels Glaskugelstrahlen, um es anschlie-
ßend mittels Optik zu vermessen. Für das Schärfen dient die
stumpfste Stelle als Maßgabe. Die Bestückung der Anlage
erfolgt automatisch. Die Werkzeuge werden in eine Zuführein-
richtung gesteckt und automatisch Be- und Entladen. Am Ende
vermisst ein Mitarbeiter die Schneiden erneut.

PROFILKONSTANZ BEI KEILZINKENFRÄSERN

Bei Bohrungswerkzeugen, darunter fallen Keilzinkenfräser,

stehen drei Bearbeitungsmaschinen zur Verfügung. Dabei
kann ein Einzelfräser oder ein ganzer Frässatz bearbeitet wer-
den. Für Schärfstellenleiter Karl Penicka ist dabei die Profilkons-
tanz ein wichtiges Thema. „Wir greifen bewusst in die Geomet-
rie des Spanwinkels ein, um das Profil der Verbindung konstant
zu halten. Unser Maschinenpark ist auf dem neusten Stand der
Technik und unsere Mitarbeiter werden laufend geschult. Für
unsere Kunden ist ein konstanter Standweg bis zum Lebensen-
de des Werkzeuges wichtig“, erläutert Penicka. Um dies zu er-
reichen, ist zudem eine gute Kommunikation zwischen Kunden
und Lieferanten entscheidend. Zudem werden Schaftwerkzeu-
ge wie Bohrer oder Oberfräser nach Kundenanforderungen be-
arbeitet. Nach dem Schärfvorgang wird das Werkzeug erneut
vermessen, um den Zustand der Schneide zu bestimmen. Alle
Werkzeugdaten sammelt man bei Oertli im Laufe des Prozes-
ses, um dem Kunden jederzeit Auskunft über den Zustand des
Werkzeuges geben zu können.

KONSTANTE STANDWEGE

„Beim Schärfen von „Topcoat“-beschichteten Fräsern platzt

auch beim mehrmaligen Schärfen absolut nichts ab. Die Kun-
den können sich auf konstante Standwege nach dem Schärfen
verlassen“, bekräftigt Roman Edelhofer, Key Account Manager
bei Oertli.

Artikel erschienen im Holzkurier Ausgabe 08/2016

Oben: Roman Edelhofer und Herbert Wallinger
(re.), Abteilungsverantwortlicher der
Kreissägen, vor der Kombinationsschleifmaschi-
ne, die Zahnbrust und -rücken schärft

Links: Bei der Bearbeitung von Einzelfräsern sind
Änderungen der Geometrie einfach umsetzbar

Ein Mitarbeiter bedient die Erodieranlage, welche
über das Werkzeugmagazin automatisch be- und
entladen wird

Roman Edelhofer und Karl Penicka
sind mit dem Schärfergebnis zufrie-
den (v.li.)

I

Oertli ist der LEUCO-Handelspartner in Österreich und verfügt über ein
innovatives SchärfserviceCenter auf höchstem technischen Niveau.

I

LEUCO verfügt international über ein effizientes Netzwerk an Schärfservice-
Centern und legt weltweit Wert auf modernste Maschinentechnologie, um
den Schärfservice in Herstellerqualität durchgängig sicherzustellen.

I

Zum Abholen und Anliefern der Kundenwerkzeuge hat LEUCO ein intelli-
gentes Logistikkonzept entwickelt.

INFO

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2019

2018

2017

2016

2014

R

Seite 20

Neu in Hannover im „Nicht-Ligna-Jahr“:

LIGNA CONFERENCE 2016

03. - 4. MAI 2016, MESSE HANNOVER

"Vernetzte Fertigung in der Holzbearbeitung – Die

Branche auf dem Weg zu Industrie 4.0".

Welchen Mehrwert bringt die Digitalisierung? Wie

nutzen Industrie-Unternehmen „Industrie 4.0“ für
ihre Produktions-Prozesse? Was ist wirtschaftlich
sinnvoll, derzeit technisch umsetzbar?

Die international ausgerichtete Konferenz richtet sich

an Entscheider und Führungskräfte aus der Sekundärin-
dustrie – u.a. aus der Möbelindustrie, dem Holzhandwerk,
Innenausbau sowie Holzbau.

Alle Informationen zur Konferenz & Anmeldung

unter www.ligna.de/de/con

INFO

Auf der begleitenden
Ausstellung zur Kon-
ferenz erhalten Sie
am LEUCO-Stand In-
formationen rund um
das Toolmanagement.

Welche Werkzeuge befinden

sich derzeit auf meinen Maschi-
nen? Welche sind gerade im
Service, welche müssen voraus-
sichtlich bald zum Service, bei
welchen sind die Schneiden ab-
genutzt? Welche sind im Lager?
Wie lauten die Einstell-Parame-
ter? Wann habe ich das Werk-
zeug eigentlich gekauft? Wieviel
habe ich dafür bezahlt? Welche
Leistung hat es gebracht? Wie
oft war es bis jetzt im Service?
Lohnt es sich, wieder ein solches
Werkzeug zu kaufen?

Diese Anforderungen stellen sich

jedem Betrieb – stets einen genau-
en Überblick über den Bestand ha-
ben und schnell wissen, wie es um
Kosten und Nutzen steht. Mit dem
Werkzeug-Managementsystem
„iBlade“ können alle relevanten Da-
ten erfasst und verwaltet werden –
und es sorgt für den gewünschten
Überblick.

WERKZEUGDATEN-MA-

NAGEMENT „iBLADE®“

Das ganze System besteht aus

einem RFID-Chip (Radio-Frequency
Identification) am Werkzeug, ei-
nem iBlade® Datenlese-Stift und
der iBlade® Software. Der Chip er-
laubt das Speichern von mehr als
30 Schärfzyklen sowie weiteren
Informationen. Sein Anbringen ist
in fast jedem Werkzeug möglich.
Bestands- und Neuwerkzeug kön-
nen einfach ausgestattet werden.
Der Chip ist resistent gegen Störein-
flüsse wie Magnetfelder, Ultraschall,

Temperaturen bis 150° u. a.

Der „iBlade® Reader“ Datenlese-

und Schreibstift liest und schreibt
mit einem Abstand von max. 3 mm
zum Chip jederzeit die Daten.

G E S A M T Ü B E R S I C H T

WERKZEUGBESTAND

Sind alle Daten einmal im System,

bedarf es ganze zwei Mausklicks im
„Toolmanagement-Programm“ um
zu sehen, welche Werkzeuge sich
im Einsatz, im Service oder im Ma-
gazin befinden.

Das iBlade® ermöglicht neue Kon-

zepte in der Holz- und Möbelbran-
che, unabhängig ob Industrie- oder
Handwerksbetrieb und egal ob in
der Durchlauf- und Stationärbear-
beitung oder beim Sägen und Boh-
ren. Entscheidend sind allein die An-
forderungen des Betriebes und der
gewünschte Transparenzgrad bei
den Werkzeugen.

TRANSPARENZ UND KOSTENKONTROLLE

LEUCO bietet mit dem „iBlade“ ein umfangreiches Paket zur Werkzeug-Organisation

iBlade – the tool intelligence

„iBlade

®“: Daten werden mit einem

Chip im Werkzeug gespeichert, auf
einfache Weise auf einen PC über-
tragen und mit einer Software verar-
beitet, z. B. als Protokolle, Analysen,
Einsatz- und Produktionsablaufopti-
mierung.

LEBENSZYKLUS-
MANAGEMENT

TOOLMANAGEMENT

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Seite 21

PAPIER IST OUT

Informationen in die Cloud

Eines der absoluten Schlagworte im Bereich des Supply

Chain Management lautet: Medienbruch. Wer Interesse daran
hat, seine Produktion effizient und transparent gestalten will,
sollte eben diese Medienbrüche mit allen Mitteln vermeiden.
Genau darauf zielt die Toolcloud ab.

Hinter diesem Projekt, das vom Bundesministerium für Bil-

dung und Forschung unterstützt wird, verbirgt sich ein Team
verschiedener Partner: Homag Holzbearbeitungsmaschinen,
Walter Maschinenbau, Egger, LEUCO Ledermann, GS1, die
Formware GmbH und die TU München. Gemeinsam ent-
wickeln sie ein automatisiertes Werkzeugmanagement, das
zunächst für die industrielle Holzbearbeitung gedacht ist, spä-
ter aber branchenübergreifend zum Einsatz kommen soll.

Ulrich Doll, Head of R&D Methods & Systems der Homag Holz-

bearbeitung GmbH: „Wir wollen ein offenes System schaffen, das
potenziell nicht nur in unserer  Branche zur Anwendung kommt,
sondern überall dort, wo mit Werkzeugen gearbeitet wird.“

Konkret sieht das ganze so aus: Durch eine eindeutige Iden-

tifikation sind sowohl der gesamte Bestand als auch der Zu-
stand jedes einzelnen Werkzeuges in der Cloud gespeichert.
Durch die Anbindung der Maschinen an die Software ist jeder-
zeit bekannt, welches Werkzeug sich wo aufhält und welche
Arbeiten damit durchgeführt worden sind. Die Toolcloud setzt
sich nun aus den Teilbereichen Werk-
zeugplanung und Werkzeuglogistik zu-
sammen.

Bei der Werkzeugplanung werden die

Anforderungen an die einzelnen Werk-
zeuge definiert, damit das System weiß,
welches Werkzeug für welchen Arbeits-
schritt benötigt wird. In der Werkzeuglogistik geht es um Be-
standsführung, Bedarfsermittlung, Lagerung und Instandsetzung
sowie letztendlich den Einsatz in die Produktionsmaschinen.

Dies setzt voraus, dass die spezifischen Daten wie Stand-

zeiten, Verwendungszweck, optimale Drehzahlen oder auch
Kosten der Werkzeuge vom jeweiligen Hersteller in Datensät-
ze eingepflegt werden. Auch Unternehmen, die Werkzeuge
instandsetzen, wie der Toolcloud-Entwicklungspartner Walter
Maschinenbau, sollte angeben, welche Standzeit das Gerät
nach der Instandsetzung bis zur nächsten Wartung hat. Zu-
dem müssen Werkzeuge neu gemessen werden und die
daraus hervorgegangenen Daten eingetragen werden. Die
Gesamtheit dieser Daten – auf Servern gespeichert – ist die
Toolcloud.

„Das Konzept ist fertig ausgearbeitet und befindet sich nun in

der Umsetzung“, erklärt Markus Röschinger vom Lehrstuhl für
Fördertechnik, Materialfluss, Logistik (FML) der TU München.
„Auf der ,Ligna’ 2017 müssten wir ein einsatzfähiges System
präsentieren können“, ergänzt Paul Götz, Produktmanager Fuß-
boden OEM-M bei LEUCO Ledermann.

„Die Herausforderung bei der Implementierung“, so Tim Bart-

ram, Senior Projektmanager Förderprojekte von GS1, „ist, dass
die gesamte Wertschöpfungskette von den Maschinen- und
Werkzeugbauern bis hin zum Maschinenführer in das System
eingebunden werden muss. Bei Anwendern aus der Möbelin-
dustrie stoßen wir nun oft auf gewachsene Strukturen, die sich
nicht einfach aufbrechen lassen.“

Denn in der Praxis läuft Werkzeugmanagement momentan

Toolcloud: Gemeinsames Projekt für moderne Supply Chains

meist über die Werkzeugbegleitkarten auf Papier. Die Parameter
müssen nicht nur per Hand geändert werden, wenn das Werk-
zeug in der Instandsetzung war, sondern auch manuell in die Ma-
schinen eingegeben werden. Durch diese papierbasierten Infor-
mationsflüsse entstehen nicht nur Kosten sondern auch Risiken.

Fehler bei der manuellen Eingabe von Werkzeugparametern

in die Maschinen können zu starken Effizienzverlusten der Pro-
duktion oder sogar zum Ausfall der Maschine führen. Zudem ist
der tatsächliche Zustand des Werkzeugs nicht klar, da die Be-
gleitkarte nur bei der Instandsetzung aktualisiert wird. Dadurch
sind häufig Nachjustierungen an den Maschinen notwendig. Im
schlimmsten Fall geht die Begleitkarte ganz verloren und die
Identifizierung eines Werkzeugs ist nicht mehr möglich.

Bei der Toolcloud trägt jedes einzelne Werkzeug dagegen

sämtliche Parameter ständig mit sich. So ist eine automatische

Übertragung der Werkzeugdaten auf
die Maschinen möglich. Ist das System
erstmal implementiert, ist die gesamte
Supply Chain nicht nur weniger fehler-
anfällig sondern auch für alle Beteiligten
sehr viel komfortabler. Zum Beispiel
könnten neue Parameter nach einem

Schärfungsvorgang automatisch von der Messmaschine in die
Cloud übertragen werden.

Die Identifizierung der Werkzeuge funktioniert in der Tool-

cloud momentan sowohl über RFID als auch über Barcodes. Auf
die Daten des Werkzeugs kann jeder Partner der Supply Chain
im Internet zugreifen.

Als Partner für die Bereitstellung der sicheren

Internet-Infrastruktur hat sich die Projektgruppe die
Formware GmbH mit ins Boot geholt. Das Unter-
nehmen betreibt eigene, sichere Rechenzentren
nach neuesten Sicherheitsstandards. Darauf hat
man besonderen Wert gelegt, obwohl die Werk-
zeugparameter im Grunde ohnehin unkritisch sind.

Voraussetzung für den Einsatz der Toolcloud

sind lediglich verhältnismäßig neue Maschinen,
denn sie müssen internetfähig sein. Aber auch für
Produzenten mit älteren Maschinen hat die Pro-
jektgruppe zumindest ein Workaround in Petto:
Man kann auf sämtliche Daten eines Werkzeugs
auch mittels einer App für Smartphones zugrei-
fen und hat so zumindest eine stets aktuelle „vir-
tuelle Werkzeugbegleitkarte“ parat.

Mit der Toolcloud sind keinerlei Patente verbun-

den und die Entwicklungspartner streben bewusst
ein offenes System für die gesamte Branche an.
Der Vertrieb wird anfangs über Homag und LEU-
CO laufen.

Quelle: möbelfertigung 07/2015

Ein Bild der Entwicklungsgruppe, die sich am 20. und 21. Oktober 2015 in
der TU traf: Von links: Daniel Dünnebacke (GS1 Germany), Tim Bartram
(GS1 Germany), Ulrich Doll (Homag Holzbearbeitungssysteme), Roman Win-
ter (GS1 Germany), Marcus Röschinger (TU München), Alexander Steinhart
(LEUCO), Orthodoxos Kipouridis (TU München), Paul Götz (LEUCO).

Dieser Demonstrator
ist bereits voll funk-
tionsfähig und liest
Werkzeugdaten so-
wohl per RFID als auch
über Barcodes.
Die Daten lassen sich
auch mit dem Smart-
phone per App einse-
hen.

»Das Konzept ist fertig ausgear-

beitet und befindet sich nun in der

Umsetzung«

MARKUS RÖSCHINGER LEHRSTUHL
FÜR FÖRDERTECHNIK

iBLADE / TOOLCLOUD

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Seite 22

15 JAHRE LEUCO IN THAILAND

Partner für Präzisionswerkzeuge für die Platten- und Möbelindustrie

Bangkok ist die quicklebendige Hauptstadt von

Thailand mit rund 8,5 Mio Einwohnern. In Bang-
kok befindet sich auch die Zentrale von LEUCO
Thailand, mit einem ServiceCenter für diamant-
und hartmetallbestückte Werkzeuge. LEUCO
Thailand feiert dieses Jahr ihr 15-jähriges Unter-
nehmensjubiläum.

Seit der Gründung sind Werkzeuge zur Bearbei-

tung von Plattenwerkstoffen einer der Schwer-
punkte der Gesellschaft. Gerade bei den großen
Plattenwerkstoffherstellern in Thailand, die sehr
unterschiedliche Werkstoffe in großen Volumina
herstellen, ist die Leistungsfähigkeit der Schneid-
werkzeuge von Bedeutung. Die richtige Auswahl
und Auslegung der wirtschaftlich optimalen
Werkzeuge wird von unseren anwendungstech-
nischen Beratern von LEUCO Thailand erbracht.
Über die Jahre konnte Know-how und Erfahrung
vor Ort aufgebaut werden in alle Bereichen – Ze-
mentfaserplatten, Spanplatte, MDF, Sperrholz-
platten – rund um die Platte.

Die Produktionsvolumen der Plattenindustrie

sind in den letzten 15 Jahren stark angewachsen
– und steigen weiterhin. Thailand ist einer der

Hauptlieferanten von Plattenwerkstoffen für die
gesamte Region Südostasiens. Dies begründet
sich u.a. auch auf das Vorhandensein der Rohma-
terialien wie Holz und Kalkstein in größeren Be-
ständen. LEUCO Thailand wird hier in enger Zu-
sammenarbeit die nächsten Entwicklungsschritte
dieser Branche begleiten.

Ein weiteres Schwerpunktthema von LEUCO

Thailand ist die thailändische Möbelindustrie. Sie
zeichnet sich vor allem durch ihre Exportorientie-
rung, die Größe der Setups sowie den Einsatz von
importierten Holzbearbeitungsmaschinen aus.
Diese Merkmale sind deutliche Indikatoren für
den Einsatz von Präzisionswerkzeugen. LEUCO
Thailand unterstützt die Möbelhersteller mit state-
of-the-art Werkzeuglösungen, anwendungstech-
nischer Beratung und einem Nachschärfservice,
der den LEUCO Qualitätstandards entspricht.

Um unser Team in LEUCO Thailand sukzessive

Bereits zum 7. Mal wurde der Schweighofer

Preis, der Innovationspreis der europäischen
Forst- und Holzwirtschaft in Wien verliehen. Un-
ter den Augen zahlreicher Gäste aus Politik und
Wirtschaft überreichte der österreichische Holz-
industrielle und Initiator Gerald Schweighofer die
Preise.

Ausgezeichnet wurden Projekte, Produkte,

Technologien und Personen aus Österreich,
Deutschland, Schweden, Italien und der Schweiz.

Für das p-System erhielt Dr. Martin Dressler von

LEUCO einen der begehrten Innovationspreise.
Dieses universell einsetzbare Werkzeugsystem
mit extremen Achswinkeln von 70° verlängert
die Standwege enorm und bietet zusätzlich eine
überragende Schnittqualität an, so Dr. Brandstät-
ter  aus der Jury bei seiner Laudatio.

Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten der

70°- ACHSWINKEL BRINGT LEUCO

HOHE AUSZEICHNUNG

Daniel Schrenk, Ge-

schäftsführer Vertrieb
und Marketing von LEU-
CO, ist neuer Präsident
der Eumabois Toolgroup.

„Ich freue mich sehr

über die neue Aufgabe.
Die Branche der euro-
päischen Maschinen-
werkzeughersteller
steht vor großen Herausforderungen in den
kommenden Jahren, darunter die beschleu-
nigte Transformation vom Lieferanten zum
Anbieter von umfassenden Dienstleistun-
gen. Die Anwender sollen maßgeblich vom
Prozess-Know-how der Werkzeughersteller
profitieren; dieses Geschäftsfeld muss die
Branche ausbauen, um sich für die Zukunft
zu wappnen. Auf diesem Weg wollen wir als
europäische Interessensvertretung die Firmen
aktiv begleiten“, so Schrenk.

Daniel Schrenk dankt ganz besonders sei-

nem Vorgänger in diesem Amt, Herrn Paul
Oertli vom gleichnamigen Schweizer Werk-
zeughersteller, vor allem auch für sein Engage-
ment bei der Sicherheitsnormung und bei der
Profilierung der Branche in der Öffentlichkeit.

Die Eumabois Toolgroup vertritt die Interes-

sen rund 250 Präzisionswerkzeughersteller
für die Holzbearbeitung innerhalb des euro-
päischen Dachverbandes der Holzbearbei-
tungsmaschinen-Hersteller (Eumabois). Der
Eumabois-Verband wiederum bündelt tech-
nische und wirtschaftliche Anliegen von 14
europäischen Holzbearbeitungsmaschinen-
Hersteller-Verbänden und agiert von seinem
Büro in Mailand (Italien) aus.

NEUER PRÄSIDENT DER

EUMABOIS TOOLGROUP

Daniel Schrenk

Werkzeuge reicht hier vom kleinen Schaftfräser
bis hin zum riesigen p-System Eckenfräser für die
Sägewerksanwendung.

Der Schweighofer-Innovationspreis ist schon

die zweite Auszeichnung für das p-System. Der p-
System Eckenfräser erhielt bereits auf der LIGNA
2013 gemeinsam mit dem Sägewerkshersteller
EWD eine  Prämierung.

„Es ist natürlich eine große Ehre, dass eine un-

serer Innovationen einen so anerkannten Preis in
der europäischen Holzindustrie gewinnen konn-
te. Die Auszeichnung zeigt die Bedeutung unse-
rer Technologie und unterstreicht einmal mehr
unseren Anspruch der Innovationsführerschaft
bei Holzbearbeitungswerkzeugen“, betonte Vor-
standsvorsitzender Frank Diez.

Ausgezeichnet (v. li. n. re.):
Daniel Schrenk (LEUCO-Ge-
schäftsführer Vertrieb und Mar-
keting), Jurymitglied Dr. Manfred
Brandstetter, Preisträger Dr.
Martin Dressler, Gerald Schweig-
hofer, LEUCO-Vorstandsvorsit-
zender Frank Diez.

LEUCO Thailand ist wichtiger Ansprechpartner für die
wachsende Platten- und Möbelindustrie und Knoten-
punkt im LEUCO-Asien-Netzwerk. 3. v.li. Udo Leiber,
Managing Director LEUCO Asia, 4. v. li. Kun Wha Goh,
Managing Director LEUCO Thailand, 5. v. li. Kumpol
Charoentripob, General Manager LEUCO Thailand

und nachhaltig auszubauen, konnte mit Kumpol
Charoentripob ein branchenerfahrener Mitarbeiter
gefunden werden, der die Leitung der Organisation
ab 01.10.2015 übernommen hat. Kumpol Charo-
entripob und sein Team repräsentieren LEUCO in
Thailand als innovatives, richtungsweisendes und
zuverlässiges Unternehmen.

LEUCO
THAILAND

ÜBER LEUCO

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Seite 23

Innovationen rund um Werkzeuge

und neue Werkzeuglösungen sind
immer eine spannende Sache für
Kunden, um noch wirtschaftlicher
und besser arbeiten zu können.
Schön, wenn sich Infos zum Werk-
zeug auch einfach finden lassen.
Der LEUCO Online-Katalog auf
der LEUCO-Website www.leuco.
com macht es leicht für die Holz-
und Möbelbranche
.

WERKZEUGE BEDARFS-

GERECHT FILTERN

Aus dem gesamten LEUCO-Werk-

zeugprogramm mit rund 8.500 Ar-
tikeln können Interessenten gezielt
passende Werkzeuge auswählen.
Anhand der Filter „Material“, „Ma-
schine“, „Merkmal“ und „Produkt-
name“ schränken Interessenten die
Anzahl möglicher Werkzeuge immer
weiter ein. Beispiel: Der Anwen-
der hat eine bestimmtes Material
und sucht ein Werkzeug, mit dem
er es bearbeiten kann, so klickt er
im Filter Material auf seinen Werk-
stoff. Es werden ihm die Anzahl der
Werkzeuge und Werkzeugtypen an-
gezeigt, die bei LEUCO zu dessen
Bearbeitung geeignet sind. Ist dem
Anwender die Trefferliste zu groß, so
kann er mühelos die Auswahl wei-
ter einschränken, in dem er z.B. den
Werkzeugtyp genauer spezifiziert
und „Kreissägeblatt“ auswählt und
seinen gewünschten Durchmesser
mit angibt. Der Online-Katalog ist äu-
ßerst flexibel. So ist eine andere von
vielen Suchmöglichkeiten, z.B. zu-

WERKZEUGE EINFACH FINDEN IM ONLINE-KATALOG

WERKZEUG GEZIELT NACH MATERIAL, MASCHINE, MERKMAL UND ANWENDUNG AUSWÄHLEN

Alle LEUCO-Videos immer aktuell:
Informationen rund um unsere
Werkzeuge, z.B. LEUCO p-System,
LEUCO nn-System, Tipps & Tricks
zum Werkzeug von unserem LEU-
CO Coach. Über LEUCO, z.B. Mes-
sen & Veranstaltungen uvm.

NOCH MEHR ÜBER LEUCO:

erst die Maschine auszuwählen, für
die ein Werkzeug benötigt wird, an-
schließend z.B. die Werkzeugmerk-
male genauer spezifizieren und zu-
letzt noch das Material auswählen,
welches bearbeitet werden soll.

NEU!

FILTER „ANWENDUNG“

Ab Mitte März 2016 bietet der

LEUCO Online-Katalog den in-
novativen und praxisbezogenen
Werkzeug-Filter „Anwendung“. Der
Interessent sagt, er möchte z.B. auf
einer CNC-Maschine Türen bearbei-
ten. Anschließend wählt er seine
weiteren Arbeitsgänge wie Über-
stände fräsen, Falzbearbeitung oder
Schloßkasten- oder Stulpfräsen etc.
aus. Angezeigt werden ihm im LEU-
CO-Online-Katalog die passenden
Werkzeuge aus dem LEUCO-Lager-
programm. Dem Interessenten steht
darüber hinaus die Möglichkeit of-
fen, andere als die angebotenen Ab-
messungen aus dem Lagerbestand
anzufragen.

Vergleichs-Möglichkeit und

Preis anfragen

Mit der Funktion „Vergleichen“

können die Eigenschaften von
relevanten Werkzeugen gegen-
übergestellt werden. Interessante
Werkzeuge werden in den „Preis
anfragen“-Korb gelegt. Nach der An-
gabe der Adresse besteht jederzeit
die Möglichkeit, Werkzeugpreise
anzufragen.

INFO

LEUCO ONLINE-KATALOG

WERKZEUGE EINFACH FINDEN!

I

Wo: www.leuco.com/produkte

I

Was: Werkzeuge aus dem umfas-
senden, tagesaktuell gepflegten
LEUCO-Programm gezielt, schnell und
einfach filtern lassen

I

Wann: 365 Tage weltweit rund um die
Uhr für Jedermann

I

Wie: intuitiv bedienbar, ohne Passwort,
Anmeldung etc.

Sprachen: deutsch, englisch

Testen Sie die einfache Handhabung

gleich selbst unter
www.leuco.com/produkte

LEUCO Catalog

LEUCO YouTube

www.leuco.com

Tip

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Kan

al ab

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ren!

LEUCO ONLINE

background image

Seite 24

1954 gründeten der Kaufmann Willi Leder-

mann und der Techniker Josef Störzer die Firma
Ledermann und Co. Die Marke LEUCO war ge-
boren.

Heute, über 60 Jahre später, ist LEUCO welt-

weit einer der führen den Anbieter von hartmetall-
und diamantbestückten Maschinenwerkzeugen
für die Holz- und Kunststoffbearbeitung. Ideen-
reichtum und Technik-Know-how sind seit der
Gründung das Herz von LEUCO. Das Werkzeu-
gangebot umfasst Kreissägeblätter, Zer

spaner,

Bohrungs- und Schaftwerkzeuge, Bohrer, Spann-
mittel und Wendeplatten.

Angebote wie der Schärfservice, die Anwen-

dungsberatung und Dienstleistungspakete, die
unter dem Begriff Toolmanagement ge bündelt
werden, runden das Spektrum ab. LEUCO ver-
kauft im Di rektvertrieb. Kunden sind Sägewerke,
die Bau-, Möbel- und Platten  industrie sowie In-
nenausbaubetriebe.

International arbeiten rund 1.100 Mitarbeiter

für LEUCO. Vertriebstochtergesellschaften sind
in Australien, Belgien, England, Japan, Malaysia,
Polen, Singapur, Südafrika, Thailand, Ukraine und
Weißrussland. Vertriebs- und Produktionsgesell-
schaften sind in China, Frankreich, Russland, der
Schweiz und USA.

DAS IST LEUCO

Innovativ, richtungsweisend und

zuverlässig – von Anfang an!

Über LEUCO

Editorial:
Ledermann GmbH & Co. KG
Willi-Ledermann-Straße 1
D-72160 Horb am Neckar

T +49 (0) 7451 / 93 0
F +49 (0) 7451 / 93 270
info@leuco.com
www.leuco.com

Herzlich Willkommen!

Termine:

LEUCO Treffpunkt

bei LEUCO in Horb a. N.

20.09. – 23.09.2016

LIGNA Conferenc

e

Messe Hannover

,

03./04.05.2016

839450  03/2016

LEUCO Fachsymposium

bei LEUCO in Horb a. N.

27.10.2016

Titelbild:
Produktion diamantbestückte
Schaftfräser bei LEUCO
in Horb am Neckar