pcn.global® - Digitales Obsoleszenzmanagement mit dem pcn.cockpit® auf Basis smartPCN, Überblick



Beschreibung
workflow, smartpcn, pcn.cockpit, obsoleszenzmanagement, pcn.global, pcn, produktabkündigung, produktänderung, product change notification, obsoleszenz

background image

D+D+M GmbH & Co KG

Geschäftsführer:

Dr. Ing. Wolfgang Heinbach

Kegelenstr. 3-5

E-Mail:

info@dd-m.de

70372 Stuttgart

Internet:

www.dd-m.de

Telefon:  +49 (0)711 7878289-0

Handelsregister:

Amtsgericht Stuttgart HRA 203027

Telefax:  +49 (0)711 7878289-99

Umsatzsteuer:

ID-Nr. DE232501977

Seite 1 von 10







ist der Schlüssel
zum automatisierten
PCN-Management


Einleitung

In  der  Elektronikentwicklung  und  -fertigung  sind  sie  gefürchtet:  die  Product  Change  Notifications
(PCN, Mitteilungen zu Produktänderungen und –abkündigungen) der Hersteller elektronischer Bauteile.

Bereits entwickelte Produkte, die sich in der Serienfertigung befinden, müssen überprüft werden, ob die Änderungen
oder Abkündigungen Auswirkungen haben. Mit Maßnahmen wie Redesign, Bauteiländerung oder dem Aufkauf von
Restbeständen versucht man das Schlimmste zu verhindern: die Abkündigung des eigenen Produkts.

Jede  PCN  sieht  anders  aus,  enthält  andere  Informationen,  viele  Daten  fehlen  oftmals  und  jede  PCN  muss  einzeln
gelesen und letztlich von Hand verarbeitet werden.

Die  COG  Deutschland  hat  in  mehrjähriger  Arbeit  durch  vielfach  Betroffene  ein  digitales  Kommunikationsformat
entwickelt  mit  Namen  „smartPCN“.  Mit  smartPCN  können  viele  Schritte  der  manuellen  Bearbeitung  automatisiert
werden.  Damit  werden  die  spezialisierten  Fachkräfte  entlastet  und  können  sich  anstatt  mühsamer  und
fehlerträchtiger

copy/paste-Arbeit

um

die

Lösung

der

PCN

Probleme

kümmern.

Was  lange  Zeit  nach  guter  Idee  ohne  Realisierung  klang,  ist  nun  Wirklichkeit.  Mit  smartPCN,  der  Datenbank
pcn.global  und  dem  pcn.cockpit  können  zeitraubende  Schritte  der  PCN-Bearbeitung  automatisiert  durchgeführt
werden.

Die Welt der PCN ist heute „analog“

Jeder Hersteller verwendet eigene Formate und Begriffe. Nur in Grundzügen werden einheitliche Begriffe verwendet.
Dazu kommt, dass PCNs von unterschiedlichen Distributoren zu unterschiedlichen Zeitpunkten mehrfach eingehen.

Bei jeder PCN muss bei Eingang geprüft werden:

Um was geht es eigentlich?

Welcher Art ist die Änderung?

Was wird wann abgekündigt?

Welche Bauelemente sind betroffen?

Welche Produkte sind davon betroffen?

Ist die PCN real und kein Fake?

D+D+M
Daten- und Dokumentationsmanagement GmbH & Co. KG
Kegelenstraße 3-5
D-70372 Stuttgart

Ansprechpartner:  Lutz Lindenau
Mobil:

+49(0)173 8780 668

Telefon:

+49(0)711 7878289-16

E-Mail:

l.lindenau@pcn.global

background image

D+D+M GmbH & Co KG

Geschäftsführer:

Dr. Ing. Wolfgang Heinbach

Kegelenstr. 3-5

E-Mail:

info@dd-m.de

70372 Stuttgart

Internet:

www.dd-m.de

Telefon:  +49 (0)711 7878289-0

Handelsregister:

Amtsgericht Stuttgart HRA 203027

Telefax:  +49 (0)711 7878289-99

Umsatzsteuer:

ID-Nr. DE232501977

Seite 2 von 10


Anschließend  muss  die  PCN  an  Entwicklung,  Produktion,  Einkauf  oder  Vertrieb  gesendet  werden,  um  dort  die
Auswirkungen auf das Produkt, die Fertigung, die Beschaffung oder die Kunden zu analysieren.

Alle  Analysen  und  Bearbeitungen  erfordern,  dass  die  relevanten  Daten  einer  PCN  in  irgendeiner  Form  in  den
firmeneigenen  Systemen  wie  ERP-  oder  Engineering-Systemen  erfasst  werden.  Das  ist  die  Stelle,  wo  täglich
zahlreiche PCNs eingehen, gesichtet und so aufbereitet werden müssen, dass die verschiedenen Fachbereiche etwas
damit anfangen können. (Abbildung 1).

Abbildung 1: Eingangsbearbeitung von PCN

Die verschiedenen PCNs (mehrfarbig mit

!

gekennzeichnet) treffen über verschiedene Medien beim PCN-Bearbeiter

ein. Dieser muss nun sichten, bewerten, recherchieren, kopieren und die PCN so ablegen, dass sie wiedergefunden
werden kann - auch von anderen im Unternehmen.
Fachbereiche werden in der Regel per E-Mail informiert und alle Aktionen wie Wiedervorlagen müssen in Tabellen
festgehalten  werden.  Typisch  sind  Tabellenwerke  mit  mehr  als  tausend  Einträgen,  die  Recherche  in
unterschiedlichen Systemen und „Workflows“, die auf E-Mails basieren. Damit wird der PCN-Bearbeiter zum Engpass
mit hoher Arbeitsbelastung und hohem Zeitbedarf pro PCN. Die Erfassung einer PCN (je nach Qualität und Umfang
der PCN) dauert in der Regel 15 Minuten bis 2 Stunden.

Ebenso  müssen  die  Ergebnisse  der  Analysen  wieder  zusammengefasst  und  in  der  Regel  per  E-Mail  an  den  PCN-
Bearbeiter  zurückgeschickt  werden.    Alternativ  werden  teure,  firmenspezifische  Speziallösungen  geschaffen,  die
jedoch die Schwachstellen bei der manuellen Erfassung nicht beseitigen können.

Da  die  Anzahl  der  PCNs  täglich  steigt,  zudem  die  Situation  durch  einen  aufgeteilten  Einkauf,  Dienstleister  und
weltweit verteilte  Ansprechpartner  komplizierter wird, muss ein neuer  und  revolutionärer Ansatz verfolgt werden.

Das zu 100% DIGITALE Obsoleszenzmanagement.

background image

D+D+M GmbH & Co KG

Geschäftsführer:

Dr. Ing. Wolfgang Heinbach

Kegelenstr. 3-5

E-Mail:

info@dd-m.de

70372 Stuttgart

Internet:

www.dd-m.de

Telefon:  +49 (0)711 7878289-0

Handelsregister:

Amtsgericht Stuttgart HRA 203027

Telefax:  +49 (0)711 7878289-99

Umsatzsteuer:

ID-Nr. DE232501977

Seite 3 von 10

Digitales Obsoleszenzmanagement

Das Obsoleszenzmanagement hat das Ziel, die Auswirkungen von Änderungen und Abkündigungen auf die eigenen
Produkte, Leistungen und Services zu minimieren und deren Obsoleszenz zu verhindern.
PCNs sind essentiell für das Obsoleszenzmanagement, da sie die Information enthalten, welche Produkte geändert
oder abgekündigt werden.

Digitales Obsoleszenzmanagement vermeidet Medienbrüche im Übergang vom Eingang zu den internen Systemen.
Die  mit  der  Umsetzung  verbunden  Aufwände  und  möglichen  Fehler  werden  drastisch  minimiert.  Die  bisherigen
Kommunikationsketten  und  die  damit  verbundenen  Zeit-  und  Informationsverluste  sowie  die  Gefahr  von
Unterbrechungen entfallen, durch die Verwendung von globalen (externen) und lokalen (internen) Clouds.

Der wesentliche Inhalt einer PCN wie Teilenummern, Herstellerinformationen aber auch eindeutige Klassifizierungen
der  Inhalte  ist  bei  einer  digitalen  PCN  maschinenlesbar.  Zusätzlich  sind  die  für  die  menschlichen  Bearbeiter
notwendigen Informationen eingebunden.

Für die PCN-Bearbeitung bedeutet das (Abbildung 2):

Abbildung 2: Digitales Obsoleszenzmanagement auf der Empfängerseite

Anhand einer Filterfunktion (Gate) kommen nur diejenigen digitalen PCNs herein, die für das Unternehmen relevant
sind. Da viele Unternehmen zu Recht sehr restriktiv damit umgehen, welche Daten zu Materiallisten und Stücklisten
nach außen gehen, müssen dafür geeignete Mechanismen gefunden werden. Alle relevanten PCNs werden in einer
zentralen, lokalen Datenbank gespeichert.

Da  die  relevanten  Daten  maschinenlesbar  in  der  digitalen  PCN  enthalten  sind,  können  mit  entsprechenden
Programmen sofort ERP und Engineering System versorgt bzw. abgefragt werden.
Fachbereiche erkennen sofort, ob neue PCNs vorliegen und analysieren die PCNs auf mögliche Auswirkungen. Somit
hat der PCN Sachbearbeiter deutlich mehr Zeit für die Gesamtkoordination und die eigentlichen Aufgaben. Er wird
erheblich von der zeitraubenden manuellen Arbeit befreit und sowohl die Bearbeitungs- als auch Durchlaufzeit pro
PCN wird deutlich kürzer.

background image

D+D+M GmbH & Co KG

Geschäftsführer:

Dr. Ing. Wolfgang Heinbach

Kegelenstr. 3-5

E-Mail:

info@dd-m.de

70372 Stuttgart

Internet:

www.dd-m.de

Telefon:  +49 (0)711 7878289-0

Handelsregister:

Amtsgericht Stuttgart HRA 203027

Telefax:  +49 (0)711 7878289-99

Umsatzsteuer:

ID-Nr. DE232501977

Seite 4 von 10


Für das digitale Obsoleszenzmanagement entscheidend ist jedoch auch die Seite der Hersteller, von denen die PCNs
veröffentlicht werden. Das Konzept basiert auf einer globalen Cloud in Form von Datenbanken, in die digitale PCNs
über verschiedene Wege eingebracht werden (Abbildung 3).

Abbildung 3: Digitales Obsoleszenzmanagement auf der Herstellerseite

Hersteller, die bereits digitale PCNs generieren, geben diese in eine digitale PCN Cloud, von der aus die Empfänger
versorgt werden (digitale PCN in dunkelrot dargestellt).
Es wird jedoch weiterhin so sein, dass Hersteller nur oder parallel konventionelle PCNs veröffentlichen (unterer Pfeil
mit konventionellen PCNs).

Distributoren  können  zur  Vereinfachung  und  als  Service  für  ihre  Kunden  digitale  PCNs  generieren.  Heute  schon
bereiten Distributoren vielfach die Inhalte konventioneller PCNs für ihre Kunden auf.
Zudem können sich Distributoren aus der Cloud bedienen. Aber auch hier werden sich noch nicht alle dem Konzept
anschließen und weiter konventionelle PCNs versenden.

Datenservices sind insofern eine  wichtige  Quelle  zur Generierung digitaler PCNs  und deren Bereitstellung über  die
Cloud. Damit können digitale PCNs auch von denjenigen Herstellern bereitgestellt werden, die das System noch nicht
unterstützen.

Digitale PCN mit

Drei Grundbedingungen sind nötig, um das digitale Obsoleszenzmanagement zu realisieren:

Ein Standard für gemeinsam benutzte Begriffe, Definitionen und das Datenformat

Ein Ökosystem: Von der Erzeugung bis zum Verbrauch

Digitale PCNs

background image

D+D+M GmbH & Co KG

Geschäftsführer:

Dr. Ing. Wolfgang Heinbach

Kegelenstr. 3-5

E-Mail:

info@dd-m.de

70372 Stuttgart

Internet:

www.dd-m.de

Telefon:  +49 (0)711 7878289-0

Handelsregister:

Amtsgericht Stuttgart HRA 203027

Telefax:  +49 (0)711 7878289-99

Umsatzsteuer:

ID-Nr. DE232501977

Seite 5 von 10


Grundvoraussetzung  ist  ein  Standard,  der  Formate  und  Inhalte  festlegt.  Die  Non-Profit  Industrievereinigung  COG
(Component  Obsolescence  Group)  Deutschland  e.V.  hat  einen  solchen  Standard  über  einige  Jahre  entwickelt  und
2016 für die allgemeine Verwendung freigegeben: smartPCN.

In  Abbildung  4  ist  das  Grundprinzip  aufgezeigt,  wie  aus  einer  konventionellen PCN  eine  digitale  PCN  im smartPCN
Standard entsteht.

Eine smartPCN Datei ist ein Dateicontainer, der mehrere Dateien enthält: maschinenlesbare Daten (im Rahmen mit
dem Robotersymbol) und für den Menschen lesbare Dokumente (im Rahmen mit dem Mensch-Symbol).

Abbildung 4: Der Standard für digitale PCN = smartPCN

Kernstück ist die „Body“-Datei im XML Format. In dieser werden nach einem vorgegebenen Format und anhand
fester Begriffe und Definition die wesentlichen und für die Informationsverarbeitung notwendigen Daten
maschinenlesbar gespeichert.

Wesentliche Bereiche sind die:

Stammdaten mit Informationen über den Hersteller und einer Klassifizierung der PCN

Eine Beschreibung der Änderungen

Die vollständige Angabe der betroffenen Teilenummern (ein Datensatz pro Teilenummer)

Angaben bei Abkündigungen wie Last Time Buy und Last Shipment

Die Änderungsgründe als fest definierte Kategorien z.B. zur Anwendung von maschinellen Regeln

Klassifizierungsinformationen wie z.B. eCl@ass, BMEcat und weitere


Bei der Konvertierung von einer vorhandenen PCN in eine smartPCN, sind in jedem Fall die Originaldokumente als
Anhang enthalten.

Wichtig: smartPCN ist nicht nur auf elektronische Bauteile beschränkt. Mit smartPCN können Änderungen &
Abkündigungen auch für elektrische, mechanische und elektromechanische Bauteile, für Materialen und chemische
Stoffe, für Software, Produkte und Dienstleistungen beschrieben werden.

background image

D+D+M GmbH & Co KG

Geschäftsführer:

Dr. Ing. Wolfgang Heinbach

Kegelenstr. 3-5

E-Mail:

info@dd-m.de

70372 Stuttgart

Internet:

www.dd-m.de

Telefon:  +49 (0)711 7878289-0

Handelsregister:

Amtsgericht Stuttgart HRA 203027

Telefax:  +49 (0)711 7878289-99

Umsatzsteuer:

ID-Nr. DE232501977

Seite 6 von 10


Auf dem smartPCN Standard wird seit Anfang 2016 ein Ökosystem aufgebaut. Ökosystem bedeutet, dass rund um
den Standard Datenbanken, Tools und Inhalte entstehen, um den Standard zu verbreiten und nutzen zu können
(Abbildung 5).

Das smartPCN Ökosystem besteht aus fünf Komponenten:

1)  der pcn.global Datenbank
2)  dem smartPCN Viewer/Manager der COG Deutschland (optional)
3)  das pcn.cockpit als vollständiges PCN Managementsystem
4)  smartPCN von Herstellern oder Distributoren
5)  smartPCN von OEM

Abbildung 5: Das smartPCN Ökosystem


Gespeist  wird  dieses  Ökosystem  von  konventionellen  PCNs,  die  in  smartPCNs  konvertiert  und  in  der  pcn.global
Datenbank  gespeichert  werden.  Da  mit  smartPCN  nicht  nur  Änderungen/Abkündigungen  elektronischer  Bauteile
beschrieben  werden,  enthält  die  Datenbank  auch  smartPCN  Datensätze  zu  mechanischen  Bauteilen,  zu
Steckverbindern oder Software.

Der  Maschinen-  und  Anlagenbau  hat  die  Vorteile  von  smartPCN  erkannt  und  in  einer  Arbeitsgruppe  des

VDMA

(Verband  Deutscher  Maschinen-  und  Anlagenbau)  wurde  smartPCN  erweitert,  damit  auch  weitergehende
Anforderungen  abgedeckt  werden.  Mit  dem  Einheitsblatt  24903  wird  die  elektronische  Kommunikation  von
Produktänderungen und -abkündigungen geregelt und als Standard definiert.

Die pcn.global Datenbank ist die erste und größte Datenbank von digitalen PCN im smartPCN Format. Täglich werden
die Webseiten von Herstellern durchsucht, dazu kommen Informationen von den Distributoren und weitergeleitete
PCNs von PCN Empfängern. Alle konventionellen PCNs werden von einem Expertenteam ausgewertet, kategorisiert
und im smartPCN Format gespeichert (Abbildung 6).

background image

D+D+M GmbH & Co KG

Geschäftsführer:

Dr. Ing. Wolfgang Heinbach

Kegelenstr. 3-5

E-Mail:

info@dd-m.de

70372 Stuttgart

Internet:

www.dd-m.de

Telefon:  +49 (0)711 7878289-0

Handelsregister:

Amtsgericht Stuttgart HRA 203027

Telefax:  +49 (0)711 7878289-99

Umsatzsteuer:

ID-Nr. DE232501977

Seite 7 von 10


Dabei wird darauf geachtet,  dass eine PCN nicht mehrfach erfasst wird, die Datenbank  also frei von Dubletten ist.
Aufgrund der zahlreichen Quellen für PCNs ist die Abdeckung an PCN sehr hoch.

Besondere Leistungen sind:

-

Einbindung von PCN Dokumenten, z.B. wenn nur ein Link angegeben ist

-

Recherche nach betroffenen Teilenummern, wenn der Hersteller nur auf eine bestimmte Serie verweist

-

Übernahme jeder Teilenummer als eigenen Datensatz, damit diese maschinell verarbeitet werden können

-

Zuordnung der Kategorien entsprechend dem smartPCN Standard bzgl. Änderungsangaben


Abbildung 6: Die pcn.global Datenbank enthält digitale PCN im smartPCN Format

Digitales Obsoleszenzmanagement mit:

und

In  der  Kombination  der  pcn.global  Datenbank  und  dem  pcn.cockpit  gibt  es  erstmals  ein  vollständiges  digitales
Obsoleszenzmanagement auf Basis von smartPCN.

Viele Firmen haben zu Recht Bedenken, Materiallisten und Stücklisten (BOM) an Dritte zu geben, damit sie von dort
PCN  Informationen  erhalten.  Ähnlich  wie  bei  sozialen  Netzwerken  gehen  eingestellte  Daten  entsprechend  den
Geschäftsbedingungen in das Eigentum Dritter über.

Das  pcn.cockpit  läuft  dagegen  als  umfassendes  PCN  Managementsystem  im  eigenen  Netzwerk  der  Firma  und  es
werden keinerlei firmenspezifische Daten nach außen gegeben (Abbildung 7)!

background image

D+D+M GmbH & Co KG

Geschäftsführer:

Dr. Ing. Wolfgang Heinbach

Kegelenstr. 3-5

E-Mail:

info@dd-m.de

70372 Stuttgart

Internet:

www.dd-m.de

Telefon:  +49 (0)711 7878289-0

Handelsregister:

Amtsgericht Stuttgart HRA 203027

Telefax:  +49 (0)711 7878289-99

Umsatzsteuer:

ID-Nr. DE232501977

Seite 8 von 10


Doch wie erhält das pcn.cockpit die für das Unternehmen relevanten smartPCNs?

Das  pcn.cockpit  lädt  von  der  pcn.global  Datenbank  einen  Katalog  mit  allen  Teilenummern  herunter,  zu  denen  es
Datensätze gibt. Eine intelligente Ähnlichkeitssuche ermittelt mögliche PCNs, die zu Materialdaten oder Stücklisten
passen könnten und zeigt diese mit einer Trefferwahrscheinlichkeit an. Dieser Prozess wird Matching genannt. Der
Algorithmus  kommt  sehr  gut  mit  Zahlendrehern,  Zusatzwerten  und  Änderungen  in  der  Herstellerbezeichnung
zurecht.

Abbildung 7: Digitales Obsoleszenzmanagement mit pcn.global und pcn.cockpit

Der PCN Sachbearbeiter sieht anhand der Trefferliste und zusätzlichen Angaben, welche PCNs ermittelt wurden und
lädt die zutreffenden smartPCN Datensätze in die lokale Datenbank. Erhält er von Lieferanten smartPCN Datensätze,
kann er diese ebenfalls importieren oder kann in Sonderfällen smartPCNs selbst erfassen.
Anschließend  werden  in  einem  sehr  einfachen  Vorgang  die  Teilenummern  der  PCNs  und  die  Teilenummern  der
Materiallisten/Stücklisten  einander  zugeordnet.  Aus  einer  Trefferwahrscheinlichkeit  wird  somit  eine  Gewissheit.
Dieser Schritt nennt sich Mapping.
Sofern  übergeordnete  Stücklisten  vorhanden  sind,  werden  unmittelbar  und  mittelbar  betroffene  Produkte  sofort
angezeigt.

Nun  werden  entweder  per  PCN  oder  pro  betroffenem  Produkt,  ein  Analyseworkflow  gestartet:  Wie  ist  die
Auswirkung? Wer ist betroffen? Was ist die Auswirkung für den Kunden? Die Ergebnisse werden in einem einfachen
und übersichtlichen Template festgehalten und es können zusätzliche Dateien importiert werden.

Basierend  auf  der  Analyse  werden  Aktionsworkflows  gestartet:  Last  Time  Buy,  Start  der  Änderungsentwicklung,
Umstellung der Produktion, Zurücklegen von Reserven für bestimmte Produkte, Klären von Änderungen mit Kunden
oder gar die Abkündigung eigener Produkte.
Und  das  alles  ohne  einen  einzigen  Buchstaben  einzugeben ,  da  alle  relevanten  Daten  in  die  lokale  Datenbank
automatisch übernommen werden.

background image

D+D+M GmbH & Co KG

Geschäftsführer:

Dr. Ing. Wolfgang Heinbach

Kegelenstr. 3-5

E-Mail:

info@dd-m.de

70372 Stuttgart

Internet:

www.dd-m.de

Telefon:  +49 (0)711 7878289-0

Handelsregister:

Amtsgericht Stuttgart HRA 203027

Telefax:  +49 (0)711 7878289-99

Umsatzsteuer:

ID-Nr. DE232501977

Seite 9 von 10


Da  das  pcn.cockpit  browserbasiert  ist,  kann  jeder  Ansprechpartner  im  Unternehmen  auf  die  PCN  Informationen
zurückgreifen  und  Daten  zu  den  Workflows  einstellen.  So  gehen  weder  wichtige  PCN  unter,  noch  verliert  man
wertvolle Zeit, die man zur Reaktion auf die PCN benötigt.

Einführung von               bei TQ Systems


TQ  Systems  als  high  End  Lösungsanbieter  für  Elektronikdienstleitungen,  Embedded  Module,  E-Motoren,  Smart
Metering und Avionik Produkte – hat sich entschieden smartPCN einzuführen.  Warum?

Jeder neue Kunde und jedes neue Projekt vergrößert den Artikelstamm bei TQ-Systems. Gerade in Zeiten in dem die
Verfügbarkeit von Bauteilen ein immer größeres Problem darstellt, müssen Bauteile bei verschiedenen Lieferanten
eingekauft  werden.  Das  führt  dazu,  dass  PCNs  zu  einem  Bauteil  aus  verschieden  Quellen  und  unterschiedlichen
Formaten und zu unterschiedlichen Zeitpunkten bei TQ Systems ankommen.

Im  Schnitt  erhält  die  TQ-Systems  zwischen  60  und  100  PCNs  pro  Woche.  Die  Mitteilungen  müssen  sehr  zügig
bearbeitet,  analysiert,  zugeordnet  und  an  die  zuständigen  Kundenbetreuer  weiter  gegeben  werden.  Dann  beginnt
das Gespräch mit der Entwicklung und dem Kunden bzgl. der nächsten Schritte. Wertvolle Zeit die man sich bei der
Arbeit mit smartPCN einspart.

TQ-Systems  hat  ein Projektteam  eingesetzt,  das  die  interne  Anforderung  definiert  und  das Projekt  Einführung  von
smartPCN begleitet und promotet (Abbildung 8).
Durch die Übersetzung der PCN in  eine smartPCN, sollen sowohl die internen Abläufe als auch die Kommunikation
zum Kunden effizienter werden. Denn nicht jede Mitteilung ist für jede Applikation bzw. jeden Kunden relevant.

Unsere Ziele des digitalen Obsoleszenz Managements sind:

Kein Medienbruch: Eine PCN kann direkt in ein IT-System mit allen relevanten Daten eingelesen werden

Verwendung  einheitlicher  Begriffe  und  Kategorien:  Verpackungsänderungen,  Datenblattänderungen  oder
Änderungen an „Fit/Form/Function“ werden eindeutigen Kategorien zugeordnet

Kombination maschinenlesbarer Daten mit Dokumenten, die der menschliche Bearbeiter benötigt

Automatisierung vieler manueller Schritte, die besser und schneller durch IT-Systeme erledigt werden

background image

D+D+M GmbH & Co KG

Geschäftsführer:

Dr. Ing. Wolfgang Heinbach

Kegelenstr. 3-5

E-Mail:

info@dd-m.de

70372 Stuttgart

Internet:

www.dd-m.de

Telefon:  +49 (0)711 7878289-0

Handelsregister:

Amtsgericht Stuttgart HRA 203027

Telefax:  +49 (0)711 7878289-99

Umsatzsteuer:

ID-Nr. DE232501977

Seite 10 von 10

Abbildung 8: Einführung von smartPCN bei der TQ-Group

In Q3 2017 werden wir die ersten Tests bzgl. der Integration in die TQ-Systems Software-Landschaft abgeschlossen
sein.
Aufgrund  der  großen  Vorteile  von  smartPCN  wird  TQ-Systems  im  Jahr  2017  smartPCN  für  das  digitale
Obsoleszenzmanagement einsetzen.

Zusammenfassung


Durch  smartPCN  gibt  es  nun  endlich  ein  digitales,  automatisiertes  PCN  und  Obsoleszenzmanagement.  Das  fehler-
trächtige  und  zeitraubende  Abtippen  und  Erfassen  von  PCNs  entfällt,  da  alle  relevanten  Daten  maschinenlesbar
vorhanden sind.

Mit pcn.global gibt es erstmals eine umfassende und täglich wachsende Datenbank an smartPCNs, unabhängig von
den Herstellern oder Distributoren.

Das pcn.cockpit erhält alle Informationen über betroffenen Teilenummern von der pcn.global Datenbank und Ihren
Datenquellen.  Dank  eines  intelligenten  Vergleichsalgorithmus  werden  zuverlässig  die  passenden  PCNs  zu  den
Material-  bzw.  Stücklisten  gefunden  und  in  die  lokale  Datenbank  geladen.  Workflows  zu  Analysen  und  daraus
resultierende  Aktionen  sorgen  dafür,  dass  jede  PCN  auf  schnellstem  Wege  zu  den  Bearbeitern  kommt  und  nichts
vergessen wird.
Kein Abtippen, keine umfangreichen Tabellen mehr bei zugleich geringer Bearbeitungs- und Durchlaufzeit pro PCN.

Sprechen Sie uns darauf an, wir sind sehr gerne für Sie da.

Lutz Lindenau (Vertrieb/Produktmanagement)

Mobil: +49 (0)173 8780 668