RFID sichert Transparenz in der Werkzeughandhabung, Überblick



Beschreibung

Mold-ID – Transparenz in der Werkzeughandhabung


Optimieren Sie den Einsatz Ihrer Spritzgießwerkzeuge.
Und ermöglichen Sie die zustandsbasierter Instandhaltung.

Mold-ID macht den Einsatz von Spritzgießwerkzeugen rückverfolgbar und gewährleistet ihre optimale Auslastung. Jedes Werkzeug ist eindeutig zu identifizieren. Denn alle relevanten Daten wie Zeichnungsnummer, letzte Wartung oder Standzeit sind auf ihm gespeichert und können jederzeit abgerufen werden. Falsche Zuordnungen oder fehlende Formen sind so Vergangenheit. Produktionszyklen werden mitgezählt. Die präventive Instandhaltung der Werkzeuge wird dadurch ermöglicht. Dies verlängert die Laufzeit und unterstützt
den zuverlässigen Betrieb. Erhöht die Produktivität der Anlagen und verbessert die Wirtschaftlichkeit. Sorgen Sie für Transparenz – mit Mold-ID


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Mold-ID

RFID sichert Transparenz in der Werkzeughandhabung

Mold

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Als führender Sensorspezialist und Systemanbieter mit einer über
90 -jährigen Firmentradition ist die Balluff GmbH seit Jahrzehnten
anerkannter Partner der Fabrikautomation und Industriehydraulik.
Der Global Player ist mit 61 Vertriebsniederlassungen und Reprä-
sentanzen sowie neun Produktionsstandorten auf allen Kontinenten
leistungsstark vertreten. Der Firmensitz Neuhausen a.d.F. liegt direkt
bei Stuttgart.

Balluff beherrscht die ganze technologische Vielfalt mit unterschied-
lichsten Wirkprinzipien: hochwertige Sensoren und Systeme für die
Wegmessung und Identifikation, Sensoren zur Objekterkennung
und Fluidmessung. Zum Full-Range-Sortiment gehören beste Netz-
werk- und Verbindungstechnik sowie ein umfangreiches Zubehör-
programm.

Wir bieten innovative, erstklassige Produkte, die im unternehmens-
eigenen akkreditierten Labor geprüft wurden, und pflegen ein nach
DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziertes Qualitätsmanagement. Unsere
Technologie überzeugt im internationalen Einsatz. Denn sie erfüllt
auch regionale Standards.

Balluff steht für anwendungsspezifische Kundenlösungen, umfas-
sende Dienstleistungen, eine individuelle Beratung und prompten
Service. Dafür engagieren sich über 3000 Mitarbeiter weltweit.

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www.balluff.com

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Inhalt

Mold-ID – Bestandteile

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Auswirkung und Wirtschaftlichkeit

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Applikationsbeschreibung 6

Mit Mold-ID machen Sie den Einsatz von Spritzgießwerkzeugen
rückverfolgbar und gewährleisten ihre optimale Auslastung. Jedes
Werkzeug ist eindeutig zu identifizieren. Denn alle relevanten Daten
wie Zeichnungsnummer, letzte Wartung oder Standzeit sind auf
ihm gespeichert und können jederzeit von Ihnen abgerufen werden.
Falsche Zuordnungen oder fehlende Formen sind so Vergangenheit.
Produktionszyklen werden mitgezählt. So ermöglichen Sie die
zustandsbasierte Instandhaltung der Werkzeuge. Dies verlängert
die Laufzeit und unterstützt den zuverlässigen Betrieb. Erhöht die
Produktivität der Anlagen und verbessert die Wirtschaftlichkeit.
Sorgen Sie für Transparenz – mit Mold-ID.

Mold-ID – Transparenz in der

Werkzeughandhabung

Optimieren Sie den Einsatz Ihrer Spritzgießwerkzeuge.

Und ermöglichen Sie die zustandsbasierte Instandhaltung.

Hinter Mold-ID steht ein autarkes System. Denn alle Maschinen
sind einzeln nachrüstbar: ohne den Hersteller und unabhängig vom
Standort.

Weiteres Plus: Sowohl über einen Standard-Webbrowser als auch
über Smartphones und Tablet-PCs können Sie weltweit auf das
Mold-ID-System zugreifen. Eine App, deren Funktionalitäten durch
konfigurierbare Passwörter geschützt sind, ermöglicht den Zugriff
per Near Field Communication (NFC) auf die Daten direkt am
Werkzeug.

Ihre Vorteile

Aufzeichnen der Produktionszyklen durch autarkes System

alle Daten durch RFID direkt am Werkzeug verfügbar

optimale Werkzeugwechsel durch Visualisierung der
Inspektionsintervalle

durch Mold-ID von zeitbasierter (präventiv) hin zu
zustandsbasierter Wartung

weltweiter Zugriff auf das Mold-ID-System über einen
Standard-Webbrowser

in übergeordnete Systeme (z. B. MES – Manufacturing Execution
System) integrierbar durch JSON (JavaScript Object Notation)

sicher – Balluff Apps für den Zugriff auf das Werkzeug

automatische Dokumentation

Lokalisierung erweiterbar

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Datenträger

für jedes Werkzeug

Variante abhängig von
Umgebungsbedingungen

Schusszähler
Zur Erfassung der
Produktionszyklen

RFID-Einheit
Für die Kommunikation zum
Datenträger

Mobile Endgeräte

Daten lesen

Initialisieren der Datenträger

Setzen der Grenzwerte

Passwortschutz

Mold-ID-Einheit

kompakte Prozesseinheit

Webserver

Gateway zum Firmennetz

Visualisierung mit der
SmartLight

Werkzeuge unterliegen einem Verschleiß und müssen daher regel-
mäßig gewartet werden. Die Regelmäßigkeit der Inspektion hängt oft
von den Erfahrungswerten der einzelnen Mitarbeiter oder auch von
handschriftlichen Notizen ab, die nicht jedem zugänglich sind.
So werden die Inspektion und Wartung in vielen Fällen häufig erst
dann durchgeführt, wenn die produzierten Teile nicht mehr die
geforderten Qualitätsstandards erfüllen oder das Werkzeug seinen
Dienst versagt.

Ihre Vorteile mit autarker Mold-ID

weniger ungeplante Stillstandzeiten durch
− permanentes Zählen der Schüsse
− automatische Dokumentation am Werkzeug
− Visualisieren des Werkzeugzustands
− Hinweis für den Bediener auf die Fälligkeit der nächsten
Wartung

Transparenz über den Verwendungsgrad baugleicher Werkzeuge

Überblick zu allen Werkzeugen, die aktuell auf den Maschinen
laufen, durch Zugriff auf die Systeme per TCP/IP über das
Firmennetzwerk

mobiles Auslesen der dokumentierten Werkzeugdaten via Smart-
phone oder RFID-Handheld z. B. bei einem Audit oder bei der
Auswahl des richtigen Werkzeugs

Mold-ID macht den Werkzeugeinsatz transparent und schafft
die Voraussetzung für eine Optimierung der Prozesse und das
Monitoring Ihrer Wartung und Instandhaltung.

Mold-ID – Bestandteile

SmartLight zur Anzeige von Betriebszuständen

Ein Werkzeug

wurde erkannt

Warnungslevel

Maximallevel

überschritten

Wartung fällig

Neutraler

Zustand

Selbstdiagnose

Explorer-

zustand

Kein Werkzeug im

System erkannt

Technischer

Fehler

ToolManager MID

Das Softwaremodul bietet die effiziente Verwaltung und Organisation
aller Werkzeuge und weiterer Ressourcen, die direkt oder indirekt an
der Fertigung beteiligt sind. Mold-ID ist mit dem ToolManager MID in
ein vollständiges Manufacturing Execution System (MES) von MPDV
integrierbar.

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Mold

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Vorwärmstation

Produktion von Kunststoffteilen in

Spritzgießmaschinen

Lager mit Spritzgießwerkzeugen

Prüfung und bei Bedarf

Instandhaltung

der Spritzgießwerkzeuge

Typischer Kreislauf der Werkzeuge

Zulieferer 1

Datentransfer
Mold-ID 1

IP-Adresse

Datentransfer
Mold-ID n+

IP-Adresse

Zulieferer 2

Datentransfer
Mold-ID 1

IP-Adresse

Datentransfer
Mold-ID n+

IP-Adresse

Kontaktieren Sie uns

Ein Whitepaper über Mold-ID sowie eine individuelle und unverbind-
liche Kalkulation des Mold-ID-Einsatzes mit Ihren Zahlen erhalten Sie
kostenlos unter dieser Adresse: mold-id@balluff.de

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Horizontale Integration von Werkzeugen und Asset Tracking

Viele Unternehmen setzen ihre Werkzeuge sowohl im Stammwerk
als auch in weiteren Produktionsstätten ein oder auch bei Zulieferern,
die an kein MES angeschlossen sind. In vielen Fällen liegen nur un-
vollständige Informationen zum Verbleib und Zustand der Werkzeuge
vor, sodass der gesamte Überblick verloren geht.

Mit Mold-ID sind werksübergreifend detaillierte Informationen über
den gesamten Werkzeugbestand verfügbar. Ganz im Sinne von
Industrie 4.0 gelingt die horizontale Integration.

OEM

OEM (Original Equipment Manufacturer)

MES (Manufacturing Execution System)

MES

Tool Manager

Industrial

Cloud

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Datenträger

anbringen

Grenzwerte

festlegen

Namen definieren

Datenträger

beschreiben

Schusszähler

erkennen Bewegung

Rückmeldung an

System

RFID

Daten vom System

Schreiben auf den

Datenträger am
Werkzeug

System

Daten vergleichen

Status aktualisieren

Ansteuerung

SmartLight

Daten  auslesen

neuen Grenzwert

festlegen

Daten auf Daten-

träger schreiben

Initialisieren

Zählen

Schreiben

Vergleichen

Rücksetzen

Einmalig

Zyklisch

Wartung

Initialisieren

Datenträger anbringen: Die Datenträger bringen Sie unter
Berücksichtigung der Einbauvorschriften am Werkzeug an.
Entsprechend dem Werkzeug (Größe, Zugänglichkeit,
Bearbeitungsmöglichkeit, …) können Sie Klebe- oder
anschraubbare Ausführungen auswählen.

Grenzwerte festlegen: Für das jeweilige Werkzeug legen Sie Ihre
Grenzwerte fest. Dazu definieren Sie zwei Werte:
− Anzahl der Schüsse bis zur nächsten Wartung (Lampe rot)
− Anzahl, ab der gewarnt werden soll (Lampe gelb)

Namen definieren: Für das Werkzeug können Sie einen eindeuti-
gen Namen vergeben, z. B. die Werkzeug- oder Zeichnungsnum-
mer, die durch eine Zahl ergänzt wird. Baugleiche Werkzeuge sind
dadurch sicher voneinander zu unterscheiden.

Datenträger beschreiben: Den Datenträger beschreiben Sie
mit den zuvor festgelegten Grenzwerten. Zudem stellen Sie den
Schusszähler für das Werkzeug initial auf „0“. Dieser Wert kann
nicht mehr zurückgesetzt werden.

Zyklisch

Zählen: Über den an der Maschine installierten Sensor wird jeder
Produktionszyklus (Schuss) erfasst. Die Anzahl der Flanken, die zu
einem Schuss gehören, lässt sich mit der Software konfigurieren.
Die gezählten Flanken werden an das System zurückgemeldet.

Schreiben: Das System nimmt die Daten auf und schreibt die
Informationen direkt auf den Datenträger am Werkzeug. So wird
sichergestellt, dass keine Informationen verlorengehen, wenn das
Werkzeug die Maschine verlässt. Auf dem Datenträger befinden
sich die tatsächlichen Werte − und keine geschätzten Planwerte
aus dem ERP-System.

Vergleichen: Das System überwacht die Grenzwerte und
visualisiert den Status über die SmartLight. Wenn der Schuss-
zähler innerhalb der vorgegebenen Werte liegt, leuchtet die
Lampe grün. Ist der Wert für die „Warnung“ erreicht, wird in einen
speziellen Anzeigemodus umgeschaltet. Der untere Teil der Lampe
bleibt grün. Der obere Teil wird schrittweise mit gelb aufgefüllt. Ist
der Maximalwert erreicht, leuchtet die Lampe rot.

Wartung

Rücksetzen: Hat das Werkzeug die zuvor definierte Grenze er-
reicht, wird es laut Plan gewartet oder instand gesetzt. Bevor es
wieder zum Einsatz kommt, müssen die Grenzwerte angepasst
und auf den Datenträger zurückgeschrieben werden. Der Zähler
für die mit diesem Werkzeug insgesamt produzierten Teile ist
nicht zu manipulieren. Die Grenzwerte für Warnung und Maximum
können Sie individuell definieren.

Applikationsbeschreibung

Die Funktionalität von Mold-ID lässt sich in verschiedene Phasen aufteilen.
Diese Phasen sind hier exemplarisch dargestellt.

Inhalt Datenträger

Systemname

Werkzeugname

Schusszähler aktuell, gesamt und maximal

Warnung 1 und 2

nächste und letzte Wartung

letzte Änderung

Zykluszeit min., max. und gesamt

Status (gesperrt, Reparatur, Wartung und freigegeben)

Lagerort

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Übersicht
Detaillierte Informationen zum
Werkzeug und dem System

Mit dem Smartphone
können Sie die Daten per
Near Field Communication
(NFC) und der Mold-ID-App
direkt am Werkzeug auslesen.

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Stammhaus
Balluff GmbH
Schurwaldstraße 9
73765 Neuhausen a.d.F.
Deutschland
Tel. +49 7158 173-0
Fax +49 7158 5010
balluff@balluff.de

Balluff GmbH
Industriestraße B16
2345 Brunn am Gebirge
Österreich
Tel. +43 2236 32521-0
Fax +43 2236 32521-46
sensor@balluff.at

Balluff Sensortechnik AG
Riedstrasse 6
8953 Dietikon
Schweiz
Tel. +41 43 3223240
Fax +41 43 3223241
sensortechnik@balluff.ch

Dok.-Nr. 920126/Mat.-Nr. 244332 DE

J16; Änderungen vorbehalten. Ersetzt A15.

Balluff GmbH