Kundenmagazin Sensorik 12, Überblick



Beschreibung

Kundenspezifische Wegsensoren: In dieser Ausgabe erfahren Sie über mögliche Modifizierungen und Anwendungsbereiche der von Micro-Epsilon entwickelten Messsysteme.


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S e n s o r i k

D a s   M i c r o - E p s i l o n   K u n d e n m a g a z i n

Höchste Präzision

Neue Laser-Scanner-Generation
hat Blick für kleinste Details

ab S. 12

Ausgabe 12 | Frühjahr 2016

Messe-Neuheiten

moldCONTROL liefert 100%-Kontrolle
bei Spritzguss-Prozessen

Unternehmensnews

Supplier Award
für ME-Inspection

Im Visier

Wirbelstrom-Wegmessung
integriert und miniaturisiert

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2 Ausgabe 12

S e n s o r i k

Inhalt

Inhalt

4

7

12

18

Im Visier:

Wirbelstrom-
Wegmessung:
integriert und
miniaturisiert

News:

Peugeot schaltet mit
Micro-Epsilon Sensoren
den Turbo ein

Interview:

Ferngesteuertes
Fahrzeug für die
Pipeline-Inspektion

Schwerpunkt:

Neue Laser-Scanner-
Generation:
mit höchster Präzision

Redaktion
MICRO-EPSILON Messtechnik GmbH & Co. KG
Königbacher Str. 15 · 94496 Ortenburg / Germany
presse@micro-epsilon.de

Editorial ................................................................ 3

Unternehmensnews
Kurz gefasst .......................................................... 4
Expertenmeinung – Erich Winkler im Interview ..... 6
5 Fragen an Mårten Landaeus (DEKRA SE) ......... 7

Applikationen
Erfassung der Rotordynamik am Turbolader ......... 8
Abstandskontrolle beim 3D-Druck .......................... 9
Beladungserkennung in Waschmaschinen ......... 10
Farbmessung an LED-Panel (RGB) .................... 11

Schwerpunkt:
Neue Laser-Scanner-Generation

hat Blick für kleinste Details ................................. 12

Lösungen
Alles im Lack ....................................................... 16

Im Visier
Wirbelstrom-Wegmessung.................................. 18

Messe-Neuheiten
moldCONTROL liefert
100%-Kontrolle bei Spritzguss-Prozessen .......... 20
Konfokale Sensoren:
Mit Abstand präzise messen ............................... 20
Neuer Seilzugsensor
schafft neue Möglichkeiten  ................................ 21
Präzise und schnelle Inspektion
kleiner Bohrungen mittels boreCONTROL .......... 21

Engagement
RoboCup WM 2016: „TIM“ sucht und findet....... 22
Micro-Epsilon und
wissenswerkstatt Passau sind Partner ................ 22

Service
Termine 2016 ........................................................ 3
Chronik ................................................................ 23
Branchenindex .................................................... 23
Produktindex ....................................................... 23

Titelbild
Neuheit: Laser-Scanner scanCONTROL 29xx-10/BL

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Ausgabe 12 3

S e n s o r i k

Termine 2016

Messen

Datum

Messename

Stadt (Land)

Aussteller

25.04.2016 - 29.04.2016

Hannover Messe

Hannover (Deutschland)

MICRO-EPSILON Deutschland

26.04.2016 - 29.04.2016

Control

Stuttgart (Deutschland)

MICRO-EPSILON Deutschland

10.05.2016 - 13.05.2016

analytica

München (Deutschland)

MICRO-EPSILON Deutschland

10.05.2016 - 12.05.2016

Sensor+Test

Nürnberg (Deutschland)

MICRO-EPSILON Deutschland

16.05.2016 - 18.05.2016

AISTech

Pittsburgh (USA)

MICRO-EPSILON USA

21.06.2016 - 24.06.2016

Automatica

München (Deutschland)

MICRO-EPSILON Deutschland

06.07.2016 - 07.07.2016

Manufacturing & Engineering

Newcastle (Großbritannien)

MICRO-EPSILON UK Ltd.

Mehr Raum für neue Ideen

Befand sich das erste Elektroniklabor Mitte
der 70er noch im Keller eines Privathauses,
wurde im Jahr 1979 schon das erste eigene
Firmengebäude der Micro-Epsilon Messtech-
nik GmbH & Co. KG gebaut, bezogen und im
Laufe der Jahre stets erweitert. Kontinuität, ein
breites, innovatives Produktspek trum und das
Vertrauen unserer Kunden in uns als zuverläs-
sigen Partner an ihrer Seite, haben den Weg
geebnet. Seit mehr als 45 Jahren steht Micro-
Epsilon für Innovation auf dem Gebiet der
Sensorik und Messtechnik und für individuelle,
kundenspezifische Lösungen.

Am Standort in Ortenburg werden seit nun-
mehr 40 Jahren neue Ideen geboren und um-
gesetzt – ein Jubiläum, das wir in diesem Jahr
feiern möchten. Gleichzeitig geben wir unse-
ren Ideen mehr Raum, indem wir unser neues
fünfstöckiges Firmengebäude Mitte Juli ein-
weihen. Bei einem „Tag der offenen Tür“ am
17. Juli von 10 bis 15 Uhr an unserem Haupt-
sitz in Ortenburg dürfen Sie sich gerne ein ge-
naueres Bild unseres Unternehmens machen.

In all den Jahren baute Micro-Epsilon nicht nur
Erfahrung, Wissen und Know-how auf, son-
dern auch zahlreiche Standorte weltweit. Das
Unternehmen konnte wachsen, während wir
aber mit unseren Produkten gleichzeitig dem
weltweiten Trend der Miniaturisierung folgen.
Welcher Maschinen immer integrierter und

Bauteile immer kleiner werden lässt, was in
der Folge auch kleinere und präzisere Senso-
ren voraussetzt.

Die neue Laser-Scanner-Generation der Se-
rie scanCONTROL bietet eine Referenzauf-
lösung von 1 µm bei einer nur mehr 10 mm
langen, blauen Laserlinie, die kleinste Details
zuverlässig detektiert. Die neuen Laser-Trian-
gulationssensoren optoNCDT 1320 und 1420
sind dank ihres extrem kleinen Lichtflecks, der
kompakten Sensorbauweise mit integrierter
Auswerteelektronik und des innovativen Webi-
nterfaces einmalig und ermöglichen durch ihre
speziellen Eigenschaften präzise Messungen
feinster Details.

Details zu unseren neuen Sensorgeneratio-
nen, beispielsweise den äußerst kompakten
und robusten Wirbelstromsensoren der Serie
eddyNCDT 3001 und 3005, haben wir für Sie
auf den nächsten Seiten zusammengestellt.

Mit besten Grüßen, Ihr

Dr. Thomas Wisspeintner
Geschäftsführer Marketing und Vertrieb

Download:
Zeitschrift als PDF


http://bit.ly/1LuAyhi

E d i t o r i a l

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4 Ausgabe 12

S e n s o r i k

Kurz gefasst

Micro-Epsilon Frankreich, mit Sitz in Saint
Germain en Laye nahe Paris, feiert in diesem
Jahr das 20. Firmenjubiläum. 1996 wurde die
Unternehmenstochter gegründet, die damals
als kleiner Vertriebsstandort begonnen hatte.
Micro-Epsilon Frankreich kann seitdem ein
kontinuierliches Wachstum verzeichnen.

Das Team um Geschäftsführerin Elena Stant-
chev darf sich neben dem stetigen Unter-
nehmenswachstum und dem anstehenden
Jubiläum aber auch über aktuelle schriftliche
Auszeichnungen von Kunden freuen. So gab es
die Bestnote 10/10 für Micro-Epsilon von EDAP
TMS France, einem Hersteller medizinischer
Geräte für die Krebsbehandlung. Honeywell Tur-
bo Technologies bewertete das Unternehmen
ebenfalls sehr gut mit der Note 9/10.

Diese Unternehmen geben Ihre Einstufung
und Bewertung von Geschäftspartnern nach
verschiedenen Kriterien ab. Hier wird beispiels-
weise Bezug auf die Qualität von Service und
Produkten genommen, auf die Einhaltung von
Lieferzeiten und auf die Zuverlässigkeit der ein-
gesetzten Sensoren.

Von Saint Germain en Laye aus werden alle
Micro-Epsilon Produkte in Frankreich vertrieben.
Dies ermöglicht eine regionale, kompetente und
persönliche Betreuung der Kunden vor Ort, so-
wohl bei der Beratung und Umsetzung techni-
scher Projekte als auch beim Kundenservice.

20 Jahre Micro-Epsilon Frankreich –
20 Jahre Qualität

U n t e r n e h m e n s n e w s

Peugeot schaltet mit Micro-Epsilon
Sensoren den Turbo ein

Die Rallye Dakar ist als härtestes Rennen der
Welt bekannt. Das Siegerauto, ein zweirad-
getriebener Peugeot 2008 DKR mit 3-Liter-
Motor, Bi-Turbo und rund 350 PS wurde von
den erfahrensten Piloten des Teams, Sté-
phane Peterhansel und Jean-Paul Cottret,
auf den ersten Platz gefahren.

Mit an Bord war auch das Micro-Epsilon Mess-
system turboSPEED DZ140 in Verbindung mit
einem DS1-Sensor zur Messung der Turbo-
laderdrehzahl im Fahrzeug. Neun von zwölf
Tagesetappen gewann man während der Ma-
rathon-Rallye mit dem 2008 DKR und erzielte
dabei sieben Doppel- und zwei Dreifacherfolge.

Die Fahrer absolvierten insgesamt 9.500 Kilo-
meter in Argentinien und Bolivien, bei extremen
Wetterbedingungen und Höhenlagen bis 4.800
Meter.

Als der Wagen, noch mit Sand und Ton behaf-
tet, wieder bei Peugeot eintraf, schoss das Peu-
geot-Team ein Foto von Elena Stantchev, der
Geschäftsführerin von Micro-Epsilon France,
und dem Siegerfahrzeug. Peugeot Sport zeig-
te sich äußerst zufrieden mit den eingesetzten
Sensoren.

Die neuen Laser-Triangulationssensoren
opto NCDT 1320 und 1420 stechen mit ihrem
einmaligen Konzept heraus, welches aus
kleiner Baugröße, intelligenter Signalverar-
beitung und Präzision besteht. Jetzt haben
die smarten Minis den begehrten Red Dot
Award 2016 in der Kategorie Industrial De-
sign gewonnen.

Laser-Triangulationssensoren messen berüh-
rungslos und verschleißfrei Weg, Abstand und
Position. Micro-Epsilon setzt mit den Laser-
sensoren optoNCDT 1320/1420 neue Maßstä-
be in der Lasertriangulation, aber auch in der
Funktionalität und ihrem Design. Dieses wurde
jetzt mit dem Red Dot Award Industrial Design
2016 ausgezeichnet. Dieser Designwettbewerb
für Produkte besteht bereits seit 1954. Seine
Auszeichnung, der „Red Dot“, ist ein weltweit
anerkanntes Qualitätssiegel. Eine 41-köpfige
Experten-Jury bewertete aus einer Rekordzahl
von 5.214 Produkten aus 57 Nationen die bes-
ten Produkte des Jahres.

Die prämierten Laser-Triangulationssensoren
überzeugten wegen des perfekten Zusammen-
spiels mehrerer Faktoren. Sie sind äußerst kom-
pakt mit integriertem Controller, was sie auch
in engen Bauräumen einsetzbar macht. In den
smarten Miniatursensoren stecken außen wie
innen viele Neuerungen. Sie bieten messtechni-
sche Innovationen, eine sensortyp-spezifische
Farbcodierung der Kabeldurchführung und zu-
sätzlich ein intuitiv bedienbares Webinterface.
Der extrem kleine Lichtfleck, der durch eine
Optik auf einen äußerst geringen Durchmesser
fokussiert wird, ermöglicht die Messung feinster
Details.

Red Dot Design Award 2016 für
smarte Laser-Sensoren

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Ausgabe 12 5

S e n s o r i k

Ing. Václav Vomáčka verabschiedet sich als
Geschäftsführer der Micro-Epsilon Czech
Republic in den Ruhestand.

Seine Tätigkeit als Geschäftsführer begann im
Jahre 1991 mit der Gründung des Unterneh-
mens Micro-Sensor, welches im Jahre 2006 in
Micro-Epsilon Czech Republic umfirmiert wur-
de. Seit der Gründung dieses Unternehmens
der Micro-Epsilon Unternehmensgruppe war
Ing. Václav Vomáčka damit als Geschäftsfüh-
rer tätig und für die Produktion und den Betrieb
verantwortlich.

Unter der kompetenten Leitung von Ing. Václav
Vomáčka konnte Micro-Epsilon Czech Repub-
lic ein stetiges Wachstum verzeichnen und ist
inzwischen ein wichtiger Standort innerhalb
der Micro-Epsilon Unternehmensgruppe, der
für qualitativ hochwertige Produkte und prä-
zise Sensorfertigung steht. Einen Namen hat
sich das Unternehmen zudem als zuverlässi-
ger und stabiler Arbeitgeber gemacht.

Die  Nachfolge  von  Ing.  Václav  Vomáčka  tritt
Dipl. Ing. Jiří Švec an, der zuvor bereits auf
Managementebene tätig war und seit 2001 im
Unternehmen tätig ist.

Neben einer hohen PS-Zahl haben die
Rennwagen der Tuning Akademie Ingol-
stadt Messtechnik von Micro-Epsilon an
Bord. Die laser-optischen Abstandssenso-
ren liefern präzise Messwerte, mit denen
sich die Fahrzeugleistung optimieren lässt.
Die Saison 2015 war für das Rennteam der
Tuning Akademie ein voller Erfolg.

Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring konn-
te man sich seitens des Rennteams über ei-
nen Weltmeistertitel in der Kategorie VIII, der
Klasse der alternativen Antriebskonzepte
(SPAT), freuen. Die optischen Sensoren von
Micro-Epsilon sind für die Messung von Weg,
Abstand und Position konzipiert und mit einem
integrierten, digitalen Signalprozessor aus-
gestattet. In der letzten Saison waren sie mit
dem Audi A4 V6 3.0 TDI quattro sprichwörtlich
„ganz schön auf Achse“. Zwei Laser-Sensoren
optoNCDT 1402-250 VT wurden in x-Richtung
oberhalb der Vorder- und Hinterachse unter
der Karosserie befestigt und lieferten Mess-
werte während des Fahrbetriebes. Der dreh-
bare Kabelanschluss und eine RS422-Schnitt-
stelle verleihen ihnen ein Plus an Flexibilität.
Gegen die auftretenden Vibrationen während
der Fahrt zeigen sich diese Sensoren robust.
Nach unten gerichtet messen sie berührungs-
los den Abstand des Fahrzeugs zur Fahrbahn.
Damit wird die Fahrzeughöhe stetig in Bezug
zur Geschwindigkeit des Rennwagens be-
stimmt, so können die aerodynamische Ba-
lance und der jeweilige Abtrieb an Vorder- und
Hinterachse exakt ermittelt werden. „Wir sind
sehr zufrieden mit dieser hochpräzisen und in
der Handhabung optimalen Sensortechnolo-
gie“, so der Geschäftsführer der Tuning Aka-
demie, Dipl.-Ing. Thomas Hanisch.

Das Unternehmen ME-Inspection in Bra-
tislava, Slowakei, ist A-Supplier. Diese
Auszeichnung wurde im letzten Jahr vom
Bereich Tire Production Equipment des
internationalen Automobilzulieferers Conti-
nental verliehen.

Damit würdigte man herausragende Leistun-
gen für die Reifenproduktion. Es handelt sich
dabei um alle Produkte und Services des Un-
ternehmens der Micro-Epsilon Systemgruppe.

Dazu zählen unter anderem Preisgestaltung,
Qualität, Kooperation/Service, Projektmanage-
ment, Projektentwicklung und eingesetzte
Technologien. Die Continental Automotive
Group ehrt mit der jährlichen Preisverleihung
herausragende Leistungen seiner mehr als
900 strategischen Zulieferer.

ME-Inspection ist auf die Messung von geo-
metrischen Größen und die visuelle Kontrolle
in der Gummi- und Automobilindustrie spezi-
alisiert. Die Systemgruppe Micro-Epsilon zählt
im Bereich der Messung und visuellen Kont-
rolle im Hinblick auf Qualität und Produktbreite
in der Gummi -Industrie zu den führenden An-
bietern weltweit.

Verabschiedung
von Ing. Václav Vomáčka

Optische Sensoren machen das
Rennen

U n t e r n e h m e n s n e w s

Supplier Award
für ME-Inspection

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6 Ausgabe 12

S e n s o r i k

U n t e r n e h m e n s n e w s

Die neuen Laser-Triangulationssensoren
der Serie optoNCDT 1320 und 1420 zeich-
nen sich durch ihr einzigartiges Konzept
aus. Was macht sie so besonders?

Der extrem kleine Lichtfleck, der durch eine
Optik auf einen äußerst geringen Durchmesser
fokussiert wird, ermöglicht die Messung feins-
ter Details. Der kompakte Sensorkopf erlaubt
die Montage in begrenztem Bauraum. Auch
die integrierte Auswertelekektronik spart Platz
und vereinfacht die Verkabelung.

Dazu kommen das hervorragende Preis-Leis-
tungs-Verhältnis und das innovative HTML 5
Webinterface, welches einfache Bedienung
mittels vordefinierter Setups für verschiedene
Oberflächen (z.B. Leiterplatten) ermöglicht. Mit
den voreingestellten Presets und dem Quality
Slider lassen sich die Sensoren sehr einfach
parametrieren.

Wo lagen die Grenzen früherer
Sensorgenerationen?

Frühere Sensorgenerationen waren in ih-
rer Auflösung, Linearität, Messfrequenz und
Baugröße am Limit. In allen Punkten hat
Micro-Epsilon die neuen Lasersensoren

optoNCDT 1320/1420 wesentlich verbessert.
Außerdem besitzen sie im Vergleich zu ande-
ren Produkten am Markt keinen externen Con-
troller, sind wesentlich schneller und genauer,
reagieren nicht empfindlich auf Fremdlicht und
bieten eine höhere Messfrequenz. Sie heben

optoNCDT 1320 und 1420:

Smarte Laser-Sensoren
im Miniaturformat

sich deutlich ab, allerdings nicht nur durch
eine einzelne Eigenschaft, sondern vielmehr
durch die einzigartige Kombination aus Ge-
schwindigkeit, Baugröße, Performance und
Anwendungsvielfalt, die sie auszeichnet.

Bleiben wir bei der Anwendungsvielfalt:
Bei welchen Messaufgaben lassen sich die
smarten Laser-Sensoren ideal einsetzen?

Die Sensoren können über alle Branchen hin-
weg eingesetzt werden. Präzise Messungen
und ihre Kompaktheit, ohne externen Cont-
roller, werden in der Automatisierungstechnik,
im Maschinenbau oder im Hinblick auf alter-
native Energien nachgefragt. Ein Beispiel sind
Windkraftanlagen, bei denen die kompakte
und leichte Bauweise nötig ist und sie sich per
Preset für metallische Oberflächen optimieren
lassen. Für Langzeitmessungen ist Datenre-
duktion ein wichtiges Kriterium. Die Sensoren
zeigen sich dazu robust und können sowohl
auf schwierigen Oberflächen, wie Glas, Silizi-
um, Metall, Kunststoff, Lack, verzinktem Blech,
als auch auf unterschiedlichen Farben hoch-
genau messen.

Die Laser-Sensoren werden also auch in der
Verpackungsindustrie, Elektroproduktion, Holz-

industrie, Logistik, Medizintechnik, La

ser

gravieranlagen und der Qualitätssicherung
verwendet. Anwendungsbeispiele sind Be-
stückungsautomaten, Karosserie- und Werk-
zeugpositionierungen in der Linie oder auch
die Vermessung von Kunststoffteilen, bei de-
nen die Herausforderung im Eindringen des
Lasers in unterschiedliche Materialmischun-
gen und Farben besteht, was sich durch die
vorhandene Preset-Einstellung auf einfache Art
und Weise realisieren lässt. Ein weiteres wich-
tiges Kriterium für alle Einsatzgebiete ist die
Smartheit der Sensoren.

Das ist ja gerade in Bezug auf Industrie 4.0
ein großes Thema!

Genau. Sensoren sollen dort kommunizie-
ren und generell dazu beitragen Prozesse
effektiver, günstiger und anpassungsfähiger
zu machen. Ein smarter Sensor erfasst die
Messgrößen und vereint Signalerfassung und

Signalaufbereitung in einem Gehäuse. Der Be-
griff „smart“ ist sozusagen ihrer „Intelligenz“
zugeschrieben. Messaufgaben ohne externen
PC zu lösen, bedeutet Kostensenkung, höhere
Flexibilität, Zuverlässigkeit und Miniaturisie-
rung. Smarte Sensoren sind über alle Indust-
riezweige hinweg die Zukunft.

Fortschrittlich ist aber auch das Design
dieser Sensoren: sie wurden mit dem Red
Dot Design Award 2016 ausgezeichnet!

Die neuen Laser-Triangulationssensoren ha-
ben mit ihrem einmaligen Konzept den Award
in der Kategorie Industrial Design gewonnen.
Hier wurden nicht nur bezüglich der Funktio-
nalität, der Miniaturisierung und der Bedien-
barkeit, sondern auch bezüglich des Designs
neue Maßstäbe gesetzt. Nachdem mehr als
5.000 Produkte aus 57 Nationen von einer
Experten-Jury bewertet wurden, freut es uns
besonders zu den Gewinnern zu gehören und
das weltweit anerkannte Qualitätssiegel ver-
wenden zu dürfen.

Es sind immer individuelle Kundenlösun-
gen erforderlich. Wie können die moder-
nen Laser-Sensoren optoNCDT 1320 und
1420 speziell an die Messaufgaben der
Kunden angepasst werden?

Jeder Kunde hat seine eigenen und ganz spe-
ziellen Wünsche und Anforderungen. Micro-
Epsilon löst seit mehr als 45 Jahren besondere
Messaufgaben für Größen, wie Weg, Abstand,
Position, Farbe und Temperatur.

Das Unternehmen ist für seinen Service be-
kannt. So werden dem Kunden nicht nur
vorhandene Systeme angeboten, sondern
auch individuelle Lösungen für alle speziellen
Messaufgaben. Auch bei den Laser-Triangu-
lationssensoren kann dieser Service ange-
boten werden. Die Kabellänge verändern, in
den Anschlüssen variieren, kundenspezifische
Voreinstellungen oder auch den Messbereich
und den Grundabstand bei größeren Stück-
zahlen anpassen wären mögliche realisierbare
Lösungen.

Erich Winkler,

Produktmanagement

Laser-Triangulations  -

sensoren

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Ausgabe 12 7

S e n s o r i k

Kamera angebracht. Da das Fahrzeug
in der Wüste im Inneren der stählernen
Pipeline eingesetzt wird, ist es extrem
hohen Temperaturen ausgesetzt. Um
diesen standzuhalten, kühlt eine Küh-
leinheit die verbaute Elektronik und den
Laser, die Kamera wird mit derselben
Einheit wassergekühlt. Ein CDAQ Ether-
net I/O-Modul steuert die Sensoren. Um
das Gewicht möglichst gering zu halten,
liefert das Versorgungskabel lediglich
die Spannungsversorgung und Ethernet.
An der Oberseite des Fahrzeugs kann
ein fünftes Rad ausgefahren werden.
Dieses Rad ist ferngesteuert und wird an
die Oberseite der Pipeline gedrückt, um
damit steile Winkel zu überwinden.

Welche Rolle spielen hier die
Sensoren?
Die Sensoren sind ein entscheidender
Faktor für das Equipment. Es gilt Mängel
an der Wurzelschweißung im Inneren der
Pipeline zu finden. Der Sensor überprüft
die Schweißnaht auf Fehlstellen, wie
hohe oder niedrige Wurzeln, Hohlräume

Welche Produkte bietet DEKRA
generell an?
Dekra bietet Lösungen für sämtliche
In spek  tions-  und  zerstörungsfreie  Prü-
fungs

aufgaben sowie herkömmliche,

fern gesteuerte und automatisierte Ins-
pektionsmöglichkeiten für die meisten
Inspektionstechniken. Wir liefern sowohl
Einzelkomponenten als auch schlüssel-
fertige Lösungen und können auch die
Inspektion vor Ort durchführen.

Um kilometerlange Pipelines ab-
fahren und sichten zu können, wird
ein vollautomatisches Fahrzeug
der DEKRA genutzt. Auf diesem ist
moderne Inspektionstechnik montiert.
Wie ist das ferngesteuerte Fahrzeug
konstruiert?
Die Hülle besteht aus einer Edelstah-
lummantelung. Im Inneren befindet sich
die gesamte Elektronik wie z.B. Servo-
Mechanismen, Ethernet-Schnittstellen,
Sensoren etc. Außen ist auch ein sepa-
rates rotierendes Gehäuse mit einem
Micro-Epsilon Sensor und einer HD-

U n t e r n e h m e n s n e w s

und falsche Ausrichtung. Die Kamera
sichtet Verfärbungen der Schweißzone
und eventuelle Fremdkörper.

Warum haben Sie sich für
scanCONTROL entschieden?
Zum einen hatten wir zuvor schon gute
Erfahrungen mit Micro-Epsilon Produk-
ten gemacht, die unserer Meinung nach
präzise und zuverlässig sind. Die Un-
terstützung seitens des schwedischen
Vertriebspartners war großartig. Die
Entwicklung des ROV (Remotely Ope-
rated Vehicle), des Pipelinefahrzeugs,
musste in weniger als vier Monaten ab-
geschlossen sein, da das Gas-Pipeline
Projekt kurz darauf startete. Wir hätten
das ROV nicht in so kurzer Zeit ohne
die Softwareunterstützung und die kur-
ze Lieferzeit seitens Micro-Epsilon und
Micro-Epsilon Sensotest bauen können.

Was denken Sie über die zukünftige
Entwicklung der industriellen
Inspektionstechnologie?
Wir blicken einem wachsenden Markt für
verschiedenste Applikationen entgegen.
Seit neue Technologien und Produkte
entwickelt werden, können Inspektions-
geräte immer fortschrittlichere Aufgaben
ausführen.Inspektionen, die früher von
Prüfern durchgeführt wurden können
nun mit ROVs durchgeführt werden. Sie
erhöhen das Maß an Sicherheit für das
Personal und bieten eine zuverlässigere
Inspektion.

5 Fragen an...

...Mårten Landaeus

(DEKRA Schweden)

Ferngesteuertes Fahrzeug der DEKRA für die Pipeline-Inspektion

Ausgestattet mit dem Laser-Scanner scanCONTROL prüft ein spezielles Fahrzeug aus Sicherheitsgründen
die Innenseite von Pipelines auf Deformationen und Risse.

DEKRA arbeitet für erhöhte
Sicherheit in verschiedensten
Branchen mit unabhängigen
Inspektions-, Test- und
Zertifizierungsmöglichkeiten.
DEKRA ist Europas führende
Expertenorganisation mit 35.000
Mitarbeitern in 58 Ländern.

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8 Ausgabe 12

S e n s o r i k

A p p l i k a t i o n e n

Um das Verhalten von Turboladern in verschie-
denen Belastungszuständen zu untersuchen,
werden Wirbelstrom-Wegsensoren an Turbo-
laderprüfständen eingesetzt. Die Miniaturbau-
form der Sensoren und ihre Widerstandsfähig-
keit gegenüber Öl und hohen Temperaturen
erlauben die präzise messtechnische Erfas-
sung des Schmierspalts an hydrodynamisch
gelagerten Rotorwellen.

Dazu werden die Lage des Wellenzentrums
und die Wellenbewegung, der sogenannte Or-
bit, an zwei Messebenen mit jeweils zwei Sen-
soren erfasst. Eine Messebene befindet sich
dabei an der Verdichterseite des Turboladers,
die andere Messebene auf der Turbinenseite
des Laders. Durch die 90° zueinander ver-
setzte Anordnung der Sensoren können somit
Rückschlüsse auf die Bewegung der Welle in
verschiedenen Belastungszuständen gezogen
werden.

Die messtechnische Erfassung dieser Para-
meter erlaubt eine frühzeitige Erkennung von
Störeinflüssen, beispielweise Ausrichtfehler
oder Unwucht. Diese Sensoren kommen bei
einer Vielzahl weiterer Applikationen zum Ein-
satz.

Vorteile

ƒ

Hohe Genauigkeit

ƒ

Miniaturbauform des Sensors

ƒ

Beständigkeit gegenüber Öl

ƒ

Hohe Temperaturen

Anforderungen an das Messsystem

ƒ

Messbereich: 400 µm,

ƒ

Genauigkeit: 20 µm (absolut)

ƒ

Grenzfrequenz: 20 kHz

Umgebungsbedingungen

ƒ

Temperatur: 100°C

ƒ

Medium: Öl

Systemaufbau

ƒ

4x DT3300 Wirbelstrom-Wegmesssystem

ƒ

4x ES04 Geschirmter Sensor

ƒ

4x EC6 Sensorkabel

ƒ

4x EA3200-ES04M-EC6 Anpassungsplatine

ƒ

4x E3000 LC/0,04/0,44/spez. Linearitäts-
kalibrierung

ƒ

4x E3000 TCS/20/150/spez. Temperatur-
kompensation

Erfassung der Rotordynamik am Turbolader

eddyNCDT

ƒ

Berührungslose Messung

ƒ

Hohe Temperaturstabilität

ƒ

Unempfindlich gegen Schmutz, Staub
und Öl

Controller DT 3300

Controller DT 3300

ES04 Sensoren

Rotierende
Welle

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Ausgabe 12 9

S e n s o r i k

A p p l i k a t i o n e n

Die Mikro-Laser Sinter-Technologie ist eine ad-
ditive Fertigungstechnologie, bei der auf Basis
von digitalen 3D-Konstruktionsdaten aus Me-
tallpulvern durch Laserstrahlung schichtweise
ein Bauteil aufgebaut wird. Das Verfahren ist
auch unter dem Begriff industrieller 3D-Druck
bekannt.

Dieser Prozess besteht aus folgenden
zyklischen Teilschritten
1)  Auftragen der Pulverschicht + Abziehen

auf die richtige Dicke durch ein Rakel

2)  Verschmelzen des Pulvers im Bauteilquer-

schnitt

3) Absenken der Bauplattform
Der Vorgang startet wieder bei 1) und wieder-
holt sich bis zur Fertigstellung des Bauteils

Um die exakte Positionierung von Rakel zu
Grundfläche zu gewährleisten (Abstand und
Verkippung) muss diese genau kontrolliert
werden. Vier CSE05(01) Sensoren werden da-
für verwendet. Auch die Ebenheit der absenk-
baren Bauplattform muss vor Prozessstart
geprüft werden. Dies passiert vor Prozessstart
mit drei CS02 Sensoren, welche in einem Auf-
satz-Modul integriert sind.

Vorteile

ƒ

Robustheit und Tauschbarkeit der Sensoren

ƒ

Sensor-Spezialausführung CSE05(01) ->
Sensor mit spezieller PEEK-Kappe, um die
Standzeit/Servicezyklen zu verlängern

ƒ

Sync-Funktion der Einzelkanäle zueinander
-> je zwei Kanäle messen auf das schwe-
bende Rakel

Anforderungen an das Messsystem

ƒ

Messbereich: 200 µm

ƒ

Genauigkeit (auch Tauschbarkeit): 0,5 µm

ƒ

Temperatur: 20 - 35°C

Medium: Ar Atmosphäre
Störfelder: Kontakt des Sensors zu Metallpulver

Umgebungsbedingungen

ƒ

Temperatur: 100°C

ƒ

Medium: Öl

Abstandskontrolle beim 3D-Druck mit kapazitiven Sensoren

capaNCDT

ƒ

Berührungslos und verschleißfreies
Messverfahren

ƒ

Messung von Weg, Abstand und Dicke

Verschmelzen

Auftragen

Absenken

Laser

Digitales Datenmodell des Bauteils

Auftragen der Pulverschicht

Verschmelzen des Pulvers
im Bauteilquerschnitt

Die Bauplattform senkt sich

Auftragen der
nächsten Pulverschicht

Der Vorgang wiederholt sich
bis das Bauteil fertig ist

Entfernen des nicht
verschmolzenen Materials

Fertiges Bauteil

Systemaufbau
Ebenheit

Rakel

3x CS02

4x CSE05(01)

3x CC1,0C

4x CC0,25C-B/90

3x Vakuumdurchführung  4x Vakuumdurchführung
3x CC2,0B

4x CC3,0B/90

3x DL6220/LC

4x DL6220/LC

1x DT6220

1x DT6220

3x SCAC3/4 Signalkabel

4x SCAC3/4 Signalkabel

background image

10 Ausgabe 12

S e n s o r i k

Signale entfällt, kann aber optional auch reali-
siert werden.

Beim Beladen der Trommel sinkt nun der
Laugenbehälter ab und erzeugt eine Weg-
änderung am Dämpfer. Zwischen Weg und
Beladung muss jedoch ein eindeutiger und
reproduzierbarer Zusammenhang vorhanden
sein, damit der Waschmaschinen-Hersteller
sein Know-how nutzen und die gewünschten
Features realisieren kann. Dies ist vor allem
bei Federdämpfern und eingeschränkt auch
bei Freilaufdämpfern möglich. Einfache Rei-
bungsdämpfer sind jedoch nicht geeignet.

Während des Waschvorgangs kann dann mit
diesem Sensor auch ohne zusätzliche Hard-
ware die Unwucht der Trommel erfasst und
somit die Drehzahl während des Schleuderns
dynamisch geregelt werden. Gerätelauf und
Schleuderwirkung werden verbessert und die
Lebensdauer der Maschine erhöht.

Magneto-induktive Wegsensoren sind überall
dort geeignet, wo ein großer Messbereich auf
niedrige Kosten und hohe Stückzahlen trifft.

Energieeffizienz und Umweltschutz gewinnen
bei modernen Waschmaschinen immer mehr
an Bedeutung. Um hier ein optimales Ergeb-
nis erzielen zu können, muss unter anderem
vor Waschbeginn die Beladung gemessen
werden. Die Beladungsmessung ermöglicht
sowohl eine optimale und maximale Beladung
der Maschine als auch eine dazu passende
Dosierung des Waschmittels. Somit werden
die Betriebskosten gesenkt und gleichzeitig
die Umwelt geschont.

Eine direkte Messung des Gewichts z. B. über
Wägezellen ist teuer. Weitaus kosteneffizienter
ist eine indirekte Messung des Dämpferwegs.
Micro-Epsilon bietet hier kostengünstige
Lösungen zur Wegmessung in Großserien.
Diese wird hier mit dem magneto-induktiven
Wegsensor MDS-40-LP-F realisiert, der direkt
in den Dämpfer integriert wird. Dieses abso-
lute Messprinzip erfasst kontinuierlich und
mit hoher Dynamik die Position des Kolbens
im Dämpfer. Trotz seiner kompakten Bauform
erfasst der Sensor Messbereiche von 40 mm
und mehr. Ein essentieller Vorteil ist die Sig-
nalausgabe über ein Rechtecksignal, das sehr
kostengünstig über einen – meist ohnehin
vorhandenen – Digital-Eingang eines Micro-
Controllers ausgewertet werden kann. Hierzu
muss lediglich die Periodendauer des Signals
gemessen werden. Der Umweg über analoge

A p p l i k a t i o n e n

Beladungserkennung in Waschmaschinen

Anforderungen an das Messsystem

ƒ

Messbereich: 40 mm

ƒ

Kompakte Bauform

ƒ

Einfach auswertbares Sensorsignal

Gründe für die Sensorwahl

ƒ

Statisch und dynamisch wirksames
Sensorprinzip

ƒ

Kostengünstige MDS-Elektronik

ƒ

Integrierbarkeit des Sensors in den Dämpfer
durch kurze Baulänge

Sensormodell

ƒ

MDS-40-LP-F

Waschmaschinendämpfer mit
integriertem Sensorelement

background image

Ausgabe 12 11

S e n s o r i k

A p p l i k a t i o n e n

Werden RGB LED-Panels hergestellt, besteht
die Herausforderung darin, eine einheitliche
homogene Gesamtfläche zu schaffen. Die-
se wird durch das Aufbringen einer Diffusor-
Schicht ermöglicht, die eine gleichmäßige
Streuung des ansonsten punktförmigen LED-
Lichts erlaubt. Um Fehler im Material und bei
der Produktion zu vermeiden, wurde das Inline-
Farbmesssystem colorCONTROL ACS7000
mit der Empfangseinheit ACS3-TR eingesetzt.
Somit können Fehler bereits während des
Herstellungsprozesses erkannt werden, die
bisherige manuelle Endkontrolle ist nicht mehr
notwendig. Die RGB LED-Panels wurden unter
einer 3-Achsen-Verfahreinheit positioniert und
in der X- und Y-Achse abgescannt, wodurch
die Homogenität der Fläche geprüft werden
konnte. Mit dem Inline-Farbmesssystem co-
lorCONTROL ACS7000 wurde eine konstante
100% Endkontrolle erreicht.

Das Farbmesssystem colorCONTROL
ACS7000 eignet sich für zahlreiche Anwen-
dungen der Qualitätskontrolle oder Prozess-
industrie.

Vorteile

ƒ

Gewährleistung der Homogenität und
Intensität

ƒ

Farbe wird automatisch geprüft

ƒ

Verbesserung der Produktionsabläufe

Anforderungen an das Messsystem

ƒ

Konstanter Messabstand  20 mm

ƒ

Messgenauigkeit ∆E < 0,1
(ein Unterschied von ∆E = 0,5 ist mit dem
Auge kaum erkennbar)

ƒ

Berührungslose Farbmessung

ƒ

SPS-Anbindung über Ethernet-Schnittstelle
und Digitale I/Os

Systemaufbau

ƒ

colorCONTROL ACS7000

ƒ

ACS3-TR9-200-1200

ƒ

XYZ-Verfahreinheit

Farbmessung an LED-Panel (RGB)

Gründe für Systemwahl

ƒ

Hohe Genauigkeit

ƒ

Inline-Messgerät

ƒ

Ethernet-Schnittstelle

Das Inline-Farbmesssystem
colorCONTROL ACS7000
mit Empfangssensor ACS3-TR

LR

M18x1

37

49

23

dR

Abmessungen Messkopf
LR: Kabellänge
dR: Messstrahlgröße

colorCONTROL ACS7000

ƒ

Inline-Spektralmessung

ƒ

Berührungslose Farbmessung

ƒ

Hohe Messgenauigkeit

background image

Messbereich z-Achse
(Profilhöhe)

Messbereich
x-Achse (Profilbreite)

Linienoptik

Empfangsoptik

Sensor-Matrix

12 Ausgabe 12

Auch winzige Messobjekte

passen ins Profil der neuen

Laser-Scanner-Generation

Im Hinblick auf Baugröße, Genauigkeit und Messrate zählen Laser-Scanner
der Produktfamilie scanCONTROL zu den leistungsfähigsten Profilsensoren
weltweit. Sogar kleinste Teile können mit höchster Präzision erfasst werden,
womit eine neue Dimension der Qualitätskontrolle möglich wird.

Sensor-Matrix (Pixel)
Das diffus reflektierte Licht der
Laserlinie wird auf der hochwertigen
Sensor-Matrix abgebildet

Kalibrierte x/z - Messpunkte
Berechnung der Abstands koordinate z
und der tatsächlichen Position x entlang
der Laserlinie für jeden Messpunkt

Laserlinie
Projektion einer Laserlinie auf
die Messobjektoberfläche

Das Messprinzip
Laser-Scanner, auch Profilsensoren genannt,
basieren auf dem Prinzip der Lasertriangula-
tion zur zweidimensionalen Profil-Erfassung
auf unterschiedlichsten Oberflächen. Auf dem
Messobjekt wird, durch Aufweitung über eine
Spezialoptik, statt eines Punktes eine statische
Laserlinie abgebildet. Das Licht der Laserlinie,
das nun diffus reflektiert wird, erfasst eine
Empfangsoptik, die es auf eine hochempfind-
liche Sensormatrix abbildet.

Der im Scanner integrierte Controller berech-
net aus diesem Matrixbild neben den Ab-
standsinformationen (z-Achse) auch die Po-
sition entlang der Laserlinie (x-Achse). Diese
Messwerte werden dann in einem sensorfes-
ten, zweidimensionalen Koordinatensystem
ausgegeben. Bei bewegten Objekten oder bei
Traversierung des Sensors können somit auch
3D-Messwerte ermittelt werden.

S e n s o r i k

S c h w e r p u n k t

Verschiedene Laser
Klasse 2M (rot) / Klasse 3B (rot / Blue Laser)

background image

Ausgabe 12 13

S e n s o r i k

Weltweit liegt der Trend in der Miniaturisierung. Viele Faktoren im Produktions-
ablauf werden davon beeinflusst. Mit ihnen auch Sensoren, Messobjekte und
Bauräume in Maschinen und Anlagen, die immer kleiner werden.

Die neuen Laser-Profil-Scanner der Produktfamilie scanCONTROL sind auf diese Entwicklung
perfekt abgestimmt. Ihre kompakte Baugröße kombiniert mit höchster Auflösung bei kleinster
Laserlinie macht eine neue Dimension der Qualitätskontrolle möglich. Winzige Messobjekte wer-
den mit höchster Präzision erfasst und dank der nur 10 mm langen blauen Laserlinie sicher de-
tektiert. Dieser Laser-Profil-Scanner löst mehr als doppelt so hoch auf, wie die bisherigen Laser-
Scanner mit 25 mm Messbereich und setzt einen neuen Maßstab in der Punktauflösung.

Typische Messobjekte
Glühende Metalle, Holz, Lebensmittel, Kunststoffe, Folien, Glas

Höchste Präzision bis ins kleinste Detail

LLT29xx-10/BL

ƒ

Messbereich 10 mm

ƒ

1280 Punkte je Profil

ƒ

Punktabstand 7,8 µm

ƒ

Referenzauflösung 1 µm

NEUHEIT

S c h w e r p u n k t

Lage von Elektronikbauteilen

Spaltmessung an eingesetztem Glas

Klingenwinkel an Rasierern

Herstellung von Stahlschmiedereifen

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14 Ausgabe 12

S e n s o r i k

S c h w e r p u n k t

Die Laser-Profil-Scanner von Micro-Epsilon sind abgestimmt auf
Anwendungen in der Qualitätskontrolle, in Fertigungsprozessen
oder der Automation.

Real-Time-Surface-Compensation:
Dynamische Anpassung
an wechselnde Oberflächen

Laserprofilscanner nutzen diffus reflektiertes Laserlicht, dessen In-
tensität vom Glanzgrad und der Farbe eines Bauteiles abhängig ist.
Um unter ständig wechselnden Bedingungen verlässlich messen
zu können, verfügen die LLT-Sensoren über die Real-Time-Surface-
Compensation.
Dank dieser Funktion werden die Belichtungszeit und die Schwelle
zur Erkennung einer Reflektion in Echtzeit angepasst, um stabile Mes-
sergebnisse liefern zu können.

Reifenkonrolle

Messung des Schweißnaht-Profils

Prüfung des Kleberaupenauftrags

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Ausgabe 12 15

S c h w e r p u n k t

S e n s o r i k

Umfangreiches Softwarepaket

ƒ

Klasse SMART und GAP:
Auswertung und Bewertung direkt im Sensorkopf

ƒ

Benutzerfreundliche Parametriersoftware

ƒ

Bibliotheken für C, C++, C#

ƒ

LabView-Treiber

ƒ

Linux-Einbindung

ƒ

Software, Bibliotheken und Firmwareupdates kostenlos!

Fortgeschrittene Technologie

ƒ

Bis zu 1280 Punkte pro Profil

ƒ

Messfrequenz: bis zu 4000 Profile / Sek

ƒ

Kompakte Baugröße

ƒ

Integrierte Auswertung ohne externen Controller oder IPC

ƒ

Hohe Betriebssicherheit im langjährigen 24/7-Messbetrieb
erwiesen

Produktklassen

Übertragung von kalibrierten Profildaten

Diese Modelle liefern kalibrierte Profildaten, die mit kundenseitiger Softwareaus-
wertung auf einem PC weiterverarbeitet werden können.

Messwertübertragung

Diese Modelle liefern ausgewählte Messwerte.
Die Parametrierung der Sensoren und Messprogramme wird im Controller
gespeichert.

Laser-Scanner für gängige Messaufgaben
Die Modelle der Compact Klasse werden zur Übermittlung kalibrierter Profile
für die externe Datenaufbereitung, z.B. in einem PC, eingesetzt. Sie eignen
sich für statische und dynamische Messaufgaben.

Modelle: scan

CONTROL

2600 / 2700 / 2900

Laser-Scanner mit umfangreicher Software
Modelle der SMART-Klasse bieten eine Plug&Play Lösung für einfache bis
komplexe Messaufgaben und kommen ohne externen Controller oder PC aus.

Modelle: scan

CONTROL

2610 / 2710 / 2910

Laser-Scanner mit Software speziell für die Spaltmessung
Die Modelle der GAP-Klasse bieten eine Plug&Play Lösung speziell für die
Spaltmessung. Mit der gapCONTROL Setup Software werden alle erforderli-
chen Einstellungen für die verschiedenen Spalttypen vorgenommen und auf
den Sensor gespeichert.

Modelle: gap

CONTROL

2611 / 2711 / 2911

Laser-Scanner mit schneller Profilfrequenz
Mit einer Profilfrequenz von bis zu 4.000 Hz eignen sich diese Sensoren für
fortgeschrittene Hochgeschwindigkeits- und 3D-Anwendungen.

Modelle: scan

CONTROL

2650 / 2750 / 2950

COMPACT

HIGHSPEED

SMART

GAP

Vollständigkeit von Laserschweißnähten

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16 Ausgabe 12

S e n s o r i k

L ö s u n g e n

Alles im Lack

Mit perfekter Lackfehlerkontrolle in der Linie

Optik ist alles? Vielleicht nicht alles, aber alles entscheidend! Denn der erste Eindruck eines
Produkts beeinflusst maßgeblich die Kaufentscheidung. Gerade beim Autolack wollen wir
schöne, perfekt glänzende Oberflächen sehen – fehlerhafter Lack wird nicht toleriert.
Die automatische Lackfehlerkontrolle reflectCONTROL Automotive von Micro-Epsilon sorgt schon
während der Produktion dafür, dass keine fehlerbehafteten Karossen in die Montage gelangen.

Das robotergestützte Inspektionssystem
reflect CONTROL Automotive erkennt Lackfeh-
ler zuverlässig und hochgenau. Denn nur was
äußerlich perfekt ist, kann auch im Ganzen per-
fekt sein, so oft der Rückschluss. Dabei zeigt
sich, dass gerade der Autokauf eine höchst
emotionale Angelegenheit ist: Ein potentieller
Käufer ist nur dann bereit, sein gutes Geld zu
geben, wenn er vom Gegenwert des angebo-
tenen Produkts überzeugt ist. Dabei spielt die
optische Perfektion eine entscheidende Rolle,
ist sie doch maßgeblich für den ersten Ein-
druck von Qualität verantwortlich, der später
nur noch schwer beeinflusst werden kann. Hier
würde selbst ein kleiner Fehler im ansonsten
makellosen Lack zur Verunsicherung des Käu-
fers führen. Die Konsequenzen können zähe

Rabattverhandlungen oder gar ein Rücktritt
vom Kauf sein

Mit Deflektometrie auf Fehlersuche
Das von reflectCONTROL Automotive verwen-
dete Messprinzip der Deflektometrie funktio-
niert ähnlich wie das menschliche Auge im Zu-
sammenspiel mit den für die Reizverarbeitung
zuständigen Hirnarealen – nach dem gleichen
Prinzip also, wie wir feinste Fehler wahrneh-
men: Gegenstände werden auf Unterschiede
in Helligkeit und Intensität untersucht und auf
sichtbare, durch Defekte hervorgerufene Ab-
weichungen der Oberflächenbeschaffenheit
geprüft. Wir Menschen tun dies oft unbewusst,
indem wir den zu untersuchenden Gegen-
stand „gegen das Licht halten“ oder einfach

eine Position einnehmen, in der wir das von
der Oberfläche reflektierte Licht wahrnehmen.
Auch bei der Deflektometrie wird die Ober-
fläche als Spiegel verwendet. Eine im Sensor
integrierte Lichtquelle erzeugt wechselnde,
in ihrer Intensität sinusförmig verlaufende,
Streifenmuster auf dem Fahrzeug. Die durch
Lackdefekte verursachten Abweichungen in
den gespiegelten Bildern werden von reflect-
CONTROL Automotive automatisch erfasst
und klassifiziert.

Fehlerarten und Genauigkeit
Das System arbeitet konstant und ist wesent-
lich genauer als der Mensch, denn die Erken-
nungsleistung und die Genauigkeit sind nicht
wie beim Menschen farb- und tagesformab-
hängig, sondern bleiben durchgehend hoch.
Mit einer Auflösung im Zehntel-Millimeter-Be-
reich können damit nahezu alle Lackfehler im
Grund- und Decklack präzise erkannt werden.
Dazu zählen die Fehlerarten wie Einschlüsse,
Fussel/Haare, Berührungsspuren, Kleberück-
stände, Kocher, Krater, Lackablösung, Lack-
tropfen, Läufer, Nadelstiche, Riefen, Schleif-
fehler, Schweißperlen, Spucker, Stippen,
Teil- und Magerlackierung, Verschmutzungen
und vieles mehr.

Lackfehlerkontrolle per Roboter mit dem reflectCONTROL Automotive.

Das Streifenmuster enttarnt Lackdefekte am Fahr-
zeug, da diese Verzerrungen in den gespiegelten
Bildern verursachen.

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Ausgabe 12 17

S e n s o r i k

Dieter Herzog
Leitung Vertrieb und Marketing
ATENSOR
Engineering and Technology
Systems GmbH

L ö s u n g e n

Vom Auftrag zum Aufbau
reflectCONTROL Automotive ist eine indust-
riell eingesetzte Lösung zur automatisierten
Lackfehlererkennung in der Automobilproduk-
tion. Aufgebaut in einer Fertigungslinie, ist die
Anlage sowohl für neu gebaute Lackierereien
(Greenfield), als auch für existierende Werke
(Brownfield) geeignet. Einbau, Inbetriebnah-
me der Roboter und Anbindung der Sensorik
erfolgen bei Stillstand der Linie, im Anschluss
daran ist die Anlage sofort betriebsbereit.
Eine ausgereifte Software ermöglicht die Ein-
stellung verschiedenster Parameter zur Fest-
legung, welche Fehlergrößen auf den einzel-
nen Bauteilen relevant sind. Die Anlage kann
im Mehrschicht-Betrieb gefahren werden. Bei
zukünftigen Modellwechseln ist der Anwender
selbst in der Lage, neue Modelle einzurichten.

Taktzeit gibt Roboteranzahl vor
reflectCONTROL Automotive wird bereits bei
deutschen Automobilherstellern eingesetzt.
Bei der Planung neuer Anlagen ist neben der
Taktzeit auch die Einbausituation zu berück-
sichtigen. Welche Fördertechnik ist im Bereich
der Inspektionsstation vorhanden? Gibt es
Einschränkungen der Linienbreite durch Säu-
len? Wo soll die Markierung der gefundenen
Defekte stattfinden? Aus diesen Faktoren, so-
wie aus der Art der zu inspizierenden Modelle,
wird die Anzahl der benötigten Inspektionsro-
boter berechnet. Dabei werden die von den
Robotern anzufahrenden Positionen für eine
vollflächige Inspektion der Außenhaut anhand
von CAD-Modellen der verschiedenen Fahr-
zeugtypen festgelegt. Ob Schiebedach, Cab-
rio oder Kombi – für alle Varianten werden die
optimalen Inspektionspositionen berechnet.
Beispielsweise kommt im PKW-Bereich bei ei-
ner Taktzeit von 113 Sekunden, das entspricht
einem Durchsatz von 32 Fahrzeugen pro Stun-

de, ein Drei-Roboter-System zum Einsatz. Vor
den Nacharbeitsplätzen werden die Lackfehler
automatisch markiert, diesen Vorgang über-
nehmen zwei speziell ausgerüstete Markierro-
boter. Auf diese Weise entfällt die ermüdende
Suche im Lichttunnel, Lackfehler können so-
fort und effizient repariert werden.

Ablauf bei der Lackfehlerkontrolle
Automobilwerke sind durchgehend mit För-
dereinrichtungen ausgerüstet. Auf einem
solchen Förderer nähert sich die zu kontrol-
lierende Autokarosse per Schlitten (Skid) der
Inspektionsanlage, wird beschleunigt einge-
fördert und zum Stillstand gebracht. Nach
Beaufschlagung einer 6D-Offset-Korrektur
durch die Anlage, damit werden Positions-
ungenauigkeiten ausgeglichen, beginnen die
Inspektionsroboter ihre Arbeit. Während das
Fahrzeug auf Lackdefekte geprüft wird, nähert
sich Schlitten 2 mit der nächsten Karosse der
Anlage. Sobald die Lackfehlerkontrolle been-
det ist, wird Schlitten 1 aus- und Schlitten 2
eingefördert. Während nun diese Karosse auf
Fehler geprüft wird, fährt das erste Fahrzeug
weiter zur Lackfehler-Markierung, wo die rele-
vanten Defekte automatisch für die Lackrepa-
ratur gekennzeichnet werden.

Klare Vorteile der automatischen Kontrolle
Beste Qualität schafft zufriedene Kunden und
ein ausgezeichnetes Markenimage. So wird
durch Nutzung des Qualitätspotenzials von
reflectCONTROL Automotive der Schlupf,
also die Anzahl jener Fahrzeuge, die trotz auf-
wändiger manueller Kontrollen das Werk mit
Lackfehlern verlassen, deutlich reduziert. Auf-
grund der hohen Erkennungsrate lassen sich
außerdem maßgebliche Einsparungen bei den
Reparaturkosten erzielen, denn früh erkannte
Defekte können kostengünstiger repariert wer-

Skizze einer automatischen Lackfehlerkontrolle per Roboter in der Linie.

Im Anschluss ist eine automatische Markierung
der Lackfehler möglich.

Linearachse

Linearachse

Linienverfolgung

Skid 2

Skid 1

Skid 2

Skid 1

Skid 2

Skid 1

Skid 2

Skid 3

Skid 1

Skid 3

Skid 1

Skid 2

den, als später im Fertigungsprozess zutage
tretende Lackfehler. Auch die anstrengende
und ermüdende manuelle Überprüfung der
Lackoberfläche kann entfallen. So sinken
durch den Einsatz der automatischen Lack-
fehlerkontrolle die Reparaturkosten am Polier-
band und in der Montage, die Reklamationen
und die kostentreibenden Rückläufer aus der
Montage werden reduziert. Auch unterliegen
Roboter keinen Leistungsschwankungen und
robotergestützte Messtechnik arbeitet wesent-
lich exakter und ausdauernder als der Mensch.
Ein Potenzial, das auch bei der statistischen
Prozesskontrolle genutzt wird. Bei diesem Ver-
fahren werden Produktionsprozesse auf Basis
von analysierten Messdaten optimiert. So kön-
nen bei steigender Produktqualität die Produk-
tionskosten reduziert werden.

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18 Ausgabe 12

S e n s o r i k

Wirbelstrom-

Wegmessung

Micro-Epsilon bietet mit dem eddyNCDT 3001 und dem eddyNCDT 3005 äußerst kompakte
Wirbelstromsysteme, die zur Maschinen- oder Anlagenintegration bestens geeignet sind.
Auf Grund der kompakten Bauform und dem außergewöhnlichen Preis-Leistungs-Verhältnis
eröffnen diese Systeme eine neue Einstiegsklasse im Bereich der Wirbelstromsensorik.

Wirbelstrom-Sensoren von Micro-Epsilon
sind konzipiert zur Erfassung von Weg,
Abstand, Verschiebung, Position,
Schwingung, Vibration etc.

Die berührungslosen Wirbelstromsensoren
von Micro-Epsilon gelten als extrem präzise
und werden auch für Messungen mit
Mikrometer-Genauigkeit eingesetzt.

Insbesondere in Anwendungen, bei denen induktive Sensoren an ihre Grenzen stoßen, liefern Wir-
belstromsensoren zuverlässige Messergebnisse mit höchster Präzision und hoher Grenzfrequenz.
Durch die äußerst kompakte Bauform der neuen eddyNCDT Modelle werden sie daher vermehrt in
Anwendungen eingesetzt, die bisher nur induktiven Sensoren vorbehalten waren.

Technologievergleich

Typ. induktiver Wegsensor

Wirbelstrom-Wegsensor

Messbereich

+

o

Messobjekt-Material

o

+

Grenzfrequenz

o

+

Auflösung

o

+

Linearität

o

+

Temperaturkompensation

o

+

I m   V i s i e r

Der Unterschied zwischen induktiven Wegsensoren und Wirbelstrom-Wegsensoren
Äußerlich zeigen induktive Wegsensoren und M12 Wirbelstromsensoren kaum Unterschiede. Ein
Blick auf die messtechnischen Parameter zeigt, dass die Wirbelstromsensoren von Micro-Epsilon
eine wesentlich bessere Performanz bieten.

Inbesondere zur Erfassung schneller Prozesse sind Wirbelstrom-Wegsensoren geeignet. Sie bie-
ten eine um bis zu fünf mal höhere Grenzfrequenz als induktive Sensoren und sind so in der Lage,
schnelle Bewegungen sicher zu erfassen. Darüber hinaus bieten die eddyNCDT Sensoren eine
ausgezeichnete Linearität von 2,5 µm (DT3005) bzw. 28 µm (DT3001). Dies wird mit aufwendigen
Linearisierungsverfahren in der Fertigung der Sensoren erreicht. Da die Sensoren aktiv tempera-
turkompensiert werden, liefern sie eine hohe Temperaturstabilität. Bei Temperaturschwankungen
erreichen sie eine Stabilität von nur 0,025% d.M./°C.

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Ausgabe 12 19

S e n s o r i k

I m   V i s i e r

Robuster Miniatur-Wirbelstromsensor

Robustes Wirbelstrom-Messsystem

Beim eddyNCDT 3001 handelt es sich um
einen neuartigen leistungsfähigen Wirbel-
stromsensor mit einem Formfaktor, der bisher
induktiven Sensoren und Näherungsschaltern
vorbehalten war. Der kompakte Sensor ist in
einem M12 Gehäuse untergebracht und ver-
fügt über eine integrierte Elektronik inklusive
Temperaturkompensation und zeichnet sich
durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-
Verhältnis und einfache Bedienung aus. Damit
ist der Sensor ideal geeignet für die OEM Inte-
gration und Anwendungen im Maschinenbau.

Der temperaturkompensierte Aufbau bietet
eine hohe Stabilität auch bei schwankenden
Umgebungstemperaturen. Der Sensor ist
werkseitig auf ferromagnetische bzw. nicht fer-
romagnetische Materialien abgestimmt, wo-
durch eine Linearisierung vor Ort entfällt.

Beim eddyNCDT 3005 handelt es sich um
ein neuartiges leistungsfähiges Wirbelstrom-
Messsystem zur schnellen und präzisen Weg-
messung. Das System setzt sich aus einem
kompakten M12 Controller, dem Sensor und
einem integrierten Kabel zusammen und ist
werkseitig auf ferromagnetische bzw. nicht fer-
romagnetische Materialien abgestimmt.

Sensoren und Controller sind temperaturkom-
pensiert, wodurch die hohe Messgenauigkeit
auch bei Temperaturschwankungen erreicht
wird. Die Sensoren sind für Umgebungstem-
peraturen bis maximal +125°C ausgelegt und
können optional für Temperaturen von -30 °C
bis zu 180°C ausgeführt werden. Das Mess-
system ist für einen Umgebungsdruck von bis
zu 10 bar ausgelegt und somit ideal für die In-
tegration in Maschinen geeignet.

Ideal zur Integration in Maschinen
und Anlagen
Das eddyNCDT 3005 zeichnet sich aus durch
einfache Bedienung, hohe Messgenauigkeit
und ein hervorragendes Preis-Leistungs-
Verhältnis aus. Damit ist der Sensor ideal
geeignet für die OEM-Integration und für den

Die robuste Bauform im Zusammenspiel mit
dem Wirbelstrom-Messprinzip erlaubt Mes-
sungen im rauen industriellen Umfeld (Öl,
Druck, Schmutz). Darüber hinaus ist das ed-
dyNCDT 3001 für Anwendungen im Offshore-
Bereich (Salzwasser) geeignet.

Serieneinsatz im Maschinenbau. Speziell in
Bereichen, wo Druck, Schmutz, Öl und hohe
Temperaturen auftreten, ist das eddyNCDT
3005 bestens geeignet. Für Anwendungen mit
größeren Stückzahlen sind kundenspezifische
Spezifikationen möglich.

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20 Ausgabe 12

S e n s o r i k

moldCONTROL liefert

100%-Kontrolle bei

Spritzguss-Prozessen

M e s s e - N e u h e i t e n

Konfokale Sensoren:
Mit großem Abstand präzise messen

Ein neues Modell mit größerem
Arbeitsabstand erweitert die Rei-
he der konfokalen Sensoren der
Serie confocalDT IFS2405, die
zur präzisen Weg- und Dicken-
messung eingesetzt werden.
Der Grundabstand zum Mess-
objekt kann nun bis zu 220 mm

betragen, was sich besonders
beim Messen gegen heiße Ober-
flächen bewährt.

Messungen gegen heiße Ober-
flächen, beispielsweise bei der
Glasproduktion, stellen eine Her-
ausforderung dar, da der Abstand

zwischen Sensor und Messobjekt
üblicherweise sehr gering ist. Die
Hitzeabstrahlung kann den Sensor

in seiner Präzision beein-

trächtigen oder beschä-

digen. Der neue konfo-
kale Sensor confocalDT

IFS2405-28 ermöglicht

einen großen Grundabstand

von 220 mm zum Messobjekt. Der
Messbereich liegt bei 28 mm. Da-
durch lassen sich diese Sensoren
in sicherem Abstand zum Messob-
jekt verbauen.

Die Serie confocalDT IFS2405 der
konfokal-chromatischen Sensoren
wird dank ihres einzigartigen Mess-
prinzps für hochpräzise Weg- und
Abstandsmessungen eingesetzt.
Dies geschieht sowohl auf diffusen
als auch auf spiegelnden Oberflä-
chen. Darüber hinaus ist auch eine

Das Inline-Thermografie-System
moldCONTROL überwacht die
Qualität von Bauteilen in der
Spritzgussproduktion. Fehler
der gespritzten Kunststoffteile
können zu 100 % erkannt wer-
den, dies ermöglicht einen ins-
gesamt schnelleren, stabileren
und kostenoptimierten Produkti-
onsprozess.

Für herkömmliche Bildverarbei-
tungsverfahren sind fehlerhafte
Kunststoffteile nur schwer auszu-
machen. Geometrie, Farbe und
Reflektivität erschweren die De-
tektion möglicher Fehlerstellen.
Genau hier setzt das thermografie-
basierte Inspektionssystem mold-
CONTROL an, welches sich auch

einfach in vorhandene Prozesse
integrieren lässt.

Es besteht aus einer kleinen,
schnellen und sehr flexiblen
Industrie-Wärmebildkamera mit
Miniatur-PC und branchenspe-
zifischer Auswertesoftware. Im
Vergleich zur visuellen Bildver-
arbeitung kommt es zu keinerlei
Kontrastproblemen bei schwarzen
und dunkelgrauen Prüflingen. Die
Infrarot-Wärmebildkamera erfasst
das komplette Bauteil und begut-
achtet es nach vorab definierten
Parametern. Während des Her-
stellungsprozesses präsentiert ein
Handlingsystem das Bauteil der
moldCONTROL Wärmebildkame-
ra, die von einer oder mehreren

Seiten ein Infrarot-Bild aufnimmt.
Im Anschluss erfolgt auf Basis de-
finierter Referenzwerte eine Gut-/
Schlecht-Teile-Auswahl.

Das Ergebnis ist eine zuverlässige
100%-Kontrolle, mit der Möglich-
keit auf Basis der gemessenen
Werte die Produktion schneller
anzufahren, Qualitätsschwankun-
gen frühzeitig zu erkennen und die
Werkzeugtemperatur optimal ein-

zustellen, um Ausschuss zu verrin-
gern. Detektiert werden Tempera-
turabweichungen in der Extrusion,
des Werkzeuges oder einzelner
Kühlkreisläufe, zu geringer oder
schwankender Nachdruck und
Fehler, die mittels visueller Prüfung
nicht erkannt werden, z.B. unvoll-
ständig ausgespritzte Bauteile.

einseitige Dickenmessung von
transparenten und mehrschichti-
gen Materialien möglich.

Die Sensoren weisen eine hohe
Empfindlichkeit auf, dadurch
können sie auch auf dunklen Ob-
jekten genaue Messwerte ermit-
teln. Neben einem extrem kleinen
Messfleck liefern sie eine hohe
Auflösung, wodurch sich winzige
Details erkennen lassen.

Das konfokal-chromatische Mess-
prinzip ist berührungslos, war-
tungsfrei und langzeitstabil und
somit auf hochpräzise Applikati-
onen zugeschnitten. Anwendung
finden die Sensoren beispiels-
weise in der Halbleiterindustrie,
Glasindustrie, Medizintechnik und
Kunststoffproduktion.

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Ausgabe 12 21

Steigende Anforderungen

bei der Vermessung von

Präzisionsteilen, aus

Bereichen wie Drehen,

Fräsen, Tiefziehen

oder Spritzguss erfor-

dern hohe Präzision.

boreCONTROL wurde deshalb

für zahlreiche Anwendungen der
Automobil- und Flugzeugindus-
trie, der Medizintechnik und des
Maschinenbaus entwickelt und
eignet sich für den Einsatz im La-
bor wie auch in der Linie. In der
Qualitätssicherung wird es von
der Erstmusterprüfung bis hin zur
100%-Kontrolle verwendet. Ober-
flächen können mit boreCONTROL
visuell beurteilt werden.

Das Messsystem besteht aus ei-
nem Rotationsantrieb, einem Mo-
torcontroller, einem Sensorcont-

Präzise und schnelle Inspektion
kleiner Bohrungen mittels boreCONTROL

boreCONTROL dient der schnel-
len und hochpräzisen Inspek-
tion von Bohrungen. Der Durch-
messer von Bohrungen und
Vertiefungen wird hierbei be-
rührungslos auf Basis des kon-
fokal-chromatischen Messprin-
zips erfasst.

roller und einer austauschbaren
Sensorlanze. Mehrere Sensoren
decken den Durchmesserbereich
von 4 mm bis 16 mm ab. Das Ro-
tieren der Sensorlanze ermöglicht
eine kreisförmige Messung. Durch
das konfokal-chromatische Prinzip
ergeben sich Vorteile, wie die be-
rührungslose Messung mit kleinem
Lichtfleck, eine hohe Auflösung in
radialer und axialer Richtung, eine
hohe Dynamik und Messungen auf
verschiedenen Materialien.

Für den Einsatz im Labor und an
der Linie wurde boreCONTROL
LAB konzipiert. Das Tischgerät ist
komplett installiert. Ein Granittisch
ermöglicht temperaturstabile und
erschütterungsfreie Messungen.
Die hochpräzise Verfahreinheit
bewegt den Sensor in axialer
Richtung. Die Bedienung und

Mit diesen Eigenschaften über-
zeugen die neuen Seilzug-Weg-
sensoren der Reihe wire SENSOR
MK46. Das neue Modell bietet
außerdem erweiterte Einsatz-
möglichkeiten, da es neben
dem Potentiometer-Ausgang,
nun auch mit Spannungs- oder
Stromausgang erhältlich ist.

Seilzugsensoren messen Abstand
und Position und lassen sich ein-
fach, schnell und flexibel montie-
ren. Gleichzeitig bieten sie eine
hohe Betriebssicherheit und eine
lange Lebensdauer. Als kompak-
tester Sensor seiner Klasse ist der
wireSENSOR MK46 vor allem für
den Einbau in Maschinen prädesti-
niert, oder auch zur nachträglichen

Neuer Seilzugsensor

Kostengünstig, kompakt, langlebig

Montage. Der Sensor besticht
durch sein hervorragendes Preis-
Leistungs-Verhältnis und spielt sei-
ne Stärken besonders bei hohen
Stückzahlen aus.

Gemessen wird nahezu linear über
den gesamten Messbereich. Die
Ausgänge sind bei diesem Modell
frei wählbar, ob Potentiometer-,
Spannungs- oder Stromausgang.
Dadurch eröffnen sich neue Ein-
satzmöglichkeiten für individuelle
Applikationen.

Seilzugsensoren von Micro-
Epsilon werden für Messungen
zwischen 50 mm und 50 Metern
verwendet. Für spezielle Messauf-
gaben können sie auf Kunden-

wunsch modifiziert werden. Die
häufigsten Anpassungen betreffen
die Länge und die Ausführung des
Messseils, die Spannkraft des Fe-
derpakets oder unterschiedliche
Ausgänge.

Auswertung erfolgt über einen PC
mit bereits installierter Software.
Messobjekte können mit einem
Spannfutter fixiert und per manuel-
lem x-/y-Tisch präzise positioniert
werden.

Soll boreCONTROL kundenseitig
integriert werden, so stehen die
Komponenten auch einzeln zur
Verfügung.

HANNOVER MESSE

25.04.2016 - 29.04.2016
Halle 9 / Stand D05

SENSOR+TEST / NüRNbERg
10.05.2016 - 12.05.2016
Messestand: Halle 1 / Stand 320

CONTROL / Stuttgart

26.04.2016 - 29.04.2016
Halle 1 / Stand 1304

Messe-Neuheiten
2016

Zu sehen auf:

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22 Ausgabe 12

S e n s o r i k

E n g a g e m e n t

RoboCup WM 2016:

„TIM“ sucht und findet

Micro-Epsilon und

wissenswerkstatt Passau

sind Partner

Schon seit vielen Jahren unterstützt Micro-
Epsilon den RoboCup. Er ist der führende
und größte Wettbewerb für intelligente Ro-
boter und eines der weltweit bedeutends-
ten Technologie-Events in Forschung und
Ausbildung. In diesem Jahr ist das Event
noch größer als die Jahre zuvor, denn
zum ersten Mal seit 10 Jahren wird heuer
wieder die Weltmeisterschaft der Roboter
in Deutschland stattfinden. Auch im Jahr
2016 ist in Leipzig eine Wärmebildkamera
der Reihe thermoIMAGER TIM von Micro-
Epsilon im Einsatz.

Vom 30. Juni bis zum 3. Juli werden rund
3.500 internationale Teilnehmer aus 40 Län-
dern und etwa 40.000 Besucher bei der
RoboCup WM in Leipzig erwartet. Die Teil-
nehmer des größten internationalen Robotik-
Events lassen die Roboter nicht nur Fußball
spielen, sondern auch bei Arbeiten im Haus-
halt helfen oder in schwierigem Gelände als
Rettungsroboter agieren.

Mehrere Wettbewerbe verdeutlichen den un-
mittelbaren Nutzen von Robotern für Indust-
rie, Wirtschaft und Alltag: Service-Roboter als
Dienstleister für Menschen, mobile Roboter für
Logistik, Materialfluss und Transportsysteme,
kooperative Roboter für komplexe Aufgaben
im industriellen Kontext oder Rettungsroboter
in Katastrophenszenarien der RoboCup Re-
scue League. In diesem Bereich kommt die
Wärmebildkamera thermoIMAGER TIM von
Micro-Epsilon zum Einsatz und detektiert dort
„verschüttete Personen“ nach einem Erdbe-
benszenario. Hier liegen Puppen auf Heizde-
cken, durch die Körperwärme simuliert wird,
um ein möglichst realistisches Szenario zu
schaffen. Gerade in diesem Bereich wird die
Ausrichtung des RoboCups auf praxisnahe
Anwendungen besonders deutlich.

Micro-Epsilon unterstützt den internationalen
Wettbewerb. Ziel ist die Nachwuchsförderung
sowie der Wissensaustausch in technischen

Disziplinen. Der RoboCup passt thematisch
hervorragend zu den Aufgabengebieten des
Unternehmens, bezüglich der Bildverarbei-
tung, der Robotersteuerung und den hochent-
wickelten, intelligenten und kompakten Senso-
ren, die in der Praxis in vielen Bereichen ideale
Anwendung finden.

Technik und Wissenschaft spielerisch an
junge Menschen vermitteln ist das Ziel der
wissenswerkstatt Passau, deren Partner
Micro-Epsilon jetzt ist.

Aufregende Experimente oder Versuche las-
sen die Teilnehmer technische Phänomene
erleben. Wer mitmacht, kann seine Talente

Die wissenswerkstatt Vorstände Manfred
Reichenstetter (rechts) und Dr. Manfred Schwab
(Vorsitzender, links) überreichen Dr. Alexander
Wisspeintner (Mitte) das symbolische Danke-
schön, eine Förderurkunde der wissenswerkstatt.

unter Beweis stellen und gleichzeitig für den
späteren Beruf Erfahrungen sammeln. Finan-
zielle Unterstützung findet das Konzept nicht
nur durch die bayerischen Metall- und Elekt-
roarbeitgeber (ZF am Standort Passau, Knorr-
Bremse AG, Stadt und Landkreis Passau),
sondern auch immer mehr durch Unternehmen
in der Region. Micro-Epsilon Geschäftsführer
Dr. Alexander Wisspeintner durfte die Förder-
urkunde der wissenswerkstatt entgegenneh-
men. „Es steht außer Frage, dass die gezielte
Förderung von jungen Heranwachsenden von
großer Bedeutung ist und wir als regionaler
Arbeitgeber sehen uns zudem in der Pflicht,
soziale Verantwortung zu übernehmen“, er-
klärte Dr. Alexander Wisspeintner. Seit der
Gründung im Juni 2012 haben schon mehr als
14.000 Kinder und Jugendliche die wissens-
werkstatt besucht.

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1979

2001

1986

2016

Ausgabe 12 23

S e n s o r i k

Micro-Epsilon damals ... und heute

Branchenindex
Automatisierung ........................................... 6
Automotive ............................................. 5, 16
Fahrzeugbau  ............................................. 16
Kunststofftechnik  ............................. 6, 13, 20
Maschinenbau  ................................. 6, 19, 21
Medizintechnik ................................. 6, 19, 21
Metallverarbeitung  ........................... 6, 13, 22
Prozessüberwachung .......... 6, 14, 16, 18, 20
Qualitätssicherung ....................... 4, 6, 13, 21
Robotik ................................................. 16, 22
Schweißtechnik .......................... 7, 14, 15, 16

Produktindex
boreCONTROL  Innenwand-Inspektion von Bohrungen .............................................................. 21
capaNCDT  Kapazitive Wegsensoren ............................................................................................. 9
colorCONTROL ACS7000  Inline-Farbmesssystem .................................................................... 11
confocalDT  Konfokale Sensorsysteme für Weg, Abstand, Position  ........................................... 20
eddyNCDT  Wirbelstrom-Wegsensoren .............................................................................. 8, 18, 19
gapCONTROL  Laser-Profilsensoren zur Spaltmessung ............................................................. 15
mainSENSOR  Magneto-induktive Abstandssensoren ................................................................ 10
moldCONTROL  Inline-Thermografie-System .............................................................................. 20
optoNCDT  Laser-Wegsensoren (Triangulation) .................................................................... 4, 5, 6
scanCONTROL  2D/3D Laser-Profilsensoren ................................................................... 7, 12 - 15
reflectCONTROL  System zur Lackinspektion ...................................................................... 16 - 17
thermoIMAGER  Kompakte Wärmebildkamera ........................................................................... 22
turboSPEED DZ140  Drehzahl-Messystem für Turbolader  ........................................................... 4
wireSENSOR  Seilzug-Wegsensoren ........................................................................................... 21

C h r o n i k

Seit 40 Jahren ist Micro-Epsilon nun am Standort in Ortenburg angesiedelt. Das erste Elektroniklabor befand sich Mitte der 70er noch im Keller eines
Privathauses. Das erste eigene Firmengebäude wurde bald darauf, im Jahr 1979, in Ortenburg gebaut und bezogen. 1986 ist es durch einen Anbau
vergrößert worden, da die Fertigungskapazitäten erweitert werden mussten. Es entstand eine neue Halle für die Sensor- und Elektronikfertigung sowie
für die Versandabteilung. 2001 wurde das Werk 2 in Ortenburg bezogen, welches zur Zentrale der Systemgruppe wurde. In diesem Jahr wird Micro-
Epsilon noch einmal vergrößert. Im Sommer 2016 wird der fünfstöckige Neubau am Hauptsitz in Ortenburg fertiggestellt, der zusätzlichen Raum für
neue Entwicklungen, neue Mitarbeiter und eine innovative Zukunft schafft.

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Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co. KG
Königbacher Str. 15
D-94496 Ortenburg
Tel. +49 (8542) 168-0
Fax +49 (8542) 168-90
info@micro-epsilon.de
www.micro-epsilon.de

.com/microepsilon

.com/MicroEpsilon

Änderungen vorbehalten / Y9760345-A121036GKE

www.youtube.com/MicroEpsilonSensors

www.xing.com/companies/micro-epsilonmesstechnik