SUCO Antriebstechnik 2020, Überblick



Beschreibung

SUCO erarbeitet projektbezogene, individuelle Problemlösungen im Dialog mit den Kunden. Die Produktpalette der Antriebstechnik umfasst Fliehkraftkupplungen und –bremsen, Elektromagnetkupplungen und –bremsen sowie die Kombination mit anderen antriebstechnischen Elementen zu kompletten Antriebstechniksystemen.


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2

1

SUCO

Antriebstechnik

Elektromagnetkupplungen und -bremsen

Individuallösungen

Fliehkraftkupplungen und -bremsen

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Produktkatalog Antriebstechnik

3. Ausgabe, März 2019,

© Inhalte und Design sind urheberrechtlich geschützt.

Artikelnummer: 1-0-00-999-131

Nachdruck und Vervielfältigung nur mit Genemigung des Herausgebers

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1

Willkommen bei SUCO

Das erwartet Sie auf den nächsten Seiten:

SUCO

PRESSOSTATS MÉCANIQUES

TRANSMETTEURS DE PRESSION SUCO

SUCO – ein weltweit agierender Spezialist für Antriebstechnik
SUCO – eine Erfolgsgeschichte
SUCO – ein Produktionsstandort mit Zukunft

SUCO weltweit – unser internationales Vertriebsnetz

Seite   40

Seite   3

Seite   4

Seite   6

SUCO

FLIEHKRAFTKUPPLUNGEN UND -BREMSEN

Technische Erläuterungen
F-Typ – Selbstverstärkende Fliehkraftkupplung
S-Typ – Stiftgeführte Kupplung mit drei Fliehgewichten
W-Typ – Stiftgeführte Kupplung mit zwei Fliehgewichten
P-Typ – Asymmetrische Drehzapfen-Kupplung
Nummernschlüssel

Ab Seite 8

Seite   10

Seite   16

Seite   18

Seite 20

Seite 22

Seite   23

ELEKTROMAGNETKUPPLUNGEN UND -BREMSEN

Technische Erläuterungen
E-Typ – Elektromagnetkupplung, ungelagert
G-Typ – Elektromagnetkupplung, gelagert
B-Typ – Elektromagnetbremse
Nummernschlüssel
Abtriebsseite, Variantenübersicht

Ab Seite 24

Seite   26

Seite   28

Seite   29

Seite 30

Seite   31

Seite 32

TRANSMETTEURS DE PRESSION SUCO

INDIVIDUALLÖSUNGEN

Variantenübersicht

Ab Seite 34

Seite   37

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1

2

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4

3

SUCO Robert Scheuffele GmbH & Co. KG

Ein weltweit agierender Spezialist der Antriebstechnik, der Maßstäbe setzt

Das 1938 gegründete Unternehmen
SUCO Robert Scheuffele GmbH & Co. KG
hat sich weltweit unter dem Markenna-
men SUCO etabliert.

Die beiden Produktstandbeine Druck-
überwachung (mechanische Druck-
schalter, Vakuumschalter, elektronische
Druckschalter und Drucktransmitter) und
Antriebstechnik (Fliehkraftkupplungen

und -bremsen, Elektromagnetkupplungen
und -bremsen) werden am Firmenstand-
ort Bietigheim-Bissingen, ca. 20 km

nördlich von Stuttgart, entwickelt, konst-
ruiert und hergestellt.

Peter Stabel, kaufmännischer Geschäftsführer

Marcell Kempf, technischer Geschäftsführer

Höchste Qualität in allen Bereichen

Die Entwicklung und der stetige Ausbau
des Firmenstandorts zeigen ein gesund
wachsendes Unternehmen.

Konsequent wurde an der weltweiten

Präsenz gearbeitet und SUCO ist heute mit
einer Vertriebsgesellschaft in Frankreich
(SUCO VSE France – ein 50/50 Joint Venture
mit VSE Volumentechnik GmbH ), in den
USA (SUCO Technologies Inc.), dem Toch-
terunternehmen ESI Technology Ltd. in
Wrexham, Nord Wales und mehr als
50 zumeist exklusiven Vertriebspartnern in
über 60 Ländern aktiv vertreten.

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015 hält
SUCO seit vielen Jahren einen gleich

bleibend hohen Qualitätsstandard, was in
zahlreichen Audits namhafter Unter-
nehmen der verschiedensten Industrie-
branchen nachgewiesen wurde.

Die anerkannt gute Produktqualität wird
mit CNC-gesteuerten Bearbeitungszentren,
automatisierten Montageautomaten, aus-
gefeilten Prüfsystemen und modernsten
Messmitteln sichergestellt.

Die ausgezeichneten Produkte, ein hohes
Niveau im Kundenservice und das hervor-
ragende Preis-/Leistungsverhältnis sichern
dem Unternehmen SUCO eine gute Markt-
position in den dargestellten Produkt-
bereichen.

Hohe Personalqualifikation, eine ausge-
prägte Identifikation der Mitarbeiter mit
ihrem Unternehmen, prozessorientierte
Strukturen und eine effiziente Organisation
sind Garanten für die weitere Entwicklung
des Unternehmens in die Zukunft.

Berücksichtigung ethischer Grundsätze

sowie ein umfassendes Umweltbewusst-
sein sind bei SUCO Standard und garantieren
unseren weltweiten Kunden Geschäfts-
beziehungen auf höchstem Niveau.

Die nachfolgenden Darstellungen in

diesem Katalog bieten Ihnen nicht nur

einen klar geordneten Überblick über

unsere Leistungsfähigkeit im umfassenden
und kompletten Produktspektrum der

Antriebstechnik, sondern geben auch
technische Hilfestellungen im Kontext der
Herausforderungen Ihrer Anwendungen.

Vertrauen Sie einem Unternehmen mit
80 Jahren Erfahrung.

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5

SUCO – eine Erfolgsgeschichte

Von der mechanischen Werkstatt zum weltweit agierenden Industrieunternehmen

1938

1945

1946

1953

1956

1960

1997

1998

1999

2001

2002

2004

2005

Gründung einer Mechanikerwerkstatt
durch Robert Scheuff ele

Beginn der Partnerschaft zwischen
Robert Scheuff ele und Georg Fuhrmann

Start des Produktbereichs
Fliehkraftkupplungen und -bremsen

Bezug des neuen Firmengeländes
in Bietigheim-Bissingen, Keplerstraße
(bis heute Firmenstandort)

Start der Produktion von
mechanischen Druckschaltern
für die Automobilindustrie

Eintragung des Markennamens SUCO
mit weltweitem Markenschutz

Erste DIN ISO 9001
Unternehmenszertifi zierung

Beginn der Erschließung der Märkte
in Asien durch Gründung eines
Firmenpools

Erweiterung des Produkt-Know-
Hows auf elektronische
Drucküberwachung

Start des Entwicklungsprojektes
"Vollautomatischer Druckschalter-
Einstellplatz" mit dem Fraunhofer
Institut

Gründung der Tochtergesellschaft
SUCO VSE France

Zertifi zierung nach
DIN ISO 9001:2000

Erschließung der
Märkte in Südamerika
und Osteuropa

Neuer Firmenname:
SUCO Robert Scheuff ele GmbH
& Co. KG

Entwicklung der
SUCO ZERO-Kupplung

Beginn der Entwicklung vollautomatischer
Montagesysteme für Druckschalter-
baugruppen

Luftaufnahme Firmengelände,

Bietigheim-Bissingen

Verwaltungsgebäude,

Bietigheim-Bissingen

Blick in die Produktion

* 16.10.1909 † 20.02.1966 * 15.01.1912 † 04.02.1982

1938

1989

1970

4

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6

2006

2007

2009

2010

2011

2013

2014

1993

1988

1987

1984

1980

1979

1969

Start des Produktbereichs Elektromagnet-
kupplungen und -bremsen

Aufbau eines europaweiten
Vertriebsnetzes

SUCO-Druckschalterprogramm
wird für Hydraulik- und Pneumatik-
anwendungen weiterentwickelt

Strategische Ausrichtung
auf die Industrie

Entwicklung der kompakten
Druckschalterbaureihe
(SW24) insbesondere für die
Mobilhydraulik

Entwicklung der Druckschalter-
baureihe SW 27 für breite
Industrieanwendungen

Entwicklung von
Druckdämpfern für
ABS-Bremssysteme in
der Automobilindustrie

Start des Vertriebs in den USA

Erweiterung des Produktbereichs
auf kundenspezifi sch konfektionierte
Druckschalter

Entwicklung und Produktionsstart von
Abseilgeräten mit Fliehkrafttechnologie

Erweiterung des Laborprüfstandes zur
Simulation von mehreren Millionen
Prüfzyklen unter verschiedenen Testbe-
dingungen

Entwicklung des weltweit kleinsten
Druckschalters mit einstellbarem
Schaltpunkt bis 400 bar (patentiert)

Flächendeckender Einsatz
der weiterentwickelten
Druckschalter-
Einstellautomaten
Entwicklung einer
Transmitterserie basierend
auf SoS Technologie

Akquisition von
ESI Technology Ltd. (UK)

Gründung der Tochtergesellschaft
SUCO Technologies Inc. USA

Entwicklung der
SUCO Thermobremse

Feier des 75-jährigen
Betriebsjubiläums

Entwicklung von
diagnosefähigen
Druckschaltern

SUCO VSE France,

Le Mans, Frankreich

SUCO Technologies

Boca Raton, USA

ESI Technology,

Wrexham, UK

Luftaufnahme Firmengelände

Bietigheim-Bissingen

1999

2007

2009

2018

5

Zertifi zierung
nach DIN ISO
9001:2015

2017

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7

6

Tradition und Innovation

Die Wahrung bewährter Traditionen und stetiges Innovationsstreben
lassen Visionen zu erfolgreicher Wirklichkeit werden

Entwicklung und Konstruktion neuer Produkte mit Hilfe

modernster CAD-Tools.

Hochqualitative Produkte  sind nur mit der besten Qualität der

Rohstoff e möglich.

Für die Simulation realitätsnaher Umgebungsbedingungen

und Belastungen werden die Produkte umfangreichen

Messreihen und Tests unterworfen.

EDV-gestützter Prüfstand für die Einschaltdrehzahl.

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8

7

Fertigartikel warten auf ihre Auslieferung an Kunden.

Unsere erfahrenen Mitarbeiter mit langer Betriebszugehörig-

keit und Fachkompetenz garantieren die höchste Qualität.

Hohe Effi  zienz durch modernste Produktionsanlagen

mit integriertem, vollautomatischem Teilehandling.

Von hier erfolgt der weltweite Versand der Produkte.

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8

Fliehkraftkupplungen und -bremsen

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10

Allgemeine technische Erläuterungen

Wie funktionieren Fliehkraft-

kupplungen und-bremsen?

Fliehkraftkupplungen und –bremsen
verwenden Fliehkraft, um die Leistung
zu übertragen (Kupplung) oder die Ge-
schwindigkeit zu reduzieren (Bremse).

Ein entscheidender Vorteil von Flieh-
kraftkupplungen und –bremsen ist die
Funktionsfähigkeit  unabhängig von ex-
terner Energieversorgung. Aus diesem
Grund sind sie die perfekte Lösung für
Sicherheitsanwendungen.

Fliehkraftkupplungen und -bremsen be-
stehen aus einer Profilnabe

. Auf der

Profilnabe sind die Fliehgewichte

ge-

lagert, die durch die Zugfedern

über

die Belagbügel

zusammengehalten

werden.

1. Wird die Profi lnabe in Drehung versetzt,
werden die Fliehgewichte und die Belagbü-
gel zu Beginn aufgrund der Rückhaltekraft
der eingehängten Zugfedern zusammen-
gehalten.

2. Mit zunehmender Drehzahl drängen die
Fliehgewichte nach außen und die Reib-
beläge beginnen auf der Innenseite der
Kupplungsglocke

zu schleifen.

3. Die Übertragung des gesamten Drehmo-
ments wird erst bei der höheren Betriebs-
drehzahl erreicht, wenn sich die Fliehge-
wichte mit den Reibbelägen komplett an
die Glocke angelegt haben.

Auf Basis des SUCO-spezifi schen Know-
Hows und langjähriger Erfahrung werden
die Einschaltdrehzahlen und die dafür be-
nötigten Federkräfte individuell ermittelt.
Die Einschaltdrehzahl nE wird dabei so
gewählt, dass bei Betriebsdrehzahl nB ein
höheres Drehmoment erreicht wird, als
erforderlich ist.

Was ist der Unterschied zwischen

Fliehkraftkupplungen und Flieh-

kraftbremsen?

Der Hauptunterschied zwischen Flieh-
kraftkupplungen und –bremsen besteht
in der Kupplungs- oder Bremsglocke:

Bei einer Fliehkraftkupplung ist die Glocke
nicht fi xiert und beginnt sich erst zu drehen,
wenn die höhere Einschaltdrehzahl oder
Betriebsdrehzahl erreicht ist.

Fixiert man die Abtriebsseite (die Glocke),
so erhält man eine Fliehkraftbremse.
Wenn die Reibbeläge die Trommel berüh-
ren, wird ein Bremsmoment erzeugt.

Bei der Konstruktion und dem Betrieb von
Fliehkraftbremsen muss ein besonderes
Augenmerk auf die Bremszeit und die ma-
ximale Temperatur gelegt werden. Weitere
Informationen fi nden Sie auf der Seite 13.

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11

Typische Anwendungsgebiete für

Fliehkraftkupplungen:

Fliehkraftkupplungen werden häufig als
Anlaufkupplungen verwendet. Aufgrund
der Kupplung kann ein kleinerer Motor
verwendet werden, der zunächst lastfrei
startet.

Erst bei Erreichen einer höheren Ein-
schaltdrehzahl beginnt die Fliehkraft-
kupplung sanft das Übertragungsmo-
ment aufzubauen. Dieses erhöht sich mit
steigender Drehzahl bis die Fliehkraft-
kupplung  endgültig einkuppelt und das
Drehmoment vollständig übertragen
kann.

Typische Anwendungsgebiete für

Fliehkraftbremsen:

Die Hauptanwendung für Fliehkraftbrem-
sen ist die Geschwindigkeitsbegrenzung
auf sicherem Niveau bei z. B.

Senken von Gewicht /Personen

Sicherheits- und Feuerschutztüren

Freizeitanwendungen

Begrenzung einer maximalen

Fahrgeschwindigkeit

Hauptkriterien bei der Auswahl

und Herstellung von Fliehkraft-

kupplungen und -bremsen?

Leistungsfaktor:

Leistungsübertragung (kW)

Leerlaufdrehzahl  [min

-1

]

Betriebsdrehzahl [min

-1

]

max. Bohrungs-Ø

Zusätzliche Informationen für die

Fliehkraftbremsen:

Bremslast (kg)

Bremszeit in Sekunden

Design und Abmessungen:

Antrieb:

Wellendurchmesser / Passfedernutbreite

Abtrieb:

Es gibt verschiedene Abtriebsvarianten:

Kernausführung

Mit elastischer Kupplung

Riemenscheibenausführung

Mit oder ohne Lagerung

Weitere Informationen fi nden Sie auf den
Seiten 14-15.

Konstruktion der Fliehkraftkupplung / -bremse

3

1

4

2

=   Nabe

=   Fliehgewichte

=   Zugfeder

=   Belagbügel

=   Kupplungsglocke /

Bremsglocke

5

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Allgemeine technische Erläuterungen

12

Bestellmatrix für SUCO Fliehkraftkupplungen

Kriterien

F-

Ty

p

S-

Ty

p

W

-Ty

p

P-

Ty

p

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16

18

20

22

Kompakte Bauweise

Geräuscharmer Betrieb

Einfaches Austauschen der Verschleißteile

Leistungsfaktor

2,5

1,5

1,0

1,75 - 1,25

Berechnung des Drehmoments:

M   =  Drehmoment [Nm]
n   =  Drehzahl [min -1]
P   =  Leistung

M

=   9550 ·      [kW]

M

=  7121 ·      [PS]

P

n

P

n

Leistungsfaktor

Der Leistungsfaktor Drehmomentüber-
tragung dient als Maß für die Fähigkeit
einer Kupplung, die eingebrachte Leistung
bei vollständig an der Glocke angelegten
Fliehgewichten kraftschlüssig als Drehmo-
ment zu übertragen. Ausgehend von einer
nahezu vollständigen Leistungsübertra-
gung einer Kupplung vom Typ W mit dem
Leistungsfaktor 1,0 erreicht eine gleich
große Kupplung Typ F mit ihrem selbstver-
stärkenden Eff ekt (siehe Abb. Seite 17) eine

Kupplung rutscht durch

Kupplung im Eingriff
Drehmomentübertragung

100

80

60

40

20

0

Drehzahl [min

-1

]

nE = Einschaltdrehzahl, nB = Betriebsdrehzahl

Drehmoment

[N

m]

Kupplung

Motor

Exemplarische Darstellung des Einschaltverhaltens

nE

nB

Kupplung nicht im Eingriff

90

0

850

80

0

95

0

1000

10

50

11

00

11

50

12

00

12

50

13

00

13

50

14

00

14

50

15

00

15

50

16

00

16

50

17

00

17

50

18

00

18

50

19

00

19

50

2000

ca. 2,5-fache Drehmomentübertragung
bei gleicher Drehzahl und gleicher Flieh-
gewichtsmasse.

Einschaltdrehzahl:

Die Einschaltdrehzahl einer Fliehkraft-
kupplung bezeichnet die Drehzahl,
bei der die Rückhaltekraft der ein-
gehängten Zugfedern durch die auf
die Masse der Fliehgewichte wirken-
de Fliehkraft überwunden wird. Die
Fliehgewichte drängen nach außen

und die Reibbeläge beginnen auf der
Innenseite der Kupplungsglocke zu
schleifen.

Standardtoleranz für die Einschaltdreh-
zahl ist ± 100 U/min.

Betriebsdrehzahl:

Die Übertragung des gesamten Dreh-
moments wird erst bei der höheren
Betriebsdrehzahl erreicht, wenn sich
die Fliehgewichte mit den Reibbelägen
komplett an die Glocke angelegt haben.

Die Einschaltdrehzahl richtet sich nach
der Betriebsdrehzahl der Antriebsma-
schine und der zu übertragenden Leis-
tung.

Da die Leistung einer Fliehkraftkupp-
lung bei steigender Drehzahl ebenfalls
ansteigt, ist eine Mindest-Betriebsdreh-
zahl des Systems erforderlich, die je nach
Anwendung bei ca. 600 Umdrehungen
beginnt.

Alle Fliehkraftkupplungen von SUCO
sind trockenlaufend.

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13

Reibung erzeugt Wärme

Fliehkraftbremsen verwandeln mecha-
nische Energie in Wärme, die zwischen
Reibbelag und Bremsglocke entsteht
und hauptsächlich die Bremstrommel
erhitzt.

Die oben dargestellte Temperaturvertei-
lung in der Schnittebene einer Brems-
glocke zeigt deutlich die stärkere Erwär-
mung der Glocke im Bereich über den
Fliehgewichten.

Die Hitzeentwicklung ist abhängig von
verschiedenen Faktoren:

Übertragenes Bremsmoment

Bremsdrehzahl

Dauer des Bremsvorgangs

Größe der Reibfläche

zu erwärmende Masse der Bremsglocke

Der Temperaturverlauf über die Brems-
zeit steigt zu Beginn sehr stark und nä-
hert sich einem Maximalwert an. Dabei
ist die Temperatur an der Reibfläche (T

2

)

weit höher als die Temperatur an der Au-
ßenseite der Glocke (T

1

).

Dennoch erhitzt sich die Bremsglocke
sehr stark im Betrieb und stellt eine Ge-
fahrenquelle dar. Geeignete Schutzmaß-
nahmen sind vom Betreiber eigenverant-
wortlich vorzusehen.

Der Maximalwert der entstehenden Wär-
me darf die vom Hersteller vorgegebe-
ne maximal zulässige Temperatur für die
Reibbeläge nicht überschreiten, da sonst
Schäden an den Reibbelägen entstehen.

Fliehkraftbremsen:

Neben Fliehkraftkupplungen gewinnen
Fliehkraftbremsen zunehmend an Be-
deutung. Eine Fliehkraftbremse kann ein
System grundsätzlich nicht bis zum Still-
stand abbremsen, d.h. die Systemge-
schwindigkeit pendelt sich beim Gleich-
gewichtszustand zwischen Lastmoment
und Bremsmoment ein. Ausnahme:
SUCO-ZERO, siehe Seite 39.

Dies führt zu einem Verlust der Bremswir-
kung und im schlimmsten Fall zur Zerstö-
rung der Bremse.

Um dies zu verhindern, müssen für die
Auslegung der Fliehkraftbremse detail-
lierte Daten der Anwendung bekannt
sein, unter anderem:

Betriebsdrehzahl des abzubremsen-

den Systems

Einschaltdrehzahl der Fliehkraft-

bremse

benötigtes Bremsmoment bei der

Bremsdrehzahl

Veränderungen des Bremsmoments

Bremszeit und Häufigkeit der

Bremsvorgänge

Anwendungsgebiete

Fliehkraftbremsen dienen als Geschwin-
digkeitsbegrenzer und fi nden verstärkt
Anwendung bei Absenkvorrichtungen.
Dabei entspricht die Sinkgeschwindigkeit
dem Gleichgewichtszustand zwischen
Lastmoment und Bremsmoment.

Zeit (Sekunden)

Temperatur

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Abtriebsseite,

Variantenübersicht

14

Bauform

K

Bauform

G

Kernausführung -K-

Diese Ausführung ohne Glocke wird dann
geliefert, wenn eine Kupplungs- oder Brems-
glocke kundenseitig bereits vorhanden ist bzw.
ein passender Bestandteil der Abtriebsseite zu
diesem Zweck verwendet werden kann.

Die Glocke muss dabei genau zentriert

und starr montiert sein.

Für eine höhere Drehmomentübertragung

kann die Kupplung mit mehreren Reihen

Fliehgewichten ausgestattet werden.

Der Wellendurchmesser kann variiert werden,

auch Konusanschlüsse sind möglich.

Kernausführung mit Glocke -G-

Diese Ausführung kann zur Verbindung von zwei
Wellenenden ausgewählt werden.

Dabei ist auf geringstmöglichen Radialversatz

und exakte winklige Ausrichtung zu achten.

Nichtbeachtung führt zu vorzeitigem

Verschleiß der Reibbeläge oder zum

kompletten Ausfall der Kupplung.

Um den vielfältigen Anforderungen in der Antriebstechnik hinsichtlich der Drehmoment-
übertragung gerecht zu werden, hat SUCO verschiedene Ausführungen im Programm.
Es können sowohl Axial- als auch Radialabtriebe angeboten werden.

Sämtliche Ausführungen dürfen nur mit passender Glocke oder Riemenscheibe betrieben
werden. Der Betrieb einer Kupplung bzw. Bremse ohne Glocke oder Riemenscheibe ist nicht
zulässig. Eine Nichtbeachtung kann Sach- und Personenschäden zur Folge haben.

Abb. 1

Abb. 2

Abb. 3

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15

Bauform

R

Bauform

E

Bauform

A

Einheitsausführung -E-

Besteht keine Möglichkeit, beide Wellenen-
den bzw. Wellenende und Glocke radial zu
fi xieren, kann dies über ein Stützlager mit
gleichzeitiger Lagerung der Glocke erfolgen.

Der Abtrieb erfolgt in Abb. 4 über einen
Toleranzring auf den Riemenscheiben, Zahn-
scheiben, Anbaufl ansche o. ä. aufgepresst
werden können.

Abb. 5 stellt eine Kartkupplung mit Abtriebs-
fl ansch für ein Kettenritzel dar.

Einheitsausführung mit elastischer
Kupplung -A

Der radiale und winklige Versatz zweier  Wel-
len kann am einfachsten durch den Einsatz
einer elastischen Wellenkupplung ausgegli-
chen werden. Elastische Kupplungen können
sowohl axial als auch radial montiert und fi -
xiert werden.

Riemenscheibenausführung -R-

Erfolgt die Drehmomentübertragung über
Keilriemen, ist es möglich, das Profi l für den
Keilriemen in die Glocke zu integrieren.

Es können ein-, zwei- und mehrrillige Riemen-
profi le realisiert werden. Der Wirkdurchmesser
reicht je nach Kupplungsgröße von ca. 80 bis
270 mm.

Übliche Profi lformen sind: SPA, SPB, SPZ und
Keilrippenprofi le nach DIN/EN.

Abbildungen 7 bis 10 zeigen unterschiedliche
Riemenscheibenausführungen.

Bei der in Abb. 9 dargestellten Kupplung mit
zweigeteilter Riemenscheibe entfällt die
Spannrolle. Das Spannen des Keilriemens  er-
folgt durch Variation der Distanzscheiben.

Abb. 9

Abb. 10

Abb. 4

Abb. 5

Abb. 6

Abb. 7

Abb. 8

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Selbstverstärkende Kupplung

F-Typ

16

Hohe Drehmomentübertragung durch den

selbstverstärkenden Effekt (Abb. Seite 17)

Einschalt- und  Betriebsdrehzahl können eng

abgestimmt werden

Leistungsfaktor von ca. 2,5

Kompakte Bauweise

Einfacher Wechsel von Reibbelägen

Aufbau und Wirkungsweise

1

2

3

4

6

3

1

5

4

2

=   Nabe

=   Fliehgewichte

=   Zugfeder

=   Belagbügel

=   Deckscheibe

=   Kupplungsglocke

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Leistungsdaten und Abmessungen:

F-Typ

17

Ty

p

-Numm

er

D

[m

m]

B

[m

m]

1

d m

ax

. [

m

m]

St

an

dar

d

Bo

hr

un

gs

dur

ch

-

m

es

se

r

d

[m

m]

(i

nc

h)

2

Standard-Drehzahlgeschwindigkeit

niedrig                     normal                       hoch

M b

ei n

E 7

50 u

n

d

n

B 1

50

0

[N

m

]

emp

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hl

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M

ot

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ng

[k

W

]

3

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E 1

25

0

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B 2

50

0

[N

m

]

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[kW

]

3

M b

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B 3

00

0

[N

m

]

emp

fo

hl

en

e

M

ot

or

le

is

tu

ng

[kW

]

3

F01

50

10

14

12

1,3

0,17

2

0,3

F02

60

15

18

15 (5/8)

4

0,5

5

0,8

F03

70

15

22

15; 20 (7/8)

7

0,9

10

1,6

F04

80

15

28

14 – 25 (3/4; 7/8)

4

0,3

11

1,4

16

2,5

F05

90

20

35

18; 20; 25 (3/4; 1)

10

0,8

26

3,4

40

6,3

F06

100

20

35

20; 24; 28 (3/4; 1)

16

1,3

42

5,5

60

9,4

F07

110

20

40

28; 35; 40 (1)

25

2,0

70

9,0

100

15,7

F08

125

20

50

25; 38; 49 (3/4; 1)

40

3,2

120

15,7

180

28,3

F09

138

25

55

30; 38; 48 (1)

90

7,0

240

31,0

320

50,0

F10

150

25

60

38; 48; 49

125

10,0

340

44,5

470

74,0

F11

165

30

65

42; 50; 55 (1 7/16)

220

17,2

620

81,0

870

136,0

F12

180

40

75

50; 60 (2 3/8)

460

36,0

1200

157,0

1700

267,0

F13

200

30

75

35; 55; 65 (2 3/8)

520

41,0

1300

170,0

1850

290,0

1)

Die Kupplungsleistung kann erhöht werden, wenn die Breite B vervielfacht wird.

2)

Auf Kundenwunsch werden auch Konus-Anschlüsse und Sondermaße gefertigt.

3)

Motorleistung wurde mit einem Sicherheitsfaktor 2 angegeben.

Die endgültige Auslegung der Kupplung erfolgt durch SUCO!

d   =   Bohrungs-Ø
D   =   Durchmesser Glocke
B   =   Fliehgewichtsbreite

d max.  =   max. Bohrungs-Ø
M

=   Drehmoment

nE

=   Einschaltdrehzahl

nB

=   Betriebsdrehzahl

B

ø D

ø d

Drehrichtung

Selbstverstärkung

Fliehkraft

Effektive
Fliehkraft

background image

18

Stiftgeführte Kupplung
mit drei Fliehgewichten

S-Typ

Geräuscharmer Betrieb

Leistungsfaktor von ca. 1,5

Kompakte Bauweise

Aufbau und Wirkungsweise

1

2

3

6

4

5

3

1

5

4

2

=   Nabe

=   Fliehgewichte

=   Zylinderstift

=   Zugfeder

=   Reibbelag

=   Kupplungsglocke

background image

19

Leistungsdaten und Abmessungen:

S-Typ

Ty

p

-Numm

er

D

[m

m]

B

[m

m]

1

d m

ax

. [

m

m]

St

an

dar

d

Bo

hr

un

gs

dur

ch

-

m

es

se

r

d

[m

m]

(i

nc

h)

2

Standard-Drehzahlgeschwindigkeit

niedrig                     normal                       hoch

M b

ei n

E 7

50 u

n

d

n

B 1

50

0

[N

m

]

emp

fo

hl

en

e

M

ot

or

le

is

tu

ng

[k

W

]

3

M b

ei n

E 1

25

0

u

n

d n

B 2

50

0

[N

m

]

emp

fo

hl

en

e

M

ot

or

le

is

tu

ng

[kW

]

3

M b

ei n

E 1

50

0

u

n

d n

B 3

00

0

[N

m

]

emp

fo

hl

en

e

M

ot

or

le

is

tu

ng

[kW

]

3

S04

80

25

24

15 (3/4; 7/8)

4,3

0,3

12

1,6

17.5

2.8

S05

90

25

30

14; 30 (3/4; 1)

7,5

0,6

212

2,8

31

4.9

S06

100

25

24

20; 24; 28 (3/4; 7/8)

11

0,8

30

4,0

43

7.0

S07

110

25

30

28; 30 (1)

15

1,2

45

6,0

64

10.0

S08

125

25

40

20; 30 (1; 1/2)

30

2,4

85

11,0

124

20.0

S09

138

25

30

17; 30 (1; 1 1/8)

40

3,0

112

15,0

160

25.0

S10

150

35

40

38; (1 1/8)

78

6,0

216

28,0

310

49.0

d   =   Bohrungs-Ø
D   =   Durchmesser Glocke
B   =   Fliehgewichtsbreite

1)

Die Kupplungsleistung kann erhöht werden, wenn die Breite B vervielfacht wird.

2)

Auf Kundenwunsch werden auch Konus-Anschlüsse und Sondermaße gefertigt.

3)

Motorleistung wurde mit einem Sicherheitsfaktor 2 berechnet.

Die endgültige Auslegung der Kupplung erfolgt durch SUCO!

d max.  =   max. Bohrungs-Ø
M

=   Drehmoment

nE

=   Einschaltdrehzahl

nB

=   Betriebsdrehzahl

B

ø D

ø d

background image

20

Geräuscharmer Betrieb

Leistungsfaktor von ca. 1,0

Einfaches Austauschen der Verschleißteile

W-Typ

Aufbau und Wirkungsweise

1

2

3

4

5

3

4

1

5

=   Nabe

=   Fliehgewicht

=   Zylinderstift

=   Zugfeder

=   Belagbügel

=   Sicherungsring

=   Kupplungsglocke

Stiftgeführte Kupplung mit

zwei Fliehgewichten

7

2

6

background image

21

Leistungsdaten und Abmessungen:

W-Typ

Ty

p

-Numm

er

D

[m

m]

B

[m

m]

1

d m

ax

. [

m

m]

St

an

dar

d

Bo

hr

un

gs

dur

ch

-

m

es

se

r

d

[m

m]

(i

nc

h)

2

Standard-Drehzahlgeschwindigkeit

niedrig                     normal                       hoch

M b

ei n

E 7

50 u

n

d

n

B 1

50

0

[N

m

]

emp

fo

hl

en

e

M

ot

or

le

is

tu

ng

[k

W

]

3

M b

ei n

E 1

25

0

u

n

d n

B 2

50

0

[N

m

]

emp

fo

hl

en

e

M

ot

or

le

is

tu

ng

[kW

]

3

M b

ei n

E 1

50

0

u

n

d n

B 3

00

0

[N

m

]

emp

fo

hl

en

e

M

ot

or

le

is

tu

ng

[kW

]

3

W04

80

15

15

15

1,7

0,14

4,6

0,6

6,6

1,0

W05

90

20

25

14 (5/8)

3,7

0,3

10,3

1,4

14,8

2,3

W06

100

20

30

30

5,7

0,45

16,0

2,0

23,0

3,6

W07

110

20

40

8.6

0,7

24,0

3,2

34,5

5,5

W08

125

20

40

20; 30 (1 1/2)

14,0

1,0

38,5

5,0

55

8,5

W09

138

25

55

27,0

2,2

75,0

9,8

110

17

W10

150

25

60

38 (1 1/8)

36,5

3,0

102

13

145

23

d   =   Bohrungs-Ø
D   =   Durchmesser Glocke
B   =   Fliehgewichtsbreite

1)

Die Kupplungsleistung kann erhöht werden, wenn die Breite B vervielfacht wird.

2)

Auf Kundenwunsch werden auch Konus-Anschlüsse und Sondermaße gefertigt.

3)

Motorleistung wurde mit einem Sicherheitsfaktor 2 berechnet.

Die endgültige Auslegung der Kupplung erfolgt durch SUCO!

d max.  =   max. Bohrungs-Ø
M

=   Drehmoment

nE

=   Einschaltdrehzahl

nB

=   Betriebsdrehzahl

B

ø D

ø d

background image

22

Sehr geräuscharmer Betrieb

Leistungsfaktor von ca. 1,75-1,25

Extrem kompakte Bauweise

Asymmetrische Drehzapfen-

Kupplung

P-Typ

Aufbau und Wirkungsweise

1

3

4

5

2

3

5

1

2

4

=   Fliehgewicht

=   Zugfeder

=   Reibbelag

=   Kupplungsglocke

=   Drehzapfen

=   Flansch

6

background image

Leistungsdaten und Abmessungen:

P-Typ

Ty

p

-Numm

er

D

[m

m]

B

[m

m]

1

Standard-Drehzahlgeschwindigkeit

niedrig

hoch

M b

ei n

E  7

50 u

nd

nB 1

50

0

[N

m]

emp

fo

hl

en

e

M

ot

or

le

is

tu

ng

[k

W

]

2

M b

ei n

E 1

50

0 u

nd

nB 3

00

0

[N

m]

emp

fo

hl

en

e

M

ot

or

le

is

tu

ng

[k

W

]

2

P11

187

30

175

13

460

60

P12

193

30

180

14

500

70

1)

Die Kupplungsleistung kann erhöht werden, wenn die Breite B vervielfacht wird.

2)

Motorleistung wurde mit einem Sicherheitsfaktor 2 berechnet.

Die endgültige Auslegung der Kupplung erfolgt durch SUCO!

M   =   Drehmoment

nE

=   Einschaltdrehzahl

nB

=   Betriebsdrehzahl

D   =   Durchmesser Glocke
B   =   Fliehgewichtsbreite

B

ø D

Nummernschlüssel

Typbezeichnung:
F
– Typ
S – Typ
W –  Typ
P – Typ

Baugrösse:
siehe Tabellen
„Leistungsdaten und
Abmessungen“
Seiten 17, 19, 21, 23

Bauformen Antriebsseite:
K
– Kern
G –  Kern mit Glocke
E – Einheitsausführung

mit gelagerter Glocke
R –  mit Riemenscheibe
A –  Axialabtrieb mit elastischer

Kupplung
S – Sonderbauform

Anzahl

(abhängig von Bauform

Abtriebsseite)

K, G, E, A, S: Anzahl der

Fliehbackenreihen
R: Anzahl der Rillen

Bohrung, Antriebsseite,
1
–  zylindrische Bohrung
2 –  Kegelbohrung (Kernseite)
3 –  Kegelbohrung (Lagerseite)
4 – Verzahnung
5 – Gewinde
6 – Flansch
9 – Sonderform

F

08

E

1

1

XXXX

Fortlaufende Nummer

23

Andere Größen auf Anfrage

background image

Elektromagnetkupplungen und -bremsen

24

background image

26

Allgemeine technische Erläuterungen

Elektromagnetkupplungen und -bremsen

Wie funktioniert eine elektromag-

netische Kupplung / Bremse?

Elektromagnetkupplungen:

Im Spulenkörper  liegt die in Kunstharz
eingegossene Magnetspule  . Die Kupp-
lung wird in Betrieb genommen, indem
an die Magnetspule Gleichspannung
angelegt wird. Dadurch bildet sich ein
Magnetfeld, das die Ankerscheibe  elek-
tromagnetisch an die Antriebsnabe  ein-
schließlich Reibbelag  heranzieht und so
eine Drehmomentübertragung von der
Antriebsseite auf die Abtriebsseite zulässt.

Die axial gesicherte Abtriebsseite  wird
von der Antriebsseite getrennt, wenn der
Strom nicht mehr fl ießt. Die Federscheibe
 sorgt dafür, dass sich die Ankerscheibe
wieder von der Antriebsnabe löst.

Elektromagnetbremsen:

Im Spulenkörper  liegt die in Kunstharz
eingegossene Magnetspule . Wird sie mit
Strom beaufschlagt, entsteht das Magnet-
feld, das die Ankerscheibe  auf den Reib-
belag  zieht und ein Bremsmoment auf
die Abtriebsnabe  überträgt. Wird der
Strom abgeschaltet, zieht die Federscheibe
 die Ankerscheibe wieder zurück in den
Ausgangszustand.

SUCO stellt insbesondere kundenspe-
zifische Konstruktionen her und kann
Ihnen somit Elektromagnetkupplungen
und -bremsen anbieten, die genau in Ihre
Maschine passen.

Da SUCO sowohl elektromagnetische als
auch Fliehkraftkupplungen und -bremsen
herstellt, können wir beide Funktions-
prinzipien miteinander kombinieren und
somit den Einsatzbereich dieser Kup-
plungen und Bremsen deutlich erweitern.

Ab Seite 39 stellen wir Beispiele unserer
Sonderkonstruktionen vor.

Typische Anwendungen

Elektromagnetkupplungen und -brem-
sen von SUCO werden unter anderem in
Bau- und Landmaschinen, Werkzeugma-
schinen, Pumpen und Kompressoren, Zen-
trifugen, Förderbändern und Reinigungs-
maschinen verwendet.

background image

27

Allgemeine technische

Erläuterungen:

Elektromagnetkupplungen und -brem-
sen von SUCO zeichnen sich unter ande-
rem dadurch aus, dass sie im Aufbau und
in der Montage sehr einfach zu handha-
ben sind.

Wird die Kupplung bzw. Bremse richtig
dimensioniert, arbeitet sie wartungs-
und störungsfrei und garantiert hohe
Betriebssicherheit. SUCO-Kupplungen
sind Trockenlauf-Kupplungen.

Fett und Öl sind von den Reibflächen
fernzuhalten, um die Funktion nicht zu
beeinträchtigen.

Die Elektromagnetkupplungen und -brem-
sen können fl ansch- oder wellenmontiert
eingebaut werden. Für die fl anschmontierte
Bauweise sollte eine geeignete Anbau-
fläche vorhanden sein.

Bei der wellenmontierten Ausführung ist
das Magnetteil gegen Verdrehen zu sichern.
Eine solche Drehmomentstütze darf nicht
starr verspannt werden.

Die Kupplungen und Bremsen werden
mit Gleichstrom betrieben. Die norma-
le Betriebsspannung beträgt 24 VDC,
es sind aber auch Sonderspannungen
(6, 12, 48 und 190 VDC) möglich. Die
Stromversorgung erfolgt serienmäßig
über ein zweipoliges Anschlusskabel mit
0,4 m Länge.

Sonderlängen und Steckverbindungen
sind auf Anfrage erhältlich.

Bedingt durch den einfachen Aufbau der
Elektromagnetkupplungen und -brem-
sen ist es möglich, das Produkt nach dem
Baukastenprinzip auszuwählen.

Die standardisierte Abtriebsform ist der
axiale Abtrieb über einen Flansch mit
Bohrung und Passfeder. Diese Variante
wird auf den folgenden Seiten vorge-
stellt. Kundenspezifische Varianten sind
auf Wunsch ebenfalls lieferbar. Einige
Beispiele dafür werden im Anschluss an
die Standard-Bauarten vorgestellt.

Konstruktion einer Elektromagnetkupplung /-bremse

5

6

=   Spulenkörper

=   Magnetspule

=   Reibbelag

=   Ankerscheibe

=   Federscheibe

=   Abtriebsseite

=   Antriebsnabe

1

4

3

7

2

2

3

4

5

6

1

Elektromagnetkupplung

Elektromagnetbremse

background image

Elektromagnetkupplung,
ungelagert

E-Typ

Leistungsdaten und Abmessungen

28

Baugröße

E02

E03

E04

E05

E06

E07

E08

E09

Drehmoment [Nm]

Referenzwert

1)

1,0

4,5

8,0

20,0

38,0

80,0

150,0

280,0

Drehzahl max. [min-1]

10.000

8.000

6.000

5.000

4.000

3.000

3.000

2.000

Leistung [W] T = 20° C

9

12

20

23

32

40

55

72

d max. [mm]

2)

10

20

25

30

40

50

70

80

D [mm]

60

80

100

125

150

190

230

290

L1 [mm]

26,5

28,0

31,0

36,0

40,5

46,5

55,4

64,0

L2 [mm]

38,5

43,0

51,0

61,0

70,5

84,5

103,0

119,0

B [mm]

52

72

90

112

137

175

215

270

F [mm]

42

63

80

100

125

160

200

250

H  [mm]

29

46

60

76

95

120

158

210

Aufbau und Wirkungsweise

3

1

5

4

2

6

1)

Abhängig von konstruktiver Auslegung, Betriebszustand und Umgebungsbedingungen

2)

Passfedernut nach DIN 6885/1

=   Spulenkörper

=   Anschlusskabel

=   Antriebsnabe

=   Ankerscheibe mit

=   Federscheibe

=   Abtriebsnabe

3

1

5

4

2

Bauform

A

Kupplung mit
Antriebsnabe

Basisversion ohne

Abtriebsnabe

Anschluss der

Abtriebsseite über

Verschraubung

Bauform

C

Kupplung mit
Antriebs- und
Abtriebsnabe

Basisversion mit

axialem Abtrieb
(Welle-Welle)

Der Spulenkörper muss bei der Montage exakt zur Antriebsnabe zentriert werden, damit die Nabe
nicht am Spulenkörper schleift und dadurch die Kupplung beschädigt wird. Weitere technische
Informationen finden Sie auf den Seiten 28 und 29.

background image

Elektromagnetkupplung,
gelagert

Leistungsdaten und Abmessungen

G-Typ

29

Baugröße

G03

G04

G05

G06

G07

G08

G09

Drehmoment [Nm]

Referenzwert

1)

4,5

8,0

20,0

38,0

80,0

150,0

280,0

Drehzahl max. [min-1]

8.000

6.000

5.000

4.000

3.000

3.000

2.000

Leistung [W] T = 20° C

12

20

23

32

40

55

72

d max. [mm]

2)

20

25

30

40

50

70

80

D [mm]

80

100

125

150

190

230

290

L1 [mm]

41,0

45,0

52,0

56,5

67,0

75,4

90,0

L2 [mm]

68,0

72,5

92,0

102,5

112,0

130,5

153,0

L3 [mm]

56,0

65,0

77,0

86,5

105,0

123,4

145,0

B [mm]

72

90

112

137

175

215

270

F [mm]

63

80

100

125

160

200

250

H  [mm]

46

60

76

95

120

158

210

Aufbau und Wirkungsweise

3

1

5

4

2

6

1)

Abhängig von konstruktiver Auslegung, Betriebszustand und Umgebungsbedingungen

2)

Passfedernut nach DIN 6885/1

=   Spulenkörper

=   Anschlusskabel

=   Antriebsnabe

=   Ankerscheibe mit

=   Federscheibe

=   Abtriebsnabe

3

1

5

4

2

Bauform

A

Kupplung mit Antriebsnabe
Basisversion ohne Abtriebsnabe
Anschluss der Abtriebsseite über
Verschraubung

Kupplung mit Antriebs- und

Abtriebsnabe
Basisversion mit axialem Abtrieb
(auf einer Welle gelagert)
Gelagerte Abtriebsnabe

Kupplung mit Antriebs- und

Abtriebsnabe
Basisversion mit axialem Abtrieb
(Welle-Welle)

Bauform

C

Bauform

D

Die Zentrierung der Ankerscheibe erfolgt über die Verschraubung der Federscheibe mit dem Gegen-
stück. Die Ankerscheibe muss in montiertem Zustand gegen die Federscheibe axial frei beweglich
bleiben. Weitere technische Informationen finden Sie auf den Seiten 28 und 29.

background image

Elektromagnetbremse

B-Typ

30

Leistungsdaten und Abmessungen

Aufbau und Wirkungsweise

3

1

5

4

2

6

1)

abhängig von konstruktiver Auslegung, Betriebszustand und Umgebungsbedingungen

2)

Passfedernut nach DIN 6885/1

=   Spulenkörper

=   Anschlusskabel

=   Reibbelag

=   Ankerscheibe mit

=   Federscheibe

=   Abtriebsnabe

1

5

4

2

3

Bauform

A

Bremse ohne Nabe
Basisversion ohne Abtriebsnabe
Anschluss der Abtriebsseite über
Verschraubung

Bremse mit innen liegender

Nabe
Basisversion mit axialem Abtrieb
Innen liegende Nabe

Bremse mit außen liegender

Nabe
Basisversion mit axialem Abtrieb
Außen liegende Nabe

Bauform

B

Bauform

C

Baugröße

B02

B03

B04

B05

B06

B07

B08

B09

Drehmoment [Nm]

Referenzwert

1)

1,0

4,5

8,0

20,0

38,0

80,0

150,0

280,0

Drehzahl max. [min-1]

10.000

8.000

6.000

5.000

4.000

3.000

3.000

2.000

Leistung  [W] T = 20° C

9

12

20

23

32

40

55

72

d max. [mm]

2)

8

17

20

30

35

42

50

75

D [mm]

60

80

100

125

150

190

230

290

L1 [mm]

21,0

22,0

24,5

28,0

31,0

35,0

41,5

48,0

L2 [mm]

24,0

25,5

28,5

33,0

37,5

42,0

50,4

59,0

L3 [mm]

33,0

37,0

44,5

53,0

61,0

73,0

89,5

103,0

B [mm]

52

72

90

112

137

175

215

270

F [mm]

42

63

80

100

125

160

200

250

H  [mm]

29

46

60

76

95

120

158

210

Die Zentrierung der Ankerscheibe erfolgt über die Verschraubung der Federscheibe mit dem Gegen-
stück. Die Ankerscheibe muss in montiertem Zustand gegen die Federscheibe axial frei beweglich
bleiben. Weitere technische Informationen finden Sie auf den Seiten 28 und 29.

background image

Nummernschlüssel:

Typbezeichnung
E
– Typ
G – Typ
B – Typ

Größe:
siehe Tabellen
„Leistungsdaten
und Abmessungen“
Seiten 28-30

Bauformen:
A
B
C
D

Bohrungs-Ø Antriebsnabe
Achtung! Die Nummer ist codiert
und entspricht nicht dem
tatsächlichen Durchmesser.

Bohrungs-Ø Abtriebsnabe
Achtung! Die Nummer ist codiert
und entspricht nicht dem
tatsächlichen Durchmesser.

E

02

C

08

XXX

Fortlaufende
Nummer

A

00

Spannung:
A
–  6 VDC
B –  12 VDC
C –  24 VDC
D –  48 VDC
G –  190 VDC

31

Nummernschlüssel

background image

32

Abtriebsseite,

Variantenübersicht

Kupplungs-Brems-Kombination (Typ L)

Diese Bauform wird auf Anfrage in den
Standardgrößen gefertigt.

Leistungsdaten und Abmessungen siehe
E-Typ (Seite 30) und B-Typ (Seite 32).

Variante mit gelagertem Flansch

Über eine Hohlwelle mit Lagerung wird ein
Flansch für den Abtrieb verwendet.

Mit Hilfe der Bohrung im Flansch können
verschiedene Abtriebsmöglichkeiten
adaptiert werden.

Variante mit elastischer Kupplung

Ist bei einer Welle-Welle-Verbindung mit
einem axialen oder winkligen Versatz zu
rechnen, kann dieser mittels einer
elastischen Kupplung ausgeglichen werden.

Um den vielfältigen Anforderungen in der Antriebstechnik gerecht zu werden, hat SUCO
verschiedene Ausführungen im Programm.

Abb. 1

Abb. 2

Abb. 3

background image

Variante mit gelagerter Riemenscheibe

Der Abtrieb erfolgt über eine einrillige
Riemenscheibe (siehe Abb. 4), die auf der
Hohlwelle gelagert wird.

Der Wirkdurchmesser kann kundenspezi-
fi sch angepasst werden. Mehrrillige Profi le
sind ebenfalls möglich.

Übliche Profi lformen sind: SPA, SPB, SPZ und
Keilrippenprofi le nach DIN/EN.

Variante mit getrennt gelagerter
Riemenscheibe

Bei dieser Variante wird eine ein- oder
mehrrillige Riemenscheibe nicht auf der
Hohlwelle der Elektromagnetkupplung
gelagert, sondern separat auf der Abtriebs-
welle.

Der Wirkdurchmesser der Riemenscheibe
kann kundenspezifi sch angepasst werden.

Übliche Profi lformen sind: SPA, SPB, SPZ
und Keilrippenprofi le nach DIN/EN.

Variante mit Kettenrad

Ein auf den gelagerten Flansch montiertes
Kettenrad sorgt abtriebsseitig für die
Drehmomentübertragung.

Abb. 4

Abb. 5

Abb. 6

33

background image

Individuallösungen

34

background image

36

Individuallösungen von SUCO

Individuallösungen von SUCO

Ist der Einsatz unserer Standardausfüh-
rungen nicht möglich bzw. die Leistung
nicht ausreichend, können unsere
kundenspezifischen Konstruktionen die
Lösung sein. Hier verfügt SUCO über
langjährige Erfahrung.

Gemeinsam mit dem Kunden werden
die Anfragen von unseren Entwicklern
auf ihre Machbarkeit überprüft und eine
kostengünstige Lösung erstellt. Dabei
werden die Anforderungen und
Wünsche des Kunden weitestgehend
bei der Konstruktion berücksichtigt.

SUCO verfügt über eine eigene Produk-
tion mit einer breiten Auswahl an ver-
schiedenen CNC-Maschinen, die Ihre
individuellen Anforderungen von der
Einzelfertigung bis zur Serienproduktion
erfüllen.

Darüber hinaus gibt es eine enge Zu-
sammenarbeit zwischen Konstruktion
und Produktion, welche sicherstellt,
dass alle Anforderungen des Kunden an
das Produkt effizient umgesetzt wer-
den.

SUCO zeigt auf den folgenden Seiten
einen kleinen Ausschnitt der vielfältigen
Möglichkeiten von antriebstechnischen
Lösungen, die aus der Kombination von
Fliehkraftkupplungen und -bremsen
bzw. Elektromagnetkupplungen und
-bremsen angeboten werden können.

Auf dieser Basis werden auch komplet-
te Systemlösungen zusammen mit an-
deren antriebstechnischen Elementen
realisiert.

Zahlreiche konstruktive Ausführungen
hat SUCO patentieren lassen.

background image

37

Elektrisch schaltbare Fliehkraftbremse

Eine federbetätigte Bremse entkoppelt die
Glocke der Fliehkraftbremse solange der
elektrische Strom anliegt, dadurch dreht die
Fliehkraftbremse frei, unabhängig von der
Drehzahl und bremst nicht.

Erst im stromlosen Zustand wird die Flieh-
kraftbremse aktiviert und kann somit eine
Bremsdrehzahl unterhalb der Betriebsdreh-
zahl bewirken.

Abb. 1

Abb. 2

Fliehkraftbremse „SUCO-ZERO“

Mit dieser Bremse wird ein System nach
Überschreiten einer defi nierten Drehzahl
in kurzer Zeit bis zum Stillstand abgebremst.

Das System kann anschließend wieder
manuell in den Ausgangszustand
zurückversetzt werden.

Sonderkonstruktionen,

Variantenübersicht

background image

38

Sonderkonstruktionen,

Variantenübersicht

Abb. 3

Neues Sicherheitsbremssystem
SUCO Smartstop

SUCO Smartstop ist eine Kombination aus
einer klassischen Fliehkraftbremse und einer
thermisch aktivierten Haltebremse.

Dieses System ermöglicht z. B. kleine
Windkraftanlagen bei Überdrehzahl
vollständig abzuschalten, um diese dann
später wieder selbstständig anlaufen zu
lassen.

Abb. 4

Elektromagnetbremse in Kombination
mit Fliehkraftbremse

Diese Ausführung dient zum Absenken von
Lasten mit defi nierter Geschwindigkeit in
stromlosem Zustand (Stromausfall im System).

Im Normalbetrieb wird die Last durch die
Elektromagnetbremse gehalten. Bei einem
Stromausfall löst sich die Elektromagnet-
bremse.

Um das ungebremste Herabfallen der Last zu
verhindern, lässt die Fliehkraftbremse diese
Last mit einer defi nierten Geschwindigkeit
herabsinken.

background image

39

Fliehkraftkupplung mit elektromagne-
tischer Bremse und Riemenabtrieb (Typ K)

Die Fliehkraftkupplung dient als Anlauf-
kupplung für eine Maschine mit hoher Last.
Dadurch wird der Antrieb geschont und
kann bis zum Erreichen der Einschaltdrehzahl
lastfrei beschleunigen.

Die Kraftübertragung erfolgt über Keilriemen.
Nach Abschaltung des Antriebs kann das
System mit der Elektromagnetbremse zum
Stillstand gebracht werden.

Abb. 5

Abb. 6

Selbstinduzierte Elektromagnetkupplung

Eine von einem Verbrennungsmotor an-
getriebene Riemenscheibe ist mit Perma-
nentmagneten bestückt und dient als Rotor
eines Stromerzeugers. Der Stator besteht aus
einem Blechpaket mit Kupferwicklungen.

Der in der Kupferwicklung induzierte
elektrische Strom versorgt die Spule der
Elektromagnetkupplung. Diese schaltet bei
einer bestimmten Drehzahl automatisch ein
und verbindet Antrieb und Abtrieb (hier eine
Zahnriemenscheibe).

Zusätzlich kann die Elektromagnetkupplung,
falls erforderlich, bei jeder Drehzahl manuell
oder über eine Steuerung ein- und ausge-
schaltet werden.

background image

DEUTSCHLAND

41

40

SUCO

weltweit

Ein innovativer und

zuverlässiger Lösungs-

anbieter an Ihrer Seite

INDIEN

Adroit Technologies

Tel.:  +91 9663395186

Fax:  +91 1147619422

adroittechnology@gmail.com

ITALIEN

Ma.in.a s.r.l.

Tel.:  +39 02 553007 32

Fax:  +39 02 553007 62

www.mainasrl.it

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KOREA

Continental Global Ltd

Tel.:  +82 2 422 1615

Fax:  +82 2 414 6977

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FRANKREICH

SUCO VSE France

Tel.:  +33 243141421

Fax:  +33 243141425

www.sucovse.fr

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FINNLAND

Kraftmek Oy

Tel.:  +358 1075501

www.kraftmek.com

info@kraftmek.com

NIEDERLANDE

A.Z. Hollink Nederland B.V.

Tel.:     +31 881 200 380

Fax:  +31 881 200 399

www.azhollink.nl

nederland@azhollink.eu

KROATIEN

BIBUS Zagreb d.o.o.

Tel.:  +385 1381 8004

Fax:  +385 1381 8005

www.bibus.hr

bibus@bibus.hr

CHINA

Mintai Hydraulics Shanghai

Co., Ltd.

Tel.:  +86 21 683939 09

Fax:  +86 21 683939 55

www.mintaigroup.com

sales@mintaigroup.com

BRASILIEN

Pressure Comercial Ltda.

Tel.:  +55 1146882113

Fax:  +55 1142084028

www.pws.com.br/

pressure@pws.com.br

BELGIEN

AZ Hollink Belgium BVBA

Tel.:  +32 37221118

Fax:  +32 37221119

www.azhollink.eu

belgium@azhollink.eu

ÖSTERREICH

BIBUS Austria Ges.m.b.H.

Tel.:  +43 2242 33388

Fax:  +43 2242 3338810

www.bibus.at

info@bibus.at

AUSTRALIEN

Norman G. Clark (A/Asia) Pty Ltd

Tel.:  +61 3 9450 8200

Fax:   +61 3 9450 8222

www.ngclark.com.au

customerservice@ngclark.com.au

HAUPTSITZ

SUCO Robert Scheuff ele

GmbH & Co. KG

Tel.:  +49 7142 597 0

Fax:  +49 7142 597 19

www.suco.de

info@suco.de

w

LIBANON

SAUDI-ARABIEN

EHE Egyptian Hydraulic
Engineering

ÄGYPTEN

JORDANIEN

DÄNEMARK

NORWEGEN

SCHWEDEN

Zero-MaxA/S

Tel.:  +45 86 8122 88

Fax:  +45 86 8153 88

www.zero-max.dk

ext@zero-max.dk

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TÜRKEI

SCHWEIZ

42

41

VEREINIGTE STAATEN

KANADA

THAILAND

CNS Universal Company Limited

Tel.:  +66 2 0195581 4

Fax:  +66 2 0195587

www.cns-universal-com

wichai@cns-universal.co.th

UK

IRLAND
Combidrive Ltd

Tel.:  +44 11269 8348 48

Fax:  +44 11269 8348 50

www.combidrive.co.uk

sales@combidrive.com

UKRAINE

BIBUS Ukraine TOV

Tel.:  +380 445454404

Fax:  +380 445455483

www.bibus.ua

info@bibus.ua

TAIWAN

Daybreak Int'l (Taiwan) Corp.

Tel.:  +886 288661234

Fax:  +886 288661239

www.daybreak.com.tw

day111@ms23.hinet.net

SLOWENIEN

Inoteh d.o.o. (BIBUS group)

Tel.:  +386 2 6730 134

Fax:  +386 2 6652 081

www.inoteh.si

info@inoteh.si

SÜDAFRIKA

Remag (Pty) Ltd.

Tel.:  +27 11 3155 672

Fax:  +27 11 3155 571

www.remag.co.za

sales@remag.co.za

A.Z. Hollink South Africa Ltd

Tel.:   +27 11 397 2987

Fax.:   +27 86 595 1475

www.azhollink.co.za

info@azhollink.co.za

SPANIEN

PORTUGAL

Amel Técnica Industrial, S.L.

Tel.:  +34 93-7162424

Fax:  +34 93-7162458

www.ameltecnica.com

xcomas@ameltecnica.com

SLOWAKEI

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TSCHECHIEN

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