VDMA setzt auf SmartPCN als Kommunikationsstandard, Überblick



Beschreibung

Der Entwurf des VDMA-Einheitsblattes 24903 setzt auf SmartPCN als Kommunikations-Standard für das digitale Obsoleszenz-Management.


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Component Obsolescence Group

VDMA setzt auf SmartPCN als Kommunikationsstandard26.05.17 | Redakteur:

Margit Kuther

Der Entwurf des VDMA-Einheitsblattes24903 setzt auf SmartPCN alsKommunikations-Standard für dasdigitale Obsoleszenz-Management.

Die Mindestanforderungen an denInformationsgehalt von Änderungs- undAbkündigungsmitteilungen sowie anSystemschnittstellen, die einenEDVgestützten Datenaustauschermöglichen, beschreibt das vom VDMA-Arbeitskreis „InteragierendesObsoleszenzmanagement“ derzeiterarbeitete VDMA-Einheitsblatt 24903.

Der

Entwurf

steht zum kostenlosen

Download bereit.

Ziel des unter Mitwirkung mehrererMitglieder des COG (ComponentObsolescence Group) Deutschlandentwickelten VDMA-Einheitsblatts ist es,

den manuellen Aufwand für die Bearbeitung von Produktänderungen und–abkündigungen signifikant zu verringern und ein umfassendesVerfügbarkeitsmonitoring und digitales Obsoleszenzmanagement zu unterstützen.

Eine zentrale Rolle nimmt dabei die Weiterentwicklung des von der COG Deutschlandspezifizierten smartPCN-Formates ein, das in der nun vorliegenden Version vor allemauf die speziellen Bedürfnisse von Maschinenbauunternehmen und ihren Zuliefererneingeht.

Die immer kürzeren Produktlebenszyklen haben dazu geführt, dass manchehochinnovative Elektronikkomponenten oft schon nach ein, zwei Jahren nur nochschwer oder so gut wie gar nicht mehr verfügbar sind. Eine Entwicklung, die Geräte-und Anlagenbauer sowie deren Kunden oft teuer zu stehen kommt.

Dr.Wolfgang Heinbach, COG: „Wir messen
dem VDMA-Einheitsblatt 24903 als COG
Deutschland große Bedeutung bei.“(Bild:
COG)

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Das maschinenlesbare smartPCN-Kommunikationsformat wurde ursprünglich
entwickelt, um Einkäufern, Entwicklern und Projektleitern vor allem das Sammeln und
Verarbeiten von Informationen zu der Verfügbarkeit von projektrelevanten
elektronischen Bauelementen zu erleichtern. Entsprechend modifiziert, lässt sich nach
dem gleichen Prinzip allerdings auch die Verfügbarkeit mechanischer Komponenten,
chemischer Stoffe, Software und Dienstleistungen erfassen, überwachen und steuern.

Dr. Wolfgang Heinbach, ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender des Industrieverbandes
COG Deutschland und Geschäftsführer der D+D+M Daten- und
Dokumentationsmanagement erklärt, warum dies im Maschinenbau für ein effizientes
Obsoleszenz-Management so wichtig ist.

„Inzwischen ist es keine Seltenheit, dass bis zu 50 Prozent der über den gesamten
Lebenszyklus eines elektronisch gesteuerten Systems anfallenden Kosten direkt und
indirekt durch abgekündigte oder aus anderen Gründen nicht mehr verfügbaren
Komponenten verursacht werden.“

„Ohne eine Standardisierung und digitale Verarbeitung aller für ein Projekt wichtigen
Verfügbarkeitsdaten könnten diese Kosten in Zukunft möglicherweise noch weiter
steigen. Deshalb messen wir dem VDMA-Einheitsblatt 24903 als COG Deutschland
große Bedeutung bei, weil es branchenübergreifend nicht nur den rund 3200 VDMA-
Mitgliedern, sondern auch allen anderen betroffenen Unternehmen ergänzend zur IEC
62402 “Obsolescence management – Application guide“ einen zukunftsweisenden
Weg in Richtung standardisiertes digitales Obsoleszenzmanagement aufzeigt“.

Der Entwurf des Einheitsblattes 24903 steht bis zum 31. Juli 2017der Öffentlichkeit zur
Kommentierung zur Verfügung. Stellungnahmen werden per E-Mail an
hilmar.schmieding@vdma.org oder in Papierform an die Abteilung Normung im VDMA
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., Postfach 71 08 64, 60498
Frankfurt erbeten. Die freigegebene Fassung wird für Ende des Jahres erwartet.// MK

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Dr.Wolfgang Heinbach, COG: „Wir messen dem VDMA-Einheitsblatt 24903 als COG Deutschlandgroße
Bedeutung bei.“ (COG)